Mehr Bewohner und älter

Marzahn-Hellersdorf wächst, wird älter und bunter. Fast 267.000 Menschen wohnten Ende 2017 im Bezirk, ein Wachstum um 1,8 Prozent oder 4700 Personen. Das geht vor allem auf den Zuzug von Migranten zurück. Deren Anteil ist jedoch im berlinweiten Vergleich niedrig. Zugleich nimmt die Zahl der jungen Leute ab, während die der älteren steigt. Mehr zum Demografiebericht:

Der Bezirk wächst weiter. Dabei nimmt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund zu und auch der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung.

Laut dem aktuellen Kurzbericht des Bezirksamts zur Bevölkerungsentwicklung lebten Ende vergangenen Jahres in Marzahn-Hellersdorf 266 684 Menschen. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies rund 4700 oder 1,8 Prozent mehr Einwohner. Der Bezirk hatte damit hinter Treptow-Köpenick die zweithöchste Wachstumsrate in Berlin. Seit 2010 hat Marzahn-Hellersdorf bei der Bevölkerung eine jährliche Zuwachsrate von einem Prozent.

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Problemkieze unter Druck

Das „Berliner Abendblatt“ berichtet:

Die Verdrängung einkommensschwacher Mieter vom Zentrum und steigende Mieten verstärkt in einigen Kiezen die sozialen Probleme. Das ist eine Lesart des Monitorings Soziale Stadtentwicklung für das vergangene Jahr. Dessen Kurzfassung hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen jetzt vorgelegt. In dem Monitoring wurden die Gebiete Huttenkiez, Beusselkiez und Heidestraße im vergangenen Jahr als drei von elf Berliner Planungsräumen neu als Gebiet mit besonderem Aufmerksamkeitsbedarf ausgewiesen. Im Hinblick auf die soziale Lage wurden die Gebiete in die zweitschlechteste Kategorie „sehr niedriger Status und negative Dynamik“ eingestuft. Positive Dynamiken zeigen sich hingegen in innerstädtischen Lagen wie Moabit-Ost.

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Auf den Spuren der NPD-Streife, die Deutschland sicherer machen will

Via „Vice-Magazin“:

„Das sind doch alles Bratzen“, sagt ein AfD-Wähler über die NPD-Männer, während er aus seiner schwarz-rot-goldenen Bierdose trinkt.

Es war hart für die NPD. Eben noch waren sie wer, die bösen Rechten, über deren Verbot diskutiert und deren Partei von V-Männern unterwandert wurde. Dann kam die AfD – eine neue Rechte, die für die Wähler irgendwie sexier zu sein scheint. Umso aufregender müssen die vergangenen Wochen für die Nationaldemokraten gewesen sein. Endlich wurde wieder über sie berichtet. Zuerst die taz, dann auch der Stern, der Tagesspiegel, die Deutsche Welle, die Bild – alle zollten ihnen Aufmerksamkeit. Der Grund: In Berlin sind NPD-Männer in S-Bahnen Streife gelaufen und haben sogenannte Schutzzonen errichtet. Oder sie haben zumindest so getan. Ich habe zwei Tage lang versucht, die NPD-Bürgerwehr bei ihren Patrouillen zu begleiten und in diese „Schutzzonen“ zu gelangen.

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Integrationskonzept des Berliner Senats verzögert sich

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Berlins Integrationsbeauftragter Andreas Germershausen räumt ein, dass der Beteiligungsprozess aufwendiger als gedacht sei.

Das neue Integrationskonzept des Senats lässt auf sich warten. „Wir sind später dran als geplant“, räumt der Integrationsbeauftragte Andreas Germershausen ein. „Der Beteiligungsprozess gestaltet sich aufwendiger als gedacht, was aber auch positiv zu sehen ist“, sagte er der Berliner Morgenpost. Voraussichtlich werde er das Konzept nun im September vorlegen.

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Flüchtlingsrat fordert sofortige Schließung von Hangar 2

Der „rbb“ berichtet:

Eigentlich sollten im früheren Flughafengebäude in Berlin-Tempelhof schon längst keine Flüchtlinge mehr leben, doch seit Ende Mai harren dort wieder mehrere hundert Menschen aus. Der Flüchtlingsrat übt scharfe Kritik.

Zwei Quadratmeter pro Person, nach oben offene Schlafkabinen, keinerlei Privatsphäre: Flüchtlinge, die nach wochenlanger Flucht endlich Berlin erreicht haben, werden im Ankunftszentrum auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof nur „schäbig untergebracht“ – so sehen es jedenfalls der Berliner Flüchtlingsrat und zahlreiche Hilfsorganisationen, die am Wochenende scharfe Kritik an der Senatssozialverwaltung übten.

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Endlich Ferien – und hier sind Eure Ferienangebote in Marzahn-Hellersdorf!

Am Donnerstag, den 5. Juli 2018 begannen für alle Kinder in Berlin die Sommerferien 2018!

Das „Bündnis für Kinder Marzahn-Hellersdorf“ hat wie in jedem Jahr für Euch die Ferienangebote der Einrichtungen im Bezirk zusammengesammelt und nach Datum sortiert als Gesamtübersicht zusammengestellt.

Neben den täglichen Angeboten in den Einrichtungen, gibt es auch mehrtägige Angebote und viele Ausflüge zu entdecken. Schaut einfach in die Übersichten (als Download) auf dieser Seite.

Die zentralen Termin des Feriensommers findet Ihr in der Tabelle auf dieser Seite.

Achtet auch auf unser Feriensommerplakat und die Ferienpostkarten!

Viel Spaß in den Ferien wünscht Euch das Bündnis für Kinder Marzahn-Hellersdorf auch im Namen aller, die den Feriensommer unterstützen.

Mehrtägigen Sommerferienangebote 2018 in Marzahn-Hellersdorf

Sommerferienangebote 2018 in Hellersdorf nach Datum sortiert


Sommerferienangebote 2018 in Marzahn nach Datum sortiert

Studie: Ausländeranteil an Wohnort hat Einfluss auf Wahlbeteiligung

Via „Migazin“:

Wer in einer Nachbarschaft mit einem hohen Ausländeranteil lebt, geht laut einer aktuellen Studie weniger wählen. Dem Politikwissenschaftler André Förster zufolge hängt das mit versärkten sozialen Konflikten in Vierteln mit vielen verschiedenen Nationalitäten zusammen.

Der Ausländeranteil in einem Stadtviertel wirkt sich einer Studie zufolge auf die Wahlbeteiligung der dort lebenden Deutschen aus. Unabhängig von Bildungsstand, Beruf und Einstellung zur Demokratie wirke sich ein hoher Ausländeranteil negativ auf die Wahlbeteiligung bei einer Bundestagswahl aus, teilte die Universität Trier am Dienstag mit.

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Deutsche und dänische Wohnpolitik im Vergleich: Ghettopolitik oder Soziale Stadt?

Ein sehr spannender Beitrag des „Deutschlandfunks“:

Auf die Wende folgte für den Ost-Berliner Bezirk Marzahn der soziale Niedergang. Im dänischen Gellerupparken herrscht seit den 80ern hohe Arbeitslosigkeit. Zwei soziale Brennpunkte – zwei unterschiedliche politische Strategien, die Lage zu lösen.

Kopenhagen, Ministerpräsidentenzimmer auf Schloss Christiansborg. Das dänische Fernsehen überträgt die Neujahresrede des Regierungschefs: „Heute Abend möchte ich von einer jener Balancen sprechen, von denen ich befürchte, dass sie kippen. Ja, an manchen Orten sind sie schon gekippt.“

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Rechtsextreme Bürgerwehr patrouilliert in Berliner S-Bahn

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Mit Bürgerwehren will die rechtsextreme NPD in der Berliner S-Bahn patrouillieren. Bundespolizei und S-Bahn untersuchen den Fall.

Die rechtsextreme NPD hat bundesweit zur Bildung von Bürgerwehren aufgerufen. In einem Video, das unter anderem auf der Internetseite des Kurznachrichtendienstes Twitter kursiert, patrouillieren NPD-Funktionäre in der Berliner S-Bahn und rufen zur Schaffung von Schutzzonen für Deutsche auf. Neben Berlin soll Cottbus ein Schwerpunkt der Kampagne sein. Das Video aus der Berliner S-Bahn ist nun ein Fall für die Sicherheitsbehörden.

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Marzahn-NordWest: Der weitere Kurs mit BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften)

BENN Marzahn-NordWest:
… am Freitag, dem 13. Juli 2018 im Kinderkeller des Kulturhochhauses Marzahn in der Wittenberger Straße 85 ging nach dem Antimobbingkurs der vergangenen Woche in einen Selbstverteidigungskurs über. Mike Päpke erklärte gemeinsam mit seiner Kollegin Mailin Rieck verschiedene Situationen aus dem Alltag, die es erforderlich machen können, Ärger nicht nur aus dem Weg zu gehen; sondern auch damit leben zu müssen – sprich etwaiger verbaler und/oder körperlicher Attacken erfolgreich zu begegnen.