Flüchtlinge aus Syrien: „Wir leben uns immer mehr ein“

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

Die Morgenpost begleitet zwei Familien seit ihrer Ankunft in Deutschland im Herbst 2015. Auch Wünsche gehen jetzt in Erfüllung.

Ein Blick hat gereicht, um zu erkennen, dass in Rafaat Alayas dunkelbraunen Augen nicht nur Liebe und Dankbarkeit liegt, weil er den Großteil seiner Familie in Sicherheit weiß. Lange Zeit flackerte da nämlich noch etwas anderes: Trauer. Tief verwurzelt in der Seele des 27-Jährigen. Immerhin hat er als stolze Person verloren, was ihn zu einem Sohn, Vater und Ehemann gemacht hatte. Da spielen konservative Rollenbilder hinein. Vor allem aber Zweifel an sich selbst – er als Oberhaupt der Familie Alaya konnte zuletzt in vielen Situationen Vater und Schwester in Syrien nicht helfen.

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