Zahl der rechten Straftaten in Berlin auf Rekordhoch

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Trauriger Höchststand: Die Berliner Polizei meldet eine massive Zunahme bei Hasskriminalität. Besonders stark betroffen ist ein Bezirk, der eigentlich als liberal gilt.

Rechtsextremisten haben nach Informationen des Tagesspiegels 2017 in Berlin mehr Straftaten verübt als in den zehn Jahren zuvor. Die Polizei registrierte insgesamt 1942 Fälle „politisch motivierter Kriminalität rechts“. Im Jahr 2016 waren es 1779, im Jahr 2015 wurden 1686 Fälle gezählt.

Die aktuelle Zahl, die sich durch Nachmeldungen noch erhöhen könnte, findet sich in der Antwort von Innenstaatssekretär Torsten Akmann auf eine schriftliche Anfrage von June Tomiak, die für die Grünen im Abgeordnetenhaus sitzt. Tomiak ist Sprecherin ihrer Fraktion für Jugendpolitik und Strategien gegen Rechtsextremismus.

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In der Gemeinschaftsunterkunft in der Wittenberger Straße wurde gefeiert

Via Kiezberichterstatter Rolf A. Götte:

Die Hero Norge AS betreibt die Gemeinschaftsunterkunft in der Wittenberger Straße in Marzahn NordWest fast genau seit einem Jahr. Für den Heimleiter Berkay Aksehirlioglu und der Ehrenamtskoordinatorin Felicitas Mann war das ein Anlaß, sich – gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus der GU in der Dingolfinger Straße – bei den Bewohnerinnen und Bewohnern, bei allen Nachbarn, Kooperationspartnern und anderen Aktiven zu bedanken.

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Die Liste der Todesopfer rechter Gewalt wird länger

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Die Berliner Polizei stuft sechs Tötungsdelikte nachträglich als rechts motiviert ein – sieben Berliner Todesopfer werden nachgemeldet. Anlass sind langjährige Tagesspiegel-Recherchen.

Sie wurden von Rechtsextremisten geschlagen, getreten, gestochen, gefoltert. Sieben Menschen, darunter auch zwei Neonazis, haben in Berlin in den Jahren 1992 bis 2001 rechte Gewalt nicht überlebt. Die Polizei wertete die Fälle trotz Hinweisen auf ein rechtes Tatmotiv, die der Tagesspiegel genannt hatte, nicht als politisch motivierte Kriminalität.

Das ändert sich jetzt. Nach einer aufwändigen Untersuchung durch Wissenschaftler der Technischen Universität (TU) wird die Polizei nun sechs Fälle mit insgesamt sieben Todesopfern rechter Gewalt dem Bundeskriminalamt nachmelden. Damit steigt die offizielle Gesamtzahl der Opfer rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung in Berlin auf neun.

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Neue Projekte für Demokratie

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Bürger können wieder Mittel für Projekte aus dem Aktionsfonds Partnerschaft für Demokratie beantragen. Mit den Projekten sollen Demokratie und Toleranz in Marzahn gefördert werden.

Personen, Initiativen und freie Träger können sich um Mittel bewerben. Mit den Projekten sollen deutliche Zeichen gegen Phänomene gruppenspezifischer Gewalt, ob gegen Ausländer oder Homosexuelle, Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Ausgrenzung, gesetzt werden.

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Dritte Ausgabe der „Dunkelziffer unbekannt – Rassismus & rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf“ erschienen!

Mittlerweile ist die dritte Ausgabe der „Dunkelziffer unbekannt – Rassismus & rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf“ erschienen! Herausgeber sind der AK Rechte Gewalt, AStA und Antirassistische Registerstelle der ASH Berlin. Ihr könnt Euch die Broschüre direkt an der ASH holen oder per Mail bestellen: arreg@ash-berlin.eu

Aufruf zum Aktionsfonds ViRaL: Vielfalt stärken, Rassismus bekämpfen, Lokal engagieren!

„Ihr wollt

– die Anerkennung von Vielfalt gewährleisten,
– Rassismus, Populismus und Ausgrenzung vor Ort entgegentreten,
– den Zusammenhalt verschiedener lokaler Gruppen voranbringen und Dialog schaffen
– die Wertschätzung in Eurer Umgebung für eine plurale und offene Gesellschaft etablieren und verteidigen.

Die Herausforderungen und Probleme vor Ort sind vielfältig. Deshalb braucht es eine Vielfalt von Menschen mit Ihren kreativen Projektideen und -zielen, Methoden und Erfahrungen.

Ihr seid eine Gruppe und wollt lokal etwas bewirken? Ihr wisst was es vor Ort jetzt braucht und welche Wirkung Ihr mit Eurer Idee entfalten wollt? Ihr seid schon aktiv, Euch fehlt jedoch noch Finanzierung oder Ihr habt eine Idee, wisst aber nicht so recht wo und wie Ihr konkret anfangen sollt?

Dann bewerbt euch beim Aktionsfonds ViRaL mit Eurer Projektidee für eine Finanzierung und Unterstützung

Bewerbungszeitraum: 21.April – 21.Juni 2018

Für Eure Projektidee könnt Ihr bis zu 5.000€ beantragen.

Neben einer finanziellen Förderung bietet Euch der Aktionsfonds eine Begleitung und Unterstützung bei der Projektkonzeption, Dokumentation und öffentlichen Verbreitung Eurer Projektergebnisse. Eure Projekte müssen bis Ende September 2019 durgeführt sein.

Der Aktionsfonds unterstützt Projekte in Deutschland, die in der vielfältigen, lokalen Bevölkerung verankert sind und durch Ihre öffentliche Sichtbarkeit eine Willkommen- und Anerkennungskultur voranbringen.

Die Förderung könnt Ihr als informelle Gruppe, gemeinnützige Organisation oder lokales Bündnis beantragen. Bewerbungen von denjenigen, die zum ersten Mal eine Förderung beantragen, sowie Projekte im ländlichen Raum und außerhalb der Großstädte sind dabei besonders willkommen.

Eine Rechtsform (z.B. Verein) musst Ihr nicht haben.“

Mehr Infos unter: http://aktionsfonds-viral.de

Mobile Musikarbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen

Ein weiteres interessantes Angebot für Refugees – dieses Mal im Musikbereich – auch für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf:

Sehr geehrte Heimleitungen und Sozial-Teams,
liebe Kolleg*innen,

ich möchte Sie auf die Möglichkeit aufmerksam machen, dass Berliner Rock- oder Hip Hop Mobil zu sich in die Unterkunft, in die Willkommensklasse, die Jugendfreizeiteinrichtung, etc. einzuladen.

Die wetek Berlin gGmbH bietet Workshops für geflüchtete Kinder und Jugendliche an. Die Finanzierung ist bereits durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gedeckt. D.h. die Workshops sind für Sie kostenfrei. Unter: www.musikstadt-berlin.de können Sie sich weitergehend informieren. Ansprechpartner für die mobile Musikarbeit mit Geflüchteten ist: Francis Cinna, cinna@wetek.de, 030 / 28 52 92 35.

Mit freundlichen Grüßen,

Claudine Urban
Koordination Integration im
Jugendamt Tempelhof-Schöneberg“

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Anmeldeformulare für Schöner Leben ohne Nazis und die Bunte Tour Hellersdorf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch in diesem Jahr wollen wir zeigen, wie bunt Hellersdorf ist. Wir setzen ein Zeichen Toleranz und Vielfalt. Die Tour findet wie in den vergangenen Jahren im Rahmen des Bezirksfestes „Schöner leben ohne Nazis“ (SLON) und dem Auftakt der Interkulturellen Tage statt. Dabei sein könnt Ihr mit allem, was Ihr zur Verfügung habt (Bollerwagen, Kinderwagen, Roller und Anderes). Es darf auch ordentlich Krach gemacht werden. Wer Musikinstrumente hat, kann diese gern mitbringen. Auf dem Theaterplatz kann ab 10.00 Uhr gebastelt werden. Mit bunten Hüten, Bändern, Luftballons und hübsch geschminkt geht es dann gegen 12.30 los.

Die Tour wird in diesem Jahr vom Theaterplatz/Louis-Lewin-Straße über die Albert Kunz Straße, Lichtenhainer Straße, Kastanienboulevard zum Alice Salomon Platz führen. Das ist nur eine grobe Richtung, wir werden an verschiedenen Einrichtungen halten und kleine Programmpunkte aufführen.

Wer macht mit? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Füllt den Anmeldebogen aus und schickt ihn bis zum 27.07.2018 an mich zurück. Noch ein Hinweis auf, wer ein Angebot bei dem Bezirksfest SLON am 01.09.2018 auf dem Alice Salomon Platz machen will, kann sich auch noch anmelden.

Wir freuen uns auf rege Beteiligung. Für weitere Informationen stehe ich gern zur Verfügung.

Viele Grüße

Gabriele Kokel

Koordinatorin Förderung und Gestaltung

Formulare zum herunterladen:

anmeldeformular bunte tour

Standanmeldung 18

 

Nachfolge für Flüchtlingsamt gesucht

Via „Tagesspiegel“:

Die Sozialsenatorin Elke Breitenbach will das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten umstrukturieren. Dafür sucht sie nun eine passende Leitung.

Gesucht wird eine Nachfolge für die Leitung des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF). Die Stelle soll nach Tagesspiegel-Informationen ohne Ausschreibung zeitnah besetzt werden. Eine elegante Lösung könnte ein Staatssekretär im Ruhestand sein, der reaktiviert wird. Im Gespräch ist unter anderem Alexander Straßmeir.

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