14.11.2019 VHS Berlin Marzahn-Hellersdorf: Vernissage Unsichtbar/Unverzichtbar

Via Partnerschaften für Demokratie Marzahn-Hellersdorf:

Ausstellung einer Suche in Bildern.

In den letzten Monaten haben sich die Künstler Jonathan Göpfert (Fotograf) und Philipp “Beatsen” (Illustrator) auf die Suche nach Orten in Marzahn-Hellersdorf gemacht, welche für Demokratie und Vielfalt wesentlich sind. Dabei sind sie den Spuren, welche die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf in den letzten 5 Jahren hinterlassen haben, gefolgt.

In der Vernissage, am 14.11. um 18 Uhr in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf, wird das Ergebnis dieser Suche zum ersten Mal öffentlich präsentiert.
Dort erwartet die Besucher*innen eine Serie aus Bildern, die Illustration und Fotografie auf eine entrückende Art und Weise verschmelzen. Denn nachdem die Motive von Jonathan Göpfert fotografiert wurden, sind alle Negative durch Beatsen manipuliert worden. Die Ergebnisse bewegen sich zwischen Realität und Vorstellung, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Neben einem Gespräch mit den Künstlern aus Marzahn und Hellersdorf, welche bei der Vernissage näher auf den Entstehungsprozess des Projekts und der Werke eingehen, werden auch die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf vor Ort über ihre Arbeit im Bezirk und das Projekt sprechen.

Gefördert wird das Projekt durch die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf – www.demokratie-mh.de

Bundesregierung sieht bei Bürgerwehren Potenzial für rechten Terror

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Selbst ernannte Bürgerwehren gibt es in fast allen Bundesländern. Das Innenministerium warnt bei ihnen vor einem fließenden Übergang zum Extremismus.

Die Bundesregierung sieht bei selbst ernannten Bürgerwehren „Ansätze für rechtsterroristische Potenziale“. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf Anfrage der Linksfraktion hervor, wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ („NOZ“) am Montag berichtete. Achtmal sei das Phänomen in den vergangenen zwei Jahren Thema im gemeinsamen Terrorabwehrzentrum der Sicherheitsbehörden gewesen.

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Fotoausstellung über das Leben in Marzahn-Hellersdorf

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Das Bezirksamt zeigt ab  9. November im Ausstellungszentrum Pyramide eine Ausstellung zum Mauerfall vor 30 Jahren. In Fotografien und Installationen werden auch die Jahre davor und danach lebendig.

Zur Ausstellung „Wandel und Annäherung“ wurden die Arbeiten von sechs Fotografinnen und Fotografen zusammengestellt. Diese erkundeten in ihren Fotos in den 1980er- und 1990er-Jahren unterschiedliche Lebensbereiche im Osten Deutschlands. Ein wichtiger Bezugspunkt ist dabei der heutige Bezirk Marzahn-Hellersdorf.

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Rechte Gewalt: #Baseballschlaegerjahre

Via „Zeit“:

Vor drei Tagen teilte unser Autor einen Text über die Neonazigewalt der Neunziger und Nuller. Und bat andere, ihre Erfahrungen zu teilen. Das Echo ist groß.

Seit Tagen trendet das Hashtag Baseballschlaegerjahre: Hunderte haben bisher in Tweets beschrieben, was ihnen in den Neunziger- und Nullerjahren mit Neonazis geschehen ist. Es macht beklommen und verändert etwas in einem, zumindest bei mir.

Ich habe dieses Hashtag in die Welt gesetzt. Mit dieser Wucht habe ich aber nicht gerechnet. Es fing an, als ich einen erschütternden autobiografischen Text des Rappers Hendrik Bolz im Freitag las. Er schilderte die Realität seiner Jugendtage und was er da beschrieb, war mir so vertraut, dass es fast wehtat.

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Marzahn-Hellersdorf: Baubeginn für den Jüdischen Garten

Das „Berliner Abendblatt“ schreibt:

Am 24. Oktober wurde der Grundstein für den Jüdischen Garten in den Gärten der Welt gelegt. Der Jüdische Garten soll als landschaftsarchitektonisch-künstlerischer Beitrag den Dialog der Kulturen, Religionen und Weltanschauungen hier ergänzen und zusammen mit dem Christlichen und dem Orientalischen Garten die drei großen monotheistischen Religionen präsentieren.

Die Anlage wird nur wenige Meter entfernt vom Christlichen Garten auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern angelegt. Auf vordergründige Symbolik oder Glaubensinschriften wird in der Gestaltung bewusst verzichtet. Zunächst entsteht ein Netz aus Wegen, in das Platzflächen und Felder unterschiedlicher Größe und Form eingebettet sind. Das Wegenetz symbolisiert die Diaspora der jüdischen Kultur mit all ihren Verflechtungen, internationalen Bezügen und Entwicklungen. In den Feldern sollen Pflanzen gedeihen, die zur Geschichte der Juden gehören. Welche das sind, soll in einer Recherche-Phase erforscht werden.

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Neuer Newsletter (November/Dezember 2019) für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf erschienen!

Liebe Leser*innen,
 
herzlich willkommen zum fünften Newsletter der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf im Jahr 2019.
 
Die Ergebnisse der Landtagswahlen vom 1. September in Brandenburg und Sachsen haben erneut aufgezeigt, wie groß die aktuelle Bedrohung durch die radikale bis extreme Rechte in Deutschland ist. Einzig positiver Punkt ist, dass dieses Mal noch demokratische Parteien stärkste Kraft werden konnten. Allerdings geht es jetzt darum die Zivilgesellschaft in Ostdeutschland weiter massiv zu unterstützen und auszubauen. Hier wünscht sich die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung, dass die Bundesregierung das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ langfristig auf sichere finanzielle Beine stellt und nach dem schrecklichen antisemitischen und rassistischen Anschlag von Halle erkennt, dass es endlich eine schnelle Umsetzung eines Demokratieförderungsgesetzes braucht.
 
Die Zivilgesellschaft, die Verwaltung und die demokratischen Parteien müssen zukünftig noch stärker in der Auseinandersetzung mit der extremen Rechten zusammenstehen. Dies gilt auch für unseren Bezirk Marzahn-Hellersdorf.
 
Natürlich gibt es auch in diesem Newsletter wieder viele Berichte und Neuigkeiten von der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung, aus dem Bündnis für Demokratie & Toleranz und unseren zahlreichen Kooperationspartner*innen in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
 
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Wer den Newsletter abonnieren möchte, schreibt bitte eine Mail an: koordinierungsstelle-mh@pad-berlin.de

Keine Politik mit völkischen Nationalisten und voller Einsatz für unsere demokratische Gesellschaft

Wir dokumentieren die Pressemitteilung von MOBIT e.V. Thüringen zum Ausgang der Landtagswahl in Thüringen:

Die Thüringerinnen und Thüringer haben gewählt. Positiv ist festzuhalten, dass es seit Jahren eine der höchsten Wahlbeteiligungen gab, die in Thüringen in den letzten Jahren verzeichnet wurden. Es ist erfreulich, dass so viele Menschen von ihrem demokratischen Recht Gebrauch gemacht haben und die Politik aktiv mitbestimmen wollen. Gleichzeitig haben sich über 20Prozent der Menschen dafür entschieden mit der AfD ihre Stimme einer völkisch-nationalistischen Partei zu geben. Dies ist ein erschreckendes Ergebnis, mit dem aufgrund der Prognosen zu rechnen war. Das Ergebnis der Landtagswahl insgesamt ist eine Herausforderung für die demokratischen Parteien und stellt sie vor eine schwierige Situation in der Bildung einer stabilen und demokratischen Regierung. „Die demokratischen Parteien stehen nun vor der Regierungsbildung. Es war im Wahlkampf sehr positiv zu sehen, wie die CDU einer Koalition mit der völkischen AfD eine deutliche Absage erteilt hat. Diese deutliche Grenzziehung nach rechts gilt es nun für alle demokratischen Parteien zu halten“, sagt Sandro Witt, Vorstandsvorsitzender von MOBIT e.V. Gleichzeitig zeigt das Ergebnis, dass in Thüringen weiter ein starkes Engagement gegen völkische und menschenverachtende Ideologien wichtig ist. „Wir erwarten von den zukünftigen Regierungsparteien, dass Sie vor allem jene stärken, die fest für eine demokratische Zivilgesellschaft einstehen und für unsere freie demokratische Gesellschaft kämpfen. Das Wahlergebnis ist eine Warnung, die es ernst zu nehmen gilt“, so Witt weiter. Die Mobile Beratung in Thüringen mit all ihren Kooperationspartnern steht weiterhin fest an der Seite der Thüringer Zivilgesellschaft, die sich für eine solidarische und offene Gesellschaft einsetzen.

Quelle

An dieser Stelle findet Ihr eine von der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf erstellte Übersicht von lesenswerten Presseberichten, Kommentaren und Statements zur Landtagswahl in Thüringen:

Warum der Dialog mit Demokratiefeinden eine Gefahr sein kann (Tagesspiegel, 23.10.2019)

Höcke will den Bürgerkrieg (Die Zeit, 24.10.2019)

Schluss mit dem Ostmitleid (Migazin, 25.10.2019)

„Ein heimatloser Antikapitalismus stiftet irre Allianzen“ (Der Tagesspiegel, 27.10.2019)

Warnschuss aus Erfurt Was die Wahl in Thüringen für die Bundespolitik bedeutet (Tagesspiegel, 27.10.2019)

Herbe Klatsche für die Grünen (taz, 27.10.2019)

Euphorie mit Verdruss (Neues Deutschland, 27.10.2019)

Thüringen-Wahl: „Kein Grund, an der Demokratie zu zweifeln“ (Die Zeit, 28.10.2019)

So haben Thüringens Gemeinden gewählt (Der Tagesspiegel, 28.10.2019)

Nirgendwo wählte die Jugend so rechts wie in Thüringen (Der Tagesspiegel, 28.10.2019)

AfD gewinnt die Wahl bei allen Altersgruppen unter 60 (Der Tagesspiegel, 28.10.2019)

Thüringen: Wir toleranten Trottel (Die Zeit, 28.10.2019)

Historiker sieht AfD als Folge der friedlichen Revolution (Der Tagesspiegel, 28.10.2019)

Ostgefühl, Abstiegsangst – und Rechtsradikalismus: Warum sich in Thüringen so viele Wähler für die AfD entschieden (Der Tagesspiegel, 28.10.2019)

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Jüdischer Garten für die Gärten der Welt

Via „Berliner Morgenpost“:

Bis Herbst 2020 entsteht in der Parkanlage in Marzahn ein Wegesystem mit Pflanzen und Pavillons.

In den Gärten der Welt wurde am Donnerstag der Grundstein für den Jüdischen Garten gelegt. Dazu wurde symbolisch eine Zeitkapsel zugenagelt und von Andreas Nachama von der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland ein jüdisches Gebet gesprochen. Seit fünf Jahren in Planung, sei der Zeitpunkt des Baubeginns nun symbolträchtig, sagte Regine Günther. „Wir sind noch sehr bewegt von dem feigen Terrorakt in Halle“, so die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (Grüne). „Er ist auch ein Ausdruck davon, dass es in Deutschland immer noch Antisemitismus gibt.“ Der Jüdische Garten soll daher ein Ort der Begegnung und für Menschen jüdischen Glaubens Heimstatt sein. Auf 2.000 Quadratmetern entsteht bis Herbst 2020 zunächst ein Netz aus Wegen, das die Diaspora der jüdischen Kultur mit ihren Verflechtungen und internationalen Bezügen symbolisiert.

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Die NPD erfindet sich neu

Der „Blick nach rechts“ schreibt:

Der Parteivorstand der krisengeschüttelten NPD hat ein Positionspapier mit dem Titel „Neustart für die Heimat – statt ein bloßes ‘Weiter so‘“ erarbeitet. Demzufolge will sich die NPD unter neuem Namen recyceln.

Das vierseitige Positionspapier, das bnr.de vorliegt, ist das Arbeitsergebnis der Klausurtagung der NPD-Parteispitze um ihren Vorsitzenden Frank Franz, die am 21. und 22. September in Berlin stattgefunden hat.

Einleitend wird in dem Papier des NPD-Vorstands „Neustart für die Heimat – statt ein bloßes ‘Weiter so‘“ festgehalten, dass man einen Plan entwickelt habe, wie die „kampferprobte Gemeinschaft“ wieder „Fahrt aufnehmen und an Einfluss gewinnen kann“. Man gesteht ein, dass die NPD „an einem vorläufigen Tiefpunkt angelangt“ sei, „was Wahlergebnisse und was unsere politische Bedeutung betrifft“. Andererseits würden NPD-Forderungen noch nie so „intensiv in der Öffentlichkeit“ diskutiert – allerdings unter dem Label der AfD.

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Hellersdorf: Demokratiekonferenz am 4.11.2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Netzwerkpartner/innen, sehr geehrte Damen und Herren,

liebes Fachpersonal, liebe Eltern,

hier nun unsere Einladung mit dem Flyer im Anhang.

Wir möchten Sie ganz herzlich zur Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf „Schule ganz neutral? Werte und Politik an der Schule und die Rolle der Eltern“ am 4. November einladen!

In diesem Rahmen fragen wir:

  • Was bedeutet Neutralität an der Schule und was gerade nicht?
  • Was bedeutet politische Einflussnahme am Ort Schule?
  • Welche Rolle spielt die Schule bei der Vermittlung von Werten?
  • Welche Rolle habe ich als Elternteil?

Die Veranstaltung wird am 04.11.19 von 17-20 Uhr im Kieztreff Kastanie (Boulevard Kastanienallee 55, 12627 Berlin) stattfinden. Merken Sie sich den Termin gerne vor und tragen Sie ihn weiter!

Um Anmeldung wird gebeten: pfd-mh@stiftung-spi.de

Herzliche Grüße

Corinna Meukow und Hannes Obens

Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf

Rathaus Marzahn-Hellersdorf

Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin