Unbekannter randaliert in Flüchtlingsunterkunft

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Eine maskierte Person hat die Tür einer Flüchtlingsunterkunft in Marzahn beschädigt. In der Nähe wurden Aufkleber der „Identitären Bewegung“ gefunden.

Ein Unbekannter hat in Berlin-Marzahn die Tür einer Flüchtlingsunterkunft beschädigt. Außerdem seien in der näheren Umgebung der Unterkunft Aufkleber mit der Aufschrift „Islamisierung? Nicht mit uns!“ der „Identitären Bewegung“ gefunden worden. Die Aufkleber wurden lose auf dem Gehweg und angeklebt auf einer Fensterscheibe gefunden. Ob sie in direktem Zusammenhang mit dem Randalierer stünden, könne man jedoch nicht sicher sagen, teilte eine Sprecherin der Polizei mit.

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Berliner Präventionspreis für Integrationsprojekt

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

Ein Integrationsprojekt für Flüchtlingsfamilien in Adlershof ist mit dem diesjährigen Berliner Präventionspreis ausgezeichnet worden. Der Verein Schutzhülle und die Heide-Grundschule organisieren seit Mai 2016 unter Anleitung einer Kunsttherapeutin Kreativkurse, in denen Mütter und ihre Kinder Erlebnisse in ihren Heimatländern sowie ihre Flucht verarbeiten. Zudem helfen ihnen die Kurse, die deutsche Sprache zu erlernen. Das Projekt erhält den mit 7500 Euro dotierten Hauptpreis, wie die Landeskommission gegen Gewalt am Donnerstag mitteilte.

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So stimmten Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf zur Bundestagswahl: Die Linke gewinnt – und verliert

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf/Lichtenberg. Der Osten bleibt auch bei der Bundestagswahl weiterhin fest in linker Hand: Sowohl in Marzahn-Hellersdorf als auch Lichtenberg konnte Die Linke die Direktmandate erringen – allerdings musste sie auch die größten Stimmenverluste verbuchen. Wie auch auf Bundesebene verloren zudem SPD und CDU, während die AfD zweistellige Ergebnisse zu verzeichnen hat.

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Hier finden Sie die Wahlergebnisse im Detail:
Lichtenberg
Marzahn-Hellersdorf

Interaktive Berlinwahlkarte mit allen Ergebnissen

Weitere Analysen, Einschätzungen und Artikel zur Bundestagswahl 2017:

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AfD-Hochburgen Die AfD boomt im Osten

AfD gewinnt im Berliner Osten dazu – die Linke verliert

Die AfD-Hochburgen in Berlin sind Kieze der Gegensätze

Wir haben AfD-Wähler unmittelbar nach ihrer Stimmabgabe gefragt: Warum?

Poor, White, German

Die sich vernachlässigt fühlen

26.9.2017 STZ Nachbarschaftshaus Kiek in (Marzahn-Nord): Traum-Job? Weltcafé über Lust und Last von Arbeit

Putzfrau oder Pilot, Altenpflegerin oder Akrobat, Call-Center-Mitarbeiter oder Chemielaborantin – ist das mein Traum-Job? Was ist möglich – in Marzahn, in Berlin? Und was sind die Chancen moderner Arbeitslosigkeit? Wir tauschen uns darüber aus im Weltcafé. Seien Sie dabei, reden Sie mit!

Informationen über Beruf, Qualifizierung und Beratung geben

Petra Hildebrandt, Pflegewerk Senioren Centrum Haus Pappelhof gGmbH,
Jürgen Geißler, Kiek in – Soziale Dienste gGmbH,
Mareile Grulke, Refugee-Office der Alice Salomon-Hochschule,
N.N., BSB-Saugbagger und Zweiwegetechnik GmbH

Wann: Dienstag, 26.09.2017, 16 Uhr

Wo: STZ Nachbarschaftshaus Kiek in, Rosenbecker Str. 25/27, 12689 Berlin (S-Bhf. Ahrensfelde, Bus 197, 390, Tram 16, M8)

Ein Imbiss und Getränke werden gereicht.

Die Veranstaltung wird durch den Aktionsfonds Partnerschaften für Demokratie „Kennenlernen und verstehen“ gefördert.

Quelle

Die vergessenen zehn Prozent

Die „Märkische Online Zeitung“ schreibt:

Berlin (MOZ) Erdogan gibt Wahlempfehlungen ab, Putins Staatssender machen Stimmung gegen Merkels Flüchtlingskurs, und plötzlich steht die Frage im Raum: Wie verhalten sich eigentlich die Wahlberechtigten mit ausländischen Wurzeln?

So viel Aufmerksamkeit ist die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) nicht gewohnt. Auf Atila Karabörklü, den Bundesvorsitzenden des 1995 gegründeten Vereins, sind drei Kameras gerichtet, vor ihm stehen vier Mikrofone, jeder Platz am Konferenztisch ist besetzt. RTL ist da, der Deutschlandfunk, die ganzen Nachrichtenagenturen. Und das alles wegen dem, was er zu sagen hat. Karabörkli schaut die Mikrofone vor sich erfreut an, beugt sich vor und sagt: „Hört man, hört man?“

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Wie wird Marzahn-Hellersdorf wählen?

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet:

Marzahn-Hellersdorf. Frau Staatsministerin macht sich rar. An diesem Abend warten die Zuhörer des vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Volkssolidarität organisierten Wahlforums vergeblich auf Monika Grütters. Die Direktkandidatin der CDU bei den Wahlen zum Deutschen Bundestag am 24. September hat kurzfristig abgesagt, weil sie wegen ihrer weiteren Verpflichtungen terminliche Probleme hat. Denn Grütters ist nicht nur Kultur-Staatsministerin, sondern auch Vorsitzende des CDU-Landesverbandes. „Die wohnt bestimmt irgendwo in Westberlin“, lästert vor Beginn des Wahlforums eine ältere Dame. Kandidaten aus dem Westen haben es hier immer noch schwer. Aber auch jene Aspiranten auf das Direktmandat, die im Bezirk groß wurden, werden kritisch beäugt. Lange war der Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf fest in der Hand der Linken. Die Konkurrenz um das Direktmandat jedoch ist größer denn je. Es ist nicht auszuschließen, dass es dieses Mal Überraschungen gibt.

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23.9.2017 JFE Betonia (Marzahn-Nord): Zelebrieren Sie mit uns 30 Jahre vietnamesisches Zusammenleben!

Mit aktiver Unterstützung des Projekts Ponte:

Zelebrieren Sie mit uns:

30 JAHRE VIETNAMESISCHES ZUSAMMENLEBEN IN MARZAHN-HELLLERSDORF (und im Stadtteil Marzahn-NordWest)

Es erwartet Sie:

  • Podiumsdiskussion
  • Film- und Fotovorführung
  • Erzählcafé
  • Essen und Getränke (gegen eine kl. Spende)

Als Abschluss findet ein gemeinsames Grillen mit buntem Kulturprogramm am Blockhouse Sunshine (Wörlitzer Strasse 24a, 12689 Berlin) statt.

Wir freuen uns auf einen spannenden Nachmittag einschließlich kleiner Zeitreise mit Ihnen!

Wann: Samstag, 23.09.2017, ab 15 Uhr

Wo: Jugendzentrum Betonia, Wittenberger Str. 78, 12689 Berlin

Verwaltungsgerichte überlastet: Viele Flüchtlinge klagen Familiennachzug ein

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:
Die Zahl der Asylverfahren an deutschen Verwaltungsgerichten steigt deutlich an. Mitte Juli seien mehr als 283.000 Verfahren anhängig gewesen und damit nahezu doppelt so viele wie Ende vergangenen Jahres, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ am Montag unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke.
In den ersten fünf Monaten dieses Jahres gingen demnach 146.000 neue Klagen ein. Im gesamten Jahr 2016 seien dagegen nur 175.000 Asylbewerber gegen Entscheidungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) vor Gericht gezogen.
 

Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt

Marzahner Neonazi ruft Polizei, zeigt vor den Beamt_innen einen Hitlergruß und wird aggressiv – Blutabnahme, erkennungsdienstliche Maßnahmen, Gewahrsam und Ermittlungen des Staatsschutze folgten:

Gestern Abend bot ein Mann in Marzahn Anlass zu Ermittlungen. Gegen 20 Uhr alarmierte der 28-Jährige die Polizei zum Helene-Weigel-Platz, um eine Körperverletzung anzuzeigen. Als die Polizisten des Abschnittes 62 eintrafen und die Anzeige aufnehmen wollten, bezeichnete sich der Anzeigende selbst als Nationalsozialist und hob gegenüber den Beamten zweimal seinen rechten Arm zum so genannten Hitlergruß. Der 28-Jährige gab sich während der polizeilichen Maßnahmen dauerhaft aggressiv und spuckte um sich. Er wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Dort wurden eine richterlich angeordnete Blutentnahme sowie erkennungsdienstliche Maßnahmen durchgeführt. Wegen seines aggressiven Verhaltens wurde zudem ein Gewahrsam angeordnet.

Quelle

38 Prozent geförderte Wohnungen

Marzahn-Hellersdorf #Mahe baut: Gestern war Projektstart für den #Gutshof Alt-Biesdorf mit mehr als 500 #Mietwohnungen, heute ist #Richtfest in der Grünen Aue Biesdorf mit 80 Reihen- und Doppelhäusern…

Biesdorf. Mehr als 500 Wohnungen sollen bis 2019/20 auf dem historischen Gutshof Biesdorf entstehen. 38 Prozent davon sollen gefördert werden, die Monatsmiete pro Quadratmeter bei diesen beträgt dann 6,50 Euro je Quadratmeter nettokalt. Für das Projekt, das die landeseigene Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH gemeinsam mit dem privaten Bauträger Kondor Wessels realisiert, wurde am Montag, 18. September, der offizielle Start gefeiert. Teilgenommen haben auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), Marzahn-Hellersdorfs Bürgermeisterin Dagmar Pohle, die auch für Stadtentwicklung zuständig ist, sowie die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (beide Linke), die in Marzahn-Hellersdorf ihren Wahlkreis hat.

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