Vision e.V. feiert seinen 17. Geburtstag !

Am 30. Mai machte Petrus böse Wetterkapriolen, was Alexander Reiser in Absprache mit Matthias Bielor veranlaßte, den 17. Geburtstag von Vision e.V. nicht wie geplant in den Interkulturellen Gärten in der Golliner Straße zu feiern, sondern auf den Abenteuerspielplatz Schorfheidestraße mit dem Haus Alpha II zu verlegen. Dass es sich der Wettergott dann letztendlich doch anders überlegte und es nicht mehr regnen ließ, war vermutlich sein Geburtstagsgeschenk an die zahlreichen Gäste. Der folgende Bilderreigen zeigt fröhliche Menschen bei Speise und Trank und wie bei solchen und ähnlichen Anlässen nicht anders üblich, wurde auch musiziert. Der Kiezredakteur, der herzlich gratuliert, geht davon aus, dass der nächste Geburtstag von Vision e.V., nämlich der 18. Jahrestag seiner Gründung – und somit der Tag der Volljährigkeit – nur schwer zu toppen sein wird.
 

Flüchtlinge aus Syrien: „Wir leben uns immer mehr ein“

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

Die Morgenpost begleitet zwei Familien seit ihrer Ankunft in Deutschland im Herbst 2015. Auch Wünsche gehen jetzt in Erfüllung.

Ein Blick hat gereicht, um zu erkennen, dass in Rafaat Alayas dunkelbraunen Augen nicht nur Liebe und Dankbarkeit liegt, weil er den Großteil seiner Familie in Sicherheit weiß. Lange Zeit flackerte da nämlich noch etwas anderes: Trauer. Tief verwurzelt in der Seele des 27-Jährigen. Immerhin hat er als stolze Person verloren, was ihn zu einem Sohn, Vater und Ehemann gemacht hatte. Da spielen konservative Rollenbilder hinein. Vor allem aber Zweifel an sich selbst – er als Oberhaupt der Familie Alaya konnte zuletzt in vielen Situationen Vater und Schwester in Syrien nicht helfen.

Weiterlesen

Sexuelle Gewalt in Berliner Heimen: Geflüchtet – und immer noch nicht sicher

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

In Deutschland angekommen dachten sie: Jetzt wird alles besser. Doch für viele Frauen beginnt in den Unterkünften ein neuer Leidensweg. Sie berichten von Übergriffen – durch Personal und eigene Partner.

Wenn Sally Abazeed Angst hat, dann kann sie sich nicht wehren. Wenn Sally traurig ist, dann kann sie sich nicht bewegen, nichts sagen.

Das wissen die Männer um sie herum. Die in den Uniformen der Sicherheitsfirma und die in den Betten nebenan. Die Männer kommen dann und tun so, als ob sie ihr helfen wollten. Umarmen sie. Fassen sie an. Aber das ist keine Hilfe, das ist etwas anderes.

Als Sally besonders traurig ist, will sie raus. Raus aus der Notunterkunft mit den hunderten Menschen, raus aus dem Geruch und der Enge. Doch an der Pforte sagen ihr die Mitarbeiter, dass sie die Unterkunft nicht alleine verlassen soll. Da ein Kollege des Sicherheitsdiensts sich aber gerade einen Döner holen will, bietet er an, Sally mitzunehmen.

Weiterlesen

Die Starre vor dem Fall

Wie ein junger Mensch vom Jobcenter unter das Existenzminimum gedrückt wird – und wie er aus dem System fällt.

Wenn Jobcenter junge Arbeitslose sanktionieren, fallen diese viermal häufiger aus dem System. Miguel Henrichs könnte bald dazu gehören. Wie konnte es so weit kommen?

Kurz bevor Miguel Henrichs aus dem Hartz IV-System fällt, öffnet er seinen Briefkasten doch noch. Sein Vermieter, die Bank, ein Inkassounternehmen und das Jobcenter Neukölln wollen Geld von ihm oder mindestens darüber reden. Es geht um mehrere Hundert Euro Schulden. Am härtesten aber trifft ihn der Brief seines Gasanbieters. Die Firma droht, das Gas abzudrehen. „Das gibt richtig Ärger“, sagt Henrichs. „Dann kann ich mir nicht mal mehr ein Fertiggericht warmmachen.“

Weiterlesen

Marzahn-NordWest: Interkultureller Elterntreff – Aktuelle Angebote und Termine

Nutzt die zahlreichen Angebote des AWO-Eltertreffs in Marzahn-NordWest – an dieser Stelle bietet das Projekt Ponte eine Übersicht über die aktuellen Termine des interkulturellen Elterntreffs. Am 12.10.2012 plant der Eltern-Treff bzw. das Roma-Projekt zudem zusammen mit dem Projekt Ponte u.a. ein Familienseminar  zum Thema „Kommunikation mit Eltern, Diskriminierung, Erfahrungen, Visionen und Strategien“ in der Kiek in gGmbH „Nachbarschafts- und Familienzentrum“, Rosenbecker Str. 25/27, 12689 Berlin.

Interkulturelle Öffnung und Zusammenarbeit mit Eltern aus unterschiedlichen Kulturkreisen sind wichtige Herausforderungen für die Elternarbeit.

Mehr Infos findet Ihr (demnächst) unter: http://www.awo-spree-wuhle.de/elterntreff/

Der Eltern-Treff stellt sich vor:

1. Ziel- und Aufgabenstellung des Projektes

  • Hauptinhalt des Projektes: Entwicklung und Erprobung eines Elterntrainingsprogramms für Roma-Familien in Marzahn-Hellersdorf
  • größte Herausforderung: wie muss ein Programm aussehen, das Roma-Eltern erreicht und befähigt, mit Konflikten und Problemen kreativ und wertschätzend umzugehen
  • Vertrauen der Familien und Kompetenz für den Umgang mit Bildungsinstitutionen aufbauen und stärken
  • Hemmschwellen abbauen, um z.B. den erfolgreichen Schulbesuch ihrer Kinder zu gewährleisten
  • durch Begegnungen von Roma und Nicht-Roma gegenseitige Akzeptanz steigern
  • durch Beschäftigung von Roma-Mitarbeiterinnen einen erleichterten und nachhaltige Zugang zur Community sichern
  • Forum für die gesellschaftlichen und kulturellen Bedürfnisse der Roma-Familien
  • Begegnung von Roma und Nicht-Roma durch vielseitige Veranstaltungsformate ausbauen, z.B. Feste, kulturelle Veranstaltungen, Lesungen, Länder-Abende

Keep reading →

Marzahn-NordWest: Jugendzentrum Betonia goes Karneval der Kulturen!

Ghettowhispers im Großstadtdschungel

Willkommen im Dschungel- Die Ghettowhispers schlagen sich auf die Gorillabrust und schwingen sich mit der nächsten greifbaren Liane vom Marzahner Plattenbaudschungel direkt nach Kreuzberg/Neukölln in den urbanen Urwald, um den Sound der Großsiedlungen auf die Straßen Berlins zu bringen.
Jeder so wie er will und trotzdem alle zusammen: Die Marzahner Raubtiere entern Kreuzberg diesen Frühling an Pfingsten mit viel Getrommel und Gebrüll. Das Wildtierrudel aus dem Nord- Osten der Hauptstadt hat dieses Jahr wieder schrille und bunte Beats am Start, um den Massen ordentlich einzuheizen und die Gliedmaßen zum schütteln zu bringen.
An den Plattentellern sorgen die tierischen Plattendreher DJ Zwaar und DJ Smokey Joe für feine und tanzbarste Unterhaltung. Live auf der mobilen Bühne gibt es zudem hungrige MC´s wie die Livemonster MyKey Berlin, Freddy Einz, DJay, 2Crime, Sgoli SARTO & RASEL auf die Ohren, die das Dschungelfieber am Mikrofon großflächig verbreiten. Außerdem erstmals mit dabei, Beatboxvirtuose Remin One, der nichts als sein SM 58 und sich selbst braucht, um heiße Dschungelrhythmen unter die Berliner Stadtaffen zu bringen. Unterstützt werden die KünstlerInnen wie jedes Jahr von der Betonia Percussion Bande mit ihren selbstgebastelten Trommeln und Rhythmusinstrumenten. Natürlich ist es keine gute Party, wenn nicht ausgelassen getanzt wird, deswegen sind die B- Boys/ Fly Girls und die Streetdancer*innen des Bezirks selbstredend mit von der Partie.
Roarr!!!

Termine Vorbereitung

MI, 17.5.2017 Schmuck/ Kostüme/ Masken

FR, 24.5.2017 Schmuck/ Kostüme/ Masken

MI, 31.5.2017

MI, 01.06.2017 Wagengestaltung/ Palmenbau

DO, 02.06.2017 Wagengestaltung/ Palmenbau

FR, 03.06.2017 15 Uhr Generalprobe Betonia

#karnevalderkulturen #betonia #ghettowhispers #hiphop #marzahn #gutelaune #grosstadtdschungel #MyKeyBerlin #2Crime
#FreddyEinz #Sgoli
#SARTO #ReminOne #DJay
#DJZwaar
#DJSmokeyJoe

Flüchtlinge in Berlin: Schwierige Suche nach Wohnungen

Via „Deutschlandfunk“:

Wohnraum in Berlin ist knapp und inzwischen teuer. Das macht es auch für anerkannte Flüchtlinge schwierig, eine bezahlbare Bleibe außerhalb von Massenunterkünften zu finden. Die rot-rot-grüne Koalition hat versprochen, ihnen einen Wohnberechtigungsschein für eine Sozialwohnung zu erteilen. Doch an der Umsetzung hapert es.

Als Georg Classen, der Sprecher des Berliner Flüchtlingsrates, in das Studio kommt zum Interview, da ist er sehr aufgebracht. Er berichtet von einer Demonstration vor dem ehemaligen Wilmersdorfer Rathaus an diesem Tag, einer Unterkunft für rund 1.000 Flüchtlinge, die dort seit 2015 untergebracht sind. Aus Protest haben viele von ihnen ihre Zimmer verlassen, sie verlangen vor dem Gebäude eine menschenwürdige Bleibe und eine menschenwürdige Behandlung.

Keine Lebensmittel in die Unterkunft, das sei die Vorgabe, so Classen, ein Mann habe etwas Brot mit auf sein Zimmer nehmen wollen, „wo es zu einer Eskalation kam. Die Flüchtlinge berichteten mir, dass ein Bewohner von der Security zusammengeschlagen wurde massivst, sie zeigten mir auch ein Foto, wo er eben im Krankenhaus liegt“.

Weiterlesen

 

Interview mit Professor Dr. Harald Welzer zum Tag der offenen Gesellschaft

Beteiligt Euch mit eigenen Aktionen am Tag der offenen Gesellschaft!:
Berlin. Professor Dr. Harald Welzer ist Mitbegründer der Initiative Offene Gesellschaft in Berlin. Er lädt dazu ein, am 17. Juni, dem bundesweiten Tag der offenen Gesellschaft, gemeinsam zu tafeln, um ein international sichtbares Zeichen für Gastfreundschaft, Vielfalt und Freiheit zu setzen. Mit ihm sprach Stefanie Roloff.
 

Diskussion mit Bezirkspolitikern im STZ Mosaik

Berlin: Stadtteilzentrum Mosaik | Marzahn. Politiker aus allen Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung stehen am Mittwoch, 31. Mai, um 18 Uhr im Staddteilzentrum Mosaik, Altlandsberger Platz 2, Bürgern Rede und Antwort. Bewohner von Marzahn-Süd können ihre Probleme vortragen und Anliegen vorbringen. hari

Marzahn: Berlins erstes Jobcafé für Langzeitarbeitslose eröffnet

Die „Berliner Woche“ berichtet:
Marzahn. Mit dem neuen Jobcafé wollen Jobcenter und Bezirksamt das Angebot für Langzeitarbeitslose verbessern. In entspannter Atmosphäre können diese nach Stellen suchen und mit Beratern sprechen.
Das neue Jobcafé befindet sich im Hochparterre des Jobcenters an der Rhinstraße 88. Langzeitarbeitslose können dort auch ohne Anmeldung vorbeischauen, an Computern die Stellenangebote checken und sich von Mitarbeitern bei der Arbeitssuche beraten lassen. Offiziell eröffnet wurde es am 19. Mai. Es ist das erste Jobcafé dieser Art in Berlin.
Das Jobcafé soll es Langzeitarbeitslosen erleichtern, mit den Mitarbeitern der Behörde ins Gespräch zu kommen und auch mal persönliche Probleme bei der Jobsuche anzusprechen. Wer ein konkretes Problem hat, kann sich beim Empfang melden und wird zu Ansprechpartnern weitergeleitet. Es gibt auch Beratung und Hilfestellungen zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen. Diese können im Jobcafé auch gleich ausgedruckt werden.