6.4.2017 ASH/Hellersdorf-Nord: Spazierblicke, Kooperationsforum und gemeinsames Grillen in der Oase

Am 6.4.2017 wird sich das Wollkommenskultur-Projekt des SOS Familienzentrums mit geflüchteten Menschen an den „Spazierblicken“ der Alice Salomon Hochschule beteiligen um gemeinsam die im Stadtteil bestehenden Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene zu erkunden. Auch das Projekt Ponte wird mit vor Ort sein.

Zuvor beteiligen wir uns ab 12.00 Uhr am Kooperationsforum in der ASH (Raum 127) mit dem Thema „Beziehungen zwischen Kleinsiedlungsgebieten und Großsiedlung in Marzahn-Hellersdorf – (Un)Durchlässigkeiten, Siedlungsstrukturen, Brücken und Brüche gesellschaftlicher Milieues“.

Und zum Abschluss werden des Tages werden wir alle gemeinsam im Jugendzentrum „Oase“ grillen!

Am 6. April 2017 haben die Erstsemester der ASH (und auch alle anderen Interessierten!) um 14.30 Uhr die Möglichkeit, das Quartier besser kennenzulernen.

Dazu werden verschiedene Führungen angeboten. Auch Nicht-Studierende sind herzlich zum Erkunden eingeladen. Treffpunkt für die Rundgänge ist um 14.30 Uhr vor dem Haupteingang der Alice-Salomon-Hochschule (ASH) , Alice Salomon-Platz 5 in 12627 Berlin. Ab 16 Uhr wird dann auf der Hellen Oase gegrillt.

Quelle

 

 

Überraschende Entscheidung: Norweger betreiben jetzt Flüchtlingsheime in Berlin

Vieles was der zukünftige Betreiber „HERO“ der MUF in der Wittenberger Straße vorschlägt, hört sich gar nicht mal so schlecht an – von aktiver Einbindung der Bewohner*innen bis hin zu einem Bewohner*innenrat – hier wird das Projekt Ponte selbstverständlich bei Bedarf jederzeit beratend und/oder aktiv unterstützend zur Seite stehen! Wir hoffen, dass die guten Ideen dann auch tatsächlich in der Praxis umgesetzt werden! Wir sind gespannt!:

Die Flüchtlingskrise in Deutschland hat Tor Brekke vor zwei Jahren aufmerksam beobachtet – war die Zahl der Asylsuchenden hierzulande doch fast dreißigmal so groß wie in seiner Heimat Norwegen. „Die Haltung der Menschen in Deutschland hat mich tief beeindruckt“, sagt er.

Sein Interesse hat der 48-jährige Konzernleiter des norwegischen Heimbetreibers Hero Group inzwischen zu einem konkreten Projekt ausgebaut: In wenigen Wochen übernimmt Hero in Marzahn eine Mobile Unterkunft (MUF) und ein Tempohome für insgesamt mehr als 700 Flüchtlinge. Im Sommer folgt eine Unterkunft in Kamenz bei Bautzen.

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Zur Website von „HERO“ in Deutschland geht es hier.

Vorgefertigt und kostengünstig: Richtfest für die Modularen Flüchtlingsunterkünfte in Buch

Auch in anderen Berliner Bezirken entstehen aktuell MUFs:

Buch. Für die Flüchtlingsunterkunft in der Wolfgang-Heinz-Straße 45a-g wurde jetzt Richtfest gefeiert. Auf dem landeseigenen Grundstück unweit der Marianne-Buggenhagen-Schule entsteht bis zum Sommer eine sogenannte Modulare Unterkunft für Flüchtlinge (MUF).

Diese soll als Gemeinschaftsunterkunft bis zu 450 Menschen beherbergen. An der Wolfgang-Heinz-Straße entstehen zwei Wohnhäuser mit jeweils fünf Etagen. Außerdem sind ein Funktionsgebäude sowie Sport-, Spiel- und Freiflächen geplant. Insgesamt zehn landeseigene MUF entstünden in Berlin, so Hermann-Josef Pohlmann, der für den Bau zuständige Abteilungsleiter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. Der Vorteil an den MUF sei, dass schnell und in hoher Qualität gebaut werden könne.

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Berliner Turnhallen: Die letzten Flüchtlinge ziehen aus

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Fast genau anderthalb Jahre nach der ersten Beschlagnahmung einer Sporthalle als Flüchtlingsunterkunft endet diese Episode der Flüchtlingskrise. Diesen Freitag werden die Sporthalle in der Fritz-Reuter-Straße in Pankow leergezogen. „Die Geflüchteten werden auf unterschiedliche Unterkünfte verteilt“, sagte Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke). Und mit Genugtuung in der Stimme: „Wir haben erreicht, was wir uns vorgenommen haben.“

Ein Gespenst muss tun, was ein Gespenst tun muss

Der Immobilieninvestor ist die Spukgestalt des Berliner Wohnungsmarkts. Irgendwann steht er vor der Tür:

Der Immobilieninvestor ist die Spukgestalt des deutschen Wohnungsmarktes. Irgendwann steht er vor der Tür. Ja, und was dann?

Ein Gespenst geht um in unserem Haus. Das Gespenst ist Immobilienexperte und hat das Mietshaus – einen typischen Berliner Gründerzeitbau, 1897–98 entworfen und ausgeführt von dem Zimmermannsmeister Max Gosebruch – zum Jahresanfang gekauft. Nun plant das Gespenst, so steht es im Kaufvertrag, „umfängliche Modernisierungs-, Instandsetzungs- und Ausbauarbeiten“. Das ist sein gutes Recht, aber als langjähriger Mieter liest man’s mit Schauder. Schließlich schreibt das Gespenst, diesmal auf seiner Webseite, dass Berlin „eine positive Entwicklung im Bereich der Immobilien noch vor sich“ habe. Das ist nun erkennbar nicht aus der Perspektive eines Mieters gesprochen, der eine bezahlbare Wohnung sucht, sondern aus der eines Investors, der auf möglichst hohe Rendite aus ist. Wenn eine exorbitante Steigerung der Mieten und Immobilienpreise, wie sie die Hauptstadt derzeit erlebt, eine „positive Entwicklung“ ist, dann ist, um mit Shakespeares Hamlet zu sprechen, „etwas faul im Staate Dänemark“. Beziehungsweise Deutschland.

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Studie zu Flüchtlingsprojekten : „Es ist eine neue Bürgerbewegung entstanden“

Via „Lichtblicke: Fach- & Netzwerkstelle Berlin Lichtenberg“:

Auch bei unserer Arbeit als Fach- und Netzwerkstelle geht es seit zwei Jahren verstärkt um Fragen des Zusammenlebens, Diversity im Kiez, des Empowerments von Gefüchteten etc. Wie sehr Willkommensintitaiven und gemeinsame Projekte mit geflüchteten Menschen das Gemeinwesen bereichern zeigt eine ganz neue Studie von Prof. Dr. Werner Schiffbauer u.a.: „Die konstruktiven Antworten, die hier im Umgang mit Flucht und Vertreibung entwickelt werden, tragen das Potenzial, gesellschaftlich zu einem grundsätzlich neuen und anderen Verhältnis zu Zuwanderung und Gesellschaft zu kommen.

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The last Turnhalle

Am morgigen Freitag wird die letzte Turnhalle als Notunterkunft aufgelöst. In der Spitze waren es über 60.

Die Turnhalle in der Fritz-Reuter-Straße ist die letzte Turnhalle, die nun noch als Notunterkunft für Geflüchtete genutzt wird und jetzt auch aufgelöst wird. Die Menschen werden auch dort morgen ab 10 Uhr von Bussen abgeholt und in neue und bessere Unterkünfte umziehen.

Dazu gehört u.a. die GU in der Haarlemer Straße. Familien sollen im Bezirk bleiben und werden deshalb auf entsprechende Unterkünfte „kleinteilig“ verteilt. Menschen aus den sog. „sicheren Herkunftsstaaten“ werden in der Mertensstraße untergebracht.

Damit endet das Kapitel der Notunterkünfte in Turnhallen nun endlich, wenn auch leider viel zu spät.

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Geld für Flüchtlingsarbeit

Die Senatssozialverwaltung fördert ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge. Ehrenamtliche Initiativen und Kleinprojekte können bis zu 10 000 Euro beantragen, wenn sie Ideen haben, wie man Flüchtlinge in die Gesellschaft integriert. Wichtig ist, dass „die geflüchteten Menschen selbst als Ideengeber und Mitgestalter der Projekte stehen“, heißt es in der Ausschreibung. Die Flüchtlinge sollen durch die Initiativen die Möglichkeit haben, eigenverantwortlich mitzuwirken. Für Projekte mit Modellcharakter stehen im Einzelfall bis zu 20 000 Euro zur Verfügung. Um die Ausschreibung und Abrechnung kümmert sich der Paritätische Wohlfahrtsverband LV Berlin. Anträge können bis zum 30. April gestellt werden. Projektanträge mit dem Stichwort „Masterplan 2017“ an: Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin e.V., Sekretariat Geschäftsstelle Bezirke, Kollwitzstraße 94-96, 10435 Berlin. Weitere Informationen und Formulare im Internet unter www.paritaet-berlin.de

Quelle

Berlins Staatssekretär für Wohnen: „Im Herzen bin ich Punk geblieben“

Die „taz“ interviewt den neuen Staatssekretär:

Sebastian Scheel ist Staatssekretär für Wohnen. Die Erwartungen an den Nachfolger von Andrej Holm sind vor allem in der MieterInnenbewegung hoch.

taz: Herr Scheel, Sie sind gerade erst nach Berlin gezogen. Haben Sie schon eine Wohnung gefunden?

Sebastian Scheel: Ich hatte nicht viel Zeit, mich auf den Wechsel vorzubereiten, und bin glücklich, erst mal bei einer Freundin wohnen zu können Meine Familie lebt noch in Dresden.

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Berlin: Fast 300 rassistische Straftaten gegen Flüchtlinge

Das „Neue Deutschland“ berichtet:

Körperverletzung, Brandstiftung oder Volksverhetzung, Beleidigung: Behörden sprechen von 51 Opfern von Menschenhass

Berlin. In Berlin hat es im vergangenen Jahr mindestens 293 rassistisch motivierte Straftaten gegen Asylbewerber und Flüchtlinge gegeben. 51 davon richteten sich auch gegen Flüchtlingsunterkünfte. Das geht aus einer Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das Spektrum der Straftaten reicht demnach von Körperverletzung über Brandstiftung oder Volksverhetzung bis hin zu Beleidigung. Die Behörden registrierten den Angaben zufolge 51 Opfer und ermittelten 97 Tatverdächtige.

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