Flüchtlinge in Berlin: Schwierige Suche nach Wohnungen

Via „Deutschlandfunk“:

Wohnraum in Berlin ist knapp und inzwischen teuer. Das macht es auch für anerkannte Flüchtlinge schwierig, eine bezahlbare Bleibe außerhalb von Massenunterkünften zu finden. Die rot-rot-grüne Koalition hat versprochen, ihnen einen Wohnberechtigungsschein für eine Sozialwohnung zu erteilen. Doch an der Umsetzung hapert es.

Als Georg Classen, der Sprecher des Berliner Flüchtlingsrates, in das Studio kommt zum Interview, da ist er sehr aufgebracht. Er berichtet von einer Demonstration vor dem ehemaligen Wilmersdorfer Rathaus an diesem Tag, einer Unterkunft für rund 1.000 Flüchtlinge, die dort seit 2015 untergebracht sind. Aus Protest haben viele von ihnen ihre Zimmer verlassen, sie verlangen vor dem Gebäude eine menschenwürdige Bleibe und eine menschenwürdige Behandlung.

Keine Lebensmittel in die Unterkunft, das sei die Vorgabe, so Classen, ein Mann habe etwas Brot mit auf sein Zimmer nehmen wollen, „wo es zu einer Eskalation kam. Die Flüchtlinge berichteten mir, dass ein Bewohner von der Security zusammengeschlagen wurde massivst, sie zeigten mir auch ein Foto, wo er eben im Krankenhaus liegt“.

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