Aktivistische Szene in der Hauptstadt

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

Die NPD hat in Berlin die Deutungshoheit im rechtsextremen Spektrum verloren – ungebrochen ist weiterhin die Anziehungskraft der braunen Musikszene mit ihrem weit gefassten Netzwerk.

Der Berliner Verfassungsschutzbericht liefert auch die Zahlen der politisch motivierten Straftaten „rechts“ und dabei wird deutlich, dass diese seit 2014 kontinuierlich ansteigen: Zum letzten Vergleichszeitraum sind sie wieder um acht Prozent angewachsen. Mit Blick auf das Berichtsjahr 2017 hat die Zahl der Gewaltdelikte von 166 auf 117 abgenommen. Darunter wurden „nur noch“ 94 gegenüber 160 Körperverletzungen (2016) gelistet. Zurückgegangen sind die Attacken auf Asyleinrichtungen von 46 auf 22. Von 736 auf 812 erhöht hat sich die Zahl der rechtsextremen Propagandadelikte. Auch bei Volksverhetzungen zeigt die Kurve nach oben: Von 311 auf 369. Unter sonstigen Straftaten, die von 901 auf 1013 angestiegen sind, sind vielfach auch Sachbeschädigungen zu verstehen. Auffällig ist, dass die meisten überführten Täter zuvor noch in keinen rechten Zusammenhängen wie Parteien oder Kameradschaften aufgefallen sind. Von den insgesamt 1430 Rechtsextremisten (minus 20) werden 700 Personen als gewaltorientiert angesehen.

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