Den Rassismus vergessen wir nicht

Artikel zum Gedenken an Nguyễn Văn Tú am 24.4. „Den Rassismus vergessen wir nicht“ #AktionGedenken

Gedenkkundgebung am Montag für den vor 25 Jahren ermordeten Vietnamesen Nguyen Van Tu

Es war der 24. April 1992. Nguyen Van Tu verkaufte Zigaretten am Brodowiner Ring in Marzahn. Mike L. kam mit Freunden vorbei, war alkoholisiert, und stieß mehrfach die Zigarettenkisten der vietnamesischen Händler um. So steht es in Zeitungsberichten des »nd« vom Herbst 1992. Nguyen Van Tu sei dann auf Mike L. und seine Freunde zugegangen und habe sie zur Rede gestellt. L. habe sofort ein Messer gezückt und bald auf Nguyen Van Tu eingestochen. Dessen Freunde brachten ihn ins Krankenhaus, wo er seinen Verletzungen erlag.

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Armut in Berlin: Wenn die Schwächsten miteinander konkurrieren

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Wohnraum, Sozialarbeiter, Jugendhilfe: Der Senat muss investieren, damit Flüchtlinge anderen Bedürftigen nichts wegnehmen.

Es ist nicht lange her, da erreichten wütende Anrufe die Senatsverwaltungen, die Parteien und auch die Tagesspiegel-Redaktion. Es ging um Flüchtlinge – und knappen Wohnraum, Betreuer und Medikamente. Dinge also, die Asylbewerber brauchen. Wann tut der Senat, so eine der Fragen, mal so viel für deutsche Sozialfälle? Obdachlose schlafen auf der Straße, empörten sich Leser, und Asylbewerber bekommen Turnhallen? Wieso kriegen Flüchtlinge familientaugliche Wohnungen, fragte eine Mutter, und wir nicht?

Ja, Wohnungen sind knapp – auch der neue Senat lässt weniger bauen als gebraucht würde. Nicht wenige Berliner erinnern sich zudem daran, als Jugendclubs, Sportstätten, Kliniken viel Geld gestrichen wurde. Der Senat wolle sich bemühen, heißt es, einer Konkurrenz zwischen alten und neuen Berlinern vorzubeugen. Reicht das?

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Hellersdorf-Nord: Offene Sprechstunde zur medizinischen psychosozialen Beratung im SOS-Familienzentrum

Der Medizinische Koordinator für flüchtlingsrelevante Fragen des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf bietet zunächst an ausgewählten Donnerstagen von 10:00 —12:00 Uhr eine offene Sprechstunde zur medizinischen psychosozialen Beratung im SOS-Familienzentrum Berlin (Alte Hellersdorfer Str. 77, 12629 Berlin) an. Flyer auf Deutsch und Arabisch mit den vorläufigen Terminen bis Juli stehen unten als pdf-Dateien zur Verfügung. Ab Anfang Juli werden die Termine wöchentlich stattfinden.

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Hellersdorf: Gruppe prügelt auf 24-jährigen Türken ein

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Der 24-Jährigen wurde in Hellersdorf von einer drei- bis vierköpfigen Gruppe angegriffen und fremdenfeindlich beleidigt.

Eine Gruppe von drei bis vier Personen hat am Sonnabendabend in Hellersdorf einen 24-jährigen türkischen Staatsbürger attackiert und geschlagen.

Wie die Polizei mitteilte, stand der 24-Jährige gegen 18 Uhr auf dem Gehweg der Neuen Grottkauer Straße, als er von der Gruppe zunächst fremdenfeindlich beleidigt wurde. Als der Mann über sein Handy die Polizei alarmierten wollte, schlug einer der Männer ihm mit der Faust ins Gesicht.

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27.4.2017 MUF Wittenberger Straße: Volkssolidarität lädt ein zum … … „Abschiedsfest mit Team“

Betreiberwechseln in der MUF Wittenberger Straße und Verabschiedung des Teams des Volkssolidarität:
 
Volkssolidarität lädt ein zum …
… „Abschiedsfest mit Team“ am Donnerstag, 27.04.2017, 14.30 – 18.00 Uhr, Gemeinschaftsunterkunft Wittenberger Straße 16 – 18, 12689 Berlin.
Janna Völpel und ihr Team möchten sich mit diesem Fest für die Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken. Sie haben sich trotz des bevorstehenden Betreiberwechsels bemüht, ihr Bestes zu geben. Sie danken allen Beteiligten für die Energie, Zeit und Begeisterung, die für die GU aufgebracht wurde. Sie sind froh, diesen Stadtteil mit seinen Akteuren kennengelernt zu haben.

Marzahn: Pläne für drei Hochhäuser an der Märkischen Allee

Die „Berliner Woche“ schreibt:

Marzahn. Der Wohungsbau im Bezirk belebt sich. Der Eigentümer der Brache zwischen der Märkischen Allee und der Trusetaler Straße plant die höchsten Hochhäuser in Marzahn-Hellersdorf.

Die GFRK Hausverwaltungs- und Entwicklungs GmbH will ein Hochhaus mit bis zu 30 Geschossen und zwei mit 25 Geschossen auf das Grundstück setzen. Sie dürften lange Schatten auf der Märkischen Allee werfen.

Der Projektentwickler hat damit eine Lösung gefunden, die den Wünschen des Bezirksamtes entspricht. Zudem endet eine jahrelange Auseinandersetzung um die Verwendung der rund einen Hektar großen Fläche. Nebenbei setzt das Vorhaben neue städtebauliche Maßstäbe im Bezirk. Das höchste Haus soll 110 Meter hoch werden. Bis zu 1000 Wohnungen könnten entstehen.

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Berlinweite Liste der Asyl- und Verfahrensberatungsstellen mit kostenloser Rechtsberatung

Anbei eine aktuelle Liste der Asyl- und Verfahrensberatungsstellen mit kostenloser Rechtsberatung (Stand: 20.4.2017). In der Aufstellung fehlt noch der Jesuiten Flüchtlingsdienst, der Mittwochs von 10-12 und 14-16 Uhr eine Härtefallberatung anbietet: Pater Frido Pflüger, Direktor und Flüchtlingsseelsorger im Erzbistum Berlin, Witzlebenstr. 30 A, 14057 Berlin, Tel. +49 (0)30 32602590, pflueger@jesuiten-fluechtlingsdienst.de

Hier findet Ihr die Übersichtsliste: Migrationsrechts-_und_Verfahrensberatung_für_Geflüchtete April 2017

Dating für Nachbarn und Geflüchtete

Das „Neue Deutschland“ berichtet über die Pressekonferenz am 20.4.2017 im Büro des Quartiersmanagements Marzahn NordWest zur Vorstellung des neuen Integrationsprojekt „BENN“:
Neues Integrationsprojekt in Marzahn-Hellersdorf
Ganz bewusst wählte die Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (LINKE) für den Beginn des Projektes den Standort Marzahn-Nordwest aus. In diesem Gebiet rund um die Havemannstraße steht Berlins erste Modulare Unterkunft für Flüchtlinge (MUF). Und hier bestehen bereits Flüchtlings- und Nachbarschaftsinitiativen. »Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften«, so der komplette Name des von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen initiierten Programms.
 

Wanderakademie „Neue Nachbarn in der Diaspora“

Ein weiteres interessantes Veranstaltungsformat für und mit unseren neuen Nachbar*innen im Bezirk bietet das Erzbistum Berlin an:

Informationen zum Format „Neue Nachbarn in der Diaspora“ über das Zusammenleben mit MuslimInnen finden Sie im Flyer. Die sogenannte „Wanderakademie“ kann vor Ort bei Ihnen durchgeführt werden, konzipiert war sie für Kirchengemeinden, aber auch andere Gruppen sind möglich, dann geht es wie gesagt etwas weg von der christlichen Schiene mehr hin zu Religion und Kultur. Die Daten sind veraltet – das Format wird auch 2017 angeboten.