„Eine Drehung um 180 Grad“

Die „taz“ schreibt:

Als die Netzwerkstelle Licht-Blicke gegründet wurde, fühlten sich Neonazis in Lichtenberg wohl. Ein Gespräch darüber, warum das heute nicht mehr so ist.

taz: Frau Eckel, vor 15 Jahren nahm die Netzwerkstelle Licht-Blicke den Kampf gegen rechts in Lichtenberg auf. Was war damals der Anlass?

Annika Eckel: Die Gründung der Netzwerkstelle stand im Kontext der Diskussionen über den Umgang mit Rechtsextremismus, die Anfang der 2000er bundesweit unter dem Stichwort „Aufstand der Anständigen“ geführt wurden. Eine wichtige Idee war dabei, dass es in den ostdeutschen Gemeinden wichtig ist, Koordinierungsstellen einzurichten, die zivilgesellschaftliche Initiativen aufbauen und unterstützen, die Weiterbildungen organisieren und Leute zusammenbringen.

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