Verstecktes Geld, Mobbing und übler Rassismus – Ermittlungen gegen Lehrkräfte

„Spiegel-Online“ berichtet:

Mit Affengebrüll und einer Tiermaske soll eine Lehrkraft der Anti-Diskriminierungs-Beauftragten entgegengetreten sein. Die Berliner Schulbehörde ermittelt – auch zu weiteren bizarren Vorfällen an der Schule.

Große Summen Bargeld in einem Geheimtresor, Mord-Spiele im Ethikunterricht, Affengebrüll als die schwarze Anti-Mobbing-Beauftragte erscheint: An der Johanna-Eck-Schule in Berlin sollen sich ungeheure Ereignisse zugetragen haben – im Lehrerkollegium.

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Studie: CDU und CSU erstmals beliebteste Parteien bei Migranten

Das „Migazin“ berichtet:

Einer aktuellen Studie zufolge haben sich die Parteipräferenzen von Migranten stark gewandelt. Sie bevorzugen nicht mehr die Parteien links der Mitte. Insbesondere die SPD hat bei den Türkeistämmigen die SPD an Beliebtheit verloren.

In Bayern und Hessen stehen Landtagswahlen vor der Tür. Der SVR-Forschungsbereich hat deutschlandweit Migranten befragt, welche Partei ihnen am besten gefällt. Dabei zeigt sich im Vergleich zur Untersuchung von 2016 ein deutlicher Wandel: Die bei Zuwanderern beliebteste Partei ist nicht länger die SPD mit 25 Prozent, sondern die CDU bzw. die CSU mit 43,2 Prozent. Es folgen Die Linke (10,1 Prozent), Die Grünen (10,0 Prozent) und die FDP (5,2 Prozent).

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Eine gefährliche Dynamik am rechten Rand

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Die rechtsextreme Szene wird militanter, beobachtet der Verfassungsschutz. Und die verschiedenen Gruppen sind untereinander immer besser organisiert.

Fünf Wochen sind vergangen, seit in Chemnitz militante Rechtsextreme gemeinsam mit AfD-Funktionären auf die Straße gingen, seit Gewalttäter dort Polizeiketten durchbrachen, Journalisten angriffen und Menschen jagten, die sie für Ausländer hielten. Die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Rechtsextremismus ist seitdem zurückgegangen.

Die Serie von Gewalttaten reißt jedoch nicht ab. Nach Einschätzung von Opferberatungsverbänden hat die Zahl rechtsextremer Übergriffe sogar zugenommen.

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Boulevard Kastanienallee: Neue Kiezbroschüre

Via „Quartiersmanagement Boulevard Kastanienallee“:

Druckfrisch liegt unsere neue Kiezbroschüre für das Quartier Boulevard Kastanienallee vor.

„Entdecken Sie die Vielfalt des Quartiers!“ wünscht die Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle in ihrem Vorwort. Mit der Kiezbroschüre gelingt das bestimmt. Auf den ersten Seiten stellt sich das Quartiersmanagement und das Integrationsmanagement BENN vor. Hiernach folgen Einrichtungen und Projekte für Freizeit, Kultur sowie Begegnung und Beratung mit ihren Angeboten. Ansprechpartner_innen, Öffnungs- und Bürozeiten sowie Adressen finden Sie auf diesen Seiten. Natürlich werden auch  Kitas, Schulen sowie Gesundheits- und Inklusionsangebote vorgestellt. Auf einer Kiezkarte im Umschlag ist jede der vorgestellten Einrichtungen aufgeführt.

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Auch die Berliner AfD plant Plattform „Neutrale Schule“

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

In der Hansestadt ist die Plattform „Neutrale Schule Hamburg“ der dortigen AfD schon online, nun wollen die Berliner Parteikollegen nachziehen.

Schüler, Lehrer und Eltern sollen bald die Möglichkeit haben, der hiesigen AfD online zu melden, wo gegen „politische Neutralität“ verstoßen werde – wobei da besonders Ausgrenzung der eigenen Partei für sie im Fokus steht oder Lehrer, die sich im Unterricht deutlich von der AfD distanzieren. „Wir zwingen unsere Gegner damit, den fairen Wettbewerb zu akzeptieren“, sagt der bildungspolitische Sprecher der AfD im Abgeordnetenhaus, Stefan Kerker. Es gehe erst mal darum, sich mithilfe der Plattform ein Bild zu machen, „wie viele Fälle es in Berlin überhaupt gibt“. Zuletzt hatte es an der Bettina-von-Arnim-Schule in Reinickendorf massive Proteste von Schulangehörigen und Gegendemonstranten gegeben, weil die AfD dort ein bezirkliches Bürgerforum in der Mensa abhielt.

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In Marzahn Nordwest sind Gemeinschaften entstanden. Aber: Was bleibt vom Quartiersmanagement?

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet:

Marzahn Nordwest. Eine Drogerie fehlt im Stadtteil, ebenso ein Schwimmbad. Diese Mängel haben Anwohner bei einer Befragung im Sommer 2018 genannt, die vom Quartiersmanagement Marzahn Nordwest durchgeführt wurde. Kritisiert wurden auch der Hundekot auf Gehwegen und Plätzen, der öffentliche Alkoholkonsum zum Beispiel im Clara-Zetkin-Park und, dass das Wohnungsunternehmen degewo die Müllschlucker in seinen Häusern abgebaut hat. 201 Anwohner gaben den Quartiersmanagern Antwort auf ihre Fragen. Als Positives im Stadtteil nannten sie das viele Grün und die Ruhe, die gute Verkehrsanbindung, günstige Mieten und die Vielzahl der Spiel- und Sportplätze. Die Ergebnisse der Befragung sind bei der Stadtteilversammlung Ende August vorgestellt und diskutiert worden. Auch Vertreter der Wohnungsbaugesellschaften nahmen teil. Initiativen und Einrichtungen aus Marzahn Nordwest waren dabei, darunter der Quartiersrat, der Bürgerstammtisch, die Initiative „Gemeinsam statt einsam“ und die Elterninitiative. „Es war eine gelungene Veranstaltung“, sagt Quartiersmanager André Isensee. „Wir haben hier eine aktive Bürgerschaft.“

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Fraktionslose AfD-Abgeordnete wollen Gruppe bilden

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Zwei Politiker zogen für die AfD ins Abgeordnetenhaus, sind inzwischen aber fraktionslos. Nun wollen sie die Gruppe „Alternative für Deutschland“ bilden.

Gibt es bald zwei Alternativen für Deutschland im Berliner Abgeordnetenhaus? Das wünschen sich zumindest die fraktionslosen AfD-Politiker Kay Nerstheimer und Andreas Wild. Sie wollen eine parlamentarische Gruppe bilden und diese „Alternative für Deutschland“ nennen. Den beiden Abgeordneten stünden bei einer Bewilligung durch die Mehrheit des Parlaments mehr Mittel zu. Ein entsprechender Antrag liegt dem Abgeordnetenhaus vor und wird voraussichtlich in der Sitzung am Donnerstag behandelt.

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„Der rechte Teich wird überfischt“

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Mit seiner Polemik „Desintegriert Euch!“ ruft Max Czollek Minderheiten dazu auf, sich der Anpassung zu verweigern. Ein Gespräch über den neuen Nationalismus.

Herr Czollek, „Integration“ gehört derzeit zu den meistbenutzten Vokabeln in politischen Debatten. Ihnen kommt das Wort zu den Ohren raus. Wieso?

„Integration“ ist ein Begriff, der von jeder demokratischen Partei in Deutschland verwendet wird. Es steht in allen Wahlprogrammen, kaum ein Gespräch über Migranten kommt ohne das I-Wort aus. Es gibt ein Integrations-Paradigma, in dessen Rahmen man sich Zugehörigkeit zu Deutschland vorstellt. Ich finde das hochproblematisch.

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Campus Marzahn: Wohnungsnot drängt Studierende an den Stadtrand

Der „Berliner Kurier“ schreibt:

Aus ihrer Wohnung schaut Nora Donath auf den Zehngeschosser gegenüber. 18 Fenster pro Etage reihen sich dort aneinander, 180 insgesamt. Keine Balkone, keine Blumenkästen. Nora Donath hat sich verknallt in den Ausblick, sagt sie – auf den zweiten Blick.

Die 20-Jährige wohnt im achten Stock eines Plattenbaus, „auf einer Höhe mit den Baumkronen“, wie sie sagt. Nora Donath ist Studentin und hat vor einem halben Jahr ihren Wohnsitz beim Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf angemeldet. Wenn sie erzählt, wo sie lebt, gucken Kommilitonen verwundert. Freunde sagen, sie könne ja bald eine WG im Zentrum suchen.

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Städtebauförderung: Geld für arme Quartiere

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet über das Bundesprogramm „Soziale Stadt“:

Geld vom Bund soll die Wohn- und Lebensbedingungen der Menschen verbessern. Mit den Programmen sind hohe Erwartungen verbunden, doch die werden nicht immer erfüllt.

Industriebrachen, fehlende oder veraltete Infrastruktur und sozial benachteiligte Wohnquartiere beeinträchtigen die Lebensqualität der dort lebenden Menschen. Mit unterschiedlichen Programmen der Städtebauförderung unterstützt der Bund die Kommunen, diese Probleme anzugehen und Lösungen umzusetzen.

Seit 1999 gibt es das Förderprogramm „Soziale Stadt“, das anfangs ganz bewusst experimentell angelegt war. Damit soll die Lebenssituation der Bewohner verbessert, Stadt- und Ortsteile sollen städtebaulich aufgewertet und stabilisiert werden. Auch öffentlicher Raum, Umwelt und Verkehr zählen zu den Aufgabenfeldern, genauso wie Bildung, Stadtteilkultur, Sport, Gesundheit sowie Freizeit. Zudem soll die lokale Ökonomie angekurbelt, die Sicherheit im Quartier erhöht und das Image mithilfe von Öffentlichkeitsarbeit verbessert werden.

Die Kommunen investieren in Baumaßnahmen und soziale Projekte, die ein besseres Miteinander der Bewohner fördern, stellen Quartiermanager ein, die sich um die Sorgen der Mieter kümmern und sie für gemeinschaftliche Angebote in ihrem Viertel begeistern sollen. Auch pädagogische Hilfe für Jugendliche, Geflüchtete oder Ältere ließen sich so finanzieren. Mit dem Programm Soziale Stadt sind hohe Erwartungen verknüpft. Gerade weil die Mittel nicht nur für Steine und Mörtel ausgegeben wurden, war das Programm der FDP ein Dorn im Auge. Während der schwarz-gelben Koalition wurden die Gelder für die Soziale Stadt stark gekürzt.

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