Gesobau errichtet mehr als 2.500 Wohnungen in Hellersdorf: Auch das alte Gut wird neugestaltet

„Lichtenberg-Marzahn+“ berichtet:

Hellersdorf. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gesobau will bis 2023 mehr als 2.500 neue Miet-Wohnungen in Hellersdorf errichten. Die ersten Vorhaben werden bereits realisiert. Die meisten dieser Wohnungen haben zwei oder drei Zimmer, große Wohnungen mit fünf Zimmern sind lediglich auf den Baufeldern des alten Guts Hellersdorf vorgesehen. Wie bei allen landeseigenen Wohnungsunternehmen werden die Neubauten zu einem Drittel geförderten Wohnraum anbieten, der Menschen mit Wohnberechtigungsschein (WBS) für eine Quadratmeter-Miete um 6,50 Euro nettokalt zur Verfügung gestellt wird. Die Gesobau-Projekte wurden am Dienstag, 20. März, in einer Informationsveranstaltung im „Haus am Beerenpfuhl“ an der Tangermünder Straße vorgestellt. Weitere Infos und Workshops sollen folgen.

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Das sind die 25 neuen MUF-Standorte

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Der Berliner Senat hat am Dienstag bekanntgegeben, wo weitere Flüchtlingsunterkünfte entstehen sollen. Aus den ersten Bezirken kommt gleich deutliche Kritik.

Berlin bekommt 25 neue Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF). Am Dienstagmittag hat der Senat die weitgehend endgültige Liste der Standorte vorgelegt. In jedem Bezirk sind zwei geplant, nur in Neukölln wird es drei zusätzliche Unterkünfte geben. Mitte Februar hatte die Landesregierung bereits eine Vorschlagsliste veröffentlicht. Die Bezirke hatten danach einen Monat Zeit, Einwände vorzutragen und andere Flächen vorzuschlagen. Am Verfahren und an Grundstücken gab es einige Kritik.

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Siehe auch: Standorte für neue Flüchtlingsunterkünfte stehen fest – mehr nicht

Berliner Senat beschließt 25 Standorte für neue MUFs

Neue Unterkünfte für Geflüchtete: Das gibt noch Ärger

Platz für 12.000 Menschen

Bezirke kündigen Widerstand an

Senat beschließt Standorte für modulare Flüchtlingsunterkünfte MUF 2.0 (Offizielle PM des Senats mit Liste der geplanten Unterkünfte)

Senat legt Standorte modularer Unterkünfte für Geflüchtete fest: Die Bezirke sind irritiert (Bericht von Lichtenberg-Marzahn+)

MUF 2.0, die Zweite (Netzwerk „Berlin hilft!“)

Zwei Flüchtlingsheime pro Bezirk (Berliner Morgenpost)

Senat legt zwei Standorte für Errichtung Modularer Unterkünfte im Bezirk fest (Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf)

Bezirke protestieren gegen neue Standorte für Flüchtlingsunterkünfte (Tagesspiegel vom 28.3.2018)

Wohnraum für Geflüchtete: Bezirke wollen es eine Nummer kleiner (taz vom 28.3.2018)

Unterkünfte für Flüchtlinge: Senat betreibt Stadtentwicklung von oben (Tagesspiegel vom 29.3.2018)

Marzahn-NordWest: Auch unser Stadtteil beteiligte sich am weltweiten Aktionstag …

Der Kiezberichterstatter Rolf A. Götte schreibt:

… gegen Rassismus und Diskriminierung am 21. März 2018. Dr. Sufian Weise (AWO Spree-Wuhle e.V.) und Moritz Marc (Projekt Ponte/pad. gGmbH) hatten in das Kiez-Treff West, Ahrensfelder Chaussee 148, 12689 Berlin, eingeladen und zwei Filme der ARD und des MDR vorbereitet.

Die „Multi-Kulti-Macher“ der ARD zeigte verschiedene Strategien, die Multi-Kulti im belgischen Mechelen und im schwäbischen Stuttgart zum Erfolg geführt haben. Es gab interessante Ansätze für eine gelungene Integrationsarbeit zu entdecken, die eventuell auch auf Marzahn-Hellersdorf anwendbar sind. Nach dem 28-minütigen Film der ARD unter dem Titel „Plan b“ kam es zu einer längeren Diskussion. Aus Zeitmangel und Terminproblemen verschiedener Anwesender war es dann nicht mehr möglich, den zweiten Film …

… des MDR „Schuld ohne Sühne – Warum rassistische Täter in der DDR davonkamen“ anzuschauen und sich auch darüber auszutauschen. Die Anwesenden kamen überein, daß dieser Film in der Mediathek des MDR angesehen werden kann.

Danke an die Organisatoren um Dr. Sufian Weise und Moritz Marc, an Bärbel Kramer als Gastgeberin und an die Gäste.

Quelle

Studie „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch. Bedingungen für die nachhaltige Projektarbeit mit Geflüchteten. Eine Bilanz“

Studie „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch. Bedingungen für die nachhaltige Projektarbeit mit Geflüchteten. Eine Bilanz“ von Prof. Werner Schiffauer (u.a.) im Nachgang der Studie „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch. 90 wegweisende Projekte mit Geflüchteten“ (open source, Download hier). Dazu eine  Pressemitteilung des Rats für Migration, mehr Informationen und Bestellung beim transkript Verlag.

Chancengleichheit in Großsiedlungen

Das „Quartiersmanagement Berlin“ berichtet:

Wie lässt sich Bildungserfolg in sozial benachteiligten Großsiedlungen fördern? Auf dem Kongress „StadtBildung“ berichteten Expertinnen und Experten aus Berlin und zahlreichen Großstädten in Deutschland am 15. März 2018 von erfolgreichen Lösungsansätzen. Thema war auch der Campus Efeuweg in Neukölln.

Die Neuköllner Bildungsstadträtin Karin Korte eröffnete den Kongress „StadtBildung“ mit einer klaren Aussage: „Gerade in schwierigen Kiezen brauchen wir die besten Bildungsangebote“, wenn die Chancen für alle Bevölkerungsgruppen gleich sein sollen.

Der Kongress StadtBildung

Auf der Veranstaltung kamen Expertinnen und Experten von Bildung, Jugend und Stadtentwicklung aus Praxis, Wissenschaft, Politik und Verwaltung zusammen. Thema waren sowohl neue pädagogische als auch städtebauliche Perspektiven sowie Gelingensbedingungen für erfolgreiche Campusentwicklungen in deutschen Großstädten.

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Siehe auch: Kongress StadtBildung – Kooperation für mehr Chancengleichheit in der Großsiedlung

Verbund der Stadtteilzentren Marzahn-Hellersdorf wählt Sprecherinnen

Die Stadtteilarbeit für die Bürgerinnen und Bürgern ist ein wichtiger Schwerpunkt der politischen Zielsetzungen im Bezirk. Bürgernahe Angebote, Beratung und schnelle Hilfe zu allen relevanten Themen, dazu die Vernetzung der Akteure im Kiez – all das zeichnet die Stadtteilzentren aus. Als Anerkennung des Stellenwertes der Stadtteilzentren wurde der aktuelle Ausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in dieser Wahlperiode auch “Soziales und Stadtteilarbeit” benannt. Die Arbeit vor Ort und insbesondere die Rolle bei der praktischen Arbeit beim Bürgerhaushalt und der Debatte in den Stadtteilzentren wird auch überparteilich geschätzt.
In unterschiedlicher Trägerschaft, aber mit einem geeinten Verständnis zu agieren, das gelingt nur in enger Abstimmung und bei einer zuverlässigen Kommunikationsebene. Dazu gibt es seit längerem schon den “Verbund der Stadtteilzentren Marzahn-Hellersdorf”. Inzwischen sind auch Mitstreiter wie die Freiwilligenagentur und die Betreuungsprojekte des Migrationssozialdienstes dabei – so dass ein gut vernetztes Spektrum von Akteuren aus allen Stadtteilen die Runde bildet.

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Wo sich Änderungen bei MUF-Standorten abzeichnen

An diesem Dienstag stellt der Senat die 25 neuen Standorte für Flüchtlingsunterkünfte in Berlin vor. In diesen Bezirken zeichnen sich Änderungen ab. #MUF

Am Dienstag will der Senat die 25 neuen Standorte für die „MUFs 2.0“ vorstellen. Nicht alle Bezirke waren mit den ersten Vorschlägen einverstanden.

Am Montag wurde noch verhandelt: Nicht alle Bezirke waren mit den vom Senat vorgeschlagenen Standorten für die „MUF 2.0“, die zweite Generation der modularen Flüchtlingsunterkünfte, einverstanden. An diesem Dienstag sollen alle neuen 25 Standorte endgültig vorgestellt werden. Nach Tagesspiegel-Informationen wird das Land von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BiMA) ein Gelände in der Ratiborstraße kaufen, wo eine Flüchtlingsunterkunft gebaut werden soll. Ein zweiter Standort in Friedrichshain-Kreuzberg ist in der Alten Jakobstraße geplant.

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Senat will 25 neue Modul-Asylheime bauen

„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Am 11.4.2018 findet die Dialogreihe des Berliner Integrationsbeauftragten nun auch im Bezirk Marzahn-Hellersdorf statt – wir dokumentieren die Einladung:

Am Mittwoch, den 11. April 2018, ab 18:30 Uhr, ist der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, ist mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf im Bezirklichen Informationszentrum (BIZ). „Integration in den Arbeitsmarkt“ ist das Thema der Veranstaltung. Wie können Geflüchtete in Arbeit gebracht werden? Wie finden sie Zugang zum Arbeitsmarkt?

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wird an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Diskussionsrunde direkt an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

Gesprächsteilnehmer sind die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant. Sie werden mit Initiativen, Vereinen, Geflüchteten, Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksämter, Migrantinnen- und Migrantenorganisationen und den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

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Bürgerinitiative will MUF am Murtzaner Ring verhindern

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Im Bezirk sollen zwei neue Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) gebaut werden. Beide vom Senat verkündeten Standorte sind umstritten, allerdings aus unterschiedlichen Gründen.Ein geplanter Standort ist das Gut Hellersdorf, den das Bezirksamt ablehnt. Es will das Gut unbedingt als Gewerbestandort erhalten. Zusammen mit der Gesobau sucht das Bezirksamt nach einer Alternative an der Zossener Straße.
Aber auch der zweite Standort am Murtzaner Ring 68 ist umstritten. Widerstand kommt hier aus der Bevölkerung. Das Grundstück liegt nur wenige Hundert Meter von den MUFs an der Paul-Schwenk-Straße. Die Unterkunft für rund 450 Flüchtlinge wurde erst Mitte 2017 fertiggestellt.

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Entwürdigende Bettelprozedur

Wer in Deutschland arm ist, bleibt auch in den meisten Fällen arm. Das Aufstiegsversprechen bleibt ein kaum zu erreichender Mythos, wenn sich Gesetze und Strukturen nicht ändern:

In keinem anderen entwickelten Land ist der Bildungserfolg von Kindern so stark vom sozialen Status der Eltern abhängig wie in Deutschland. Daran hat auch das Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder aus armen Familien nichts geändert. Ohnehin werden diese äußerst karg bemessenen Zuschüsse nur für rund ein Viertel der rund 2,5 Millionen Anspruchsberechtigten in Anspruch genommen, wie nun bekannt wurde.

Sind die Armen selber schuld, wenn ihre Kinder in der Schule abgehängt und von soziokultureller Teilhabe in der Freizeit ausgeschlossen bleiben? So viel Zynismus hat bislang nicht mal ein Jens Spahn in die Debatte geworfen. Denn das Teilhabepaket basiert auf einer entwürdigenden, extrem bürokratischen Bettelprozedur um staatliche Almosen.

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