Spazierblicke Jahresprogramm 2017/2018

Anbei das neue Spazierblicke Jahresprogramm 2017/2018. Auch das Projekt Ponte bereitet für den 3.Mai 2018 um 15.00 Uhr einen einen Beitrag zu Orten gelingender interkultureller Begegnung & Integration in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord vor:

Liebe Spazierblicke-Fans, liebe Interessierte des Kooperationsforums Marzahn-Hellersdorf – ASH,

das neue Jahresprogramm für die Spazierblick-Saison 2017/2018 mit vielen neuen Themen, Akteur_innen und Perspektiven auf Marzahn-Hellersdorf ist fertig. Merken Sie sich die für Sie interessanten Themen und Termine (siehe Anhang) doch schon vor. Startpunkt ist jeweils der Haupteingang der ASH, die Dauer beträgt 2-3 Stunden.

Damit möglichst viele Menschen im Bezirk auf die Spazierblicke aufmerksam werden, bitten wir Sie, die Termine über ihre e-mail-Verteiler weiter zu versenden. Wir verzichten diesmal auf eine gedruckte und layoutete Version des Jahresprogramms, werden die einzelnen Spazierblicktermine aber wie gewohnt per e-mail und mit Plakaten bewerben.

Die Spazierblicke sind Stadtteil(ver-)führungen, die auf ehrenamtlicher Basis unentgeltlich angeboten werden. Sie sollen Gelegenheiten bieten, den Bezirk Marzahn-Hellersdorf, in dem wir wohnen, arbeiten oder lernen, aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus neu oder anders kennenzulernen und Menschen aus dem Bezirk und der Hochschule ins Gespräch zu bringen. Die Spazierblicke richten sich daher gleichermaßen an Bürger_innen und Fachkräfte in Marzahn-Hellersdorf, wie auch an Studierende, Lehrende und Mitarbeiter_innen der Alice Salomon Hochschule.

Sie haben Interesse auch einmal einen Spazierblick zu gestalten? Dann wenden Sie sich gerne an uns.

Wir wünschen viel Spaß und gute Gespräche beim Entdecken des Bezirks.

Gabriele Kokel (Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf), Oliver Fehren und Bettina Völter (Alice-Salomon-Hochschule)

Hier findet Ihr das Jahresprogramm als pdf-Dokument: Spazierblicke Jahresprogramm 2017_2018

Knapp zwei Drittel der Flüchtlinge haben Schulabschluss

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:
Berlin. Knapp zwei Drittel der erwachsenen Flüchtlinge haben vor ihrer Ankunft in Deutschland nach eigenen Angaben einen Schulabschluss erworben.
Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch vorgestellte Untersuchung, an der unter anderem das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beteiligt waren.
 

Café auf Rädern bald auch in Marzahn-Nord?

Vergangene Woche hat sich das Projekt Ponte mit den Macher*innen des Cafés auf Rädern (siehe: http://www.lichtenbergmarzahnplus.de/cafe-auf-raedern/) und dem Migrationssozialdienst zusammengesetzt, um darüber zu reden, inwieweit dieses tolle Projekt zur nachbarschaftlichen und auch interkulturellen Begegnung zukünftig evtl. auch auf den Sozialraum in Marzahn-Nord ausgeweitet werden könnte! Wir halten Euch über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden!

Förderung von Angeboten für junge Geflüchtete

„Jung, geflüchtet, selbstbestimmt: Der Landesjugendring Berlin fördert weiterhin laufend Angebote von Berliner Jugendverbänden, Jugendbildungsstätten und Migrant_innenjugendselbstorganisationen mit jungen Geflüchteten. Ziel der Maßnahmen soll es sein, jungen Geflüchteten Angebote zur Freizeitgestaltung und zur Interessenvertretung zu machen sowie Bildungsmaßnahmen anzubieten.“ (Ankündigung Website)
Anträge können laufend an den Landesjugendring gestellt werden:

Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ mit „Bunten Touren“

Pressemitteilung vom 26.08.2017

Am Samstag, den 16. September 2017 ab 14:00 Uhr, feiern die Bürgerinnen und Bürger des Bezirks unter dem Motto „Schöner leben heißt: Einander kennenlernen“ auf dem Alice-Salomon-Platz. Das alljährliche Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ ist zugleich der Start für die „Interkulturellen Tage“ in Marzahn-Hellersdorf, die von *Samstag, den 16. bis Freitag, den 29. September 201*7 gehen.

Gemeinsam setzen die Veranstalter und Organisatoren, das „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“, die Volkssolidarität Landesverband Berlin e.V., das Projekt Ponte, die Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf ein Zeichen für ein demokratisches und friedliches Miteinander in Marzahn-Hellersdorf.

Von 14:00 bis 19:00 Uhr wird am Samstag ein buntes musikalisches Programm geboten, das von handgemachter bis elektronischer Musik reicht und viele Menschen anspricht. Internationale kulinarische Leckereien stärken die Feiernden und zeigen, dass sowohl Liebe als auch Vielfalt durch den Magen gehen. Dazu wirbt ein bunt gemischtes Kulturprogramm auf zwei Bühnen für ein solidarisches und tolerantes Zusammenleben und gegen Menschenfeindlichkeit jeglicher Art. Auch Kinder kommen durch vielfältige Angebote voll auf ihre Kosten.

Wie schon im letzten Jahr werden zwei „Bunte Touren“ zum Alice-Salomon-Platz führen und „Schöner leben ohne Nazis“ feierlich eröffnen. Die zwei Demonstrationszüge werben auf den Straßen laut und bunt für Vielfalt und Toleranz und holen alle Anwohnerinnen und Anwohner von ihren Balkonen ab. Oder sie kommen direkt zu einem der Startpunkte:

  • Start in Hellersdorf um 12:00 Uhr am Cecilienplatz (U-Bhf. Kaulsdorf Nord)
  • Start in Marzahn um 12:00 Uhr Landsberger Allee/Blumberger Damm

Gefördert wird die Veranstaltung über die Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und das Amt für Jugend und Familie Marzahn-Hellersdorf. Schirmherrin ist die Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle.

Quelle

1.9.2017 La Casa (Hellersdorf-Nord): Lesung „Die AfD und die soziale Frage“ mit Stefan Dietl

Nachdem die ursprünglich vom Projekt Ponte geplante Lesung mit Stefan Dietl in Marzahn-Nord abgesagt werden musste, findet diese nun am kommenden Freitag im La Casa statt! Ein wichtiges Thema, welches hoffentlich zahlreiche Besucher*innen anziehen wird:

Der Autor Stefan Dietl liest aus seinem neu erschienenen Buch „Die AfD und die soziale Frage – Zwischen Marktradikalismus und ›völkischem Antikapitalismus‹“.

Anhand des im Mai 2016 verabschiedeten Grundsatzprogramms der AfD untersucht Dietl Zusammenhang und Widerspruch zwischen neoliberalen Vorstellungen und antikapitalistischer Rhetorik. Dem Autor gelingt hier eine anschauliche Darstellung der aktuellen sozial- und wirtschaftspolitischen Programmatik der AfD vor dem Hintergrund des Kräftezerrens zwischen Marktradikalen und völkischen Nationalisten.

Stefan Dietl analysiert die Entstehungsgeschichte der Alternative für Deutschland, wirft einen genaueren Blick darauf, welche Forderungen die AfD in der Wirtschafts- und Sozialpolitik eigentlich vertritt.

Nach der Lesung gibt es selbstverständlich Raum für Nachfragen, Kritik und Diskussionen.“

Zur FB-Veranstaltung.

„AfD gibt dem Hass in Parlamenten eine Stimme“

Die „Amadeu Antonio Stiftung“ schreibt:

Der absehbare Einzug der Alternative für Deutschland (AfD) in den Bundestag wird die politische Kultur in Deutschland nach Überzeugung der Amadeu Antonio Stiftung massiv verändern. Der Bundestag müsse sich vorbereiten auf die Rechtspopulisten.

Verleumdung, Demagogie, Beleidigungen: Die AfD stellt Politik und Zivilgesellschaft vor neue Herausforderungen in der Debattenkultur. Sachlichkeit wird zurückgedrängt, Emotionalität bestimmt inzwischen oftmals den Ton. Viele Initiativen ringen momentan um einen Umgang mit der AfD, die mit der Wahl am 24. September in den Bundestag einziehen könnte. Auch die Abgeordneten der etablierten Parteien im Parlament müssen sich positionieren, forderte die Amadeu Antonio Stiftung am Mittwoch in Berlin. Sie warnt vor einem Verlust demokratischer Kultur durch die Partei im Bundestag.

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Immer mehr Berliner wollen arabisch lernen

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Seit der Flüchtlingskrise haben die Arabisch-Kurse Hochkonjunktur. Neben der Sprache fasziniert die Teilnehmer auch die Kultur des Nahen Ostens

Wer in einer multikulturellen Stadt lebt, dem könnte eine zweite, vielleicht sogar eine dritte Sprache nutzen. In Berlin sprechen ohnehin schon viele Einwohner mehrere Sprachen, nicht zuletzt, weil sie einst eingewandert sind. Seit den aktuellen Kriegen im Nahen Osten steigt nun das Interesse an Arabisch. Vural Öztürk ist 25 Jahre alt und studiert Islamwissenschaft im zweiten Semester an der Freien Universität (FU). Er spricht schon formales Hocharabisch, möchte aber weiter lernen, bis er Arabisch so wie das Deutsche beherrscht. Öztürk ist in Deutschland aufgewachsen, seine kurdische Familie stammt aus der Türkei.

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8.9.2017 Anna Landsberger: U18 Wahlzirkus

Das Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf lädt ein:

Spiele* Diskussionen * Sensationen: Politiker_innen spielen im Vorfeld zur U18-Wahl um Redezeit und um deine Stimme!

Die Bundestagswahl steht vor der Tür und damit auch die U 18 Wahl 2017 für Kinder und Jugendliche. Neun Tage vor der Bundestagswahl können die jungen Menschen eine Stimme abgeben. Zur letzten Berliner Abgeordnetenhauswahl haben insgesamt 28.000 junge Menschen bei U18 gewählt. Auch in diesem Jahr können die Schüler_innen wieder in ihren Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und Bibliotheken des Bezirks wählen.
Und sich informieren wie beim U18-Wahlzirkus:
In 10 Spielen zu verschiedenen politischen Themen müssen Direktkandidat_innen gegen einander antreten und um ihre Redezeit zu diesem Thema spielen. Der/Die Gewinner/in bekommt anschließen 90 Sekunden Zeit die Jugendlichen über das Thema sowie die Forderungen und Ziele der Partei zu informieren.
Hier werden wir euch auf dem laufenden halten, welche Politiker_innen dabei sein werden: https://www.facebook.com/events/1746846148948565

Diskriminierungsschutz in Deutschland. Ein Ratgeber für Geflüchtete und Neuzugewanderte

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat die Broschüre „Diskriminierungsschutz in Deutschland. Ein Ratgeber für Geflüchtete und Neuzugewanderte“ herausgegeben, die erklärt, wie Diskriminierung rechtlich definiert ist, wie man gegen sie vorgehen kann und wo Betroffene Unterstützung finden. Den Ratgeber gibt es auf Deutsch, Arabisch, Dari/Farsi, Englisch, Französisch, Kurdisch (Sorani), Paschto, Russisch, Serbisch und Türkisch. Eine Druckfassung der Broschüre kann darüber hinaus auf Deutsch, Englisch und Arabisch bei der Antidiskriminierungsstelle bestellt werden.