Das ist der Plan gegen die Wohnungsnot in Berlin

Hochhäuser in Plattenbauweise als Lösung für die Wohnungsnot in Berlin?:
 
Erst hat das Hochhausfieber in Berlin die Projektentwickler ergriffen, die hochpreisige Eigentumswohnungen in schicken Türmen an der Spree hochzogen. Jetzt wagen sich auch die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften an die Tower. Doch mit den seelenlosen Betonburgen der 60er- bis 80er-Jahre soll das Typenhochhaus der Zukunft so gut wie nichts mehr verbinden, versichern die Unternehmen. Lediglich der größte Vorteil der alten „Platte“ soll neu aufgelegt werden: Zeit und Kosten durch ein modulares Baukastensystem einzusparen. Anders wird es auch nicht gehen, wenn das vom Senat gesetzte Ziel, bis zum Jahr 2026 rund 60.000 neue Mietwohnungen zu errichten, noch gelingen soll, so die einhellige Expertenmeinung.

Serie Marzahn-Hellersdorf: Mehr als nur Wutbürger

Die „taz“ berichtet in ihrer aktuellen Serie über den Bezirk Marzahn-Hellersdorf:
Marzahn-Hellersdorf hat ein Problem mit Rechten. Ein neues Forschungsprojekt schaut genau hin – und könnte so der Politik helfen, diesem Problem besser zu begegnen.
Die Jugendlichen in Marzahn-Hellersdorf leben überwiegend gerne dort und schätzen ihre Zukunftschancen positiv ein – mit Politik können sie aber nicht viel anfangen, und wenn sie wählen gehen könnten, bekäme die AfD auch hier mehr Stimmen als in anderen Teilen Berlins.
So lassen sich die am Dienstag vorgestellten Zwischen­ergebnisse einer Studie zusammenfassen, an der ein Team von WissenschaftlerInnen der Alice-Salomon-Hochschule seit März arbeitet. Es geht um „demokratieferne Einstellungen in einer Kommune“, die Befragung von 75 Kindern und Jugendlichen ist dabei nur der erste Schritt. In der zweiten Hälfte sollen dann 300 Menschen aller Altersgruppen an der Studie teilnehmen. „Es gibt viele Untersuchungen, die zeigen, dass es Menschen gibt, die mit Demokratie nicht viel anfangen können“, sagt der Projektleiter Heinz Stapf-Finé, „wir wollen aber auch untersuchen, warum das so ist“.
 

Wahlkampfprogramme der Parteien: Werben um die Stimmen der Russlanddeutschen

Der „Deutschlandfunk“ berichtet:
Populistische Parteien werden dort gewählt, wo die Menschen sich von der übrigen Gesellschaft abgehängt fühlen, heißt es in einem Kurzbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft. Dmitri Geidel kann das für seinen Wahlbezirk Marzahn-Hellersdorf bestätigen. Der 28-jährige Jurist hat deutsche und russische Wurzeln und ist Direktkandidat der SPD für den Bundestag im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Hier lag die AfD bei der Abgeordnetenhauswahl im vergangenen September mit 23,6 Prozent der Stimmen hauchdünn vor der Linken.
 

19.7.2017 Barnimplatz: Ferienauftakt Marzahn Nordwest

Ein weiterer Veranstaltungstipp vom Projekt Ponte – der Ferienauftakt steht natürlich allen Menschen im Bezirk offen! Deshalb nutzt die Gelegenheit auch zur interkulturellen Begegnung zwischen Einheimischen, Migrant*innen und neuen Nachbar*innen!:

Hurra, endlich Ferien!!
Wenn du in Marzahn wohnst, dann geh heute nachmittag auf den Barnimplatz, da wird der Ferienauftakt gebührend gefeiert!

(wenn du nicht in Marzahn wohnst, bist du natürlich auch eingeladen..)

Viel Spaß!

Mehr Infos und Termine für den Marzahner-Hellersdorfer Feriensommer findet Ihr hier: https://www.facebook.com/buendnisfuerkindermarzahnhellersdorf/

21.7.2017 Eastgate Marzahn: EAction

Ein Veranstaltungstipp vom Projekt Ponte:

EAction!
kleine chillige open air Action mit live Musik, Graffiti wall, Fotobox, Grill, etwas Animation, Liegestühlen, Cocktails und natürlich mit DIR und deinen Freunden!
Die JFE Anna Landsberger, der JFE Balzer Platz, Outreach,Gangway und das Jugendkulturzentrum „Die Klinke“ laden ein!

Live auf der Bühne :

Matthias Engst https://www.facebook.com/matthias.engst.7

Olli https://www.facebook.com/oliver.klimpel.50

Story of the one

MC Waldschrat und die Feldmauscombo Nr.1 http://wldschrt.weebly.com/

Mit freundlicher Unterstützung :
Totalrent http://www.totalrent.de/
Bezirksamt Marzahn / Hellersdorf Jugendamt Region Marzahn Süd / Biesdorf

Uhrzeit: 15.00 – 20.00 Uhr Eintritt frei!

Zum FB-Event geht es hier.

Marzahn-Hellersdorf: 2.Runde Jugenddemokratiefonds & U18 Netzwerktreffen!

Die 2.Runde Jugenddemokratiefonds steht an – Anmeldeschluß ist 29.9.17 – macht mit wenn ihr zwischen 13 und 21 Jahre alt seid und in Marzahn-Hellersdorf wohnt!

Mehr Infos hier.

Kommt am 18.7.2017 zum U18 Netzwerktreffen! Auf der Agenda steht der Wahlzirkus, die Wahlparty, Gründung einer Demokratie-Aktionsgruppe, das Wahlinfomobil..und alles was euch auf dem Herzen liegt. Synopsen, Flyer und Co liegen für euch bereit.

Mehr Infos hier.

Tanzen gegen Rechts: Tolerant gegen Nazis

Die „taz“ berichtet über die Spaceparade:
 
Mit einer Technoparade wollte Marzahn ein Zeichen gegen Nazis setzen. Statt der angekündigten 5.000 Teilnehmer kamen nur wenige hundert.

Die Männergruppe ist angetrunken, einer von ihnen torkelt schon eher, als dass er tanzt zu der Musik, die aus dem Wagen vor ihm über die Straße hämmert. Sie tragen T-Shirts mit großen Aufdrucken der in rechten Kreisen beliebten Bautzener Marke Yakuza. Wegen der Musik seien sie hier, sagen sie.

Ob ihnen denn die politische Botschaft hinter der Veranstaltung, dass Marzahn-Hellersdorf mehr zu bieten habe als Neonazis, gefalle? Erst grinsen sie verschwörerisch, dann bricht einer von ihnen in spöttisches Lachen aus. Ob sie denn selbst was gegen Nazis hätten? „Jedem das Seine“, grölt einer von ihnen zur Antwort, der Rest lacht.

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Mit »Grips« zum Erfolg

Jetzt konzentriert sich der Bildungsträger auf Erwachsene, die sich beruflich umorientieren wollen. Hier bekommen sie die Chance für einen Neuanfang, können sie sich innerhalb von 24 Monaten zu Konditoren ausbilden lassen. »Bundesweit sind wir die einzigen, die überbetriebliche Konditorenumschulungen anbieten«, sagt Sebastian Schmidt, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit der ABU.
Zurzeit betreuen zwei Konditormeisterinnen und ein Sprachlehrer 13 Umschüler. Viele haben einen Migrationshintergrund, türkische, arabische oder osteuropäische Wurzeln. Die Pankowerin Diane Schulz gehört zu den Lernenden. Sie ist Mediendesignerin, war aber nicht glücklich mit ihrem Beruf. Seit Februar lässt sich die alleinerziehende 33-Jährige zur Konditorin umschulen und hat Freude daran. »Ich kann sehr kreativ sein«, sagt sie. Zu den besonderen Herausforderungen gehörten Hochzeitstorten. »Man hat Angst, etwas zu versauen, aber mit viel Übung bekommt man alles hin.«
 

Probleme an Berliner Schulen: An den Brennpunktschulen tut sich was

Auch die Bücherwurm-Grundschule in Hellersdorf-Nord war an diesem Projekt beteiligt:
Die Bilanz des „Turnaround“-Programms für zehn Berliner Brennpunktschulen ist positiv. Nicht alle Schulen sind gleich weit gekommen.
Kann man Schulen, an denen so gut wie nichts mehr funktioniert, an denen die Lehrer resigniert haben und die Schüler perspektivlos bleiben – kann man solche Schulen innerhalb weniger Jahre zu guten Schulen machen? Genau das wollte die Robert-Bosch-Stiftung mit ihrem Programm „School Turnaround“ schaffen, das vor vier Jahren in Zusammenarbeit mit der Senatsbildungsverwaltung an zehn Berliner Brennpunktschulen gestartet wurde. Jetzt wurde das Projekt abgeschlossen. Die Bilanz fällt eindeutig positiv aus. „Alle Schulen haben sich in relevanten Bereichen verbessert, alle haben sich mutig auf den Weg gemacht“, sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD).
 
 

Theaterbühne oder Lager: So werden Berliner Flüchtlingsunterkünfte künftig genutzt

Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge wohnen inzwischen in Gemeinschaftsunterkünften. Neben Containerdörfern sollen mehrere „modulare Flüchtlingsunterkünfte (MUF)“ gebaut werden, moderne Wohnblöcke in Beton-Fertigbauweise mit abgeschlossenen Wohnungen für Familien. In Marzahn-Hellersdorf sind bereits solche Gebäude für mehrere hundert Menschen entstanden. Die Wohnblöcke können auch nach dem Ende der Nutzung durch Flüchtlinge weiter zu Wohnzwecken vermietet werden.
Ein großes Problem ist die allgemeine Wohnungsknappheit. Nach Auskunft des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten bleiben schon jetzt mehr als 10 000 Menschen in den Unterkünften, obwohl sie aufgrund ihres Aufenthaltsstatus‘ nicht mehr dort wohnen müssten.