Das Ende von Bärgida? – Ein Rückblick

„Berlin gegen Nazis“ schreibt:

Im Januar 2015 fand unter dem Namen ‚Bärgida‘ – abgeleitet von Pegida in Dresden – der erste sogenannte Abendspaziergang in Berlins Mitte statt und seither jeden Montag. Berlin gegen Nazis begleitete von Anfang an die Proteste gegen die Rassist_innen, Neonazis, fußballaffinen Rechten und Flüchtlingsfeinde, die sich bei Bärgida einfanden. Ein Rückblick.

Jeden Montag das gleiche Bild am Hauptbahnhof: Ausgestattet mit zahlreichen Fahnen startete eine überschaubare Gruppe von anfangs ca. 120 Bärgida-Anhängern von hier aus ihren Aufmarsch durch Berlin-Mitte, oder setzte sich in die S-Bahn, um beispielsweise in Marzahn-Hellersdorf, Lichterfelde oder Charlottenburg wieder auszusteigen und dort zu marschieren. Sie riefen rassistische Parolen und hetzen in ihren Redebeiträgen gegen Flüchtlinge. Das Aktionsbündnis #No Bärgida begleitete sie wöchentlich mit Protesten, am Washingtonplatz, dem Auftaktort, dann auf ihren wechselnden Routen und im letzten halben Jahr bei ihren stationären Versammlungen am Hauptbahnhof, als nur noch ca. 20 Personen erschienen.

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