Ein Schüler sagte: „Israel gibt es doch gar nicht“

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet:

Die Zahl antisemitischer Vorfälle an Berliner Schulen steigt seit Jahren. Lehrkräfte lernen nun in Yad Vashem, wie man Schüler gegen Judenfeindlichkeit immunisiert.

Da stehen sie nun, in dem stockdunklen Raum mit den vielen Spiegeln. Irgendwo brennen Kerzen, aber man sieht sie nicht, nur leuchtende Punkte, die sich so oft spiegeln, dass man glaubt, mitten im Sternenhimmel zu sein. Alle paar Sekunden erscheint auf einer Leinwand das Gesicht eines Kindes, und eine Stimme sagt seinen Namen und sein Alter. Die Kinder wurden im Holocaust ermordet, nun erinnert diese Installation in der Gedenkstätte Yad Vashem an sie. Es lässt keinen unberührt, sich hier durchzutasten. Die Finsternis, die Namen, die Gesichter auf den Fotos, die etwas so Heutiges haben.

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