Neukölln: Da, wo auch die Nazis wohnen

Die „taz“ berichtet:

Tausend Menschen demonstrierten am Samstag gegen rechte Anschläge in Neukölln. 30 verschiedene Initiativen hatten dazu mobilisiert.

Demonstrationen wie diese gibt es nicht jeden Tag. Irmgard Wurdack schaut zufrieden über die Menschenmenge: „Dass sich so viele unterschiedliche Akteur*innen an der Mobilisierung und der Demonstration beteiligen, ist hier im Süden Neuköllns, wo auch viele Nazis in der Nachbarschaft leben, keine Selbstverständlichkeit.“ Wurdack nimmt für das Bündnis Neukölln an der Demonstration „Gegen rechten Terror in Neukölln“ teil, die am Samstagnachmittag stattgefunden hat. Gemeinsam mit 29 weiteren Initiativen hat das Bündnis aufgerufen.

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Lichtenberg: Scharfe Kritik nach rechter Veranstaltung

Das „Neue Deutschland“ berichtet:

Das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz wirft dem Betreiber des »Wartenberger Hofs« in Hohenschönhausen vor, eine Veranstaltung des extrem rechten »Flügels« der AfD unterstütz zu haben. »Durch Bereitstellung von Räumlichkeiten werden willentlich menschenverachtende Meinungen unterstützt«, heißt es in einer Pressemitteilung. Außerdem wird dem Gastronomen vorgeworfen, das klandestin vorbereitete Treffen, auf dem am vergangenen Samstag nach Bündnisangaben auch der Thüringer AfD- Fraktionsvorsitzende und Landeschef Björn Höcke teilnahm, trotz Anfragen im Vorfeld nicht öffentlich gemacht zu haben. Auch gegenüber dem Bezirksamt Lichtenberg soll die Anmietung negiert worden sein.

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3.5.2018: Orte interessanter bzw. gelingender Integrations- und Inklusionsarbeit in Hellersdorf-Nord

Wir laden Sie/Euch herzlich ein zum nächsten Spazierblick am Donnerstag, den 03. Mai 2018, 15:00 Uhr (Start: ASH- Haupteingang)

Orte interessanter bzw. gelingender Integrations- und Inklusionsarbeit in  Hellersdorf-Nord

Mit: Moritz Marc (pad – präventive, altersübergreifende Dienste im sozialen Bereich – gGmbH, Projekt „Ponte“) und voraussichtlich Irina Warkentin (Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade)

Voraussichtliche Stationen des Spazierblicks sind u.a. das Haus Babylon/Babel e.V., das QM Hellersdorfer Promenade das SOS Familienzentrum, die Gemeinschaftsunterkunft in der Zossener Straße und mehr. Vor Ort werden u.a. das Projekt Ponte bzw. Menschen aus den jeweiligen Einrichtungen etwas zu ihren interkulturellen Aktivitäten erzählen. Wir freuen uns über Eure Teilnahme!

Plakatmotiv zum ausdrucken und aufhängen: Poster_Spazierblicke_Mai_2018_Web

Zahl der Freiwilligen stieg 2017 wieder an

Die „Berliner Woche“ schreibt:

Die Freiwilligenagentur des Bezirks kann weiter Zuwächse beim ehrenamtlichen Engagement verzeichnen. Die Betreuung von Ehrenamtlichen und deren Qualifizierung wurde 2017 sogar ausgeweitet.

Nach einem Rückgang 2016 meldeten sich im zurückliegenden Jahr wieder mehr Bürger für eine ehrenamtliche Tätigkeit. Das geht aus dem Jahresbericht 2017 der Freiwilligenagentur hervor. Waren es 2016 insgesamt 324 neue Freiwillige so stieg ihre Zahl im vergangenen Jahr auf 359. Das liegt über dem langjährigen Durchschnitt.

Den Rückgang 2016 erklärt Jochen Gollbach, Leiter der Frewilligenagentur Marzahn-Hellersdorf, mit dem Abebben der Flüchtlingswelle. Im Jahr zuvor hatten sich noch besonders viele Bürger für die Flüchtlingshilfe gemeldet.

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Chemikalie auf Denkmal für Burak B.: Bestürzung in Neukölln

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Der Chemikalien-Angriff auf das neue Denkmal für den in Berlin-Neukölln erschossenen Burak B. hat im Bezirk für Bestürzung gesorgt. Die Tat mache fassungslos, erklärte die Neuköllner SPD am Freitag. Der Rechtsanwalt Ogün Parlayan, der die Familie von Burak B. vertritt, erklärte auf Anfrage: „Die offensichtlich vorsätzliche Beschädigung des erst vor zwei Wochen enthüllten Mahnmals stellt einen weiteren feigen Akt fremdenfeindlicher Gesinnung dar.” Er hoffe, dass der Staatsschutz den oder die Täter unverzüglich ermitteln könne.

Lichtenberg: Männer hetzen Hund auf Türken

Via „Deutschlandfunk“:

In Berlin-Lichtenberg haben zwei Männer einen Kampfhund auf eine Deutschtürkin und einen Türken gehetzt.

Wie die Polizei mitteilte, wurden die 56-Jährige und der 36-Jährige gestern Abend zunächst von den noch unbekannten Tätern vor einem Café fremdenfeindlich beleidigt. Dann habe einer der beiden die Frau am Hals gepackt und zu Boden gestoßen. Schließlich sei dem Hund befohlen worden, den Mann anzufallen. Der 36-Jährige wurde leicht am Bein verletzt. Als Passanten auf die Geschehnisse aufmerksam wurden, hätten die Männer die Flucht ergriffen. Bei ihrem Hund soll es sich um einen Pitbull gehandelt haben. Die Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

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Bezirke haben Vorbehalte gegen neue Flüchtlingsunterkünfte

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:
Der Senat räumt ein: Die Bezirke äußern Kritik an allen 25 geplanten Standorten. Aber nicht alle machen Vorschläge für Alternativen.
Bei der Auswahl der Grundstücke für weitere 25 Flüchtlingsunterkünfte gibt es zwischen Senat und Bezirken offenbar größere Auseinandersetzungen als bisher bekannt. In einer Antwort der Senatssozialverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Abgeordneten Cornelia Seibeld heißt es: „Alle Bezirke haben zu allen Standorten präzisierende, ablehnende oder ergänzende Vorbehalte formuliert.“ Bislang galten zwar mehrere Standorte als umstritten aber nicht alle. Die beantwortete Anfrage ist noch nicht veröffentlicht, sie liegt der Berliner Morgenpost vor.
 

Extrem rechter Flügel der AfD traf sich in Hohenschönhausen

PRESSEMITTEILUNG des Lichtenberger Bündnisses für Demokratie & Toleranz zur AfD im Wartenberger Hof:

Lichtenberger Bündnis kritisiert Unterstützung durch Veranstaltungshaus „Wartenberger Hof“

Am 14.04.2018 traf sich der extrem rechte „Flügel“ der AfD im Rahmen eines sogenannten „Wartenberger Festes“ in Veranstaltungshaus „Wartenberger Hof“ in Berlin-Hohenschönhausen. „Der Flügel“ ist nach eigenen Angaben ein Berliner Ableger vom jährlichen Treffen völkisch-nationaler AfDler am Kyffhäuser. An der Veranstaltung nahmen circa 200 Personen teil.

Redner waren u.a. Thüringens Fraktions- und Landeschef Björn Höcke, für den das Holocaust-Mahnmal ein „Denkmal der Schande“ ist, Brandenburgs AfD-Chef Andreas Kalbitz, der 2007 ein Pfingstlager der neonazistischen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ besuchte und AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen. Letzterer war regelmäßiger Gast der Flügel-Treffen auf dem Kyffhäuser.

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Lichtenberger Register legt Jahresbericht für 2017 vor: Anzahl gemeldeter Vorfälle gesunken

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet:

Das Lichtenberger Register zur Erfassung extrem rechter und diskriminierender Vorfälle im Bezirk verzeichnet in seinem Jahresbericht für 2017 mit insgesamt 268 gemeldeten Ereignissen einen Rückgang von etwa 25 Prozent im Vergleich zu 2016. Dort waren es noch 334 Vorkommnisse. Die Fallzahl von 2017 liegt aber noch über der von 2015 – dem Höhepunkt flüchtlingsfeindlicher Mobilisierungen im Bezirk. Damals wurden 234 Fälle dokumentiert. „Das Level ist – trotz des Abwärtstrends noch hoch“, sagt Michael Mallé, der das Lichtenberger Register seit 2008 betreut und begleitet. Weiterhin finde an drei von vier Tagen ein Vorfall in Lichtenberg statt. Weiterhin werde zwei bis drei Mal im Monat ein Mensch angegriffen oder bedroht. Rassismus sei das häufigste Motiv. „Es gibt keinen Grund zur Entwarnung.“ Mallé bittet alle Bürger, Geschädigten gegebenenfalls beizustehen und Hilfe herbeizurufen, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.

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8.-9.6.2018 Marzahn-Mitte: Respekt und Neugier Festival

Via „Roter Baum e.V.“:

Der Roter Baum e.V. feiert seinen fünfundzwanzigsten Geburtstag. Aus diesem Anlass haben wir das Festival organisiert. Es sollte zu uns passen, unsere Ziele repräsentieren. Aber vor allem soll es einladen aktiv zu werden, gern auch bei uns, und auch ein Zeichen setzen.

Freitag „Shake your brass“
Frohe Zukunft
Knattertones
Kumpania Algazarra
Music for Human Rights

Samstag „Klänge aus 25 Jahren“
Graf Fidi
Freddy Einz
PHASE X
Berlin Boom Orchestra
Tomas Tulpe
Mutabor
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