Bundesregierung sieht bei Bürgerwehren Potenzial für rechten Terror

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Selbst ernannte Bürgerwehren gibt es in fast allen Bundesländern. Das Innenministerium warnt bei ihnen vor einem fließenden Übergang zum Extremismus.

Die Bundesregierung sieht bei selbst ernannten Bürgerwehren „Ansätze für rechtsterroristische Potenziale“. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf Anfrage der Linksfraktion hervor, wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ („NOZ“) am Montag berichtete. Achtmal sei das Phänomen in den vergangenen zwei Jahren Thema im gemeinsamen Terrorabwehrzentrum der Sicherheitsbehörden gewesen.

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Fotoausstellung über das Leben in Marzahn-Hellersdorf

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Das Bezirksamt zeigt ab  9. November im Ausstellungszentrum Pyramide eine Ausstellung zum Mauerfall vor 30 Jahren. In Fotografien und Installationen werden auch die Jahre davor und danach lebendig.

Zur Ausstellung „Wandel und Annäherung“ wurden die Arbeiten von sechs Fotografinnen und Fotografen zusammengestellt. Diese erkundeten in ihren Fotos in den 1980er- und 1990er-Jahren unterschiedliche Lebensbereiche im Osten Deutschlands. Ein wichtiger Bezugspunkt ist dabei der heutige Bezirk Marzahn-Hellersdorf.

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Rechte Gewalt: #Baseballschlaegerjahre

Via „Zeit“:

Vor drei Tagen teilte unser Autor einen Text über die Neonazigewalt der Neunziger und Nuller. Und bat andere, ihre Erfahrungen zu teilen. Das Echo ist groß.

Seit Tagen trendet das Hashtag Baseballschlaegerjahre: Hunderte haben bisher in Tweets beschrieben, was ihnen in den Neunziger- und Nullerjahren mit Neonazis geschehen ist. Es macht beklommen und verändert etwas in einem, zumindest bei mir.

Ich habe dieses Hashtag in die Welt gesetzt. Mit dieser Wucht habe ich aber nicht gerechnet. Es fing an, als ich einen erschütternden autobiografischen Text des Rappers Hendrik Bolz im Freitag las. Er schilderte die Realität seiner Jugendtage und was er da beschrieb, war mir so vertraut, dass es fast wehtat.

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