Was macht eigentlich das Lageso?

Der „Tagesspiegel“ berichtet:
Das Lageso legt den Jahresbericht 2016 vor. Um Flüchtlinge geht es nicht mehr. Es bleibt eine Bilanz der Kernaufgaben.
Der 1. August 2016 war für das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) ein bedeutsamer Tag. Damals verlor das Amt, das zu diesem Zeitpunkt mehr als 1000 Mitarbeiter hatte, seine Zuständigkeit für Flüchtlinge – eine Reaktion auf organisatorische Mängel und massive Kritik an der Arbeit des Lageso. Von diesem Tag an konzentriert sich die Behörde wieder auf seine Kernaufgaben, die immer zum Aufgabenkatalog des Lageso gehört hatten, darunter umweltbezogener Gesundheitsschutz, Trinkwasserhygiene und Krankenhausaufsicht.
 

Schöner Leben Ohne Nazis – Plakate & Flyer sind da!

Ab Montag den 28.8.2017 könnt Ihr die sehr schicken Plakate und Flyer für das Schöner Leben Ohne Nazis 2017 bei den Partnerschaften für Demokratie Marzahn & Hellersdorf zum verteilen in Euren Kiezen abholen. Solidarische Kieze schaffen & zivilgesellschaftliche Strukturen stärken!

Plakate und Flyer für unser bezirkliches Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ (16.9., ab 14.h auf dem Alice-Salomon-Platz) sowie die Bunten Touren Hellersdorf und Marzahn sind da und können ab Montag, den 24.8., gegen Voranmeldung bei den Partnerschaften für Demokratie (Kontakt: http://demokratie-mh.de/partnerschaft-mar…/kontakt-und-team/) zur Verteilung abgeholt werden. Das Büro der Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf befindet sich im Rathaus am Alice-Salomon-Platz 3, im Raum 329 (3. OG).

Plakat- und Flyermotiv zum herunterladen:

Plakat_SLON_2017_A1_Final

Flyer_SLON_2017_Fenster_DL_Final

Nazis kommen, Nazis gehen

Die „taz“ berichtet über die Absage des  ursprünglich unter dem Motto „Deutsche Kieze schaffen!“ für den 2.September in Hellersdorf-Nord geplanten Naziaufmarsches:

Ein geplanter Aufmarsch in Marzahn-Hellersdorf wurde abgesagt. Dafür kommt AfD-Rechtsaußen Björn Höcke zu einem geheimen Wahlkampftermin.

Ein für den 2. September geplanter Aufmarsch sogenannter „Autonomer Nationalisten“ in Hellersdorf findet nicht statt. Die Anmeldung bei der Versammlungsbehörde wurde zurückgezogen, wie die Polizei auf Anfrage der taz bestätigte. Die Veranstaltung war unter dem Motto „Deutsche Kieze schaffen“ beworben worden; erwartet wurden 50 Teilnehmer. Wieso sich der Privatanmelder zurückzog, ist nicht bekannt. Eine NPD-Kundgebung am selben Tag unter dem Titel „Asylflut stoppen“ findet ebenfalls nicht statt.

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Neue Flüchtlingsunterkunft in Lichtenberg

Ein Blick ins benachbarte Lichtenberg:
In Lichtenberg ist die achte Berliner Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge fertig. Am Dienstag zogen die ersten Bewohner in die sogenannten Tempohomes in der Hohenschönhauser Straße ein, wie die Sozialverwaltung mitteilte. Die Unterkunft bietet Platz für rund 220 Personen, die aus Notquartieren im Kongresszentrum ICC und einer Schule in der Levetzowstraße in Moabit umziehen. Diese Unterkünfte werden Ende August, Anfang September geschlossen.
 

Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge: Scheeres verspricht Ausbau von Berliner Beratungsstellen

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Familiensenatorin Scheeres besuchte am Dienstag verschiedene Berliner Beratungsstellen. Besonders geflüchtete Familien brauchen diese Einrichtungen.

Das Gebäude ist ein grauer Zweckbau, im Eingangsbereich hängt ein riesiges Plakat zu einer Ausstellung im Martin-Gropius-Bau. Die Charité hatte früher mal diesen Bau genutzt. Bürokomplex-Atmosphäre. Nichts deutet von außen darauf hin, dass hier in der Eschenallee in Wilmersdorf-Charlottenburg eine notbelegte Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge liegt.

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Notunterkunft in Berlin-Moabit: Vier Jahre später: Flüchtlinge können Schulgebäude verlassen

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Immer wieder verzögert, jetzt absehbar: Der Umbau des ehemaligen Kleist-Gymnasiums zur Staatlichen Internationalen Schule kann beginnen.

Neue Hoffnung für Berlins neue Internationale Schule: Das seit 2013 für sie anvisierte Gebäude, in dem sich früher das Heinrich-von-Kleist-Gymnasium befand, wird demnächst zur Verfügung stehen. „Die Notunterkunft in der Levetzowstraße wird seit heute frei gezogen“, teilte das Landesamt für Flüchtlingsfragen (LAF) dem Tagesspiegel am Montag auf Anfrage mit. Das Gebäude werde danach „schnellstmöglich“ an die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) übergeben.

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10.000 anerkannte Flüchtlinge haben noch keine Wohnung

Der „rbb“ berichtet:
Sie leben in Not- oder Gemeinschaftsunterkünften, obwohl sie eigentlich eine Wohnung haben sollten: 10.000 anerkannte Flüchtlinge finden – wie so viele Berliner – einfach keine eigene Bleibe. Seit Januar konnten 2.600 eine Wohnung oder WG beziehen.

Viele anerkannte Flüchtlinge finden in Berlin keine Wohnung. Rund 10.000 leben derzeit in Notunterkünften oder Gemeinschaftsunterkünften. Sie befinden sich „im Rechtskreis der Jobcenter oder Sozialämter“, sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) am Dienstag dem rbb und seien deshalb weiterhin in diesen Unterkünften untergebracht. Von Januar bis Ende Juni 2017 hätten rund 2.600 Personen eine Wohnung oder eine WG bezogen, für die das LAF die Kosten übernimmt, hieß es.

In Notunterkünften leben insgesamt noch immer 9.200 Flüchtlinge, 270 davon in den Tempelhofer Hangars. Allerdings konnten seit Dezember mehr als 2.000 Flüchtlinge aus Notunterkünften in Gemeinschaftsunterkünfte umziehen.

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16.-29.9.2017: Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf

Unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ finden vom 16. September bis 29. September 2017 die Interkulturellen Tage in Marzahn-Hellersdorf statt.

Das Programm findet Ihr hier als pdf-Dokument zum download: https://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/_assets/integration/interkulturelle-tage-programm_2017.pdf

Jugendamt erhöht Personal bei den Regionalen Sozialpädagogischen Diensten

Es fehlen Sozialarbeiter für Familien. Immer mehr Eltern brauchen Hilfe bei der Erziehung. Dafür gibt es den Regionalen Sozialpädagogischen Dienst. Der Bezirk will dort nun das Personal aufstocken, doch auch von den bestehenden Stellen sind einige nicht besetzt. Die Arbeitsbelastung ist hoch, die Fluktuation ebenfalls:

Marzahn-Hellersdorf. Immer mehr Familien im Bezirk brauchen Hilfen bei der Erziehung. Deren erste Ansprechpartner sind die Mitarbeiter der Regionalen Sozialpädagogischen Dienste (RSD).

Diese arbeiten in Gruppen in sechs Regionen des Bezirks von Marzahn-Nord bis Hellersdorf-Nord, Mahlsdorf eingeschlossen. Die Aufgabe der RSD besteht darin, bei familiären Problemen zu beraten und Eltern in der Kindererziehung zu unterstützen. Sie arbeiten mit anderen Institutionen zusammen und organisieren Hilfen. Wenn diese nicht greifen, werden Kinder aus den Familien herausgenommen und in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht.

Die Situation ist in den Bezirksregionen unterschiedlich. In Marzahn-Nord beispielsweise betreuen Mitarbeiter des RSD gegenwärtig etwa 100 Familien mit 400 Kindern. In Hellersdorf-Nord bedürfen 1371 Familien mit 2477 Kindern einer ständigen Begleitung. Wenn diese Unterstützung nicht mehr ausreicht, müssen die Eltern zur Erziehungsberatung oder die Kinder sogar woanders untergebracht werden.

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Trainerlehrgang für Geflüchtete beim LSB – 40 neue Trainer für Berlin

Der „rbb“ berichtet:

Der Berliner Landessportbund bildet derzeit rund 40 Geflüchtete zu Breitensport-Trainern aus. Dabei müssen die Teilnehmer nicht nur in der Turnhalle ackern und schwitzen, sondern auch die Schulbank drücken.

Narges Tavakkoli sitzt an ihrem Tisch in der Gerhard-Schlegel-Sportschule in Berlin-Tempelhof und schaut auf das Lehr-Skelett In der Mitte des Klassenraums. „Ist das bei Männern und Frauen gleich?“ fragt die junge Afghanin den Lehrer. Es geht um die Knochenanzahl im menschlichen Körper. „Ja“, antwortet der Lehrer.

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