Berliner Abgeordnetenhaus: Innenausschuss berät über Anschlagsserie in Neukölln

Der rbb berichtet:

Brennende Autos und Morddrohungen: Eine mutmaßlich rechtsextreme Anschlagsserie in Neukölln beschägftigt am Montag den Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. SPD und Grüne wollen einen Sonderermittler, der Linken geht das nicht weit genug.

Der Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhaus befasst sich Montag mit einer mutmaßlich rechtsextremen Anschlagserie in Neukölln.

Hintergrund sind Anschläge auf Personen, die sich gegen Rechts engagieren. Unter ihnen sind auch Kommunalpolitiker von SPD und Linken. Die mobile Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus zählte in den vergangenen drei Jahren 55 Anschläge in Neukölln.

Mutmaßlich rechtsextremistische Täter hatten mehrfach Autos von bekannten Mitgliedern linker Parteien und Einrichtungen angezündet und Drohungen verschickt. Der Innenausschuss soll klären, warum es bisher keine Anklagen gegeben hat.

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Baseballschlägerjahre: Wie die Neonazi-Gewalt der Neunziger nun aufgearbeitet wird

Unter #Baseballschlaegerjahre tweeten zurzeit Hunderte, was ihnen in den Neunziger- und Nullerjahren mit Neonazis geschehen ist. Die Generation der nach der Wende im Osten Geborenen meldet sich zu Wort. Warum erst jetzt?

Podcast zum Thema zum nachhören auf Deutschlandfunk Kultur.

Siehe auch:

Jugend in Ostdeutschland: Wir waren wie Brüder (Deutschlandfunk Kultur, 3.10.2019)

„Sieg-Heil-Rufe wiegten mich in den Schlaf“ (Freitag, 28.10.2019)

Woher die Baseballschläger kamen – Ist rechte Gewalt im Osten ein Erbe der DDR? (Tagesspiegel, 4.11.2019)

Baseballschlägerjahre (Zeit Online, 6.11.2019)

Vorhang auf! #baseballschlägerjahre (Freitag, 6.11.2019)

Rechte Übergriffe nach der Wende: Wie Ostdeutsche die #baseballschlägerjahre jetzt aufarbeiten (RBB, 7.11.2019)

Baseballschlägerjahre: Die Kinder von ’89 (Neues Deutschland, 9.11.2019)

Die Baseballschlägerjahre in Ostdeutschland: „Es war normal, dass Naziparolen gerufen wurden“ (Tagesspiegel, 9.11.2019)

 

81. Jahrestag der Pogromnacht: Michael Müller warnt vor zunehmendem Antisemitismus

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Bundesweit steigt die Zahl antisemitischer Straftaten. Auch in Berlin kommt es vermehrt zu Übergriffen. Michael Müller zeigt sich beschämt.

Anlässlich des 81. Jahrestages der Pogromnacht hat Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) auf den Antisemitismus der Gegenwart hingewiesen. Es sei beschämend, dass es auch in Berlin auf offener Straße antisemitische Attacken gebe, sagte Müller am Freitag in seiner Rede bei einer Gedenkveranstaltung der Jüdischen Gemeinde. Acht Jahrzehnte nach der Pogromnacht und vor dem Hintergrund von Holocaust und nationalsozialistischer Diktatur sei das unerträglich.

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Leserforum: Wohin steuert Marzahn-Hellersdorf?

Via „Berliner Morgenpost“:

Der Bezirk leidet unter Infrastrukturproblemen. Leserforum „Morgenpost vor Ort“ findet am 19. November im Schloss Biesdorf statt.

Bei vielen Berlinern kommt Marzahn-Hellersdorf in Imagefragen nicht sehr gut weg. Sie meinen, der Bezirk bestehe nur aus seelenlosen Plattenbausiedlungen, in denen sich soziale Konflikte ballen. Menschen, die dort leben, wissen es besser. Dennoch gibt es natürlich auch dort Probleme, Ärgernisse und politische Herausforderungen, die angepackt werden müssen, gibt es Veränderungen, die gesellschaftliche Debatten auslösen – etwa bei den Themen Verkehr und Stadtentwicklung. Darüber möchten wir mit unseren Lesern und Experten sprechen.

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Kaum genutzt: Berlin verkauft Flüchtlingscontainer wieder

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Tausende Flüchtlinge wohnen in Berlin noch in Containern. Die meisten Anlagen sollen lange vor Ablauf der Lebenszeit verschwinden.

900 Container, zum Teil mit Duschen und WCs, andere geeignet zum Wohnen oder Spielen: Berlin versucht gerade, die Hinterlassenschaften seiner Politik der Flüchtlingsunterbringung loszuwerden. Die sogenannten Tempohomes auf dem Tempelhofer Feld werden derzeit nach nicht einmal zwei Jahren Nutzung abgebaut, weil die Koalition getreu dem Volksentscheid das Feld vor Bebauung freihalten will. Aber auch an der Dingolfinger und an der Zossener Straße in Marzahn-Hellersdorf werden laut Senatssozialverwaltung derzeit Containerdörfer abgebaut.

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25.11.2019 Frauenzentrum Matilde: „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte“

„Gewalt kommt uns nicht in die Tüte“

Montag, 25. November 2019

15:30 – 20:00 Uhr

Ein bezirksweiter Aktionstag in Kooperation mit dem Arbeitskreis Marzahn-Hellersdorf gegen häusliche Gewalt. Auf dem Programm steht die Vernissage „Begrenzungen überwinden“ von Frau Dr. Ute Licht (Malerei, Raumobjekte, Lyrik) – begleitet durch eine Lesung von Leonne Marti (kunst.rebell.in). Als besonderen Gast begrüßen wir die Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle.
In den Beraterinnenräumen stellen die Sozialarbeiterinnen von Matilde e.V. und der Arbeitskreis Marzahn-Hellersdorf gegen häusliche Gewalt sich und ihre Angebote vor.

Kommen Sie gerne vorbei!

4.-8. November 2019: Gedenkwoche Novemberpogrome in Marzahn-Hellersdorf

Im Rahmen der diesjährigen Gedenkwoche zu den Novemberpogromen 1938, veranstaltet bzw. unterstützt das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf auch dieses Jahr wieder einige Gedenkformate in unserem Bezirk. Gerade in Zeiten von antisemitisch und rassistisch motivierten Anschlägen – wie zuletzt in Halle – ist das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus wichtiger denn je!

„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.“ (Primo Levi)

Das Plakat finden Sie hier in hoher Auflösung zum Ausdrucken: Plakat zur Gedenkwoche Novemberpogrome 2019

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

16.11.2019 Audimax/Alice-Salomon-Hochschule: Konferenz Handlung(s)Macht – Zukunft – Marzahn-Hellersdorf

Das ASH-Forschungsprojekt „Demokratieferne Auffassungen in einer Kommune als Herausforderung für sozialräumliche Demokratieentwicklung“ lädt ein zur „Konferenz Handlung(s)Macht – Zukunft – Marzahn-Hellersdorf“. Sie findet am Samstag, 16.11. (14-18 Uhr) im Audimax der ASH statt.

Hier gibt es das Programm als Download: Plakat_Konferenz_16112019

16.11.2019 Alpha II/Marzahn-Nord: 29. Geburtstag der Spielplatzinitiative und Tag der Toleranz

Via Spielplatzinitiative Marzahn e.V.

Gemeinsam mit unseren Platzkindern, Mitgliedern, Mitarbeitern, Unterstützern und Freunden feiern wir den Geburtstag unseres Vereins draußen am Lagerfeuer und am molligen Lehmofen im Alpha II!
Besonders Highlight: Auftritt der Cosmonautix!

Am diesjährigen 16. November feiern wir nicht „nur“ unseren 29. Vereinsgeburtstag, es ist auch der internationale Tag für Toleranz 2019. Der Gedenktag geht zurück auf den 16. November 1995: damals unterzeichneten 185 Mitgliedsstaaten der UNESCO feierlich die Erklärung der Prinzipien zur Toleranz.

Facebook-Event hier.

Gastgeber: Spielplatzinitiative Marzahn e.V.

14.11.2019 VHS Berlin Marzahn-Hellersdorf: Vernissage Unsichtbar/Unverzichtbar

Via Partnerschaften für Demokratie Marzahn-Hellersdorf:

Ausstellung einer Suche in Bildern.

In den letzten Monaten haben sich die Künstler Jonathan Göpfert (Fotograf) und Philipp “Beatsen” (Illustrator) auf die Suche nach Orten in Marzahn-Hellersdorf gemacht, welche für Demokratie und Vielfalt wesentlich sind. Dabei sind sie den Spuren, welche die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf in den letzten 5 Jahren hinterlassen haben, gefolgt.

In der Vernissage, am 14.11. um 18 Uhr in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf, wird das Ergebnis dieser Suche zum ersten Mal öffentlich präsentiert.
Dort erwartet die Besucher*innen eine Serie aus Bildern, die Illustration und Fotografie auf eine entrückende Art und Weise verschmelzen. Denn nachdem die Motive von Jonathan Göpfert fotografiert wurden, sind alle Negative durch Beatsen manipuliert worden. Die Ergebnisse bewegen sich zwischen Realität und Vorstellung, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Neben einem Gespräch mit den Künstlern aus Marzahn und Hellersdorf, welche bei der Vernissage näher auf den Entstehungsprozess des Projekts und der Werke eingehen, werden auch die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf vor Ort über ihre Arbeit im Bezirk und das Projekt sprechen.

Gefördert wird das Projekt durch die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf – www.demokratie-mh.de