Flüchtlinge im Berliner Lageso: Was aus dem Behörden-Chaos geworden ist

Der „Spiegel“ berichtet:
Überfordert, hilflos, chaotisch: Im Flüchtlingsherbst 2015 scheiterte Berlins Verwaltung, die Zustände in der Hauptstadt machten Schlagzeilen im ganzen Land. Und heute? Ein Ortsbesuch.
Das Symbol ist verschwunden. Im Mai 2017 ist die letzte für Asylsuchende zuständige Abteilung vom Gelände des Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales „Lageso“ an der Turmstraße in Moabit ausgezogen. Dort, wo im Sommer vor zwei Jahren Menschen auf der Wiese lagen, erschöpft von der Flucht, vom Warten in der Hitze, wo sie im Winter 2015 nachts anstanden, sind an diesem Frühjahrstag nur ein paar Security-Mitarbeiter übrig, die ohne Aufgabe herumstehen. Gärtner, die Rasen säen.