GUWittenberger Straße/Marzahn-Nord: Einladung zum Nachbarschaftsfest am 4. Juli 2017

(BENNBerlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) lädt alle Bewohnerinnen und Bewohner unseres Quartiers herzlich zum Nachbarschaftsfest ein.

Wann/Wo: Dienstag, 4. Juli 2017 von 14.00 – 18.00 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft Wittenberger Straße 16 – 18, 12689 Berlin (Marzahn NordWest).

Es wird geboten: Kennenlernen der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete und ihrer Bewohner. Kinderprogramm mit Zauberer, Schminken und Spielen. Musik und Tanz. Kleine Gaumenfreuden (Snacks, Kuchen und Durstlöscher).

Bitte bringen Sie gute Laune, Offenheit, Interesse und nach Möglichkeit gutes Wetter mit. Aber auch bei Regenwetter sind wir gewappnet. Gerne können auch Gäste mit kleinen (z.B. kulinarischen) Beiträgen zum Gelingen des Festes beitragen.

Die Veranstalter freuen sich auf Sie; kommen Sie einfach vorbei !

Hero Norge, Gemeinschaftsunterkunft Wittenberger Straße 16 – 18 – Programm BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften), Quartiersbüro Marzahn NordWest, Havemannstraße 17 A.

Quelle

Moabit: Beispiel für Beteiligung von Zuwanderern

Zuwanderung und Beteiligung sind ein Arbeitsschwerpunkt der Quartiersmanagements. Eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung stellt das Quartiersmanagement Moabit West als eines von acht deutschlandweiten Fallbeispielen vor.

Die Studie „Zukunft im Quartier gestalten – Beteiligung für Zuwanderer verbessern“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) greift das Thema Teilhabe und Beteiligung von Zuwanderinnen und Zuwandern in den Quartieren auf. Als ein Modellquartier wurde das Quartiersmanagement Moabit West im Sommer 2016 für die Studie befragt und als eine von acht Fallstudien in der Broschüre vorgestellt.

Positiv betont die Studie, dass die Stärkung von gesellschaftlichen Teilhabechancen und von nachbarschaftlichem Zusammenleben einen hohen Stellenwert im Quartier habe. Das Quartiersmanagement unternehme zahlreiche Anstrengungen, um die vielfältige Bewohnerschaft zur Teilhabe und Beteiligung zu gewinnen. Die Studie nennt auch die berlinweit eingerichteten Mitwirkungsverfahren als Positivbeispiel. Diese ermöglichen zum Beispiel  Mitwirkung bei der Quartiersentwicklung und der selbstorganisierten Projektarbeit.

 

Sachbuch „Hillbilly-Elegie“: Die letzte Zuflucht der Verlierer

Durchaus auch für die Analyse der Situation in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord interessant:

J. D. Vance erzählt vom Abstieg weißer Arbeiter in den USA, die Deklassierung mit Rassismus kompensieren. Es ist auch die Geschichte seiner Familie.

Es gibt wenige Gründe, das Buch eines Mannes in die Hand zu nehmen, der sich als „modernen Patrio­ten“ bezeichnet. J. D. Vance tut das in seinem New-York-Times-Bestseller im Zusammenhang damit, wie der mittlerweile berühmte weiße Arbeiter in den Vereinigten Staaten tickt.

„Hillbilly-­Elegie: Die Geschichte meiner Familie und einer Gesellschaft in der Krise“ heißt das Buch. Vance stilisiert sich darin zu einem Mann, dem die Tränen kommen, wenn er Lee Greenwoods kitschige Hymne „Proud to Be an American“ hört, auf die es doch keine bessere Replik gibt als das schöne „Proud to Be an Asshole from El Paso“ von Kinky Friedman.

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Bewegung über Widerstand gegen Rechts: „Keine Entwarnung!“

Die „taz“ berichtet:

Was können die G-20-Proteste gegen Rechtsextremismus ausrichten? Drei AktivistInnen über Mobilisierung und Alltagsrassismus.

taz: Frau Klose, Herr Bautz, Herr Khan, von den hohen Umfragewerten vor einigen Monaten ist die AfD weit entfernt. Ist die Gefahr einer neuen rechten Normalität gebannt?

Romin Khan: Es gibt keinen Grund zur Entwarnung. Rund acht Prozent heißt, die AfD kommt in die Parlamente, auch in den Bundestag, und sie kann ihre Strukturen weiterentwickeln.

Bianca Klose: Erstens hat die AfD bei den vergangenen Landtagswahlen politische Macht über jene bekommen, die sie vorher als Feindbild markiert hat. Zweitens gibt es auch innerhalb der Gesellschaft einen Rechtsruck. Mittlerweile gelten schon menschenrechtsorientierte Standpunkte als linksextrem, zum Beispiel das Engagement für Menschen- und Grundrechte von Geflüchteten. Und drittens gibt es eine Radikalisierung innerhalb der Gesellschaft. Vor allem durch das Netz können solche Menschen enorm schnell aktiviert und mobilisiert werden. Diese Enthemmung ist eine der größten Herausforderungen.

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Russland: Platte Versprechungen

Ein Blick nach Russland. Interessant, wie dort die Stadtumstrukturierung in den großen Plattenbausiedlungen von Moskau aussieht:
 
In Moskau, aber auch in anderen Städten, sollen Tausende Wohnhäuser abgerissen werden, angeblich um Platz für moderne Bauten zu machen. Millionen Menschen sollen umgesiedelt werden. Wer Glück hat, bekommt eine größere Küche. Wer Pech hat, landet am Stadtrand ohne ausreichende Infrastruktur.

Armut wegsanieren? Auswirkungen der Erneuerung der armen Stadtteile Frankreichs auf die Bewohner/innen

Ein durchaus spannender Blick nach Frankreich:
 
Die Stadterneuerungspolitik in Frankreich ist geprägt von der Abrisssanierung der vor allem von marginalisierten Bevölkerungsgruppen bewohnten Stadtteile. Unter dem Stadtplaner Georges-Eugène Haussmann fanden in Paris Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten Flächensanierungen statt, die heute als „Haussmannisierung“ bekannt sind. Eine zweite Welle von Abrisssanierungen erfolgte in den 1960er Jahren unter Charles de Gaulle. Mit dem Ziel der „sozialen Mischung“ werden seit 15 Jahren nun wieder Mietshäuser abgerissen.

AfD-Wähler: Keine „kleinen Leute“

Ob das so wirklich stimmt? Für Marzahn-Hellersdorf würden wir diese Analyse für die Großsiedlungsgebiete zumindest in dieser Form nicht unterschreiben wollen:

Die Wähler der AfD haben überraschend viel Geld und sind gut ausgebildet: Der Leipziger Soziologe Holger Lengfeld über seine neue Studie

DIE ZEIT: Herr Lengfeld, Sie haben herausgefunden, dass AfD-Wähler nicht, wie das früher angenommen wurde, in erster Linie die Abgehängten der Gesellschaft sind.

 Holger Lengfeld: Ja! Unsere Studie zeigt: Es gibt unter AfD-Wählern sogar mehr Menschen mit überdurchschnittlichem Einkommen als bei mancher anderen Partei. Die potenziellen AfD-Wähler sind jedenfalls nicht allein das, was man gemeinhin „kleine Leute“ nennt. Die gibt es auch. Aber die AfD hat Unterstützer in der gesamten Bevölkerung: Arbeiter, Angestellte, Akademiker. Personen mit mittlerem Schulabschluss sind unter AfD-Wählern sogar etwas stärker vertreten als bei anderen Parteien. Wähler mit niedrigem Schulabschluss und Einkommen finden Sie eher bei der NPD.

So kann man Konflikten in Flüchtlingsheimen vorbeugen

Experten zufolge lassen sich Konflikte in Flüchtlingsunterkünften vermeiden. Durch kluges Management und ausreichend Personal sowie Beschwerdestellen ließen sich Konflikte minimieren. Abschließbare Toiletten müssten selbstverständlich sein.
Konflikte in Flüchtlingsunterkünften lassen sich nach Ansicht des Bonner Friedens- und Konfliktforschungsinstituts BICC vermeiden. In ihren am Montag vorgelegten „Handlungsempfehlungen“ an die Politik fordern die Wissenschaftler unter anderem verbindliche Qualitätsstandards für die räumliche Gestaltung von Flüchtlingsheimen sowie ein Mindestmaß an Qualifikation der Mitarbeiter. Außerdem müsse die Selbstverantwortung und Autonomie der Flüchtlinge gestärkt werden, heißt es in dem anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni veröffentlichten Papier.

5.7.2017 STZ Mosaik/Marzahn: Interkulturelles Sommerfest & Jubiläum der Selbsthilfekontaktstelle

Am Mittwoch, den 5. Juli 2017, ab 13:00 Uhr begeht die Selbsthilfekontaktstelle Marzahn-Hellersdorf ihr 25-jähriges Jubiläum. Sie unterstützt die derzeit fast 100 Selbsthilfegruppen zu den unterschiedlichsten Gesundheitsthemen im Bezirk. Ein Grund mehr, das in Marzahn-Süd und darüber hinaus seit Jahren etablierte Sommerfest noch bunter als in den Vorjahren zu gestalten.

Als ein weiteres Highlight feiert das Stadtteilzentrum MOSAIK auf dem Altlandsberger Platz sein jährliches, interkulturelles Sommerfest unter dem Motto „Marzahn-Hellersdorf in guter Nachbarschaft“.
Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, viele Mit-Mach-Aktionen, nationale und internationale, kulturelle und kulinarische Angebote laden zu einem toleranten Miteinander ein. Das Haus im Stadtteil feiert wieder zusammen mit der benachbarten KITA Abenteuerland der JAO Jugendwerk Aufbau Ost gGmbH.

Der Eintritt ist wie immer frei.

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