10.000 anerkannte Flüchtlinge haben noch keine Wohnung

Der „rbb“ berichtet:
Sie leben in Not- oder Gemeinschaftsunterkünften, obwohl sie eigentlich eine Wohnung haben sollten: 10.000 anerkannte Flüchtlinge finden – wie so viele Berliner – einfach keine eigene Bleibe. Seit Januar konnten 2.600 eine Wohnung oder WG beziehen.

Viele anerkannte Flüchtlinge finden in Berlin keine Wohnung. Rund 10.000 leben derzeit in Notunterkünften oder Gemeinschaftsunterkünften. Sie befinden sich „im Rechtskreis der Jobcenter oder Sozialämter“, sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) am Dienstag dem rbb und seien deshalb weiterhin in diesen Unterkünften untergebracht. Von Januar bis Ende Juni 2017 hätten rund 2.600 Personen eine Wohnung oder eine WG bezogen, für die das LAF die Kosten übernimmt, hieß es.

In Notunterkünften leben insgesamt noch immer 9.200 Flüchtlinge, 270 davon in den Tempelhofer Hangars. Allerdings konnten seit Dezember mehr als 2.000 Flüchtlinge aus Notunterkünften in Gemeinschaftsunterkünfte umziehen.

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