Senatorin stellt sich gegen Mieterhöhungen der Degewo

Die Degewo will mehr Miete für ihre Sozialwohnungen in #Berlin. Der Senat stellt sich dagegen:

Die Degewo will mehr Miete für 1741 Sozialwohnungen. Stadtentwicklungssenatorin Lompscher will die städtischen Unternehmen zur Rücknahme bewegen.

Die Mieter am Kreuzberger Mariannenplatz wehren sich gegen Mieterhöhungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Degewo. Am Montag übergaben sie 1000 Protestunterschriften an Wohnungssenatorin Katrin Lompscher (Linke). Eigentlich die falsche Adresse, denn Lompscher lehnt die Mietforderungen der Wohnungsbaugesellschaften, die sich im Einzelfall auf ein Plus von 15 Prozent belaufen, selber ab.

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3,67 Millionen Menschen: Berlin wächst und wächst

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

Insgesamt 60.500 Neu-Berliner zählte das Statistikamt im vergangenen Jahr. Das ist ein Plus von 1,67 Prozent.

Berlin wächst und wächst. Im vergangenen Jahr stieg die Einwohnerzahl um 60.500 Menschen auf rund 3,67 Millionen, wie das Statistikamt am Freitag mitteilte. Das ist ein Plus von 1,67 Prozent.

Zugezogen seien vor allem Menschen aus dem Ausland. Außerdem seien viele Flüchtlinge registriert worden, die im Vorjahr während des großen Andrangs im Behördenchaos nicht erfasst werden konnten.

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Siehe auch: 60.000 Neuberliner in einem Jahr

„Armut ist erblich in Berlin“

Jedes 3. Kind bezieht Transferleistungen in Berlin. Das sind 170.000. weitere 80.000 leben in Familien, in denen aufgestockt werden muss. Bundesweit ist es nur jedes 7. Kind. Ein wichtiges Thema und wert, es sich immer wieder vor Augen zu führen. Kinder- und Jugendfürsorge ist bei allen Kindern ein zu wichtiges Thema, als es nur als reinen Ausgabenposten zu betrachten:

Im Kampf gegen die Kinderarmut in Berlin demonstrieren Linke und SPD große Gemeinsamkeit. Auf der Klausurtagung der Linksfraktion in Leipzig saß am Sonnabend die sozialdemokratische Bildungssenatorin Sandra Scheeres mit auf dem Podium, um über das in Berlin drängende Problem mit dem Koalitionspartner zu diskutieren. Immerhin ist in der Hauptstadt jeder dritte Minderjährige abhängig von staatlichen Transferleistungen. Das sind mehr als 170.000 Kinder. Weitere 80.000 Berliner Kinder leben in Haushalten, in denen die schmalen elterlichen Einkommen durch öffentliche Sozialleistungen aufgestockt werden.

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3500 Angriffe auf Flüchtlinge im vergangenen Jahr

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Durchschnittlich zehn Mal am Tag wurden im vergangenen Jahr Übergriffe auf Flüchtlinge oder Asylunterkünfte gemeldet. 560 Menschen wurden verletzt – darunter 43 Kinder.

Im vergangenen Jahr hat es einem Zeitungsbericht zufolge insgesamt 3533 Angriffe auf Flüchtlinge und Asylunterkünfte gegeben. Dies geht aus einer Auswertung der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, aus der die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Wochenende berichteten. Zudem gab es 217 Attacken gegen Hilfsorganisationen oder freiwillige Asyl-Helfer. Demnach wurden 2545 Angriffe auf Flüchtlinge außerhalb ihrer Unterkünfte gezählt. Hinzu kommen 988 Angriffe auf Flüchtlingsheime – 2015 hatte es 1031 gegeben. Im gesamten Jahr 2016 wurden bei diesen Delikten 560 Menschen verletzt, darunter 43 Kinder.

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Die Berliner Woche beantwortet die wichtigsten Fragen zum Flüchtlingszuzug

Die „Berliner Woche“ berichtet über die weiteren Umzugspläne bezüglich der Geflüchtetenunterkünfte in unserem Bezirk:
Marzahn-Hellersdorf. Der Umzug der Flüchtlinge von Notunterkünften in komfortablere Unterbringungsmöglichkeiten schreitet voran. Im Bezirk wird die Zahl der Flüchtlinge stark ansteigen.
Zu Beginn dieses Jahres hatten rund 2200 Flüchtlinge eine Unterkunft im Bezirk. Nach den bisherigen Planungen werden es nach Abschluss der geplanten Baumaßnahmen etwa 4400 Flüchtlinge sein. Die Modularen Unterkünften für Flüchtlinge (MUF) und die sogenannten Tempohomes, die Containeranlagen, befinden sich fast alle in den Großsiedlungen. Sie sind bereits fertig oder im Bau.
Siehe auch weitere Presseberichte:
 

Bürgerämter: Zweifel am AfD-Konzept

„LichtenbergMarzahn+“ schreibt:

Marzahn-Hellersdorf. Der Plan, die Zahl der Bürgerämter von drei auf eins zu reduzieren, stößt auf heftige Kritik in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Die Linke, SPD und CDU ließen am Donnerstagabend (23. Februar) kein gutes Haar an dem 17-seitigen Papier aus dem Hause von Thomas Braun (AfD), dem Bezirksstadtrat für Bürgerdienste und Wohnen. Wohl auch, weil das Konzept erst während der Sitzung an die Bezirkspolitiker verteilt wurde – und Braun selbst in keiner Silbe Stellung zu seinen Plänen nahm.

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Marzahn: Unbekannter schlägt Flüchtling ins Gesicht

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

In Marzahn hat ein bisher unbekannter Angreifer einen 31 jahre alten Flüchtling attackiert.

Ein Unbekannter soll am Donnerstagabend in Marzahn einen Flüchtling geschlagen und bedroht haben. Der 31-Jährige sagte, dass er zunächst gegen 17.30 Uhr am Glambecker Ring angerempelt worden sei.

Als der junge Mann auf Nachfrage des Unbekannten angab, ein Flüchtling zu sein, soll dieser ihm mit der Hand ins Gesicht geschlagen und ihn anschließend mit einem Messer bedroht haben.

Quelle

Projekt Ponte und Projekt Väterarbeit Hand in Hand!

Am vergangenen Mittwoch gab es zwischen dem Projekt Ponte und dem Projekt Väterarbeit (http://www.pad-berlin.de/familienhilfe-und-foe…/vaeterarbeit) ein erstes Kooperationstreffen bezüglich möglicher gemeinsamer Angebote im Sozialraum Hellersdorf-Nord. So wurde u.a. verabredet, dass wir in absehbarer Zeit Angebote aus dem „Daddy cool!“-Programm für Väter und ihre Kinder auch gezielt für Familien im Tempohome in der Zossener Straße anbieten werden! Wir finden es wichtig auch in diesem Bereich die interkulturelle Begegnung voranzubringen! Das Väterprojekt bietet in seinen Räumlichkeiten in der Kastanienalle tolle Angebote von Brunch über Kochkurse bis hin zu Papa-Kind-Tobe-Nachmittage an! Mehr dazu bald!

Infos zum Projekt Väterarbeit findet Ihr auch hier.

Kooperation zwischen Projekt Ponte und dem Projekt Eltern stärken

Am Dienstag gab es ein erstes Orientierungstreffen zwischen dem Projekt Ponte und dem Projekt Eltern stärken (siehe: http://www.licht-blicke.org/elternstaerken2/?page_id=8). Es sind verschiedene Ideen entstanden, an welchen wir nun arbeiten und schauen, was davon eventuell zukünftig in Marzahn-Nord bzw. Hellersdorf-Nord in Rücksprache mit den dortigen Partner*innen und sozialen Einrichtungen umgesetzt werden kann – insofern dort entsprechender Handlungsbedarf besteht (falls Ihr in einer Kita oder Schule arbeiten und es Probleme mit rechtsextrem eingestellten Eltern geben sollte, könnt ihr euch gerne an das Projekt Ponte oder/und das Projekt Eltern stärken wenden) . Mehr dazu bald!

Hilfefinder-App für Straßenkinder: Ein Weg aus dem Dschungel

Die „taz“ schreibt:

In Berlin leben laut der zuständigen Senatsverwaltung für Jugend rund 2.600 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Von den zwischen 2015 bis Anfang Februar 2017 nach Berlin eingereisten UMF würden insgesamt 624 mit dem Status „unbekannter Aufenthalt“ geführt – mit anderen Worten: Sie seien nicht in den Unterkünften, denen sie zugeteilt wurden, und die Behörden kennen deren Aufenthaltsort nicht. Die Träger der Unterkünfte seien dann angehalten, Vermisstenanzeigen bei der Polizei zu erstatten. Wie viele „Draußenkinder“ es insgesamt in Berlin gibt, weiß niemand genau. Richert schätzt ihre Zahl auf 1.500 bis 1.700.

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