Heimatverein fordert Entschuldigung

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf. Das Stille Gedenken anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Parkfriedhof Marzahn am Sonnabend, 26. Januar, ist massiv von Vertretern der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes /Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BDA) e.V. behindert worden, kritisiert der Heimatverein Marzahn-Hellersdorf. „Der Heimatverein distanziert sich von diesem provokativen Auftreten und erwartet eine öffentliche Entschuldigung“, schreibt er in einer Pressemitteilung. Vertreter des VVN/BDA waren mit Transparenten an der Stele auf dem Parkfriedhof erschienen und hatten sich AfD-Mitgliedern bei der Kranzniederlegung in den Weg gestellt. Vorausgegangen war dieser Aktion ein offener Brief der VVN/BDA, in dem die Vereinigung sich gegen die Teilnahme von AfD-Vertretern an öffentlichen Gedenkveranstaltungen aussprach. Darin hieß es u.a., dass die Alternative für Deutschland ihre Teilnahme lediglich nutze, um sich „als vermeintlich ganz normale demokratische Partei“ dazustellen. Und weiter: „Die AfD ist das größte parteiförmige Sammelbecken für Nationalist*innen, Rassist*innen und Antisemit*innen in Deutschland.“

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