Autorin Ines Geipel: „Der Osten ist nervös“

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Vieles steckt in diesem Buch: Die Erinnerung an eine Familie, in der Kinder der hemmungslosen Gewalt des Vaters ausgesetzt waren, eines Agenten der Stasi. Die Frage, wie Verdrängung und Verleugnung eine Gesellschaft prägen, die zwei Diktaturen erlebte. Die Suche nach einer Erklärung für Rechtsextremismus und rassistische Gewalt.

In „Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass“ spürt die Schriftstellerin Ines Geipel vor allem ihrer eigenen Generation nach, die den Fall der Mauer zum angeblich besten biografischen Zeitpunkt erlebt hat – mit etwa 30 Jahren. Ines Geipel empfängt uns in ihrer Berliner Wohnung, einem hellen, freundlichen Refugium voller Bücher und Bilder.

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