Flüchtlingsunterkünfte: Kein Ort für Kinder

Der „Deutschlandfunk“ berichtet:

Die Hälfte aller Asylsuchenden in Deutschland sind Kinder. Doch diese bleiben meist unter dem Radar. Kinderrechtsorganisationen fordern einen stärkeren Fokus auf den Schutz und die Rechte von geflüchteten Kindern.

Ein grauer, eingezäunter Gebäudekomplex aus Beton, am Rande einer abgelegenen Straße im Nordwesten von Berlin. Gegenüber gräbt ein Bagger Löcher auf dem Gelände einer Großbaustelle. Im Hinterhof spielen ein paar Kinder auf neu angelegten Spielflächen.

Die Anlage ist eine „Modulare Unterkunft für Flüchtlinge“ – eine sogenannte „MUF“. Hier in der Wartenberger Straße wohnen knapp 400 Geflüchtete, fast die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Die Belegung ist beispielhaft für die derzeitigen deutschlandweiten Verhältnisse: Von 100.000 Asylanträgen, die im ersten Halbjahr 2019 gestellt wurden, sind 50.000 von Kindern – die meisten von ihnen sind unter vier Jahre alt.

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