Anschlagsserie in Berlin-Neukölln: Rechtsextremismus in Großstädten

Via „Deutschlandfunk Kultur“:

Ausgerechnet in Berlin-Neukölln, das für seine Studierenden-Szene und migrantische Bevölkerung bekannt ist, existiert rechter Terror. Sind es also längst nicht nur ländliche Regionen, in denen sich „rechte Räume“ bilden?

„Bei uns ist das Schlafzimmer direkt hier drüber, wo das Auto stand. Nur weil es eine ganz kalte Nacht war, hatten wir nicht das Fenster auf, wo der Rauch hätte reinziehen können.“

Claudia von Gélieu steht vor ihrem Haus, auf ihrem Autostellplatz in Berlin-Neukölln, im Ortsteil Rudow. Hier ist früh morgens am 9. Februar 2017 ihr Auto abgebrannt.

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Leben in der Großsiedlung

Via „Quartiersmanagement Marzahn-NordWest“:

Der Fotograf Pasquale Liguori porträtiert in seiner Ausstellung „IMPASSE “die Stadtrandsiedlungen Corviale in Rom und Marzahn in Berlin. Am 9. November 2018 war die Vernissage.

 
Die Organisatorinnen Susanne Gontard und Victoria Loprieno aus dem QM Marzahn-NordWest. Bild: Dagmar Buchholz, SenSW

Pasquale Liguori war aus Rom in das  Nachbarschafts- und Familienzentrum “Kiek In“ zugeschaltet. In seinen begleitenden Worten betonte die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Stadtrandsiedlungen, die beide in den 70er- und 80er- Jahren entstanden. Seine Fotos zeigen seinen künstlerischen Blick auf Corviale und Marzahn und fangen die Würde der Orte ein. Im Anschluss diskutierten die Bewohnerinnen und Bewohner über die Bilder sowie über Identifikation mit ihrem Stadtteil.

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10. Quartiersrätekongress

Am 23. November 2018 war es wieder so weit – die Quartiere kamen im Abgeordnetenhaus zusammen und sprachen mit der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, über die Zukunft der „Sozialen Stadt“.:

Wie soll sich das Berliner Quartiersmanagement weiterentwickeln? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 10. Quartiersrätekongresses am 23. November 2018 im Plenarsaal. Ehrenamtliche Quartiersräte und Aktionsfondsjurys aus den 34 Berliner Quartiersmanagement-Gebieten tauschten sich im Abgeordnetenhaus mit Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, und mit Vertretern aus Politik und Verwaltung über Stärken und Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung des Förderprogramms „Soziale Stadt“ aus. Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, wünschte den Anwesenden viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in den Quartieren.

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Siehe auch: Marzahn NordWest-Quartiersräte vor dem Berliner Abgeordnetenhaus

Marzahn-Mitte: Bunte Manege sorgt für Begeisterung

BENN Mehrower Allee berichtet über ein sehr gelungenes Begegnungs-Projek in Zusammenarbeit von Schul- und Willkommensklassen und den Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI Marzahn:
 
„Nur drei Tage und die Generalprobe standen den knapp 50 Kindern aus zwei dritten Klassen und der Willkommensklasse der Peter-Pan-Grundschule zur Verfügung, um anspruchsvolle Zirkus-Kunststücke einzustudieren. Begleitet durch Trainerinnen und Trainer fand unter Förderung von BENN im QM Mehrower Allee vom 12. bis 16. November 2018 eine Zirkuswoche beim Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI Marzahn statt. Ob als Akrobat auf dem Boden, am Ball, am Trapez, als Zauberer oder Clown – alle Kinder studierten fleißig ihre Kunststücke ein. Am Freitag, dem 16. November, war es dann soweit: die Abschlussshow stand an! Unter den gespannten Augen von gut 150 Lehrern, Horterziehern, Eltern und Schulkameraden zeigten die Kinder ihre neu erlernten Fähigkeiten und lieferten eine Show ab, die von Dauerklatschen und Jubelrufen begleitet war. Eltern und Lehrer waren stolz auf die Leistungen der Nachwuchsartisten, die von CABUWAZI sogar Urkunden erhielten.“:
http://www.mehrower-allee.de/Bunte-Manege-sorgt-fuer-Begeisterung.1583.0.html

AfD geht auf Distanz zur Jugendorganisation: „Hier wird eine Notbremse gezogen“

Der „Deutschlandfunk“ berichtet:

Die AfD gehe vor allem deshalb auf Distanz zu ihrer Nachwuchsorganisation Junge Alternative, weil sie Sorge habe, selbst ins Visier des Verfassungsschutzes zu geraten, sagte der Extremismusforscher Andreas Speit im Dlf. Denn eigentlich gebe es derzeit keinen großen Skandal, auf den sich dieser Schritt beziehen könnte.

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Nach Chemnitz und Köthen: „Die Strukturen offenlegen“

Die „taz“ schreibt:

Nach Chemnitz und Köthen reagieren die Innenminister. Sie wollen prüfen, ob sich ein überregionales Netzwerk von Rechtsextremen gebildet hat.

BERLIN taz | Es dauerte nur wenige Stunden, da hatten sich Ende August in Chemnitz hunderte Rechte versammelt. Zuvor war ein 35-Jähriger gewaltsam zu Tode gekommen, mutmaßlich durch zwei Flüchtlinge. Auch in den Folgetagen demonstrierten Rechtsextreme aus der ganzen Republik in der sächsischen Stadt. Wenig später ähnliche Szenen in Köthen (Sachsen-Anhalt): Auch hier stirbt ein Mann, auch hier versammeln sich innerhalb kürzester Zeit Neonazis. In beiden Fällen war die Polizei überrumpelt, vor allem in Chemnitz folgten chaotische Szenen, auch gewalttätige Übergriffe.

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Empfang zur Ehrung der Ehrenamtlichen im Quartier

Das Quartiersmanagement Mehrower Allee berichtet:
 
Der Saal im Tagore-Gymnasium war von vorne bis hinten gefüllt, als das Quartiersmanagement Mehrower Allee, BENN im QM und das DRK Nachbarschaftszentrum gemeinsam mit den Wohnungsunternehmen degewo und WG Marzahner Tor am 14. November zum Ehrenamtsempfang im Quartier eingeladen hatten. „Ohne Ihre Arbeit wäre es hier lange nicht so schön“, äußerte sich Julia Theuer vom Quartiersmanagement in ihrer Begrüßung anerkennend. In der Tat haben das Quartier und die sozialen Einrichtungen in der Vergangenheit stark vom ehrenamtlichen Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner profitiert. Nadine Radtke, Koordinatorin der Initiative „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ im Quartier, freute sich, dass mit den Menschen aus der Gemeinschaftsunterkünften Bitterfelder Straße und einer Kooperation mit dem Familienzentrum Felix auch neue Gesichter die ehrenamtliche Arbeit im Quartier bereichern. Die geladenen Bewohnerinnen und Bewohner engagieren sich an verschieden, beispielsweise im Quartiersrat, beim Nachbarschaftszentrum, im Garten der Begegnung, in den Kitas und Schulen oder auch für Geflüchtete.
 

Die Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann (taz/tageszeitung) war am 21.11.2018 zu Gast im Jugendzentrum Betonia

Marzahn-Nord-West: Bericht des Kiezreporters Rolf A. Götte über eine spannende Veranstaltung von weltgewandt e.V. in der vergangenen Woche im Jugendzentrum Betonia:
 

Die Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann (taz/tageszeitung) war am 21.11.2018 zu Gast im Jugendzentrum Betonia in der Wittenberger Straße 78 in Berlin Marzahn NordWest. Sophia Bickhardt (weltgewandt. Institut für interkulturelle politische Bildung e.V.) hatte zur Teilnahme an einer Diskussion mit Publikumsbeteiligung gebeten und interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt.

Ulrike Herrmann (Autorin von „Der Sieg des Kapitals“ und „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“) referierte ausdrucksstark mit fundiertem Wissen. Sophia Bickardt moderierte geschickt und selbst dann, wenn sich der Fokus der deutschen Gäste verstärkt in Richtung Hartz IV, Wohnraumknappheit sowie Renten- und Arbeitsmarkt-Politik bewegte, bemühte sie sich eindringlich, daß auch die Fragen der Neu-Berliner Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Nahost mittels eines Übersetzers das notwendige Gewicht erhielten. Dieses Procedere erschwerte zwar den Ablauf der Diskussion; war aber unbedingt notwendig.

Feuriger Advent mit der Nachbarschaft

Via „Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf“:

Freitag, 30. November 2018, 15 – 19 Uhr, Victor-Klemperer-Platz, Freizeitforum Marzahn und Marzahner Promenade

Zum Feurigen Advent mit der Nachbarschaft verwandelt sich die Marzahner Promenade in eine Kultur- und Kunstmeile und auf dem Victor-Klemperer-Platz und im Foyer vom Freizeitforum herrscht weihnachtliches Treiben. Bereits zum dritten Mal veranstaltet die AG Nachbarschaftsfeste vom Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf das weihnachtliche Nachbarschaftsfest mit einem bunten Programm für Jung und Alt. An mehreren Orten wird zu Live-Musik und heißen Getränken eingeladen. Im und am Freizeitforum Marzahn können Groß und Klein an vielen Aktionen teilnehmen. Bei knisterndem Feuer am Weihnachtsbaum auf dem Victor-Klemperer-Platz können weihnachtliches Gebäck, Stockbrot, Gegrilltes sowie Kaffee und Kuchen genossen werden. Eine Feuershow mit Tanz auf dem Victor-Klemperer-Platz rundet das Programm ab. Im Foyer des Freizeitforums stehen Spiel- und Bastelangebote bereit. Auch der Weihnachtsmann ist vor Ort, und Wunschzettel können nach Himmelpfort geschickt werden. Sie sind herzlich eingeladen zu staunen, zu basteln, zu hören, zu genießen, sich sportlich zu betätigen, zu spielen oder einfach einen wunderbaren Nachmittag zu verbringen.

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