Berlin verzeichnet erste Erfolge gegen Kinderarmut

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

5700 junge Menschen weniger als noch vor einem Jahr benötigen zusätzliche Leistungen zur Grundsicherung.

Berlin. In Berlin ist weiterhin fast jedes dritte Kind auf Hartz IV angewiesen. Im Dezember 2017 lebten 172.421 Kinder und Jugendliche in einer Familie, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) bezieht. Das sind etwa 1000 weniger als 2016. Allein 76.241 dieser Minderjährigen wachsen in Haushalten von Alleinerziehenden auf. Das Armutsrisiko gilt dort als besonders hoch. Auffallend ist aber vor allem, dass weniger Kinder und Jugendliche sogenannten Aufstocker-Familien angehören, die trotz eigenen Einkommens auf zusätzliche Grundsicherungs-Leistungen (ALG II) angewiesen sind. Ihre Zahl ging von 81.682 auf 75.981 zurück.

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