Die Spuren der Zwangsarbeit in Berlin

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Eine halbe Million Zwangsarbeiter musste während des Zweiten Weltkriegs in Berlin arbeiten. Eine Spurensuche in den Ortsteilen.

Am 28. April 1942 drängeln sich viele Menschen am Bahnhof der ukrainischen Stadt Charkiw. Es ist ein warmer Tag. Alexandra Abramowa trägt ein Sommerkleid und schicke Sandalen, die sie vor dem Krieg gekauft hat. Abramowa ist 22 Jahre alt, sie hofft darauf, Arbeit zu finden. Die meisten Betriebe in der Gegend sind geschlossen.

Kummer sind die Menschen hier gewöhnt. Hungersnot, stalinistischer Terror, Plünderungen. Als im November die Wehrmacht einmarschierte, glaubten viele, schlimmer könne es nicht mehr kommen.

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