15.6.2018 Marzahn-Mitte: Zuckerfest im Quartier Mehrower Allee

Via BENN Mehrower Allee:

Wir laden alle NachbarInnen zum gemeinsamen Feiern und Kennenlernen ein. Zum Ende des Ramadan möchten wir mit neuen und alten NachbarInnen das Zuckerfest feiern. Viele Köstlichkeiten aus nah und fern sowie Spiel und Spaß für Groß und Klein! Sie sind alle herzlich eingeladen!

FB-Event

Organisation der Berliner AfD-Demo: Aber bitte nicht zu rechtsextrem

Via „taz“:

Die geplante AfD-Demo wird auch zur Plattform der Parteifunktionäre. So mancher im Bundesvorstand sieht die Kundgebung als Risiko.

BERLIN taz | Eigentlich hatte Guido Reil sich das anders vorgestellt. Reil, Bergmann und Ex-Sozialdemokrat, ist der Vorzeigemalocher der nordrhein-westfälischen AfD und sitzt seit vergangenem Jahr im Bundesvorstand der Partei. In der Bundesgeschäftsstelle hat Reil für drei Wochen einen Schreibtisch bezogen, von dort organisiert er die bundesweite Demonstration, die die AfD für kommenden Sonntagmittag in Berlin plant. Zehntausend TeilnehmerInnen hat die Partei bei der Polizei angemeldet.

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Flüchtlingsfeinde auf zwei Rädern

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

Rund 400 Menschen folgten am Sonntag einem Aufruf der „Biker für Deutschland“ zu einer flüchtlingsfeindlichen Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin.

Unter der schwammigen Forderung „für mehr Schutz der deutschen Bevölkerung“ kamen am Sonntag rund 400 Menschen am Brandenburger Tor zusammen. Zunächst hatte sich der Großteil am Olympiastadion getroffen und war dann als Motorradkorso nach Mitte gefahren. Vor wem die Bevölkerung geschützt werden solle, daran ließen die Redner keine Zweifel. Die Veranstaltung entpuppte sich als flüchtlingsfeindlicher Aufmarsch.

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Ordnung und Struktur

Via „Süddeutsche Zeitung“:

Die AfD bündelt vielerlei Unmut. Sie ist nicht von kurzer Dauer.

Zum Auftakt der Generalaussprache im Bundestag hat AfD-Fraktionschefin Alice Weidel für Empörung im Plenum gesorgt, als sie sagte: „Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern.“ Dafür kassierte sie einen Ordnungsruf. Besser hätte es nicht laufen können, Provokationen und Tabubrüche gehören zum Geschäft einer Protestpartei. Und dieses Geschäft betreibt die AfD gut.

Seit der Parteigründung der AfD wird regelmäßig deren baldiger Untergang vorausgesagt. Bislang jedoch kann von einem schnellen Ableben nicht die Rede sein. Im Gegenteil. Sie bildet den Resonanzboden einer hoch dynamischen und breiten Protestbewegung in Deutschland, die weit in die Zivilgesellschaft hineinreicht. Ihre programmatische Breite zeigt sich daran, dass unterschiedliche Wählergruppen, vor allem aus der CDU, der SPD und der Linken, zur AfD abgewandert sind.

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Integrationsdebatte: Neue Achse der politischen Unterschiede

Via „Deutschlandkultur“:

Marcus Pindur im Gespräch mit Naika Foroutan

Die Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Migrationsforschung. Sie fordert ein Einwanderungsgesetz und zeigt sich frustriert, dass die deutsche Debatte schon einmal weiter gewesen sei als heute.

Migrationsforschung ist der Themenschwerpunkt der Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan. Seit April 2014 ist sie stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung und leitet den Arbeitsbereich „Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik“. Im Juni 2015 wurde sie zur Professorin für „Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik“ durch die Humboldt-Universität zu Berlin berufen.

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Einmischen? Gönn es dir!

Via „Neues Deutschland“:

Lalia wurde Opfer eines rassistischen Übergriffs. Die Mitreisenden im Bus ignorierten sie

Bespuckt, geschlagen, mit Bier übergossen. Lalia saß im Bus 255 auf dem Weg Richtung S-Bahnhof Pankow, als ein betrunkenes Paar einstieg. »Adolf Hitler lebt noch«, sagte der Mann. Der macht schlechte Witze, dachte sich Lalia, die aus Gründen des Selbstschutzes ihren Nachnamen nicht nennen will. Dann pöbelten sie einen Mann an, der neben ihr saß. Das Paar war laut. Lalia drehte sich zu ihnen. Jetzt wandten sie sich der 20-Jährigen zu. »Fotze«, beschimpfte die Frau sie. Der Mann sagte: »Guck mich an, ich bin ein Arier.« Dann bespuckte die Frau die junge Afroeuropäerin.

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Hellersdorf-Nord: Graffiti-Projekt „Zossener Straße“

Seit Anfang Mai 2018 läuft mit finanzieller Unterstützung des Projekts Ponte ein tolles Graffiti-Projekt auf dem Gelände der Gemeinschaftsunterkunft in der Zossener Straße. Der Abschluss dieses Projektes wird dann am 15.6.2018 mit einem großen Zuckerfest in der GU Zossener Straße gefeiert werden!:

Der Hintergrund

Als Antwort auf den Migrationssommer 2015, die bedürftige Versorgung der Notunterkünfte und den schrumpfenden freien Wohnraum in Berlin wurde das Containerdorf auf der Zossener Straße in Hellersdorf-Nord im Laufe eines Pilotprojektes von der BIM und dem LAF ins Leben gerufen. Die sogenannten „Tempohomes“ haben seitdem an Beliebtheit gewonnen., zum einen weil sie mehr als nur die Grundbedürfnisse ihrer Bewohner*innen abdecken, zum anderen weil sie relativ schnell und günstig auf- und abbaubar sind.

Andererseits tragen Containerdörfer auch immer einen Lager-Charakter mit sich. Wenig wohnlich, wenig heimatlich, auch wenn es unter diesen Umständen wie ein schwer realisierbares Ziel wirkt. Die Tempohomes stechen meist deutlich aus ihrer Umgebung hervor. Durch ihre oft grelle, weiße Fassade und ihren Aufbau, erinnern sie eher an Dörfer für Geflüchtete in Jordanien und Libanon, als an Gemeinschaftsunterkünfte im Herzen Deutschlands.

So auch das Containerdorf in Hellersdorf-Nord. Umgeben von bunten Fassaden der umliegenden Häuser, in einem der grünsten Bezirke Berlins, sind die weißen Container ein unübersehbares Dorn im Auge der Umgebung. Die Nachbar*innen beschwerten sich bereits mehrfach über die grellen, weißen Flächen. Eine solche unterschwellige Diskrepanz sollte wenn möglich vermieden werden, wenn man sich eine Integration der Bewohner*innen in den Sozialraum wünscht. Keep reading →

Dem Abriss folgt Neubau

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf. Dort, wo im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost Wohnungen abgerissen wurden, werden jetzt zunehmend wieder neue Häuser gebaut. Das gefällt nicht allen Anwohnern. So stoßen Pläne der landeseigenen Degewo, an der Wuhlestraße 2-8 wieder Wohngebäude zu errichten, auf Missfallen. Anwohnerin Dagmar Lenz kritisierte in der April-Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Wohnverdichtungsmaßnahmen im Cecilienviertel. Zugleich fragte sie nach Infrastruktur-Entwicklungsmaßnahmen für den Zuzug von bis zu 1.000 Mietparteien im Dreh.

Bisher nur eine Anfrage

Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke), die auch für Stadtentwicklung zuständig ist, informierte, dass für das Grundstück Wuhlestraße 2-8 noch kein Bauantrag gestellt worden ist. Es habe bisher nur eine Anfrage der Wohnungsbaugesellschaft für die Errichtung eines achtgeschossigen Wohnhauses gegeben. Pohle betonte aber auch, dass Neubau auf dem Areal nach dem sogenannten Paragrafen 34 Wohngesetzgebung (Anpassung an die Umgebung) möglich ist. „Es wäre schwierig zu argumentieren, dass an Stellen, wo schon Wohnhäuser standen, jetzt keine mehr errichtet werden dürfen“, sagte sie.

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Rechtsradikale auf den Straßen Ostdeutschlands

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

Magazin „der rechte rand“ Ausgabe 171 – März 2018 – Online Only

#1Mai

Der diesjährige 1. Mai hat an Attraktivität für rechte Parteien und Gruppen nicht verloren. Im Gegenteil: parallel zu Aufmärschen neonazistischer Parteien wie NPD, »Der III. Weg« und »Die Rechte« versuchte auch die »Alternative für Deutschland« (AfD) Akzente zu setzen. Vom harmlosen Familienfest bis zur »Großkundgebung« – die AfD war in diesem Jahr wesentlich präsenter, nachdem es 2017 nur in Erfurt einen Aufmarsch am »Tag der Arbeit« gegeben hatte. Dabei suchte vor allem die parteiinterne Strömung »Der Flügel« auf der Straße den Schulterschluss mit anderen rechten Organisationen wie »Zentrum Automobil« (Zwickau), PEGIDA (Eisenach) oder auch »Zukunft Heimat e. V.« (Cottbus).

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Jenseits der S-Bahn-Trasse…

Via „BENN Mehrower Allee“:

Das Quartier an der Mehrower Allee ist insbesondere für den Hochzeitspark, den Garten der Begegnung oder das DRK-Nachbarschaftszentrum bekannt, aber was befindet sich eigentlich auf der anderen Seite des S-Bahnhofs, jenseits der Quartiersgrenzen?

Die Verbindung zu den Gemeinschaftsunterkünften in der Bitterfelder Straße durch das ans Quartiersmanagement angedockte Integrationsmanagement BENN weckt auch Interesse an dem Gebiet rund um die Otto-Rosenberg- und Bitterfelder Straße.

Um die Einrichtungen auf der anderen Seite des S-Bahn genauer kennenzulernen, organisierte Nadine Radtke, Integrationsmanagerin der Initiative BENN im QM Mehrower Allee, einen Rundgang in das Gewerbegebiet westlich der S-Bahnstrecke. Am 3. Mai 2018 trafen sich 13 Interessierte, darunter Vertreterinnen und Vertreter des Quartiersrates, weitere Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers und zwei BENN-Koordinatoren aus dem Bezirksamt, vor dem Quartiersbüro. Die ersten Stationen des Rundgangs waren das Don-Bosco-Zentrum und CABUWAZI in der Otto-Rosenberg-Straße. An beiden Standorten informierten Mitarbeiter über die Einrichtungen und ihre Aufgaben und beantworteten die Fragen der Gäste.

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