Ein Kiez will seine Flüchtlinge behalten

Die „Welt“ berichtet über den bevorstehenden Umzug der Geflüchteten aus den Notunterkünften in Steglitz-Zehlendorf in die neue MUF in der Wittenberger Straße in Marzahn-Nord:
Berlin plant, die Notunterkünfte in den Turnhallen zu räumen. Die Asylbewerber sollen endlich in eine richtige Bleibe ziehen. Doch in Zehlendorf ist man darüber nicht glücklich.Für die Berliner Schulen und Sportvereine beginnt das Jahr mit einer guten Nachricht. Endlich sollen auch die letzten mit Flüchtlingen belegten Turnhallen freigezogen und die dort noch ausharrenden Menschen in vernünftigen Unterkünften untergebracht werden. Bis Ende März, Anfang April will der Berliner Senat die letzte Halle geräumt haben.

Die Zeit drängt: Die Lage in den Turnhallen ist so dramatisch geworden, dass laut Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) Maßnahmen zur Gefahrenabwehr notwendig geworden sind. Auf den Abschluss der langwierigen europaweiten Ausschreibungen für den Betrieb der Unterkünfte will sie nicht mehr warten. Stattdessen sollen rasch Übergangsbetreiber für die bereits fertiggestellten „Tempohomes“ gefunden werden.

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