„Die AfD ist gefährlicher als die NPD.“

Die „Beltoer News“ berichten:

„Die AfD hat sich massiv radikalisiert. Dialog und Auseinandersetzung auf Augenhöhe sind heute nicht mehr hilfreich,“ so Timo Reinfrank – Geschäftsführer der Amadeu Antonio Stiftung. Am 13.08.2019 stellte die Stiftung in Berlin eine neue Broschüre zum Umgang mit der rechtsradikalen Partei im Rahmen einer Diskussion mit Betroffenen vor.

Die AfD auch im Sommer 2019 noch rechtspopulistisch zu nennen, wäre „nicht nur falsch, sondern auch verharmlosend“, so Reinfrank. Die Partei sei rechtsradikal und eine „neue modernisierte Form der NPD“. Kein weithergeholter Vergleich. Schon 2016 hatte sich Udo Pastörs, damals Spitzenkandidat der NPD in Mecklenburg-Vorpommern, darüber beschwert, dass Björn Höcke ihn kopiere. Die beiden Parteien eint die Demokratieverachtung, Hetze gegen Geflüchtete, die rassistischen Bilder über Migrant*innen und die Relativierungen und Verherrlichung der NS-Diktatur. Dabei gibt es aber laut Reinfrank auch zentrale Unterschiede. Gerade aus denen kann die AfD aber Kapital schlagen: „Die AfD ist so erfolgreich, wie die NPD es nie sein konnte“, auch wegen ihres nach wie vor bürgerlichen Unterstützungsumfelds und der Sozialen Medien.

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