GU Bitterfelder Straße: Miteinander arbeiten und feiern

Via BENN Mehrower Allee:

Erste gemeinsame Aktion von Gemeinschaftsunterkunft Bitterfelder Str. 11 und BENN

Am Samstag, dem 17. März, fand in der Gemeinschaftsunterkunft in der Bitterfelder Straße 11 die erste gemeinsame Aktion mit BENN statt. Bewohnerinnen und Bewohnern sowie die hauptamtlich Mitarbeitenden machten sich an den Frühjahrsputz! Aus dem Nachbarquartier war auch ein Mitglied des Quartiersrates gekommen.

Gemeinschaftsküchen und Flure wurden gesäubert und anschließend neu gestrichen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene waren dabei und schafften durch Fleiß und Spaß zusammen so Einiges! Zur Belohnung gab es in einer Pause kleine Leckereien vom Träger der Einrichtung EJF.

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6.4.2018 DRK-Nachbarschaftszentrum (Marzahn-Mitte): Osterspaß für Alle

Einige Tage nach den Osterfeiertagen im Kreis der Familie dreht der Osterhase nochmal eine Runde durch den Garten des DRK-Nachbarschaftszentrums, um gemeinsam mit neuen und alten Nachbarn nochmal Ostern zu feiern.

Alle Kinder und Eltern sowie Nachbarinnen und Nachbarn aus dem Quartier sind herzlich eingeladen, mit dem DRK-Nachbarschaftszentrum, dem BENN Mehrower Allee und dem Quartiersmanagement auf Ostereiersuche zu gehen.

Dazu möchten wir Sie am Freitag, dem 6. April, ab 16 Uhr im Familiencafé des DRK-Nachbarschaftszentrums in der Sella-Hasse-Straße 19/21 begrüßen. Bei Kaffee, Kuchen und einem bunten Programm für Jung und Alt möchten wir mit Ihnen einen schönen Nachmittag verbringen.

Quelle

Hier gibt es die Plakate für die Osterfeier auf Deutsch, Arabisch und Farsi zum ausdrucken und aufhängen:

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Deutsch_END

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Arabisch_END

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Farsi_END

Frauenzentrum Marie (Marzahn-Nord): Integrations- und Unterstützungsangebote für Frauen mit Flucht- und Zuwanderungserfahrung

Das Frauenzentrum Marie in Marzahn-NordWest bietet kostenlose Integrations- und Unterstützungsangebote für Frauen mit Flucht- und Zuwanderungserfahrung an. Konkret geht es um „Beratung, Unterstützung, Hilfe zur Selbsthilfe, Begleitung; Förderung der Integration (Spracherwerb, Wohnungssuche, Arbeit und Ausbildung), Aufbau von Patenschaften und Unterstützung bei Familien- und Gesundheitsthemen:
Wir beraten Frauen aller Alters- und Qualifikationsstufen, aller Berufs- und Erwerbskontexte, aus allen Bezirken Berlins. Ausdrücklich sprechen wir Frauen mit Migrationshintergrund an. Wir können uns in der deutschen, russischen und englischen Sprache verständigen.
Für Frauen mit Fluchthintergrund steht eine mobile Bildungsberaterin bereit, die darüber hinaus arabisch undfranzösisch spricht. Bei freien Kapazitäten beraten wir auch Männer. Zur Bildungsprämienberatung haben sieuneingeschränkten Zugang.
Alle Beratungen sind unentgeltlich.

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Hellersdorf-Nord: Projekt „Wohnung finden und mehr“

Das Projekt Ponte unterstützt ab sofort finanziell das Angebot des wichtigen Projektes „Wohnung finden und mehr“ welches im „Bunten Haus“ in Hellersdorf-Nord angeboten wird! Wir bedanken uns an dieser Stelle schon bei der Leiterin des „Bunten Hauses“ Frau Katrin Rother für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit!

Wir freuen uns als Projekt Ponte auch weiterhin über Veranstaltungen, Workshops, Feste und andere Ideen mit interkulturellem Bezug in den Stadtteilen Hellersdorf-Nord und Marzahn-NordWest, welche noch finanzielle oder/und organisatorische Unterstützung benötigen! Wir haben für 2018 noch genügend Mittel zur Verfügung stehen, um Eure Ideen mit bis zu 1.000 Euro zu unterstützen. Meldet Euch einfach telefonisch (0152/31771383), via Mail (ponte@pad-berlin.de) oder über Facebook (www.facebook.com/ProjektPonte)!

Hier findet Ihr Informationen zum Projekt „Wohnung finden und mehr“:

Unser Projekt findet im Mehrgenerationenhaus „Buntes Haus“, einer gemeinnützigen und öffentlich geförderten Einrichtung in der Hellersdorfer Promenade 14 in Hellersdorf statt. Der Offene Treff für alle Generationen ist unser zentrales Angebot. Hinzu kommen niedrigschwellige Bildungs- und Freizeitangebote, wie z.B. Kochen/Backen, Spielen, Sport, Kartenspiele für Seniorinnen, Kreativangebote, Cafe, Hausaufgabenhilfe, Sprach- und Leseförderung, Kleiderstube, Ausflüge und eben auch die Begleitung und Unterstützung von Menschen mit und ohne Migrations- oder Fluchthintergrund in allen Lebenslagen.

Unsere Besucher*innen/Nutzer*innen und ehrenamtlich Aktive sind zu 95% Menschen, die in Armut leben und auf Transferleistungen (ALG II, Sozialgeld, Asylbewerberleistungen) angewiesen sind und überwiegend aus dem direkten Umfeld des Hauses stammen. Alle Angebote sind KOSTENLOS.

Ein seit letztes Jahr neues Angebot ist die Nachfrage von Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund bezüglich der Unterstützung und Begleitung in allen Lebenslagen als Teil der Beratungs- und Unterstützungsangebote für alle Menschen extrem angestiegen.

Für die Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung sind insbesondere unsere Kleiderstube, der Spielraum, die Sprachförderung und die Beratung und Begleitung zu allen Themen ihres neuen Lebens die wichtigsten Angebote, die sie wahrnehmen.

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„Wir müssen das Ehrenamt stärken“

Via „Mediendienst Integration“:

Millionen Menschen in Deutschland haben sich seit dem Sommer 2015 für Flüchtlinge engagiert. Ein Forschungsteam um den Ethnologen Werner Schiffauer hat Initiativen untersucht: Welche Projekte sind langfristig erfolgreich? Welchen Herausforderungen mussten sie sich stellen? In einem Gastbeitrag für den MEDIENDIENST erklärt Schiffauer, was man aus den Erfahrungen lernen kann und wie sich die Zivilgesellschaft durch die Flüchtlingshilfe verändert hat.

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Für alle, die etwas bewegen

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

„Berlin sagt Danke“ – Zum dritten Mal wird die Arbeit der Tausenden ehrenamtlichen Helfer gewürdigt

Strahlender Sonnenschein über der Stadt. City Ost und City West waren ungewöhnlich voll an diesem Sonntag. Das hatte einen besonderen Grund: die Aktion „Berlin sagt Danke“. Rund 150 Einrichtungen, darunter Museen, der Zoo und das Abgeordnetenhaus, öffneten kostenlos ihre Türen, um das Engagement der vielen Berliner zu würdigen, die sich ehrenamtlich engagieren. Und um andere dazu anzuregen.

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Berliner Jugendclubs in Gefahr: Jugend ohne Club

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Nach der Schule geht es in den Jugendclub. Dahin, wo Eltern nicht nerven und auch kein Lehrer; wo der Streit mit den Geschwistern weit weg ist; wo es etwas zu tun gibt. Zocken am PC, Kickern, vielleicht erste eigene Musik im Tonstudio aufnehmen.

400 öffentlich geförderte Jugendclubs gibt es in Berlin. Sie erreichen rund 60 000 Jugendliche und junge Erwachsene, die meisten von ihnen sind zwischen 14 und 27 Jahre alt. Manche Clubs gibt es erst seit zehn Jahren, wie das Sunshine Inn in der Weißen Siedlung in Neukölln. Andere haben eine Tradition als besetztes Haus aus der Nachwendezeit, wie das Unabhängige Jugendzentrum im Pankower Florakiez. Es sind Orte, die nicht nur wichtig sind für ihre Besucher, sondern auch für die Stadt und ihre Gesellschaft. Im Idealfall lernen die Jugendlichen hier, Verantwortung zu übernehmen – für ihre eigene Zukunft und für andere. Für viele ist der Club mit seinen Erziehern und Sozialpädagoginnen eine zweite Familie geworden, ein paar von ihnen erzählen auf diesen Seiten davon.

Hussein und Rosa, Kira, Tabea und Fabrizio haben in Jugendclubs Freunde gefunden – und eine Idee von dem, was sie irgendwann einmal beruflich machen möchten. Aus ihren Leben sind diese Orte nicht wegzudenken. Und doch sind sie in Gefahr. Denn die Einrichtungen sind personell unterbesetzt und chronisch unterfinanziert. Viele Sozialarbeiter arbeiten mehr als ihre regulär vergütete Arbeitszeit: Wenn die Jugendlichen Probleme haben, sind sie auch mitten in der Nacht erreichbar. „Die meisten Kinder- und Jugendzentren arbeiten unter furchtbar prekären Bedingungen“, sagt die SPD-Politikerin Mirjam Blumenthal, Vorsitzende des Jugendhilfe-Ausschusses in Neukölln. Die von den Bezirken organisierten Kinder- und Jugendreisen gibt es kaum noch. Jugendverbände als politisches Sprachrohr, aber auch als demokratische Spielwiese, haben es besonders schwer. Dabei lernen die jungen Erwachsenen gerade hier praktische demokratische Teilhabe und Selbstorganisation.

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Fit für die Zukunft – Berufsorientierung im Quartier – Innovative und individuelle Berufsorientierung für Jugendliche in Hellersdorf

Ein weiteres tolles Projekt in Hellersdorf, welches durch das Programm Soziale Stadt finanziert wird – das Berufsorientierungsangebot richtet sich gleichermaßen an einheimische und geflüchtete Jugendliche sowie Migrant*innen:
 
Innovative und individuelle Berufsorientierung für Jugendliche in Hellersdorf
„Fit für die Zukunft – Berufsorientierung im Quartier“ ist ein aus dem Programm Soziale Stadt gefördertes Projekt mit dem Ziel der beruflichen Orientierung Jugendlicher und junger Erwachsener in den Quartieren Hellersdorfer Promenade und Boulevard Kastanienallee. In Kooperation mit dem Quartiersmanagement beider „Kieze“ wird das Projekt von SchulePLUS realisiert. Durch innovative und individuelle Angebote der Berufsorientierung wird die Zielgruppe an Möglichkeiten der Ausbildung und infrage kommende Arbeitsstellen herangeführt. Die Maßnahmen des Projektes zielen auf den Auf- und Ausbau der Berufswahlkompetenz ab, wobei die individuellen Stärken, Interessen und Neigungen der Teilnehmenden als Grundlage dienen. Bei Interesse an der Teilnahme am Projekt, kann man sich gerne an Mareike Weiss (mareike.weiss@schule-plus.de oder (030) 789546006) wenden. Wir freuen uns, von euch zu hören!
Quelle: https://www.schule-plus.de/berufsorientierung/

Warum unser Frauenprojekt scheiterte

Viele ehrenamtliche Projekte mit Flüchtlingen scheitern. Eine Leserin des Tagesspiegels hat selber eines geleitet und gelernt: Am Wichtigsten ist der direkte Kontakt zu den Frauen:

„Der gute Wille reicht oft nicht für erfolgreiche Integration“, schrieb Andrea Dernbach vor einem Jahr im Tagesspiegel über das Scheitern von ehrenamtlichen Projekten für weibliche Flüchtlinge. Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung fand heraus, dass unter anderem die Rolle der Ehrenamtlichen ein Faktor dafür ist. Ich habe 2016 und 2017 acht Monate lang selber ein solches Projekt geleitet. Weshalb es gut lief und weshalb es scheiterte, möchte ich nun erläutern.

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Der Wahnsinn der Einwanderungspolitik

Via „Berliner Zeitung“:

Albert Einstein sagte einmal, die Definition von Wahnsinn sei, immer wieder das Gleiche zu tun, jedoch andere Ergebnisse zu erwarten. In Bezug auf die Einwanderungspolitik der Bundesrepublik hat sich dieser Spruch auf bittere Weise bewahrheitet.

Seitdem ich diese Politik aufmerksam beobachte, seit der Wendezeit also, beruhte sie auf einigen, kaum variierten Grundsätzen. Einwanderung gibt es nicht – das ist der erste. Wer doch kommt, tut es gegen das Interesse der Gesellschaft, so der zweite. Kommt jemand auf dem „Ticket“ Asyl, das ist der dritte, sind die Gründe immer unlauter. Deshalb, der vierte, muss man es für die Ankommenden so schlecht wie möglich machen, damit nicht noch mehr kommen, egal ob Asyl oder ein anderer Grund vorliegt. Also sind alle suspekt, die nach Deutschland kommen. Dabei ist es egal, ob sie Muslime sind oder nicht. Bei Muslimen kann man noch die Terrorangst in Anschlag bringen und manches mehr, das ist der fünfte.

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