Andreas Zick: Rechtsextreme Terrorgefahr ist unterschätzt worden

Via „Migazin“:

Nach dem Terroranschlag in Neuseeland hat der Extremismusforscher Andreas Zick mehr Aufmerksamkeit gegenüber rechtsextremen Milieus gefordert. Aktuelle Entwicklungen müssten stärker beobachtet und ihre Ursachen erforscht werden, sagte der Wissenschaftler im Gespräch.

Andreas Zick: Die Fantasien sind von Beginn an Teil des Radikalisierungsprozesses. Der Terrorist in Neuseeland ist der moderne Typ des sich inszenierenden medialen Superhelden, der das Abendland rettet. Dabei nutzt er das Internet, weil er sich dort in einer realen wie auch imaginierten Gemeinschaft bewegt. Psychologisch sind Großmachtsfantasien bei Attentätern zu finden. Dazu gehören auch Ungerechtigkeitsideologien wie auch die Idee, die Welt wäre in Unordnung geraten.

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