BENN-Büro Blumberger Damm eröffnet

Am letzten Freitag eröffnete der BENN-Standort am Blumberger Damm in Berlin Marzahn-Hellersdorf. Staatssekretär Sebastian Scheel: „Wir wollen die Integration von Geflüchteten in die Nachbarschaft stärken. BENN leistet in vielen Bezirken einen wichtigen Beitrag.“

Am heutigen Freitag eröffnet BENN Blumberger Damm in Trägerschaft der pad gGmbH feierlich seine neuen Räume in der Jan-Petersen-Straße 14 in Marzahn-Mitte. Das Programm BENN „Berlin entwickelt neue Nachbarschaften“ stärkt und fördert nachbarschaftliches Zusammenleben.

Dabei konzentriert sich das Programm auf Wohngebiete, in denen sich große Gemeinschaftsunterkünfte für geflüchtete Menschen befinden. Am BENN Standort Blumberger Damm sind dies die Unterkünfte am Blumberger Damm und in der Rudolf-Leonard-Straße, in denen jeweils ca. 400 Personen leben. Ziel ist es, dass sich alle Anwohnerinnen und Anwohner – insbesondere auch geflüchtete Menschen – vor Ort aktiv an der Gestaltung der Nachbarschaft beteiligen können und ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtert wird.
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Siehe auch:

Neue Büro- und Begegnungsräume im Carrée Marzahn eröffnet: BENN – auf gute Nachbarschaft!

BENN-Büro Blumberger Damm eröffnet

BENN-Büro will Kontakte zwischen Flüchtlingen und Einheimischen knüpfen

 

 

Internationaler Jugendaustausch bei urban-social

Via „Berliner Woche„:

Marzahn-Hellersdorf. 43 Jugendliche aus den Partnerstädten Zielona Góra (Polen) und  Minsk (Weißrussland)  sowie Jugendliche aus Marzahn-Hellersdorf nehmen an einer internationalen Jugendbegegnung vom 9. bis zum 16. Juli bei urban-social am Blumberger Damm 12/14 teil. Sie wollen eine 2,5 Meter große Skulptur, einen „Länderbären“, erschaffen. Sie soll zum Abschluss der Begegnung im Bezirk feierlich eingeweiht werden. Jugendliche aus Marzahn-Hellersdorf können sich noch für die Begegnung anmelden. Mehr Infos auf https://www.pro-social.de oder bei Thomas Riede, Projektkoordinator bei urban-social, unter ¿56 29 26 33. KT

„Bündnis für Kinder“ organisiert buntes Ferienprogramm

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Am Donnerstag, 5. Juli, beginnen die Sommerferien. Das „Bündnis für Kinder Marzahn-Hellersdorf“ hat ein buntes Programm für alle Kinder zusammengestellt, die in der schulfreien Zeit nicht verreisen.

Der Ferienauftakt wird wieder am letzten Schultag auf dem Barnimplatz in Marzahn-Nord gefeiert. Am Mittwoch, 4. Juli, beginnt dort um 15 Uhr das große Wasserfest, an dem sich viele freie Träger und Jugendeinrichtungen beteiligen. Mit dabei ist der Kinderkeller, der Freizeitklub M3 und die Spielplatzinitiative mit Pferden. Im Gegenzug wird das Abschlussfest am Donnerstag, 16. August, auf der großen Brachfläche in der Maxi-Wander-Straße in Hellersdorf-Süd begangen.

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Flüchtlinge, die ertrunken sind, während Seehofer seinen Job gerettet hat: 629

Via „Bento“:

Horst Seehofer hat sich noch mal gerettet. Den ganzen Juni über stritt der CSU-Chef mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über eine neue, schärfere Asylpolitik – kurz drohte er mit seinem Rücktritt.

Seit Montagnacht ist klar: Seehofer darf Innenminister und CSU-Chef bleiben (bento). Und Merkel beugt sich seinem Willen, die deutsch-österreichische Grenze wird de facto dicht gemacht. In Europa, wo sich Menschen bislang frei bewegen durften, fallen also bald wieder die Grenzschranken. Menschen in Not müssen draußen bleiben.

Das ist nichts, worauf zwei angeblich christliche Parteien stolz drauf sein sollten. Oder die SPD, die bei diesem Streit nur zuschaut.

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Marzahn-Nord: Feriensommer startet mit Wasserfest auf dem Barnimplatz

Feriensommer startet mit Wasserfest. Am letzten Schultag, Mittwoch. 4. Juli, eröffnet Familienstadtrat Gordon Lemm um 15 Uhr beim Wasserfest auf dem Barnimplatz den Feriensommer 2018. Fast zwei Dutzend Programmpunkte hat das Bündnis für Kinder für die nächsten sechs Wochen zusammengestellt: vom Tag bei der Polizei über einen Kinobesuch und eine Fahrt nach „Irrlandia“ bis zum Freiklettern. Das ganze Programm samt Anmeldeinformationen (jetzt aber schnell!) gibt’s hier. Das Wasserfest ist auch das Startsignal für die Ferienangebote im Jugendzentrum Betonia, darunter Picknicken auf den Ahrensfelder Bergen, Skaten und Fußball. Mehr hier.

BENN Blumberger Damm lädt zum Grillfest am Carrée Marzahn

Via Tagesspiegel-Newsletter Mahrzahn-Hellersdorf:

 „Berlin entwickelt neue Nachbarschaften“, kurz: BENN, lautet der Name eines Senatsprojektes, das an den Standorten von Flüchtlingsunterkünften die Kontakte zwischen Bewohnern und Bevölkerung stärken soll. Für den Standort Blumberger Damm öffnet am Freitag, 6. Juli, ein Büro in der Jan-Petersen-Straße 14 (Carrée Marzahn). Das Team um Projektleiter Kaspar Röttgers lädt deshalb am Nachmittag die Nachbarschaft zwischen 16 und 19 Uhr zum Grillfest mit vielen Mitmach-Angeboten und Riesenpuzzle des Stadtteils ein – auch eine Gelegenheit, sich kennenzulernen und über künftige Aktionen auszutauschen.

Einladungsflyer von BENN Blumberger Damm:

 

Nach Kompromiss in der Union: Berliner Senat lehnt Transitzentren ab

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Die Berliner Regierungsspitzen Michael Müller, Ramona Pop und Klaus Lederer sprechen sich gegen die Transitzentren aus – und fordern Seehofer auf, seinen Job zu machen.

Der rot-rot-grüne Berliner Senat lehnt den Kompromiss um die Einrichtung von „Transitzentren“, den die Union zur Beilegung ihrer Krise gefunden hat, ab. Bei der Senatspressekonferenz am Dienstag forderten Berlins Regierender Bürgermeister und SPD-Landeschef Michael Müller, Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) und Kultursenator Klaus Lederer (Linke) den Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) auf, seinen eigentlichen Amtsaufgaben nachzugehen und den „Popanz“ zu beenden.

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„Hässliche Aktion“ von rechten Hools

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

Mit Bewährungs- und Geldstrafen sowie einem Freispruch endete am heutigen Dienstag der Prozess um einen Angriff mit brennenden Fackeln auf eine Flüchtlingsunterkunft 2015 in Berlin-Marzahn.

Sieben Angeklagte, darunter eine Frau, mussten sich seit dem 19. Juni vor dem Berliner Amtsgericht Tiergarten wegen eines Angriffs auf eine Flüchtlingsunterkunft 2015 im Ortsteil Marzahn verantworten. Bereits am ersten Verhandlungstag endete der Prozess für drei Beteiligte, am heutigen Dienstag fielen die restlichen Urteile.

Damals, in der Nacht des 20. August 2015 hatten sich 16 Anhänger des Berliner HoGeSa-Ablegers „Bündnis Deutscher Hools“ (BDH) unweit der Unterkunft am Blumberger Damm getroffen und waren mit brennenden Holzlatten zu der Einrichtung gezogen, um „ein Zeichen gegen die deutsche Asylpolitik zu setzen“. Dort angekommen warfen sie die selbstgebastelten Fackeln über den Zaun, die teilweise von den Bewohnern der Unterkunft gelöscht werden mussten.

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Seehofers „Masterplan Migration“: Hauptsache weniger Flüchtlinge

Die „taz“ schreibt:

Der lange geheime „Masterplan“ von Innenminister Seehofer liegt nun vor. Ein Punkt: das Erschweren von Klagen gegen negative Asylbescheide.

Chaotischer geht es kaum. Seit Wochen war in Berlin vom ominösen „Masterplan Migration“ von Innenminister Horst Seehofer (CSU) die Rede – obwohl den außer Seehofer kaum einer kannte. Am Montag dann stellte die Initiative Frag den Staat den Text ins Netz, den Seehofer am Sonntag dem CSU-Vorstand präsentiert hatte. Kurz darauf erklärte das Bundesinnenministerium (BMI), das Papier habe Seehofer „als CSU-Vorsitzender und eben nicht als Bundesminister des Inneren“ vorgelegt. Und dass das Ministerium weiter am Masterplan arbeite. Im Netz wurden schnell zwei Pläne daraus.

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