Ausscheibungen zur Interims-Vergabe sind vom LAF gestartet worden

Via „Netzwerk Berlin hilft!“: Wenn wir das jetzt richtig verstehen, wurde für 18 Unterkünfte eine Interims-Ausschreibung mit rund 120 Bewerbern gestartet. Die Frist zur Abgabe eines Angebotes endete am 17.01. Die Kriterien für den Zuschlag im Auswahlverfahren sind erschreckenderweise zunächst der Preis und nicht die Qualität („Der Günstigste Anbieter bekommt den Zuschlag. Qualitätskriterien spielen in dieser Stufe der Vergabe keine Rolle.“). Die Interimslösung gilt zunächst definitiv für 6 Monate mit Option auf weitere 3 Monate, die einseitig durch das LAF ausgeübt werden können. Ausgehend vom Abgabedatum 17.01. sollte die Auswertung in maximal 4 Wochen abgeschlossen sein. Eine Vergabe könnte somit wirksam zum 01.03. erfolgen:

Bekanntermaßen sind die Neueröffnungen der zuletzt fertiggestellten Unterkünfte nicht an zu später Fertigstellung gescheitert, sondern an der nicht erfolgreich durchgeführten Vergabe an entsprechend geeignete Betreiber.

Das Thema ist abendfüllend und langwierig. Wir hatten mehrfach dazu berichtet.

Inzwischen sind tatsächlich noch Ende 2016 die Ausschreibungen für die Interims-Vergabe bis zur EU-weiten Ausschreibung veröffentlicht und das Verfahren gestartet worden.

Insgesamt wurden nun rd. 120 Betreiber-Gesellschaften dazu eingeladen. In zwei Losen wurden kurz vor Jahresende 18 Unterkünfte in diese Interims-Ausschreibung einbezogen. Die Interims-Vergabe soll die jeweiligen Betreiber für die nächsten sechs Monate finden, bis die jeweilige EU-Ausschreibung zu Ergebnissen geführt hat. Eine Verlängerung um weitere 3 Monate ist dabei möglich. Grundsätzlich ist aufgrund des Volumens und auch aufgrund des politischen Willens unverändert eine EU-weite Ausschreibung nötig, erforderlich und auch gewünscht.

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