8.-9.6.2018 Marzahn-Mitte: Respekt und Neugier Festival

Via „Roter Baum e.V.“:

Der Roter Baum e.V. feiert seinen fünfundzwanzigsten Geburtstag. Aus diesem Anlass haben wir das Festival organisiert. Es sollte zu uns passen, unsere Ziele repräsentieren. Aber vor allem soll es einladen aktiv zu werden, gern auch bei uns, und auch ein Zeichen setzen.

Freitag „Shake your brass“
Frohe Zukunft
Knattertones
Kumpania Algazarra
Music for Human Rights

Samstag „Klänge aus 25 Jahren“
Graf Fidi
Freddy Einz
PHASE X
Berlin Boom Orchestra
Tomas Tulpe
Mutabor
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Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade: Quartiersrats-Wahl 2018

Via QM Hellersdorfer Promenade:

In 2018 wird der Quartiersrat neu gewählt! Hierfür werden interessierte Bewohner*innen gesucht, die Lust haben, sich für ihren Kiez einzusetzen. Die Quartiersrats-Wahlkampagne hat begonnen. Achten Sie auf die Informationen in Ihrem Briefkasten und auf Aushänge im Quartier!

Im April 2018 wird das QM-Team unterwegs sein und über die Arbeit des Quartiersmanagements und insbesondere des Quartiersrates informieren. Wann und wo das QM-Team zu finden sein wird, lesen Sie hier

Am 15. Mai 2018 um 17 Uhr haben interessierte Bewohner*innen die Möglichkeit, die Arbeit des Quartiersrates direkt zu erleben. Im Bürgergarten „Helle Oase“ findet nämlich an diesem Tag der „Schnupper-Quartiersrat“ statt. Kommen Sie einfach vorbei!

Bis zum 18. Mai 2018 kann man sich als Kandidat*in für den Quartiersrat aufstellen lassen. Haben Sie Lust ? Dann lassen Sie sich vom QM-Team als Kandidat*in aufstellen!

Mindestens genau so wichtig ist aber auch die Wahl des Quartiersrates. Hierzu werden Ende Mai einige Wahllokale in den Einrichtungen des Quartiers eingerichtet. Dort können Sie die Wahlzettel bis zum 22. Juni 2018 abgeben.

Am 23. Juni 2018 beim Stadtteilfest besteht die letzte Möglichkeit zu wählen. Danach erfolgt die öffentliche Auszählung der Stimmen durch das QM-Team.

Machen Sie mit: Lassen Sie sich wählen oder wählen Sie selbst. Jede Stimme ist wichtig!

Alle Infos zur Quartiersrat-Wahl 2018

Quelle

Marzahn-NordWest: „Bye Bye Soziale Stadt“

Laut eines Berichtes des Quartiersmanagements Marzahn-NordWest steht die Verstetigung nun definitiv fest:

Lieber Bürger*innen,

am Montag, den 16.04.2018, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen gegenüber den Quartiersratssprecher*innen und dem Quartiersmanagement mündlich die endgültige Entscheidung über den Fortbestand des Gebietes Marzahn NordWest verkündet. Marzahn NordWest wird als Gebiet verstetigt. Die offizielle schriftliche Mitteilung an den Träger steht noch aus, ist allerdings Formsache. Was bedeutet das für den Stadtteil? Zunächst einmal werden nicht viele Veränderungen sichtbar sein. Projekte, die derzeit laufen, werden noch bis zu ihrem avisierten Ende fortbestehen, dass Quartiersmanagement Team wird weiterhin für Belange der Bürger*innen ansprechbar sein und auch der Quartiersrat wird fortbestehen, wenngleich nun die Aufgaben und das Mandat neu gefunden werden müssen. Mit einer Ausnahme wird es allerdings keine größeren Neuprojekte mehr geben und auch die Finanzierung für andere Vorhaben wird nicht mehr verfügbar sein. Sicher ist, dass aber zumindest bis Ende 2020 der Aktionsfonds (Bürgerfonds) weiterhin bestand haben wird.

Mit Einleitung der Verstetigung beginnt ein neuer Abschnitt, eine Übergangsphase, die wir gemeinsam mit Ihnen gestalten wollen und die zum 31.12.2020 endet. Wie dieser Prozess gestaltet werden kann, möchten wir auch von Ihnen wissen und werden neben einer Befragung im Sommer auch eine Stadtteilversammlung am 25.08.2018 auf dem Gelände der Marcana Schule organisieren, bei der sie die Möglichkeit haben Ihre Vorstellungen einzubringen und – viel wichtiger – zu schauen wie sie sich persönlich mit Ihren Interessen einbringen können.

Ihr QM-Team

Quelle

Flüchtlingsunterbringung in Berlin: Klasse statt Masse

Die „taz“ berichtet:

Die Bezirke wollen lieber kleinere Flüchtlingsunterkünfte. Die Berliner Sozialsenatorin zeigt sich gesprächsbereit.

Im Streit über die neuen Standorte für „Modulare Flüchtlingsunterkünfte“ (MUF) geht der Senat auf die Bezirke zu. Die bisherige Liste aktuell geplanter Standorte sei „nicht in Stein gemeißelt“, sagte Integrationssenatorin Elke Breitenbach (Linke) der taz. Da sei sie sich mit Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) einig. „Wir brauchen pro Bezirk rund 1.000 Plätze, aber ob die auf zwei oder sieben Grundstücken stehen, ist uns schnuppe“, so die Senatorin. Eine Einschränkung gebe es aber: Es müsse „schnell und wirtschaftlich“ gebaut werden.

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Hellersdorf tanzt 2018!

Hellersdorf tanzt!
Auch dieses Jahr, beim Stadtteilfest am 23.6. zu „Good Time Good Life” von Erin Bowman. Und schon jetzt könnt ihr üben:

Montags, 17 Uhr, SOS-Familienzentrum Berlin, Alte Hellersdorfer Str. 77 (Sportraum)

Dienstags, 16:30 Uhr, „Lubbi“, Lubminer Str. 38

Dienstags, 18:30 Uhr, Kompass, Kummerower Ring 42 (Sportraum)

Freitags, 17 Uhr, SOS-Familienzentrum Berlin, Alte Hellersdorfer Str. 77 (Dachgeschoss)

Samstags, 15 Uhr, Eastend Berlin, Tangermünder Str. 127 (Saal)

Diese Termine sind offen für alle, kommt gerne vorbei!

Mittwochs, 18 Uhr im Kompass, Kummerower Ring 42

(Sportraum): Wer den Tanz schon kann, kann ihn hier in Gesellschaft wiederholen!

Wenn ihr eigene Probetermine anbieten wollt, meldet euch bei uns, dann stellen wir die hier gerne ein. Oder … ihr lernt es einfach selbst, mit den Lernvideos von Betsy und ihrer Gruppe:
Teil 1: https://youtu.be/rryTqZdVAlc
Teil 2 : https://youtu.be/Sd8GsQuXUbQ
Wir bestellen jetzt Tücher für alle. Meldet euch bei uns, wenn ihr welche braucht!

Viel Spaß! Wir freuen uns auf das Stadtteilfest! Auf eine „good time“ und ein „good life“ JJJ

Plakatmotiv zum ausdrucken: Flashmob 18 mit Trainingszeiten

Aufruf zur Beteiligung an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf 2018“

Hier der Aufruf unseres bezirklichen Integrationsbeauftragten zur Beteiligung an den interkulturellen Tagen 2018. Falls Ihr Veranstaltungen, Aktionen oder Projekte in diesem Zeitraum (oder auch davor bzw. danach) in Hellersdorf-Nord oder Marzahn-Nord durchführen möchtet, kann das Projekt Ponte noch jeweils bis zu 1.000 Euro als finanziellen Zuschuss geben. Bei Interesse wendet Euch an das Projekt Ponte:

Aufruf zur Beteiligung an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf 2018“

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit gebe ich Ihnen bekannt, dass die Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf“ in diesem Jahr vom 1. bis 21. September 2018 stattfinden wird (vgl. Aufruf: IKT 2018 (Aufruf)).

Ich rufe Sie herzlich dazu auf, sich auch in diesem Jahr wieder mit Aktivitäten an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf“ zu beteiligen und in Ihre Veranstaltungsplanung für Herbst eine oder mehrere Veranstaltung(en) mit aufzunehmen.

Auch in diesem Jahr möge es uns wieder gelingen, eine attraktive Veranstaltungsreihe mit einer guten Mischung aus politischer Bildung, Unterhaltung und Spaß, Sport und Kultur für Jung und Alt gemeinsam auf die Beine zu stellen. Unser Ziel ist es, ein kompaktes Angebot für Verständigung und friedvolles Zusammenleben über alle Herkunftsgrenzen hinweg zu realisieren und durch die Bündelung der Ressourcen noch wirkungsvoller zu machen. Die Themen der „Interkulturellen Tage“ sollen ebenso die brisanten politischen und gesellschaftlichen Probleme mit in den Blick nehmen, die nach wie vor das friedliche und gleichberechtigte Zusammenleben bedrohen.

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Schöner leben ohne Nazis am 1.9.2018 – Aufruf zur Standanmeldung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nun ist es bald wieder soweit. Das Fest „Schöner leben ohne Nazis“ findet wieder, bereits zum zehnten Mal, auf dem Alice Salomon Platz statt. Wir freuen uns auf rege Beteiligung und spannende Beiträge.

In diesem Jahr übernimmt der Rote Baum wieder die Koordination der Anmeldungen.

Das Fest findet am 1.09.2018 von 14 bis 19 Uhr statt. Wie immer freuen wir uns über eine rege Beteiligung, insbesondere mit Angeboten, die die Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen einladen.

Ein weiterer Höhepunkt sind die Bunten Touren Hellersdorf und Marzahn. Zu den Touren gibt es noch eine gesonderte Einladung zum Mitmachen.

Damit es ein buntes bezirksübergreifendes Fest wird, bitte ich Euch/Sie, die Mail an potentielle Teilnehmer/innen weiter zu leiten.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kleinfelder

Roter Baum Berlin

Stendaler Straße 43, 12627 Berlin

Fon: +49 30 99281840 Fax: +49 30 99281842

www.roter-baum-berlin.de

info@roter-baum-berlin.de

Anmeldeformular zum ausdrucken: Formular zur Standanmeldung

Pressemitteilung: AWO lädt zum 5. Roma-Kulturtag am 18.5.2018 in Marzahn-NordWest ein

Seit 2014 führen wir jährlich einen Roma-Kulturtag durch. Im Jahr 2018 möchten wir diese Tradition weiterführen und den 5. Roma-Kulturtag als Nachbarschaftsfest mit interessierten Bewohner*innen und mit neu zugewanderten Einwohner*innen im Rahmen der Europa-Woche am 18. Mai 2018 um 15 Uhr auf dem Abenteuer Spielplatz Marzahn-Nordwest, Ahrensfelder Chaussee 26, 12689 Berlin
organisieren und veranstalten. Unterstützer*innen bzw. Mitorganisator*innen – neben der AWO – sind das Quartiersmanagement Marzahn-Nordwest, der Kieztreff West, Spielplatzinitiative Marzahn e.V., Vision e.V., und das Projekt Ponte.
Der 5. Roma-Kulturtag hat das Ziel, Vielfalt im Stadtteil als Bereicherung für alle Bewohner*innen aus verschiedenen Kulturkreisen erlebbar zu machen. Damit wird ein Beitrag für eine gute Nachbarschaft und die Integration/Akzeptanz von Neuankömmlingen im Stadtteil geleistet.
Wir wollen insbesondere die Teilnehmer*innen aus der Roma-Community und die russischsprachigen Teilnehmer*innen unserer Sprach- und Integrationsangebote in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit einbeziehen. Als bereits längere Zeit in Deutschland ansässige Mitbürger*innen werden sie gemeinsam mit den deutschen Einwohner*innen auch Gastgeber für die Neuankömmlinge/Geflüchtete sein. Wir wollen Einwohner*innen aus dem Stadtteil Marzahn-Nord/West, vor allem neuzugewanderte Einwohner*innen sowie Kinder mit Migrationshintergrund, die Grundschulen in Marzahn-Nordwest und Flüchtlinge, insbesondere aus nahegelegenen Flüchtlingsheimen, einladen.

Es soll ein interkulturelles Fest mit vielfältigen Angeboten für Kinder und Erwachsene (z.B. Musik und Tanz, Pony-Reiten, Malen, Schminken, Zaubern und kreative Beschäftigung) sein. Der Tag klingt mit einem gemütlichen Beisammensein am abendlichen Lagerfeuer mit Musik und anregenden Gesprächen aus. Das Fest wird dazu beigetragen, bestehende Vorurteile abzubauen, neue Kontakte zu knüpfen, Willkommenskultur zu praktizieren und den Gedankenaustausch zwischen den Kulturen zu fördern. Es leistet damit einen Beitrag zum besseren Verständnis der im Quartier lebenden Kulturen und ein besseres Miteinander. Wir wollen die Bewohner*innen, insbesondere die Roma-Familien, aktivieren und ihnen eine zusätzliche Aufgabe in unserem Kulturkreis anbieten. Durch professionelle Darstellung der Roma-Community sowie kulturelle Beiträge wird die Vielfalt der Kultur sowie der Lebensweise der Roma lebendig.

Sie haben die ersten bis vierten Roma-Kulturtage miterlebt und wollen auch den 5. nicht verpassen?
Sie waren noch nicht dabei und sind gespannt auf eine interessante sowie unterhaltsame Veranstaltung im Grünen?
Sie wollen bei der Vorbereitung oder Durchführung helfen?
Wir heißen Sie am 18. Mai ganz herzlich willkommen.

Freier-Eintritt.

Flyer/Plakat zum ausdrucken: 5. Romakulturtag Plakat neu

Pressemitteilung als pdf-Dokument: Pressemitteilung 5. Romakulturtag 2018

FB-Event

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27.4.2018: Kirschblütenfest in Hellersdorf-Nord

Am 27. April 2018 feiert die „Helle Oase“ zusammen mit dem Projekt „Lebendige Nachbarschaft“ ein großes Frühlingsfest. Familien und Freunde feiern gemeinsam in der Hellersdorfer Promenade eine große Party mit Kulinarischem, tollen Spielen, kreativen Frühlingsbasteleien und Musik!

Die Angebote sind wie immer kostenfrei. Mit dabei sind dieses Jahr unter anderem das Freilandlabor Marzahn, die Naturschutzstation Schleipfuhl, das Quartiersmanagement, das Netzwerk Ehrenamt und die Jugendfreizeiteinrichtungen Eastend, Senfte10 und Joker. Kommt zwischen 15 und 18 Uhr vorbei und genießt die tolle Atmosphäre!

Datum: 27.04.18
Uhrzeit: 15:00-18:00 Uhr
Ort: Hellersdorfer Promenade, 12627 Berlin

3. Ausbildungsmesse für Geflüchtete: Refugees – Willkommen in der Ausbildung

Kommt vorbei! Am 3. und 4. Mai 2018 bieten vielzählige Berliner Unternehmen über 300 Ausbildungsplätze für Geflüchtete an. Im Gespräch könnt ihr die Betriebe kennenlernen und unsere Informationsveranstaltung zum Thema „Duale Berufsausbildung“ besuchen.

Ort: BiZ der Bundesagentur für Arbeit Berlin Mitte (Friedrichstraße 39)

On 3 and 4 May 2018, more than 300 training places will be presented by a large number of companies. Get in touch with your new job! #refugeeswelcome #fair4refugees

https://www.kausa-servicestelle-berlin.de/ausbildungsmesse/

3.5.2018 GU Wittenberger Straße: Einladung zum Nachbarschaftsfest

Berkay Akseghlioglu, Einrichtungsleiter der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge, lädt herzlich ein zum:

Nachbarschaftsfest am 3. Mai 2018 um 15.00 Uhr in die Wittenberger Straße 16 – 18, 12689 Berlin.

Seit fast einem Jahr betreibt die Hero Norge AS die Gemeinschaftsunterkünfte in der Wittenberger Straße 16 – 18 und in der Dingolfinger Straße 3 – 5. Mit viel Freude, Fleiß und Spaß sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich dabei, die nicht immer einfachen Aufgaben zu bewältigen. Aus diesem Grund soll das einjährige Bestehen gemeinsam mit den Bewohnern, Nachbarn, Kooperationspartnern und allen anderen, die Lust haben, die Gemeinschaftsunterkunft in der Wittenberger Straße 16 – 18 zu besuchen, gefeiert werden. Für musikalische Highlights, Spaß für die Kinder und für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Einrichtungsleitung freut sich – zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Dingolfinger Straße – über zahlreichen Besuch.

Quelle

„Sprüche, Parolen und Vorurteile“ – Elternarbeit zwischen Wertschätzung und Positionierung

Fachkräfte in Kindertagesstätten und in der Jugendhilfe nehmen in ihrem beruflichen Alltag Eltern wahr, die sich abwertend und diskriminierend über bestimmte Gruppen von Menschen äußern. Aktuell richten sich Ressentiments vor allem gegen Geflüchtete. Einige Eltern fallen durch rechtsextreme Symbolik/Kleidung auf. Es ist anzunehmen, dass auch Kinder die Vorurteile der Erwachsenen übernehmen und in die Einrichtung tragen.  Wie kann eine Kooperation mit Eltern gelingen, die Fachkräfte gleichzeitig mit nicht tolerierbaren Äußerungen konfrontieren? Was bedeutet im unmittelbaren Kontakt mit Eltern? Was tun, wenn Kinder Kinder diskriminieren?

Themen:

  • Reflexion der eigenen Haltung
  • Charakterisierung und Einschätzung der Eltern
  • Kinderrechte und Elternrechte – im Konflikt?

Handlungs- und Argumentationsstrategien:

  • Was tun bei diskriminierenden Äußerungen von Kindern?
  • Präventive Ansätze in der Arbeit mit Eltern

Das Projekt ElternStärken bietet in Kooperation mit „Ponte –  Interkulturelle Orientierungs- und Nachbarschaftsvermittlung“ zu diesen Fragen Fortbildungen, Fachgespräche und Beratungen für Fachkräfte an, die mit Eltern arbeiten. Das Angebot ist kostenlos und kann auch innerhalb des Trägers für die Mitarbeitenden und Teams durchgeführt werden.

Flyer zum ausdrucken als pdf-Dokument gibt es hier: Flyer Angebot Ponte und Eltern Stärken

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11.4.2018 Integration im Dialog in Marzahn-Hellersdorf

Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant, laden Sie herzlich ein zu „Integration im Dialog“ zum Thema

„Integration in den Arbeitsmarkt“

Der Senat bereitet in diesem Jahr ein Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter vor. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Integration in den Arbeitsmarkt. Ein Arbeitsplatz ist für geflüchtete Menschen wesentlich für eine gelingende Integration, gleichzeitig stehen Berlin und der Bezirk Marzahn-Hellersdorf bei diesem Thema vor großen Herausforderungen. In Marzahn-Hellersdorf wollen wir uns daher damit beschäftigen, wie die Vermittlung Geflüchteter in den Arbeitsmarkt verbessert werden kann. An vier Thementischen können Sie gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden behördliche Verfahren, Möglichkeiten am Arbeitsmarkt oder kreative Ideen zur Schaffung von Arbeitsplätzen diskutieren. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Gesprächsrunde an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

WIR LADEN SIE HERZLICH EIN, IN MARZAHN-HELLERSDORF DABEI ZU SEIN.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Wir freuen uns sehr über Ihr Kommen!

Aktionsfonds der Partnerschaften für Demokratie in Hellersdorf 2018

Liebe Leute, alle Bürgerinnen und Bürger Hellersdorfs können bis zum 15. Mai Projektideen beim Aktionsfonds Hellersdorf einreichen! Mit bis zu 600 Euro kann DEIN Projekt für Toleranz, Solidarität und Demokratie gefördert werden. Der Fonds wird von der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert. Übrigens: Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann auch ab und an der Webseite der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf einen Besuch abstatten.

Ihre Stimme zählt! Aufruf zur Beteiligung am Planungsverfahren rund um die Neubebauung des Stadtguts Hellersdorf

Hellersdorf-Nord: Hier findet Ihr die aktuellen Infos und Möglichkeiten zur Beteiligung am Planungsverfahren der Gesobau zur Neubebauung des Stadtguts Hellersdorf (im Rahmen der Workshops und Veranstaltungen können sicherlich auch Fragen zum geplanten Neubau der MUF in der Zossener Straße gestellt werden):

Stadtgut Hellersdorf
Das Gut Hellersdorf bildet die historische Mitte des mittelalterlichen „Dorf Hellersdorf“, das gleichzeitig Namensgeber des Bezirks ist. Während das Dorf aus dem 14. Jahrhundert nur wenige Jahre bewohnt wurde, befanden sich die Wohn- und Wirtschaftsgebäude auf dem Gut Hellersdorf regelmäßig in Benutzung. Noch heute sind einzelne Gewerbetreibende auf dem Stadtgut aktiv, an das sich ein Wohngebiet aus den 1950er- und 60er Jahren anschließt. Seit 1993 ist das Gut Hellersdorf Bestandteil der Berliner Denkmalliste.
Es tut sich was um’s Gut
Im Rahmen einer Gesamtentwicklungsmaßnahme werden das Land Berlin, der Bezirk Marzahn-Hellersdorf und die GESOBAU das Stadtgut Hellersdorf und die umliegenden Flächen in den kommenden Jahren behutsam und nachhaltig weiterentwickeln. Wohnen, Gewerbe, Kultur- und Bildungsangebote sowie Gastronomie sollen dabei in harmonischer Wechselwirkung zueinander stehen.
 

14.4.2018: Planbar! Berliner Initiativen diskutieren zum Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter

Ein Veranstaltungstipp des Projekts Ponte:
„Der Berliner Senat berät derzeit über ein neues Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter. Dieser Plan soll den derzeitigen gültigen Masterplan für Integration und Sicherheit ablösen, der seit 2016 in Kraft ist. Hierzu tagten bis Ende Februar 2018 insgesamt 9 Facharbeitsgruppen zu unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten unter Führung der jeweils zuständigen Senatsverwaltungen.

Mit dem neuen Gesamtkonzept wird der grundsätzliche Umgang mit Geflüchteten in Berlin definiert – auch die finanziellen Schwerpunkte des Landes werden für die nächsten Jahre darin festgelegt. Es ist wichtig, dass Initiativen, Zivilgesellschaft und die Geflüchteten selbst sich an der Gestaltung des Planes beteiligen. Einige konnten in den Facharbeitsgruppen mitwirken. Dem Großteil war dies jedoch nicht möglich.

Deshalb laden wir – ein Team aus verschiedenen Willkommensinitiativen Berlins – Euch zu einem Arbeits- und Diskussionstag ein: Lasst uns einen Tag Zeit nehmen, um darüber zu diskutieren, was für Geflüchtete und die Stadt Berlin in den nächsten Jahren notwendig ist, um Integration und Partizipation zu ermöglichen!

Wir wollen die bis zu unserem Termin vorliegenden Ergebnisse der Facharbeitsgruppen des Senats vorstellen, mit Euch inhaltlich diskutieren und um unsere Vorstellungen erweitern.“
FB-Event

Senat entscheidet über MUF-Standorte

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Die Senatsfinanzverwaltung hat die Standorte für die beiden neuen Modularen Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF)  im Bezirk festgelegt. Das Bezirksamt beschwert sich nach wie vor über die schlechte Abstimmung seitens des Senats und verlangt weitere Nachbesserungen.

Zumindest bei einem der beiden Standorte hat das Bezirksamt den Senat umstimmen können. Die neue MUF in Hellersdorf wird nicht auf dem Gelände des Gutes Hellersdorf gebaut, sondern auf dem Grundstück Zossener Straße 156. Es befindet sich an der Zossener Straße/Ecke Kastanienallee. Den vom Senat im Februar vorgeschlagenen Bau auf dem Gelände des Gutes Hellersdorf hatte das Bezirksamt abgelehnt. Es will die Flächen als Gewerbestandort erhalten und die Gesobau rund um das Gut Wohnungen bauen. Gemeinsam schlugen sie dem Senat die Brache an der Zossener Straße/Ecke Kastanienallee vor. Bereits im Oktober 2016 wurde kaum 500 Meter weiter entfernt eine Containersiedlung für Flüchtlinge, ein sogenanntes Tempohome, in Betrieb genommen.

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6.4.2018 DRK-Nachbarschaftszentrum (Marzahn-Mitte): Osterspaß für Alle

Einige Tage nach den Osterfeiertagen im Kreis der Familie dreht der Osterhase nochmal eine Runde durch den Garten des DRK-Nachbarschaftszentrums, um gemeinsam mit neuen und alten Nachbarn nochmal Ostern zu feiern.

Alle Kinder und Eltern sowie Nachbarinnen und Nachbarn aus dem Quartier sind herzlich eingeladen, mit dem DRK-Nachbarschaftszentrum, dem BENN Mehrower Allee und dem Quartiersmanagement auf Ostereiersuche zu gehen.

Dazu möchten wir Sie am Freitag, dem 6. April, ab 16 Uhr im Familiencafé des DRK-Nachbarschaftszentrums in der Sella-Hasse-Straße 19/21 begrüßen. Bei Kaffee, Kuchen und einem bunten Programm für Jung und Alt möchten wir mit Ihnen einen schönen Nachmittag verbringen.

Quelle

Hier gibt es die Plakate für die Osterfeier auf Deutsch, Arabisch und Farsi zum ausdrucken und aufhängen:

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Deutsch_END

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Arabisch_END

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Farsi_END

Frauenzentrum Marie (Marzahn-Nord): Integrations- und Unterstützungsangebote für Frauen mit Flucht- und Zuwanderungserfahrung

Das Frauenzentrum Marie in Marzahn-NordWest bietet kostenlose Integrations- und Unterstützungsangebote für Frauen mit Flucht- und Zuwanderungserfahrung an. Konkret geht es um „Beratung, Unterstützung, Hilfe zur Selbsthilfe, Begleitung; Förderung der Integration (Spracherwerb, Wohnungssuche, Arbeit und Ausbildung), Aufbau von Patenschaften und Unterstützung bei Familien- und Gesundheitsthemen:
Wir beraten Frauen aller Alters- und Qualifikationsstufen, aller Berufs- und Erwerbskontexte, aus allen Bezirken Berlins. Ausdrücklich sprechen wir Frauen mit Migrationshintergrund an. Wir können uns in der deutschen, russischen und englischen Sprache verständigen.
Für Frauen mit Fluchthintergrund steht eine mobile Bildungsberaterin bereit, die darüber hinaus arabisch undfranzösisch spricht. Bei freien Kapazitäten beraten wir auch Männer. Zur Bildungsprämienberatung haben sieuneingeschränkten Zugang.
Alle Beratungen sind unentgeltlich.

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Hellersdorf-Nord: Projekt „Wohnung finden und mehr“

Das Projekt Ponte unterstützt ab sofort finanziell das Angebot des wichtigen Projektes „Wohnung finden und mehr“ welches im „Bunten Haus“ in Hellersdorf-Nord angeboten wird! Wir bedanken uns an dieser Stelle schon bei der Leiterin des „Bunten Hauses“ Frau Katrin Rother für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit!

Wir freuen uns als Projekt Ponte auch weiterhin über Veranstaltungen, Workshops, Feste und andere Ideen mit interkulturellem Bezug in den Stadtteilen Hellersdorf-Nord und Marzahn-NordWest, welche noch finanzielle oder/und organisatorische Unterstützung benötigen! Wir haben für 2018 noch genügend Mittel zur Verfügung stehen, um Eure Ideen mit bis zu 1.000 Euro zu unterstützen. Meldet Euch einfach telefonisch (0152/31771383), via Mail (ponte@pad-berlin.de) oder über Facebook (www.facebook.com/ProjektPonte)!

Hier findet Ihr Informationen zum Projekt „Wohnung finden und mehr“:

Unser Projekt findet im Mehrgenerationenhaus „Buntes Haus“, einer gemeinnützigen und öffentlich geförderten Einrichtung in der Hellersdorfer Promenade 14 in Hellersdorf statt. Der Offene Treff für alle Generationen ist unser zentrales Angebot. Hinzu kommen niedrigschwellige Bildungs- und Freizeitangebote, wie z.B. Kochen/Backen, Spielen, Sport, Kartenspiele für Seniorinnen, Kreativangebote, Cafe, Hausaufgabenhilfe, Sprach- und Leseförderung, Kleiderstube, Ausflüge und eben auch die Begleitung und Unterstützung von Menschen mit und ohne Migrations- oder Fluchthintergrund in allen Lebenslagen.

Unsere Besucher*innen/Nutzer*innen und ehrenamtlich Aktive sind zu 95% Menschen, die in Armut leben und auf Transferleistungen (ALG II, Sozialgeld, Asylbewerberleistungen) angewiesen sind und überwiegend aus dem direkten Umfeld des Hauses stammen. Alle Angebote sind KOSTENLOS.

Ein seit letztes Jahr neues Angebot ist die Nachfrage von Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund bezüglich der Unterstützung und Begleitung in allen Lebenslagen als Teil der Beratungs- und Unterstützungsangebote für alle Menschen extrem angestiegen.

Für die Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung sind insbesondere unsere Kleiderstube, der Spielraum, die Sprachförderung und die Beratung und Begleitung zu allen Themen ihres neuen Lebens die wichtigsten Angebote, die sie wahrnehmen.

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Fit für die Zukunft – Berufsorientierung im Quartier – Innovative und individuelle Berufsorientierung für Jugendliche in Hellersdorf

Ein weiteres tolles Projekt in Hellersdorf, welches durch das Programm Soziale Stadt finanziert wird – das Berufsorientierungsangebot richtet sich gleichermaßen an einheimische und geflüchtete Jugendliche sowie Migrant*innen:
 
Innovative und individuelle Berufsorientierung für Jugendliche in Hellersdorf
„Fit für die Zukunft – Berufsorientierung im Quartier“ ist ein aus dem Programm Soziale Stadt gefördertes Projekt mit dem Ziel der beruflichen Orientierung Jugendlicher und junger Erwachsener in den Quartieren Hellersdorfer Promenade und Boulevard Kastanienallee. In Kooperation mit dem Quartiersmanagement beider „Kieze“ wird das Projekt von SchulePLUS realisiert. Durch innovative und individuelle Angebote der Berufsorientierung wird die Zielgruppe an Möglichkeiten der Ausbildung und infrage kommende Arbeitsstellen herangeführt. Die Maßnahmen des Projektes zielen auf den Auf- und Ausbau der Berufswahlkompetenz ab, wobei die individuellen Stärken, Interessen und Neigungen der Teilnehmenden als Grundlage dienen. Bei Interesse an der Teilnahme am Projekt, kann man sich gerne an Mareike Weiss (mareike.weiss@schule-plus.de oder (030) 789546006) wenden. Wir freuen uns, von euch zu hören!
Quelle: https://www.schule-plus.de/berufsorientierung/

Das sind die 25 neuen MUF-Standorte

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Der Berliner Senat hat am Dienstag bekanntgegeben, wo weitere Flüchtlingsunterkünfte entstehen sollen. Aus den ersten Bezirken kommt gleich deutliche Kritik.

Berlin bekommt 25 neue Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF). Am Dienstagmittag hat der Senat die weitgehend endgültige Liste der Standorte vorgelegt. In jedem Bezirk sind zwei geplant, nur in Neukölln wird es drei zusätzliche Unterkünfte geben. Mitte Februar hatte die Landesregierung bereits eine Vorschlagsliste veröffentlicht. Die Bezirke hatten danach einen Monat Zeit, Einwände vorzutragen und andere Flächen vorzuschlagen. Am Verfahren und an Grundstücken gab es einige Kritik.

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Siehe auch: Standorte für neue Flüchtlingsunterkünfte stehen fest – mehr nicht

Berliner Senat beschließt 25 Standorte für neue MUFs

Neue Unterkünfte für Geflüchtete: Das gibt noch Ärger

Platz für 12.000 Menschen

Bezirke kündigen Widerstand an

Senat beschließt Standorte für modulare Flüchtlingsunterkünfte MUF 2.0 (Offizielle PM des Senats mit Liste der geplanten Unterkünfte)

Senat legt Standorte modularer Unterkünfte für Geflüchtete fest: Die Bezirke sind irritiert (Bericht von Lichtenberg-Marzahn+)

MUF 2.0, die Zweite (Netzwerk „Berlin hilft!“)

Zwei Flüchtlingsheime pro Bezirk (Berliner Morgenpost)

Senat legt zwei Standorte für Errichtung Modularer Unterkünfte im Bezirk fest (Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf)

Bezirke protestieren gegen neue Standorte für Flüchtlingsunterkünfte (Tagesspiegel vom 28.3.2018)

Wohnraum für Geflüchtete: Bezirke wollen es eine Nummer kleiner (taz vom 28.3.2018)

Unterkünfte für Flüchtlinge: Senat betreibt Stadtentwicklung von oben (Tagesspiegel vom 29.3.2018)

Studie „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch. Bedingungen für die nachhaltige Projektarbeit mit Geflüchteten. Eine Bilanz“

Studie „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch. Bedingungen für die nachhaltige Projektarbeit mit Geflüchteten. Eine Bilanz“ von Prof. Werner Schiffauer (u.a.) im Nachgang der Studie „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch. 90 wegweisende Projekte mit Geflüchteten“ (open source, Download hier). Dazu eine  Pressemitteilung des Rats für Migration, mehr Informationen und Bestellung beim transkript Verlag.

Chancengleichheit in Großsiedlungen

Das „Quartiersmanagement Berlin“ berichtet:

Wie lässt sich Bildungserfolg in sozial benachteiligten Großsiedlungen fördern? Auf dem Kongress „StadtBildung“ berichteten Expertinnen und Experten aus Berlin und zahlreichen Großstädten in Deutschland am 15. März 2018 von erfolgreichen Lösungsansätzen. Thema war auch der Campus Efeuweg in Neukölln.

Die Neuköllner Bildungsstadträtin Karin Korte eröffnete den Kongress „StadtBildung“ mit einer klaren Aussage: „Gerade in schwierigen Kiezen brauchen wir die besten Bildungsangebote“, wenn die Chancen für alle Bevölkerungsgruppen gleich sein sollen.

Der Kongress StadtBildung

Auf der Veranstaltung kamen Expertinnen und Experten von Bildung, Jugend und Stadtentwicklung aus Praxis, Wissenschaft, Politik und Verwaltung zusammen. Thema waren sowohl neue pädagogische als auch städtebauliche Perspektiven sowie Gelingensbedingungen für erfolgreiche Campusentwicklungen in deutschen Großstädten.

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Siehe auch: Kongress StadtBildung – Kooperation für mehr Chancengleichheit in der Großsiedlung

Wo sich Änderungen bei MUF-Standorten abzeichnen

An diesem Dienstag stellt der Senat die 25 neuen Standorte für Flüchtlingsunterkünfte in Berlin vor. In diesen Bezirken zeichnen sich Änderungen ab. #MUF

Am Dienstag will der Senat die 25 neuen Standorte für die „MUFs 2.0“ vorstellen. Nicht alle Bezirke waren mit den ersten Vorschlägen einverstanden.

Am Montag wurde noch verhandelt: Nicht alle Bezirke waren mit den vom Senat vorgeschlagenen Standorten für die „MUF 2.0“, die zweite Generation der modularen Flüchtlingsunterkünfte, einverstanden. An diesem Dienstag sollen alle neuen 25 Standorte endgültig vorgestellt werden. Nach Tagesspiegel-Informationen wird das Land von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BiMA) ein Gelände in der Ratiborstraße kaufen, wo eine Flüchtlingsunterkunft gebaut werden soll. Ein zweiter Standort in Friedrichshain-Kreuzberg ist in der Alten Jakobstraße geplant.

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Senat will 25 neue Modul-Asylheime bauen

„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Am 11.4.2018 findet die Dialogreihe des Berliner Integrationsbeauftragten nun auch im Bezirk Marzahn-Hellersdorf statt – wir dokumentieren die Einladung:

Am Mittwoch, den 11. April 2018, ab 18:30 Uhr, ist der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, ist mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf im Bezirklichen Informationszentrum (BIZ). „Integration in den Arbeitsmarkt“ ist das Thema der Veranstaltung. Wie können Geflüchtete in Arbeit gebracht werden? Wie finden sie Zugang zum Arbeitsmarkt?

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wird an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Diskussionsrunde direkt an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

Gesprächsteilnehmer sind die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant. Sie werden mit Initiativen, Vereinen, Geflüchteten, Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksämter, Migrantinnen- und Migrantenorganisationen und den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

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Bürgerinitiative will MUF am Murtzaner Ring verhindern

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Im Bezirk sollen zwei neue Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) gebaut werden. Beide vom Senat verkündeten Standorte sind umstritten, allerdings aus unterschiedlichen Gründen.Ein geplanter Standort ist das Gut Hellersdorf, den das Bezirksamt ablehnt. Es will das Gut unbedingt als Gewerbestandort erhalten. Zusammen mit der Gesobau sucht das Bezirksamt nach einer Alternative an der Zossener Straße.
Aber auch der zweite Standort am Murtzaner Ring 68 ist umstritten. Widerstand kommt hier aus der Bevölkerung. Das Grundstück liegt nur wenige Hundert Meter von den MUFs an der Paul-Schwenk-Straße. Die Unterkunft für rund 450 Flüchtlinge wurde erst Mitte 2017 fertiggestellt.

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10.4.2018 Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf: Informationsveranstaltung für alle, die sich ehrenamtlich für geflüchtete Menschen engagieren

Informationsveranstaltung für alle, die sich ehrenamtlich für geflüchtete Menschen engagieren
 
Flüchtlinge aus Krisengebieten sind aufgrund ihrer Erfahrungen häufig traumatisiert. Manchmal berichten Flüchtlinge auch von ihren existentiellen Ängsten und ihren Erfahrungen. Dies kann auch bei ehrenamtlichen Begleitern zu Belastung, Sorgen und Betroffenheit führen. Der Referent Erhard Schnalke möchte Anregungen zur Begleitung von traumatisierten Flüchtlingen geben.
 
Thema: Arbeit mit traumatisierten geflüchteten Menschen
Datum, Zeit: 10.04.2018, 18 – 20 Uhr
Ort: FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf, Helene-Weigel-Platz 6, 12681 Berlin
 
Inhalte des Vortrages:
• Was ist ein Trauma?
• Welche Traumata gibt es bei geflüchtete Menschen?
• Welche Auswirkungen hat eine Traumatisierung?
• Was sollte man bei der Arbeit mit traumatisierten Menschen beachten?
• Wie kann man traumatisierte Flüchtlinge unterstützen?
 
Referent: Erhard Schnalke, Traumapädagoge i.A.
 
Bitte leiten Sie die Einladung an Interessierte weiter!
 
Wir bitten aufgrund der beschränkten Platzmöglichkeiten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 06.04.2018 unter Telefon 030/76236500 oder per Email info@aller-ehren-wert.de

Wanderndes Bürgerfest „Marzahner Osterweg“ am zweiten Osterfeiertag 2018

Am Montag, den 2. April 2018, ab 9:30 Uhr,sind alle Marzahnerinnen und Marzahner zum wandernden Bürgerfest “Marzahner Osterweg” eingeladen.

Das Motto “Ehrfurcht vor dem Leben – solidarisch unterwegs – für Respekt vor der Würde des Menschen” bringt die Friedenshoffnung und Lebensfreude für alle Menschen zum Ausdruck. Frühlings – und Friedenslieder, Musik, kurze Ansprachen und Gespräche bestimmen den Osterweg. Der Marzahner Pogo-Chor und das Ostereiersuchen schließen das Bürgerfest ab.

Die Stationen sind:

Station 1: Stadtteilzentrum Marzahn, Marzahner Promenade 38, 12679 Berlin, mit Dr. Manuela Schmidt, Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses Berlin

Station 2: Katholische Kirche “Von der Verklärung des Herrn”

Station 3: Evangelische Kirche im Dorf Marzahn

Station 4: Mühlenberg, Ostereiersuchen für kleine und große Kinder

Die Veranstalter: Das Bündnis für Demokratie und Toleranz, Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte, Ökumenisches Forum Berlin Marzahn e.V., die Evangelische Kirchengemeinde Marzahn und die Katholische Kirche “Von der Verklärung des Herrn”.

Quelle

Hella-Mädchenklub (Hellersdorf-Nord): Interkulturelles Begegnungsprojekt „Spot on girls!“

Ein tolles interkulturelles Begegnungsprojekt findet seit Januar 2018 immer Donnerstags ab 16.30 Uhr mit Patu & Marie im Hella-Mädchenklub in Hellersdorf-Nord statt. Unter dem Titel „Spot on girls!“ treffen sich Mädchen aus dem Stadtteil sowie auch aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Zossener Straße wöchentlich zu einem Comic-Workshop:

Les Oubliés – Die politisch Verlassenen

Viele Menschen in strukturschwachen Regionen mit hohem Anteil rechtspopulistischer Wähler fühlen sich von der Politik verlassen. Das befindet die erste Studie ihrer Art zu den letzten Wahlen in Deutschland und Frankreich: 500 Haustürgespräche zeigen auf, welche Herausforderungen die Befragten in ihrem Alltag haben und warum oftmals die sozialpolitischen Bedingungen – und nicht etwa Fremdenfeindlichkeit – Grund ihres Unmuts und ihrer Zukunftsängste sind. Basierend auf den authentischen Schilderungen der Menschen entschlüsselt die Studie „Rückkehr zu den politisch Verlassenen“ deren Deutungsmuster und macht sie zugänglich für Handlungsempfehlungen, die darauf abzielen, das Vertrauen dieser Bevölkerungsgruppen zurückzugewinnen.
 
— Der Kurzfilm „Les Oubliés – Die politisch Verlassenen“ entstand im Zuge der Studienerstellung. Er wurde von der Snice-Filmproduktion erstellt und von der Alfred Herrhausen Gesellschaft gefördert.

„Kaum Angst vor Überfremdung“

Die „Zeit“ u.a. Medien berichten über die neue Studie „Rückkehr zu den politisch Verlassenen“:

Einfach mal an 5.000 Türen klingeln, wo viele AfD wählen und wenig verdienen: Johannes Hillje weiß, was passiert, wenn man mit den Menschen redet – statt über sie.

Duisburg-Neumühl, Eisenhüttenstadt, Marzahn-Hellersdorf: Das Forscherteam um Johannes Hillje hat an 5.000 Türen in sozial schwachen Regionen geklingelt, in denen die AfD besonders große Wahlerfolge erzielt hatte. 500 haben aufgemacht und mit ihm über das Gefühl gesprochen, abgehängt zu sein, über Vertrauen in die Politik und die Ablehnung von Flüchtlingen. Die gute Nachricht: Die Menschen zeigten sich kaum rassistisch, auch waren die meisten proeuropäisch. Sie wollen keine Grenzschließungen, sondern besseren Nahverkehr und mehr Läden um die Ecke. Aber: Das Politiksystem müsste sich grundlegend wandeln, um das Vertrauen dieser Menschen zurückzugewinnen.

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Siehe auch:

In Hochburgen von Rechtspopulisten grassieren Abstiegsängste

Menschen in AfD-Hochburgen fühlen sich von der Politik alleingelassen

AfD-Hochburgen: „Es herrscht ein Gefühl des Verlassenseins“

Zur Studie:

In rechtspopulistischen Hochburgen herrscht ein Gefühl des Verlassenseins

Expert*innen-Talk-Veranstaltung am 21.03.2018 in Berlin mit Geflüchteten

Einladung der Koordinierungsgruppe Flüchtlingsmanagement der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales  zur Expert*innen-Talk-Veranstaltung am 21.03.2018:Einladungen als Download in verschiedenen Sprachen:

18-03-21_Aushang Expert_innen Talk groß_final

18-03-21_Einladung Expert_innen-Talk März 2018

18-03-21_Einladung Expert_innen-Talk März 2018_ arabisch

18-03-21_Einladung Expert_innen-Talk März 2018_ farsi

 

Rechte instrumentalisieren Gewalt: Ein Mord reicht ihnen nicht mehr

Die „taz“ schreibt:

Ein 15-Jähriger ersticht eine 14-Jährige. AfD und „Bild“ hofften auf einen Täter mit Migrationshintergrund – die Berliner Polizei rügt sie dafür.

Wenige Tage nach der Tötung an einer 14-Jährigen, die in ihrer elterlichen Wohnung in Alt-Hohenschönhausen erstochen wurde, scheint der Fall aufgeklärt. Ein 15-jähriger Teenager, den die Polizei am Sonntag festgenommen hatte, habe die Tat gestanden, wie Polizeisprecher Winfrid Wenzel der taz bestätigte. Nun laufen die Ermittlungen der Mordkommission, um das „Beziehungsgeflecht“ zwischen Täter und Opfer aufzuklären.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem geständigen Schüler um einen Deutschen aus dem Bekanntenkreis des Mädchens. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, sagte der taz, die beiden kannten sich aus der Schule und seien am Tag der Tat verabredet gewesen. Es sei Haftbefehl wegen Totschlags beantragt worden.

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Siehe auch:

Fake News im Fall Keira – Polizei ermittelt gegen Bachmann

Tod einer 14-Jährigen: Wie Lutz Bachmann völlig willkürlich einen Jungen als Mörder darstellt

So erfindet die AfD Messer-Attacken durch Ausländer

Immanuel Beratungszentrum Marzahn – Migrationsberatung

Mal wieder ein Hinweis zu einem weiteren Beratungsangebot für Migrant*innen im Bezirk durch das Immanuel Beratungszentrum Marzahn:

Wir beraten erwachsene Zuwanderer sowie Spätaussiedler, die auf Dauer in Deutschland bleiben möchten, damit sie sich willkommen fühlen und erfolgreich in ihrer neuen Heimat ankommen können.

  • rund um die Themen Aufenthalt und Integration
  • bei der Lebens- und Alltagsgestaltung in Deutschland
  • bei Ausbildungs- und Arbeitssuche sowie beruflicher Orientierung
  • allgemeinen Fragen zu Kinderbetreuung und Schule
  • Fragen rund um das Thema Wohnen
  • Klärung und Beantragung von sozialen Leistungen

Wir beraten Sie unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, Alter oder sexueller Identität.

Die individuelle Beratung ist kostenfrei. Wir unterliegen der Schweigepflicht.
Die Migrationsberatung kann auf Russisch und nach Bedarf auch auf Englisch angeboten werden.

Quelle

Pressemitteilung zu den Angriffen in Berlin 2017

Pressemitteilung von Reach Out (13.3.2018):

Die Zahlen extrem rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin sind gesunken. Dennoch kein Grund zur Entwarnung.

Rassismus ist das häufigste Motiv.

ReachOut, die Berliner Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, verzeichnet 267 Angriffe für das Jahr 2017. Das ist ein erfreulicher Rückgang um fast 30% der Gewalttaten und massiven Bedrohungen im Vergleich zu 2016. Rassismus steht als Tatmotiv im Vordergrund. Trotz des Rückgangs insgesamt, finden im Wohnumfeld von Betroffenen genauso viele Angriffe wie 2016 statt. Mindestens 374 Menschen werden verletzt und bedroht.

Berlin, 13. März 2018

Insgesamt erfasst ReachOut 267 Angriffe für das Jahr 2017 (2016: 380). Mindestens 374 (2016: 553) Menschen werden verletzt, gejagt und massiv bedroht. Darunter sind 22 Kinder. Rassismus bleibt mit 140 Taten das häufigste Motiv in Berlin (2016: 233). Die LGBTI-feindlichen Angriffe sind konstant hoch mit 67 Taten (2016: 70). Die Attacken und Bedrohungen gegen politischen Gegner*innen sind gestiegen. Gegen sie richteten sich 40 Angriffe (2016: 32). Zudem sind die antisemitisch motivierten Gewalttaten von 31 auf 13 gesunken.

In den Jahren 2015 und 2016 mussten wir mit 320 und 380 Taten die höchsten Angriffszahlen seit Bestehen von ReachOut registrieren. Für das zurückliegende Jahr verzeichnen wir erstmals keinen weiteren Anstieg der Gewalttaten und der massiven Bedrohungen.

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Siehe auch:

Auswertung der Vorfälle der Berliner Register für das Jahr 2017

Rechte Gewalt in Berlin und Brandenburg: Die Rassisten sind unter uns

Bilanz rechter Gewalt vorgestellt: Auch im Wohnumfeld schlagen sie zu

Rassismus und Antisemitismus: Weniger rechte Gewalt in Berlin

Haus Bolle (Marzahn): Integrationsprojekt für geflüchtete Kinder

An dieser Stelle verweisen wir auf ein tolles Integrationsprojekt des Haus Bolle in Marzahn – es geht um die Unterstützung von Kindern, Teenies und Jugendlichen aus geflüchteten Familien beim Ankommen im Sozialraum Marzahn durch
 
a) enge Zusammenarbeit mit den Offenen Bereichen des Kinder- und Jugendhauses Bolle (Ansprechpartner bei Bolle, Begleitung, integrative Aktionen und Projekte etc.)
 
b) Kontakt mit verschiedenen Unterkünften für Geflüchtete im Bezirk (Austausch, Aktionen vor Ort, Abholdienste, Elternkontakte etc.)
 
c) regelmäßige Projekte mit Willkommensklassen
 
Mehr Infos dazu bekommt Ihr hier:

13.3.2018 Alice Salomon Hochschule: Vortrag zum Thema ALG II

Via MaMis en Movimiento e.V:

Sehr geehrte Damen/Herren:

wir möchten Sie gern zu unserer Veranstaltung am 13.März um 15.00 Uhr zum Thema ALG II einladen.

Referentin: Frau Bettmann (Ansprechpartnerin Asyl und Flüchtlinge / Migrationsbeauftragte des Jobcenters)

Zielgruppe: Migranten.

Sprache: Deutsch

Der Teilnahme ist kostenlos.

Eine Kooperation zwischen LmDR e.V, MaMis en Movimiento e.V. und Jobcenter Marzahn-Hellersdorf.
Wo? Alice Salomon Hochschule, Alice-Salomon-Platz 5, Raum 115,12627 Berlin.

Inhalt:
– Was ist ALG II? Wer hat Anspruch auf ALGII?
– Was sind Transferleistungen?
– An wen wendet man sich, um einen Antrag zu stellen?
– Welche Dokumente benötigt man , um einen Antrag zu stellen?
– Wie lange hat man Anspruch auf ALGII
– Nebenjobs bei ALGII, ja oder nein?
– Wie funktioniert das JobCafe
– Rechten und Pflichten der ALGII Empfänger

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Aktionstag gegen Rassismus und Diskriminierung am 21. März 2018 – Film- und Diskussionsabend im Kiez-Treff West in Marzahn

Liebe Freund*innen,

das Projekt Interkulturelle Familienbildung und das Projekt Ponte laden ab 17.00 Uhr zum Film- und Diskussionsabend im Kiez-Treff West in Marzahn ein!

Hintergrund des Aktionstages:

Zum Gedenken an das Massaker von Sharpville, als 1960 die Apartheidpolizei Südafrikas eine friedliche Demonstration blutig niederschlug, riefen die Vereinten Nationen im Jahre 1966 den 21. März als Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung aus.

26 Jahre nach dem Massaker, im Jahr 1996, verkündete Nelson Mandela der erste frei gewählte Präsident, in Sharpville die neue demokratische Verfassung Südafrikas.

Der 21. März wird seither in Südafrika als South African Human Rights Day, als Südafrikanischer Tag der Menschenrechte begangen.

Seit 50 Jahren gibt es den Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung, wie der 21 März als Gedenktag der Vereinten Nationen offiziell heißt.

Dieser Tag prangert Rassismus und Diskriminierung alljährlich als ein weltweit existierendes Problem an.

Trotzdem sind Diskriminierungen für Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland im privaten und öffentlichen Leben eine fast alltägliche Erfahrung. Häufig werden sie auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt benachteiligt, sie haben geringere Bildungschancen, aus dem sozialen Leben werden sie ausgegrenzt.

Die Ursachen für Rassismus sind vielfältig. Häufig sind es tiefe Ängste und Vorurteile gegenüber Menschen, die als „Fremde“ oder „Konkurrenten“ betrachtet werden. Ihre Wahrnehmung als eine Bedrohung für die eigene Kultur oder den eigenen sozialen Wohlstand bringt weltweit Menschen dazu, andere Menschen zu diskriminieren, zu hassen, zu verfolgen oder im Extremfall gar zu töten.

Auch in Deutschland erleben Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge den alltäglichen und strukturellen Rassismus auf unterschiedliche Art und Weise, an verschiedenen Orten, meist auf Grund ihrer Herkunft, aber auch Religion, Sprache oder anderer Merkmale. Keep reading →

Das neue Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost

BENN Boulevard Kastanienallee berichtet von der Neueröffnung des Stadtteilzentrums Hellersdorf-Ost in unmittelbarer Umgebung der neuen GU/MUF Albert-Kuntz-Straße:
Mit einer kleinen Feierstunde öffnete das Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost von MITTENDRIN leben e. V. am 1. März 2018 an seinem neuen Standort an der Albert-Kuntz-Straße 42. Es musste aus seinem alten Domizil ausziehen, weil dort Wohnungen gebaut werden sollen.

Die Vereinschefin Ursula Gobes betonte, dass fast alle Angebote erhalten bleiben, obwohl die neuen Räumlichkeiten etwas kleiner sind. Es gibt also weiter die Sprach- und Computerkurse, den Handarbeitstreff, den Spielenachmittag, die Singe- und die Theatergruppe, die Kreativangebote, Gymnastik und Lachyoga. Die Mietergemeinschaft führt auch künftig ihre Beratungen durch. Die Kaffeerunde und das Abendbrot am Donnerstag finden natürlich auch statt. Die nächsten Veranstaltungen können schon mal vorgemerkt werden: Am 6. März geht es auf zu einem Spaziergang entlang am Müggelsee. Geschichten rund um den Samowar werden am 7. März ab 15 Uhr erzählt und am 14. März gibt es ab 14.30 Uhr einen Seniorennachmittag mit Kultur.

In alle Aktivitäten eingebunden sind auch die Bewohner_Innen der gegenüberliegenden MUF für Geflüchtete und der Gemeinschaftsunterkunft an der Maxie-Wander-Straße. Für sie werden u.a. Deutschkurse angeboten.

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Kontaktdaten BENN Boulevard Kastanienallee findet Ihr hier.

 

20.3.2018 Hellersdorf-Nord: Quartiers-Infoabend „Wohnungsneubau im Quartier“

Nutzt den Quartiers-Infoabend „Wohnungsneubau im Quartier“ um euch ein Bild über die geplanten Neubauaktivitäten der Gesobau rund um das Gut Hellersdorf zu machen. Aktive Bürger*innenbeteiligung aus dem Stadtteil Hellersdorf-Nord ist hier in den kommenden Monaten gefragt! Es geht am Rande sicherlich auch um den möglichen Neubau einer MUF 2.0 an der Zossener Straße Ecke Kastanienallee:

Vielen ist es bestimmt schon aufgefallen:
An vielen Stellen wird gebuddelt und gebaut im Quartier: in der Tangermünder Straße (neben Aldi), in der Stendaler Straße (ehemalige Kaufhalle) und bald auch auf dem Stadtgut Hellersdorf. Am Dienstag, dem 20. März 2018, von 17 – 19.30 Uhr, lädt das Quartiersmanagement deshalb zum Quartiers-Info-Abend: hier berichtet die landeseigene Wohnungsgesellschaft GESOBAU AG über die drei Bauvorhaben. Sie baut dort neue Wohnungen im Quartier.
Sei dabei und höre, was sich demnächst im Quartier tut!
Quelle: QM Hellersdorfer Promenade

Hebamme hilft Flüchtlingsfrauen

Via „LAF“: Die Autorin Marina Mai hat eine der Hebammen begleitet, die im Auftrag des LAF in Berliner Unterkünften werdende und junge Mütter betreuen. Wir freuen uns sehr, dass die engagierten Expertinnen schon nach kurzer Zeit einen guten Draht zu den Frauen gefunden haben und wollen den Service noch bekannter machen.

Das „Neue Deutschland“ berichtet:

Unterwegs mit Katharina Falk, die jungen Müttern in Asylunterkünften zur Seite steht

Die Eritreerin klopft schüchtern an die Tür. Die Frau aus einem Flüchtlingsheim im Ortsteil Buckow ist im neunten Monat schwanger und möchte sich von der Hebamme Katharina Falk untersuchen lassen. Die hat sie schon erwartet. »Komm rein, Helen.« Katharina Falk ist mit den schwangeren Frauen per Du. Jede Woche kommt die Mittdreißigerin für mehrere Stunden in das Neuköllner »Tempohome«, wie die Containersiedlung mit gut 500 Plätzen für Flüchtlinge am Stadtrand genannt wird. Hier untersucht sie schwangere Frauen, Wöchnerinnen und Babys. Helen legt sich in dem zur Krankenstation umfunktionierten Wohncontainer auf die Liege.

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Aktuell bestehende Sprach(kurs)angebote für Menschen mit Migrationserfahrung in Marzahn

Da wir heute mal wieder von einer Sozialarbeiterin bezüglich Sprachangeboten für geflüchtete Menschen bzw. Menschen mit Migrationserfahrung in Marzahn angesprochen wurde, hier ein paar uns aktuell bekannte Möglichkeiten. Wer noch mehr Angebote hat, kann uns diese gerne schicken!:

Das DRK Nordost hier aktuell verschiedene Angebote, welche Ihr hier finden könnt: http://drk-berlin-nordost.de/gefluechtete.html

Weltgewandt e.V. bietet in Marzahn-Nord ein regelmässiges Sprachcafé an: http://weltgewandt-ev.de/termine/

Und das Refugee Café „Women´s Space“ in Marzahn-Mitte bietet auch Deutschkurse an: https://stimmemag.oplatz.net/eroffnung-des-frauen-internet…/

Ebenso die Migrant*innen-Organisation der vietnamesischen Community „Reistrommel e.V.“: http://www.reistrommel-ev.de/integrationskurse

Und auch das Roma-Projekt in Marzahn-NordWest bietet u.a. dienstags und donnerstags Sprachtrainings an: http://www.awo-spree-wuhle.de/elterntreff/

Jugendliche für Integrationsprojekt „Berlin und wir!“ (ZDF/KiKA) gesucht!

Zur Kenntnis leiten wir folgende Anfrage/Einladung weiter. Vielleicht sind ein paar Interessentinnen bzw. Interessenten in Ihren Projekten bzw. Einrichtungen zu finden (am Ende des Aufrufs befinden sich die Projektbeschreibung und der Castingaufruf in arabischer, deutscher und englischer Sprache sowie auf farsi):

Bereits im dritten Jahr in Folge produzieren wir für das ZDF Kinder- und Jugendfernsehen eine Doku-Serie über die Integration von geflüchteten Jugendlichen in Deutschland. Für die neue Staffel suchen wir nun wieder nach interessierten und aufgeweckten Jugendlichen (sowohl Deutsche als auch Geflüchtete) im Alter zwischen 14 und 15 Jahren, die sich an unserem Projekt beteiligen möchten.

In der dritten Staffel von „Berlin und wir!“ werden wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Chancen und (berufliche) Möglichkeiten ein Leben in Deutschland für deutsche und geflüchtete Jugendliche bieten kann. Die Aufgabe: Die Jugendlichen werden zu Gastgebern und sollen ein Jugend-Hostel betreiben. Damit sie dafür gut gewappnet sind, sammeln sie vorher Erfahrungen in den besten Hotels der Stadt.

Ich würde mich freuen, wenn Sie uns in diesem Jahr bei der Suche nach Protagonisten unterstützen würden. Eine ausführliche Projektbeschreibung sowie einen Flyer mit allen Infos zum Aushängen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi) finden Sie im Anhang und dürfen Sie gerne weiterreichen.

WICHTIG:
Für die Teilnahme werden die Schüler nicht aus dem Unterricht genommen, da die Dreharbeiten am Wochenende und in der Freizeit an einzelnen und vorher vereinbarten Tagen stattfinden. Weiterhin wird auch nicht in der Schule gedreht, sollten dahingehend Bedenken bestehen. Bewerbungsschluss: 15.03.2018
Bei Rückfragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Last but not least: Alle 16 Episoden aus Staffel 1 und 2 sowie weitere Informationen unter https://www.zdf.de/kinder/berlin-und-wir

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Dokumentation des 7. Fachtags Vietnamesisches Berlin zum Thema Angekommen?

Chancen und Herausforderungen für Integration und Partizipation der Zugewanderten aus Vietnam und ihrer Familien von VIA Berlin/Brandenburg zum Download hier.
Aus dem Vorwort:
Der Fachtag „Vietnamesisches Berlin“ ging in diesem Jahr neue Wege. Er verließ das erste Mal die traditionellen Standorte Bezirke Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf und fand an einer Hochschule, der Humboldt-

Universität in Berlin-Mitte mit rund 100 Teilnehmenden statt. Der Standort wurde gewählt, um junge vietnamstämmige und -interessierte Menschen zu einem Generationsdialog einzuladen. Vor allem mit der so genannten 1,5. Generation (diejenigen, die im Rahmen der Familienzusammenführung zu den Eltern in Deutschland nachzogen) sollten Fragen, wie die folgenden diskutiert werden: wie sie ihre Rolle in der Gesellschaft und in Bezug auf diepolitische Teilhabe sehen? Welchen Beitrag (wollen) sie für die Integration ihrer Landsleute leisten? Welche Ressourcen haben sie von ihren Eltern/von der 1. Generation „geerbt“ und welche Bedeutung besitzen Migrant*innenorganisationen für sie? Der fragende Titel „Angekommen?“ des diesjährigen Fachtages steht symbolisch für diese Generation, die sich trotz ihrer Sozialisation hierzulande weitgehend noch nicht angekommen fühlt. Zugleich impliziert er die Aufforderung an die Heranwachsenden, sich im politischen und gesellschaftlichen Kontext sichtbar zu machen und Stellung zu beziehen.

 

ASH: Demokratieferne Auffassungen in einer Kommune als Herausforderung für sozialräumliche Demokratieentwicklung

Ein weiteres spannendes Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé und Prof. Dr. Michael Brodowski über demokratieferne Auffassungen in unserem Bezirk läuft bis Ende 2020 an der Alice Salomon Hochschule in Hellersdorf:

Das Projekt ergründet die Ursachen für die Entstehung demokratieferner Auffassungen in einer Kommune am Beispiel des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf. In vertiefenden qualitativen Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Typen von Demokratieeinstellungen (zufriedene Demokraten, kritisch-unpolitische Demokraten, kritisch-politische Demokraten, Distanzierte) werden subjektive Theorien erhoben, um herauszufinden mit welchen Haltungen und Handlungsstrategien unterschiedliche  Gruppen der Bevölkerung auf soziale Fragestellungen und Verwerfungen reagieren.

Außerdem wird vermutet, dass es einen Widerspruch zwischen formalem Lernen (Demokratiebildung in Kita und Schule) und informellem Lernen gibt (es wird in Bildungseinrichtungen überwiegend theoretisches Wissen vermittelt, Demokratie jedoch unzureichend erfahren). Zu diesem Themengebiet sind Gruppendiskussionen mit Erzieher_innen bzw. Lehrer_innen zum Demokratieerleben und -lernen in den Bildungseinrichtungen vorgesehen.

Auf der Grundlage der Erkenntnisse von Engagementforschung und der Analyse von Verfahren der Demokratieentwicklung in anderen Städten und Ländern wird ein Prozess der sozialräumlichen Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf ausprobiert und etabliert. Ziel ist die Ergänzung der Prozesse formaler Demokratie um partizipative Beteiligung der Bürger_innen. Zudem ist beabsichtigt, die Partizipation in Schulen und Kitas auszubauen und Demokratielernen stärker zu etablieren.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt werden evaluiert und für die Beratung von weiteren Städten und Kommunen aufbereitet. Zudem ist beabsichtigt, das Verfahren der sozialräumlichen Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf möglichst dauerhaft einzurichten.

Mehr Infos zum Forschungsprojekt gibt es hier.

Ähnlich gelagerte Vorläuferforschungsprojekte:

Sozialräumliche Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf

Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune. Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf

Der große Streit um Berlins neue Flüchtlingsunterkünfte

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:
25 neue Unterkünfte sollen in den kommenden Jahren in Berlin entstehen. In den Bezirken gibt es Widerstand gegen die Standorte.
Berlin will bis zum Jahr 2021 an 25 Standorten weitere Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) bauen lassen. Die wichtigsten Bauherren sind die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sowie die sechs städtische Wohnungsgesellschaften. Gegen die Pläne regt sich zum Teil massiver Widerstand. Kritik gibt es vor allem an der Kommunikation mit dem Senat.
Sozialsenatorin Elke Breitenbach und Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (beide Linke) hatten Mitte Februar mit Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) die Liste mit den geplanten Standorten vorgestellt. Nach angeblicher Abstimmung mit den zwölf Bezirken. Das weisen die Bezirksbürgermeister zurück. Die Frist, in der sie ihre Vorschläge einbringen können, wurde nun bis zu diesem Wochenende verlängert. Am 27. März soll die Standortliste vom Senat verabschiedet werden.
 

Alice-Salomon-Hochschule (Hellersdorf-Nord): Seminarreihe ,,Mehrsprachigkeit als Chance“ – MaMis en Movimiento e.V.

MaMis en Movimiento e.V. bietet an der Alice-Salomon-Hochschule eine neue Seminarreihe ,,Mehrsprachigkeit als Chance“ an. Hier die Einladung zur Teilnahme und Weiterverbreitung:
 
Sehr geehrte/r Damen/Herren,
Unsere Gesellschaft wird immer internationaler. Mehrsprachigkeit ist daher eine wichtige Ressource – für den Einzelnen, aber auch für die gesamte Gesellschaft.
Mit dieser Seminarreihe ,,Mehrsprachigkeit als Chance“ wollen MaMis en Movimiento e.V. die Personen bzw. Einrichtungen unterstützen, welche mit Kindern, die einen Migrationshintergrund haben, und ihren Familien zusammenarbeiten.
In der geplanten Seminarreihe sollen unter anderem unterschiedliche Strategien vermittelt werden, um die Partizipation in der frühkindlichen Erziehung in Kitas zu fördern. Diese Erfahrungen sollen verallgemeinert werden. Außerdem soll erreicht werden, dass es zu einem Austausch zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor kommt. Bei den Methoden der Entwicklung und Vertiefung beruflicher Schlüsselkompetenzen setzen wir auf erfahrungsorientierte Lernmethoden. Die Gruppe bzw. der Einzelne in der Gruppe bekommt die Möglichkeit sich selbst in Interaktion zu erfahren. Dabei wird agiert, kommuniziert, nachgedacht, erlebt und gefühlt.

Auftakt BENN im Quartiersmanagement Mehrower Allee

Auch das an das Quartiersmanagement Mehrower Allee angegliederte BENN-Projekt hat zu Beginn des Jahres seine Arbeit aufgenommen. Zuständig ist die Kollegin dort u.a. für die Entwicklung neuer Nachbarschaften im Umfeld der Gemeinschaftsunterkünfte in der Bitterfelder Straße 11 und 13. In den Startlöchern steht aktuell auch ein weiteres – aus vier Kolleg*innen bestehndes – BENN-Team rund um die Gemeinschaftsunterkünfte am Blumberger Damm und in der Rudolf-Leonhard-Straße. Wir sind auf die vielfältigen zukünftigen Aktionen, Veranstaltungen und Projekte in den Nachbarschaften der beiden Sozialräume gespannt!
Via Quartiersmanagement Mehrower Allee:
 
BENN steht für „Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“. 2017 hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen diese Initiative gestartet, um in Stadtgebieten, in denen aktuell viele Geflüchtete leben, das Zusammenwachsen und das Zusammenleben zwischen den bisherigen und den neuen Nachbarn zu fördern. Seit Januar 2018 beschäftigen auch wir uns im Quartiersmanagementgebiet Mehrower Allee verstärkt genau mit diesen Fragen. Das Team im Vor-Ort-Büro wurde dafür um eine Stelle aufgestockt.

Ideenaufruf 2018 für das Programm BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften in Marzahn Nordwest

Via BENN Marzahn-NordWest:

Ziel des Programmes BENN ist es, die Integration von Geflüchteten zu fördern und stabile Nachbarschaften im Umfeld von großen Flüchtlingsunterkünften zu schaffen. Im Fokus steht die Aktivierung und Beteiligung von Geflüchteten sowie die Unterstützung von ehrenamtlichem Engagement und gemeinsamen Aktivitäten von Geflüchteten und Nachbarn.

Durch BENN wird der Dialog neuer und alter Nachbar*innen gefördert, um den nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die aktive Beteiligung Geflüchteter soll dazu beitragen, dass sie die eigenen Lebenswege und Lebensräume selbstbestimmt  mitgestalten und sich für die weitere Entwicklung des Stadtteils engagieren.

Für den Stadtteil Marzahn NordWest stehen im Rahmen des Programmes BENN in 2018 Fördermittel in Höhe von insgesamt 20.000 Euro zur Verfügung.

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ARD-Doku zu Aussiedler*innen: Deutschland – Heimat – Fremdes Land

Via ARD:

„Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs kamen Millionen Menschen aus den einstigen Sowjetrepubliken nach Deutschland. Lange Zeit blieben die „Spätaussiedler“ unauffällig – man wollte deutsch sein, nicht als Außenseiter wahrgenommen werden. Und wählte traditionell CDU, die Partei Helmut Kohls – des „Kanzlers der Einheit“.

Russe oder Deutscher?

Doch spätestens mit der Flüchtlingskrise hat sich das Bild gewandelt: Eine neue, hier geborene Generation definiert sich selbstbewusst über ihre russischen Wurzeln, bleibt beim Feiern und im Bekanntenkreis unter sich – während viele Ältere sich an nationalen Gruppen, insbesondere an der AfD, orientieren: Sie eint die scharfe Ablehnung von Neu-Zuwanderern, liberaler Lebensentwürfe – sowie das Bekenntnis zu Familie, Glaube und Heimat.

Über Monate haben die Filmemacher Menschen begleitet, die mit der neuen, alten Heimat Deutschland hadern: Die Dokumentation ergründet, welche Rolle fundamentalchristliche Bewegungen und rechte Bewegungen einerseits, aber auch Nachwirkungen des Stalin-Terrors für das Selbstbild und die politischen Einstellungen der russlanddeutschen Community spielen.“

Zum Film geht es hier.

Kritischer Beitrag der taz zur ARD-Doku: ARD-Doku über Russlanddeutsche: Altbekannte Klischees

 

Modulare Unterkünfte: Mehrere Bezirke legen Widerspruch ein

Der „rbb“ berichtet:

Bis zu diesem Dienstag wollte der Senat die Standorte für 25 neue Flüchtlingsunterkünfte festklopfen. Doch mehrere Bezirke wehren sich: Einige der vorgeschlagenen Standorte seien ungeeignet oder schon verplant. Und mit Alternativen sieht es schwierig aus.

Vor rund zwei Wochen kündigte der Berliner Senat an, dass in Berlin an 25 weiteren Standorten sogenannte modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) entstehen sollen. Pro Bezirk benannte der Senat zwei Standorte, die mit den Bezirken „abgestimmt seien“. Wenn die Bezirksbürgermeister damit unzufrieden seien, könnten Sie bis zum Dienstag (28.02.) Alternativ-Standorte benennen.

Eine Umfrage des rbb bei den Bezirken zeigt nun: Mehrere Bezirke lehnen Standorte entweder als ungeeignet ab oder geben an, es gebe für die Areale bereits andere Pläne. Nicht immer gibt es Alternativen.

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Flüchtlinge: Bezirk bestätigt Plan

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet:

Marzahn-Hellersdorf. Der Bau der beiden geplanten modularen Flüchtlingsunterkünfte (MUF) – stellt den Bezirk vor Herausforderungen. Darauf wies Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Die Linke) in der Februar-Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am Donnerstag, den 23. Februar, hin. Sie sehe vor allem bei der Versorgung mit ausreichenden Kita- und Schulplätzen Probleme, sagte Pohle. Gleichwohl erhofft sie sich bessere Bedingungen für Geflüchtete als dies bislang beispielsweise in den sogenannten „Tempohomes“ an der Zossener sowie Dingolfinger Straße der Fall ist.

Zunächst gab es um die Standorte für die modularen Flüchtlingsunterkünfte Verwirrung: Ohne noch einmal mit den Bezirken ins Details zu gehen, hatte der Senat einige Tage vor der BVV eine entsprechende Liste mit den berlinweit 24 Standorten veröffentlicht (wir berichteten). Während Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle die Immobilie Murtzaner Ring 68 bestätigte, wird es für die zweite Adresse in Hellersdorf Änderungen geben: Dort werden nun statt in der Straße Alt-Hellersdorf entlang der Zossener Straße Wohnungen für Geflüchtete vorgeschlagen. Beide Standorte gehören der Gesobau, die dort ohnehin Wohnungen bauen wollte. Wie berichtet, soll damit langfristig der Bedarf an Wohnraum gedeckt werden. Derzeit leben an elf Orten im Bezirk geflüchtete Menschen. Von den rund 4.500 Wohnplätzen sind derzeit 3.700 belegt. Der AfD-Fraktionsvorsitzende Rolf Keßler fragte, ob eigentlich noch weitere MUFs benötigt würden: „Wir brauchen nicht irgendwelche Massenunterkünfte, sondern vernünftige Wohnungen, auch für anerkannte Asylbewerber.“

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Integration im Dialog in Lichtenberg

Einen Bericht zur Integration im Dialog-Veranstaltungsreihe in Lichtenberg findet Ihr hier: http://www.berlin.de/…/in…/ergebnisse/lichtenberg-673346.php

Die Ergebnisse der Veranstaltung in Lichteberg können auch durchaus nützlich für die weiteren Integrationsbemühungen für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf sein. Zudem wird demnächst auch eine ähnliche Veranstaltung in unserem Bezirk stattfinden!

Bei der Veranstaltung „Integration im Dialog“ in Lichtenberg am 24. Januar hat ein Team von AMAL Berlin gedreht.

Der Staatssekretär für Integration Daniel Tietze und andere erklären einen nicht ganz einfachen Begriff: https://www.youtube.com/watch?v=cdViXMCFTQI&feature=youtu.be

27.2.2018 Berlin: Fortbildung: Unterstützung bei der Wohnungssuche für Geflüchtete in Berlin

Via „Flüchtlingsrat Berlin“:
Ein Veranstaltungstipp zu einem wichtigen Thema auch in unserem Bezirk – es wäre sicher schön, wenn auch aus den Unterkünften aus unserem Bezirk Teilnehmer*innen mit dabei sind:
 
27.02.18, 10.30 – 13.30 Uhr: Fortbildung: Unterstützung bei der Wohnungssuche für Geflüchtete in Berlin mit Dr. Karin Windt, Mitgründerin von Place4refugees e.V., beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin, Brandenburgische Straße 80, 10713 Berlin. Näheres in der Einladung des Flüchtlingsrates Berlin.
 

Faktencheck: Nein – Berlin baut keine Luxuswohnungen für Flüchtlinge

„Correct!v“ berichtet:
Weil der Wohnraum in Berlin knapp ist, baut der Senat Unterkünfte, die zunächst Flüchtlinge nutzen sollen, später aber auch andere. Es sind jedoch keine Luxuswohnungen.

„Berlin baut Luxuswohnungen für Flüchtlinge“ steht im Titel eines Beitrags auf der Webseite „Anonymous News“.

Die Pläne des Berliner Senats sehen vor, an mehr als 25 Standorten Wohnkomplexe in Modulbauweise zu errichten, sogenannte Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge, kurz MUF.

Luxuswohnungen?

Die Wohnungen sind weit weg vom Zentrum, zum Beispiel in Buch im Norden Berlins, die nächste S-Bahn-Station liegt einen Kilometer entfernt. Die Bäder in den Häusern haben keine Fenster, auf insgesamt 6.600 m² sollen 450 Menschen leben, das sind weniger als 15 m² pro Person. Ein Sprecher des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten schreibt auf Anfrage, dass sich bis zu 15 Bewohner die Küche und Sanitärbereiche teilen, jeweils einen für Männer und einen für Frauen.

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Warum es Ärger um neue Flüchtlingsunterkünfte gibt

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Der Senat hat eine Liste von 24 neuen Standorten für Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge, kurz: MUF, vorgelegt. Jeder Bezirk soll zwei bekommen. In Marzahn-Hellersdorf hat das Land die Grundstücke Alt-Hellersdorf 17 und Murtzaner Ring 68 ins Auge gefasst. Trotzdem wird es bei elf Einrichtungen im Bezirk bleiben. Denn die beiden neuen sollen die Containerbauten („Tempohomes“) in der Zossener und der Dingolfinger Straße ablösen. Allerdings dürfte die Zahl der Plätze zunehmen. Die neuen Bauten sind jeweils für bis zu 450 Bewohnerinnen und Bewohner ausgelegt, während die alten nicht mehr als 250 aufnehmen konnten. Das ist zumindest die theoretische Größenordnung. Der Flüchtlingszuzug hat bekanntlich stark nachgelassen. Von rund 4500 Plätzen im Bezirk sind aktuell 3600 belegt. Der Plan des Senats ist es, die solideren MUFs später umzubauen und dem regulären Wohnungsmarkt zur Verfügung zu stellen, wenn sie nicht mehr für Flüchtlinge gebraucht werden. Zwei Wochen haben die Bezirke Zeit, zu der Liste Stellung zu nehmen.

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Wie weiter mit dem Hellersdorfer Gut und dem Gutsgarten?

Via Quartiersmanagement Boulevard Kastanienallee:
Noch bis 22. Februar ist in der station urbaner kulturen am Auerbacher Ring 41 (neben Lebenshilfe e.V.) eine Ausstellung zur Zukunft des Hellersdorfer Guts und des Gutsgartens zu sehen.
Das Areal Gut Hellersdorf gehört seit 2018 dem kommunalen Wohnungsbauunternehmen GESOBAU. Im Frühjahr 2018 sollen erste Pläne für 1.240 Neubauwohnungen auf und um dem Areal entstehen, in Abstimmungen mit dem Bezirksamt, Anwohnenden und weiteren Beteiligten. Im Dezember 2017 gab es dazu erste Diskussionsrunden in der station urbaner kulturen. Es wurde sowohl über die Ängste vor Veränderung und Verdrängung gesprochen, aber auch über die Vorfreude auf einen Neustart samt Neuentdeckung der Schönheit des historischen Bestands und Aufwertung der lokalen Lebensqualität. Der Gutsgarten wird seit 2016 von PrinzessinnengartenBau konzipiert, aufgebaut und betreut.

Rechtspopulismus und Rechtsextremismus: über deutsch-russische Missverständnisse

Ein Thema, das uns auch in Marzahn-Hellersdorf beschäftigt – die „Beltower News“ berichten über eine Fachtagung in Zusammenarbeit des Vereins „Deutsch-Russischer Austausch e.V.“ (DRA) und der „Amadeu Antonio Stiftung“:

Die russischsprachige Community in Deutschland besteht aus drei bis sechs Millionen Menschen, dazu gehören Spätaussiedler, jüdische Kontingentflüchtlinge und Arbeitsmigrant_innen. Gerade den Spätaussiedlern, den sogenannten Russlanddeutschen, wird eine besondere Nähe zur AfD nachgesagt. Zusammen mit dem Deutsch-Russischen Austausch e.V. (DRA) hat die Amadeu Antonio Stiftung einen Fachaustauch in Berlin organisiert. Journalist_innen und Vertreter_innen verschiedenster Organisationen kamen zusammen und diskutierten über Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in einer Community, über die man immer noch viel zu wenig weiß.

Drei bis sechs Millionen Menschen leben in Deutschland in der „russischsprachigen Community“. Allein dieser Satz macht schon stutzig, denn genauere Zahlen gibt es nicht. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages stellt immerhin fest, dass 4.517.052 Spätaussiedler in den Jahren zwischen 1950 und 2014 nach Deutschland gekommen sind. Etwa 220.000 jüdische Kontingentflüchtlinge kamen zwischen 1991 und 2004 nach Deutschland. Einige davon sind schließlich nach Israel ausgewandert.

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Mehrsprachiger Wegweiser für Mahrzahn-Hellersdorf

Der aktuelle Wegweiser für Marzahn-Hellersdorf ist jetzt auch in Arabisch, Farsi, Russisch, Vietnamesisch und Englisch erhältlich! Beziehen könnt Ihr ihn u.a. direkt über das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf.

Sie werden in der ersten Zeit viele Fragen haben:

  • Wo kann ich einen Deutschkurs besuchen?
  • Wer hilft mir bei der Suche nach einer Wohnung?
  • Wer hilft mir bei der Suche nach einem Arbeitsplatz?
  • Welche Freizeitangebote gibt es?
  • An wen wende ich mich bei Fragen zur Gesundheit?

Dieser Wegweiser gibt Ihnen Antworten auf diese Fragen. Sie erhalten einen Überblick über alle Angebote in Marzahn-Hellersdorf. Es gibt viel zu entdecken. Dabei stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamtes mit Rat und Tat zur Verfügung.

Unser Bezirk ist ein Ort der Vielfalt, an dem sich die Menschen wohlfühlen. Ich darf Sie herzlich einladen, unsere Möglichkeiten zu nutzen. Helfen Sie mit, diese Vielfalt zu erhalten und zu bereichern. Ich wünsche mir, dass Sie sich gut und schnell bei uns einleben.

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Hellersdorf-Nord: Gut leben am Stadtgut

Das war heute eine sehr interessante Veranstaltung mit Vertreter*innen der GESOBAU auf der Vernetzungsrunde Hellersdorf-Nord zur geplanten Neubauoffensive in Hellersdorf und insbesondere den in Planung befindlichen 1.240 Wohnungen am historischen Stadtgut. Im April sind verschiedene weitere Workshops mit Bürgerbeteiligung geplant, um auch die Ideen, Bedenken und Wünsche der Anwohner*innen in den weiteren Planungsprozess aktiv miteinzubeziehen. Es wurden heute bereits viele Punkte angesprochen wie u.a. Gestaltung der Grünflächen, mögliche Gastronomie, soziokulturelle Ausstattung, Höhe der geplanten Mieten, ausreichend neue Kitaplätze, mögliche Erweiterung bestehender Jugendfreizeiteinrichtungen, Integration der Geflüchteten u.v.m. Es wird ein spannender Prozess, zu welchem die GESOBAU alle interessierten Bürger*innen und Akteur*innen im Stadtteil Hellersdorf-Nord in den kommenden Monaten zur aktiven Beteiligung eingeladen hat! In der aktuellen Ausgabe des GESOBAU-Kundenmagazins befindet sich hierzu auch bereits ein ausführlicher Artikel: http://www.hallonachbar.berlin/gut-leben-am-stadtgut/

Streit um MUF für Geflüchtete

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet:

Marzahn-Hellersdorf. Der Senat hat am Dienstag, 13. Februar, den Bau von weiteren Modularen Unterkünften für Geflüchtete (MUF) beschlossen. Damit soll die Unterbringung in Notunterkünften beendet werden. Laut einer Pressemitteilung hat der Senat dafür in Abstimmung mit allen Bezirken Vorschläge für neue Standorte entwickelt. Marzahn-Hellersdorfs Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) dazu: „Die Aussage, dass die Festlegung von zwei Standorten mit dem Bezirk abgestimmt ist, kann ich nicht teilen. Telefonische Mitteilungen, welche Standorte im Bezirk als geeignet erachtet werden, sind weder eine Abstimmung mit dem Bezirk und schon gar keine Abstimmung mit dem Bezirksamt. Ich erwarte, dass es zu einer Verständigung mit dem Bezirksamt kommt, wann und wie die neuen Unterkünfte geschaffen werden sollen und dass das zur Schließung der unsäglichen „Tempohomes“, in denen sich die Wohnbedingungen schwierig gestalten, führt. Dazu gehört für mich auch, dass endlich zügig vorhandene bauliche Mängel beseitigt und bei den im letzten Jahr an den Start gegangenen MUF die noch offenen Bauarbeiten abgeschlossen werden, zum Beispiel die versprochene Lärmschutzwand an der MUF in der Paul-Schwenk-Straße und die Spielflächen in den „Tempohomes“  an der Zossener und der Dingolfinger Straße.

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Siehe auch:

Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle zum Beschluss des Senats zum Bau weiterer Unterkünfte für Geflüchtete

Berlin plant weitere modulare Flüchtlingsheime an 24 Orten

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Künftig soll es in Berlin 53 Flüchtlingsheime in Modularbauweise geben. Zusammen bieten sie rund 10.000 Menschen Platz.

Berlin. In Berlin sollen weitere Flüchtlingsheime gebaut werden. Nach Abstimmung mit den Bezirken plant der Senat an 24 neuen Standorten sogenannte modulare Unterkünfte (MUF). Sie seien zusätzlich zu den fertigen oder bereits geplanten Neubauten notwendig, um den Bedarf langfristig zu decken, teilte Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) am Dienstag mit.

Bisher sind 10 MUFs fertig und weitere 19 in Planung oder Bau, zusammen bieten sie rund 10.000 Menschen Platz. Die nun ins Auge gefassten 24 kommen hinzu, so dass es in Berlin in Zukunft 53 dieser Flüchlingsheime in Modulbauweise geben wird. Perspektivisch sollen sie auch Wohnraum etwa für Studenten bieten.

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Siehe auch:

Senat beschließt 24 neue Flüchtlings-Siedlungen

Neukölln erhält drei neue Flüchtlingsunterkünfte

15.2.2018 Diskussionsveranstaltung: Islam und muslimisches Leben in Deutschland

Die Veranstaltung findet im DRK-Nachbarschaftszentrum statt!

Durch den verstärkten Zuzug von Geflüchteten seit 2015 sind auch viele Musliminnen und Muslime nach Deutschland gekommen. Was bedeutet das für das Zusammenleben in einer säkular geprägten Gesellschaft? Welche Rolle spielt der Islam hierzulande? Welche Glaubensrichtungen und Strömungen gibt es im Islam? Wie wirkt sich der islamische Glaube auf das alltägliche Leben von Muslimen aus? Gemeinsam mit der Islamwissenschaftlerin Sarah Albrecht (FU Berlin) wollen wir über diese und andere Fragen diskutieren.

Donnerstag, den 15. Februar 2018   18:00-19:30 Uhr

Im Familienzentrum

Um Anmeldung wird gebeten.

Mehr Infos hier: http://www.drk-berlin-nordost.de/nachbarschaftszentrum.html

Familien mit geringem Einkommen: Leben am Rande der Armut

Der „Deutschlandfunk“ berichtet:

Familien in Deutschland sind ärmer als bislang angenommen – das ist das Ergebnis einer Bertelsmann-Studie. Ein Grund: Viele Leistungen kommen gar nicht bei sozialhilfeabhängigen Familien an. Aber wie sieht der Alltag von armen Familien aus? Eine Spurensuche in Berlin Hellersdorf.

Der Bezirk Marzahn Hellersdorf hat mit 37 Prozent den weitaus höchsten Anteil an Alleinerziehenden aller Berliner Bezirke. Vierzig Prozent aller Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren wachsen dort in Familien auf, die Hartz IV beziehen.

Nach Berechnungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung leben in Deutschland mittlerweile 18 Prozent der Minderjährigen in Ein-Eltern-Familien – in Berlin sogar jedes dritte Kind.

„Nudeln Bolognese, Paprika, Gurke, Melone. Wir packen immer 100 Teller raus, und ich denke mal, so 80 dürften das schon gewesen sein.“

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Das Projekt Ponte ist wieder da!

Das Projekt Ponte ist seit Montag den 12.2.2018 zurück aus der Elternzeit und ist ab sofort wieder zu erreichen! Zudem haben wir nun neues Merchandise am Start: u.a. bedruckte Klatschpappen für kommende zivilgesellschaftliche Proteste im Bezirk, Schreibblocks und Jutebeutel als kostenlose Giveaways!

Für das laufende Jahr sind wieder verschiedene Projekte, Veranstaltungen und Unternehmungen in den beiden Sozialräumen in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord geplant! Wer Lust hat mit uns gemeinsam eigene Projektideen zu entwickeln bzw. umzusetzen und dazu noch etwas finanzielle Unterstützung benötigt, kann sich auch dieses Jahr wieder gerne an uns wenden!

Kontakt über:

Moritz Marc (Projektleitung)
0152 31 77 13 83
ponte@pad-berlin.de

 

Sozial & Engagiert – Sozialtage 2018 im EASTGATE Berlin

Von Donnerstag, den 15. Februar bis Samstag, den 17. Februar 2018, finden unter dem Motto SOZIAL & Engagiert” nunmehr zum 13. Mal die Sozialtage des Bezirks Marzahn-Hellersdorf im EASTGATE Berlin statt.
Das beliebte Einkaufszentrum wird wieder der Gastgeber für die Leistungsschau der Sozialprojekte und Vereine sein. In der Zeit vom 15. bis 17. Februar 2018 besteht für die Bürgerinnen und Bürger, während der Öffnungszeiten des EASTGATE Berlin in der Marzahner Promenade 1A, die Möglichkeit, sich über die Vielzahl von Angeboten der sozialen Stadtteilzentren und Nachbarschaftstreffpunkte, der sozial engagierten Vereine und Verbände, der Migrantenorganisationen, der Polizei und des Bezirksamtes sowie über die Aufgaben der Seniorenvertretung zu informieren.

Am 15. Februar 2018 um 13:00 Uhr eröffnen Sozialstadträtin Juliane Witt und Centermanager Marius Lorbach wieder gemeinsam die Sozialtage, dann begleitet das Duo PIANO POWER STATION die Eröffnung auf der großen Bühne im Erdgeschoss. Um die Bühne herum werden die Besucherinnen und Besucher wieder viele bekannte und neue Angebote vorfinden, die ihnen, ihren Familie und Nachbarn Hilfe und Unterstützung bieten. Es gibt Informations- und Beratungsangebote zu Patientenrechten, zu Mietrechtsproblemen sowie zu Sicherheitsfragen im Alltag. Über die Tage hinweg finden Interessierte an den Ständen fachlich kompetente Ansprechpartner und Partnerinnen für ihre Anliegen, können Fragen stellen und auch vertraulich ins Gespräch kommen.

Übersicht Aussteller Sozialtage 2018

Eröffnung des Frauen-Internet­-Cafés »Women’s Space« in Berlin-Marzahn

Ein weiterer schöner und von Refugees selbstorganisierte Ort zur interkulturellen Begegnung in Marzahn:

Obwohl wir alle in einer Stadt leben und die Globalisierung uns viele Türen öffnet und unsere Neugier über andere Kontinente stillen kann, sehen wir sogar in Berlin täglich die soziale Trennung zwischen Einheimischen und Geflüchteten. Liegt es an der Intoleranz beider Seiten, sich der anderen Kultur gegenüber zu öffnen, oder spielen mehr Faktoren hier eine Rolle.

Geflüchtete haben es in Deutschland schwer, sich zu integrieren, da sie oft abgeschottet von der deutschen Gesellschaft in Lagern leben, ohne die nötige Information und Bildung zur Verfügung zu haben, die den Integrationsprozess erleichtern würden. Daher gründete der Refugee Emancipation e.V. ein Cyber-Café namens Women’s Space, das Geflüchteten, speziell Frauen*, helfen soll, diese Barrieren zu überwinden. Am 23. 5. wurde es eröffnet.

Ich erwische Ima Tchenkoue im Gespräch mit ihren Mit­arbeiterinnen im Café Women’s Space und sie gibt mir einen Moment ihrer wertvollen Zeit, um mir ein paar Fragen zu beantworten. Heute ist die Eröffnung des Cafés, die Stimmung ist heiter aber b­e s ­ timmt, denn alle sind neugierig, zu erfahren, was für Türen sich mit diesem Café öffnen. Sie erzählt mir, dass das nun das elfte Café dieser Art ist, das sie in Deutschland eröffnen, das dritte in Berlin, aber das erste, das auf Frauen* spezialisiert ist.

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Anmeldung zum Wintermarkt in Hellersdorf-Nord am 8.12.2017 – Leider abgesagt!

Aufgrund mangelnden Rücklaufs bei den Standanmeldungen mussten wir den geplanten Wintermarkt leider absagen! (Stand: 23.11.2017)
Liebe Alle,
wir – die Willkommenskultur He-Nord, das Projekt PONTE, das Haus Babylon und das QM Hellersdorfer Promenade – planen einen kleinen WINTERMARKT mit Flohmarkt und heimischen Köstlichkeiten in direkter Nähe zur Gemeinschaftsunterkunft Zossener Straße.
Umliegende Nachbarn können an Flohmarktständen ihre Sachen für kleines Geld verkaufen. Träger und Vereine im Kiez können mit der Nachbarschaft in Kontakt treten.
Dafür würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns dabei unterstützt und den Wintermarkt gemeinsam mit uns gestaltet!
WINTERMARKT
WIE? Indem ihr die bereitgestellten Stände mit Angeboten, kleinen Aktionen oder Kulinarischem oder…oder…oder füllt!
WANN? Freitag, der 08. Dezember 2017 von 15:00 bis 18:00 Uhr
WO? Auf der Brache links neben der GU Zossener Str. 138
Um dies planen zu können, bitten wir um kurzes Feedback, ob ihr an dem Wintermarkt teilnehmen möchtet. Schickt einfach den Anmeldebogen mit euren Vorstellungen bis zum 1.11.2017 zurück: an Patrizia.Ganz@sos-kinderdorf.de.
Anmeldeformular zum ausfüllen und abschicken:

Das Projekt Ponte geht vom 10.10.2017 bis zum 12.2.2018 in Elternzeit!

Ab dem 10.10.2017 befindet sich das Projekt Ponte in einer viermonatigen Elternzeit! In diesem Zeitraum wird die Facebook-Seite und die Website des Projektes nur noch eingeschränkt aktualisiert werden. Das Projekt ist aber weiterhin bei wichtigen Fragen per Mail zu erreichen: ponte@pad-berlin.de

Wir wünschen allen Kolleg*innen und Akteur*innen in Marzahn-Nord und Hellersdorf in dieser Zeit natürlich weiterhin viel Erfolg bei der erfolgreichen Gestaltung des friedlichen und sozialen Miteinanders in unserem Bezirk. Für die Integrationsarbeit benötigen wir alle weiterhin einen langen Atem!

Frau Kerstin Pallocks – plant in den kommenden vier Monaten im Auftrag des Projekts Ponte die Erstellung einer Broschüre zum Thema “Interkulturelles Engagement in Marzahn-Hellersdorf”. Einige von Euch wurden hierzu bereits vom Projekt Ponte angeschrieben – über eine positive Resonanz darauf bzw. eine entsprechende Beteiligung würden wir uns sehr freuen!

Inhalt

Die Broschüre soll Portraits ausgewählter Initiativen/ Träger/ Projekte enthalten, die sich in den beiden vom Projekt Ponte ausgewählten Sozialräumen (Marzahn Nord und Hellersdorf Nord) im Feld interkultureller Arbeit bzw. Nachbarschaftsvermittlung insbesondere im Rahmen einer Integrationsarbeit mit den Neuzugezogenen (Geflüchteten) und deren nachbarschaftlichem Umfeld engagieren. Die Portraits dokumentieren einerseits die Rahmendaten der jeweiligen Projekte und gehen gleichzeitig tiefer: Über mit Interviewzitaten illustrierten Selbstdarstellungen, die mittels Vor-Ort-Interviews erarbeitet werden, sollen die jeweiligen Arbeitsfelder, die Ziele und Strategien bzw. Instrumente der Gemeinwesenarbeit und vor allem auch die Erfolge des Engagements anhand exemplarischer Fallbeschreibungen skizziert werden.

Die Broschüre beinhaltet darüber hinaus eine (kurze) Projektdarstellung von “Ponte”, in der auch die Verknüpfungen des Projekts mit den für die Broschüre ausgewählten Trägern/ Initiativen sowie “Zukunftsaussichten” (geplante gemeinsame Vorhaben) beschrieben werden.

Ziele

Der Prozess der Entstehung der Broschüre wie auch das fertige Dokument selbst sollen zwei Ziele verfolgen, über die einerseits das Engagement im Bezirk gewürdigt und andererseits der Fortschritt des Projekts befördert wird:

(1) Öffentliche Anerkennung von Engagement in der interkulturellen Arbeit

Die Broschüre würdigt durch ihre Projekt-Portraits die Arbeit in diesem wichtigen Feld vor dem Hintergrund nicht immer leichter Rahmenbedingungen (vgl. Situationsanalysen, erstellt in der Anfangsphase des Projekts “Ponte”). Die über die Broschüre hergestellte Öffentlichkeit soll eine – ebenfalls öffentliche – Anerkennung für das Geleistete und gleichzeitig eine Ermutigung (auch anderer Träger/ Initiativen) zu weiterem Engagement erfolgen und negativen (Selbst-)Stigmatisierungseffekten in den Sozialräumen ein Stück weit entgegengewirkt werden.

(2) Beförderung des Projektfortschritts von “Ponte”

Die Erarbeitung und Fertigstellung der geplanten Broschüre ist auch für das Projekt Ponte selbst von Bedeutung, denn die Auswahl der in der Broschüre  repräsentierten Initiativen/ Projekte spiegelt auch die bisherigen Arbeitserfahrungen und –erfolge des Projekts in beiden Sozialräumen und macht diese einem weiteren Adressatenkreis zugänglich. Die Dokumentation dieser gemeinsamen Arbeit und Arbeitserfolge soll dazu beitragen, das Projekt und seine Möglichkeiten weiter in den Sozialräumen bekannt zu machen, bestehende Kooperationen zu verfestigen, ggf. neue zu initiieren.

Zielgruppen

Die Hauptzielgruppe der zu erstellenden Broschüre ist darum auch, neben der allgemeinen Öffentlichkeit, insbesondere der Kreis interessierter Fachkräfte (Haupt- und Ehrenamtliche) in beiden Sozialräumen in diesem Feld.

 

9.10.2017 Alice Salomon Hochschule Berlin: Auftaktveranstaltung „Rastplatz Marzahn“

Gemeinsam mit dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V. und der Alice Salomon Hochschule laden die spreeagenten ein:

Auftaktveranstaltung zur Theaterproduktion
RASTPLATZ MARZAHN
Eine auf Zeitzeugenerinnerungen basierende performative Rekonstruktion des Zwangslagers für Sinti und Roma in Marzahn-Hellersdorf

„Wir wurden nach Berlin-Marzahn verfrachtet. Das war 1936, vor der Olympiade. Die luden uns einfach ab. Wir wurden festgesetzt. Es hieß, keiner darf den Platz verlassen.“ (Otto Rosenberg)

Im Vorfeld der Premiere ihrer aktuellen Produktion am 18.10.2017 informieren die spreeagenten gemeinsam mit Zeitzeug*innen und Expert*innen über die Geschichte des ehemaligen Zwangslagers für Sinti und Roma. Im Dialog mit dem Publikum geben die spreeagenten gemeinsam mit dem Ensemble Einblick in den Entstehungs- und Probenprozess.

Mit: Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.; Barbara Danckwortt, Historikerin; dem Künstlerischen Team und dem Ensemble der spreeagenten
Moderation: Susanne Chrudina, Paulina Papenfuß

Dank an Prof. Johanna Kaiser.

9.10.2017, 18:30 Uhr
Alice Salomon Hochschule Berlin, Audimax
Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin

RASTPLATZ MARZAHN ist eine Produktion der spreeagenten Berlin in Kooperation mit dem Theater o.N. und der Ernst-Haeckel-Schule.
Gefördert durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.
Unter der Schirmherrschaft von Petra Rosenberg, Vorsitzende Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.

Quelle

Weitere Aufführungen im Eastend in Hellersdorf am 18. und 19.10.2017 – FB-Event hier.

9. Quartiersrätekongress 2017 im Berliner Abgeordnetenhaus

Am 10. November ist der Berliner Quartiersrätekongress – bitte bis zum 20. Oktober anmelden! Es geht um die Weiterentwicklung des Programms Soziale Stadt:

„Mitmachen-Mitentscheiden-Selbermachen“ ist der Leitsatz des 9. Quartiersrätekongress am 10. November 2017 im Berliner Abgeordnetenhaus. Zum 20-jährigen Jubiläum ist der Quartiersrätekongress Auftakt für einen Austausch über das Programm Soziale Stadt.

Im März 2019 wird das Berliner Quartiersmanagements 20 Jahre alt. Senatorin Katrin Lompscher und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wollen das Jubiläum 20 Jahre Berliner Quartiersmanagement nutzen, um Anregungen für die Weiterentwicklung des Programms aufzunehmen. Denn die Erfahrungen der Quartiersräte zu den Beteiligungsmöglichkeiten und zum Programm selbst sind wertvoll.  Durch ihren ehrenamtlichen Einsatz und lokales Wissen spielen sie eine besondere Rolle im Quartiersmanagement.

Der 9. Quartiersrätekongress mit dem Titel „Mitmachen – Mitentscheiden – Selbermachen: Quartiersräte gestalten Stadt“ am 10. November 2017 wird deshalb der Auftakt zu einem reflektierenden Austausch sein.

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11.10.2017 Stadtteilbibliothek Heinrich von Kleist (Marzahn-Nord): Schneewittchen – Ein Erzähltheater in der Bibliothek

Am :  11.10.2017                          Um:  16:00 Uhr

Ort: Stadtteilbibliothek „Heinrich von Kleist“

        Havemannstr. 17b, 12689 Berlin

Anmeldung erbeten unter Telefon: 933 9380 oder über www.facebook.com/HeinrichvonKleistBibliothek

In diesem klassischen Märchen der Gebrüder Grimm geht es nicht nur um die Entwicklung des jungen Schneewittchens und den großen Herausforderungen die sich ihr in der Fremde stellen, sondern darum das Schneewittchen nicht mit ihrer Vergangenheit hadert, das Neue freudig und mit spannender Erwartung an nimmt  und einen Weg findet das Böse zu besiegen. Bei dieser Veranstaltung ist die spielerische Komponente stärker als die Erzählerische.
Spielend erlernen die Kinder zum Beispiel die Zahlen von 1-7 und durch eine choreographische Einlage verinnerlichen die Kinder die Zahlen.

Diese Veranstaltung richtet sich an Kindergartenkinder und Grundschüler im Alter zwischen 4 und 10 Jahren und an Erzieher, Eltern und Betreuer.

Diese Veranstaltung wird durch das „Projekt Ponte – Interkulturelle Orientierungs- und Nachbarschaftsvermittlung“ in Marzahn-Nord finanziert.

Einladung zum herunterladen und ausdrucken: Schneewittchen

„Unterschätzt das Ehrenamt nicht!“

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung setzt das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ um: Hier werden Menschen, die sich für Geflüchtete einsetzen, unterstützt. Judith Strohm, die Leiterin des Programms, spricht im DEMO-Interview darüber, wie es Verantwortlichen in der kommunalen Politik und Verwaltung besser gelingt, eng mit den Ehrenamtlichen zusammenzuarbeiten, Akteure an einen Tisch zu holen und kommunale Integrationskonzepte zu verbessern.

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Wer nimmt hier eigentlich wen auf? Die Aufnahmegesellschaft in Hellersdorf

Präsentation des Films „Afro.Deutschland“ in Anwesenheit der Filmemacherin und Moderatorin Jana Pareigis mit anschließender Diskussionsveranstaltung

Die Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf lädt Sie herzlich zur Demokratiekonferenz zum Thema Aufnahmegesellschaft in Hellersdorf ein. Eigentlich selbstverständlich, aber doch oft vergessen, gehören auch Millionen in Deutschland geborene oder lebende Menschen mit „Migrationshintergrund“ zur Aufnahmegesellschaft. Die Veranstaltung soll auch dazu beitragen, die bereits bestehende Vielfalt Hellersdorfs in den Blick zu nehmen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird die Moderatorin und Filmemacherin Jana Pareigis ihren Dokumentarfilm „Afro.Deutschland“ vorstellen. Im Anschluss werden die Erfahrungen und Wahrnehmungen der Filmemacherin und die Situation im Bezirk diskutiert. Dazu wird es ein moderiertes Gespräch mit Vertreter*innen unterschiedlicher Migrantenselbstorganisationen geben.

Unsere Gäste sind:
• Jana Pareigis (ZDF-Moderatorin und Filmemacherin)
• Mekonnen Shiferaw (Babel e.V.)
• Quynh Nguyen (Reistrommel e.V.)
• Alexander Reiser (Vision e.V.)

FB-Event

Berlin-Marzahn: Die einst größte Plattenbausiedlung Europas wird 40

Der „Deutschlandfunk“ berichtet:
Vor 40 Jahren wurden die Möbel noch im Schlamm angeliefert und Erich Honecker schaute damals auch vorbei. Heute ist Berlin-Marzahn mit seiner Plattenbausiedlung einer der grünsten Stadtteile.
„Ich hatte einen kleinen Kaffee bestellt, hatte ich schon gesagt. Wer noch? Finger hoch? Kleinen Kaffee, ich… Fünfmal Kräutertee, einmal Schwarztee. Genau.“Zehn Frauen erholen sich bei Kaffee und Tee vom Frühsport. Jeden Montag um 9 Uhr kommen die Frauen aus der Nachbarschaft zur Seniorengymnastik ins Bürgerhaus Südspitze, einen Nachbarschaftsverein in Berlin-Marzahn. Karin Prutz ist mit 79 Jahren eine der jüngeren Teilnehmerinnen.

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Abschlussbericht „Upcycling bis die Ohren klingeln“

Abschlussbericht zur vom Projekt Ponte finanzierten „Upcycling bis die Ohren klingeln“-Workshopreihe im Haus Babylon in Hellersdorf-Nord:

In Zusammenarbeit mit dem Team des „Die-Bandarbeiter e.V.“ hat an drei verschieden Terminen im Juni des Jahres 2017 für die JFE des Haus Babylon einen vielseitiger, mehrtägigen Upcycling und Musik Workshop, der die Thematiken von Müll, Verantwortung, Müllkrise, Musik, Musikinstrumentenbau, Re- und Upcycling besprochen hat, stattgefunden. Zunächst betrachteten wir dabei die Müllproblematik und die Ideen des Upcycling mit Hilfe des Workshops der Bund-Jugend e.V. Darauf aufbauend übernahmen die Workshops der Bandarbeiter e.V. den praktischen Teil des Konzeptes  indem, die Instrumente von den Teilnehmer*innen selber gebaut wurden. Im Sinne des Upcycling wurde so aus vermeintlichem Müll, gebastelt und gestaltet und damit musiziert. Im Fokus standen dabei Schlagzeuge aus Farb- und Mülleimern und Blasinstrumente aus Rohren, sowie Küchengeräte. Dies ergab einen schlüssigen Zusammenhang zwischen den diversen Themenfeldern.

Die erhoffte Zielgruppe von „alten“ und „neuen“ Besucher*innen unserer Einrichtung, sowie aus den Unterkünften für Geflüchtete der Umgebung, haben wir mit diesem Projekt in vollstem Umfang erreicht. An dem Workshops nahmen Kinder und Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung und Migrationsbiographie im Alter von 4-18 Jahren teil, die wir teilweise in Altersgruppen unterteilten. Eine Teilnehmer_innenzahl von 42 Kindern und Jugendlichen auf die drei Termine verteilt, übertraf unsere Erwartungen die Beteiligung betreffend. 14 Kinder dieser Gruppe waren Kinder mit Fluchterfahrung. Über die Hälfte aller Teilnehmer_innen waren Mädchen.

Dem inhaltlichen Zweck übergeordnet zielte diese Veranstaltung darauf ab, unseren neuen Besucher*innen aus der den umliegenden Unterkünften für Geflüchtete, in unser tägliches offenes Programm durch aktive Teilhabe zu integrieren. Das Projekt „Upcycling bis die Ohren klingeln“ hat nachhaltig die Bindung aller Besucher_innen unserer Einrichtung verbessert. Die innerhalb des Projektes erworbenen und gebastelten Musikinstrumente finden derzeit in unserem Wochenprogramm regelmäßige Verwendung.

Abschließend sei gesagt, dass wir sowohl die Durchführung, als auch die pädagogischen Ergebnisse für sehr gelungen und zielgeführt erachten und in der Zukunft planen ein ähnliches Projekt durchzuführen.

Babel e. V.

Jugend- und Freizeiteinrichtung Haus Babylon

Stephan-Born-Str. 4, 12629 Berlin

030/9985891

babylon_tinka@yahoo.com

30 Jahre vietnamesisches Zusammenleben in Marzahn-Hellersdorf

Kiezbericht von Herrn Götte zu den auch vom Projekt Ponte unterstützten 30 Jahre Reistrommel- Feierlichkeiten in der JFE Betonia in Marzahn-Nord:
 
.. und natürlich auch im Stadtteil Marzahn NordWest, was Anlaß genug war, in der JFE Betonia am Samstag, 23.09.2017, ein größeres Fest zu feiern. Die Reistrommel hatte eingeladen, die JFE Betonia fungierte als Gastgeber und in Kooperation mit verschiedenen Organisationen – z.B. auch mit Mitgliedern des Quartiersrats Marzahn NordWest – gelang es, eine optimale Veranstaltung durchzuführen.
Tamara Hentschel, die dienstälteste Betreuerin der Vietnamesen in Berlin und Mitgründerin des Vereins „Reistrommel“ begrüßte die Gäste und war hocherfreut, daß der Saal alle Gäste beinahe nicht aufnehmen konnte. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle prägte in ihrem Grußwort die humorvoll-anerkennenden Sätze, daß der Blumenhandel in Berlin fest in vietnamesischer Hand sei und daß die Vietnamesen nicht mehr als Fremde, sondern als Berliner anzusehen und vollkommen in das Statteilgeschehen integriert sind.

Positionieren. Konfrontieren. Streiten. Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der AfD

Mit dem Einzug in den Bundestag muss sich der Umgang mit der AfD ändern. Themen, welche die AfD bislang dominiert hat, müssen neu angepackt und besetzt werden. Die Handreichung der Amadeu Antonio Stiftung ermutigt zur sicheren und inhaltlichen Auseinandersetzung mit Positionen und Strategien der AfD:
Infos und Download der Broschüre hier.

Qualifizierungsreihe für Eltern, die in Kita oder Grundschule aktiv für ein respektvolles Miteinander eintreten wollen

12. Oktober 2017
Modul I: Wahrnehmung schärfen und Wissen aufbauen
Im ersten Modul liegt der Schwerpunkt darauf, das Erfahrungswissen der
Teilnehmenden und ihre Bedarfe zu sammeln. Darüber hinaus geben wir
eine erste Einführung in das Themenfeld Kinder- und Elternrechte.

9. November 2017
Modul II: Handlungskompetenzen entwickeln
Im zweiten Modul möchten wir uns mit ihren Handlungs- und Einflussmöglich-
keiten in der Einrichtung ihrer Kinder beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen die
Fragen, wie Sie Ihre bzw. die Anliegen der Kinder am besten ansprechen und
wie Konflikte demokratisch bzw. respektvoll gelöst werden können.

5. Dezember 2017
Modul III: dieses Modul möchten wir offen gestalten
Gegenstand werden Ihre Bedarfe und Wünsche sein. Mögliche Themen könnten sein:
Pädagogische Methoden der vorurteilsbewußten Erziehung, Weiterentwicklung von
Qualitätsstandards gemeinsam mit dem pädagogischen Personal, Aktivierung von
anderen Eltern.

Die Fortbildung besteht aus 3 Modulen, die nur im Paket gebucht werden
können. Die Module finden jeweils von 9:30 bis 12:30 Uhr statt. Ort ist das
Jugend- und Familienzentrum in der Eitelstraße 19 in 10317 Berlin-Lichtenberg.

Abschluss der Qualifizierungsreihe ist eine gemeinsame Fahrt in die Villa Fohrde in
Brandenburg vom 7. bis 9. Februar 2018, zu der wir alle Teilnehmenden herzlich
einladen (kostenlos und mit Kinderbetreuung). Die genaue Planung werden wir
Ihnen im ersten Modul vorstellen. Für die Qualifizierungsreihe erheben wir einen
Unkostenbeitrag von 5,- Euro pro Modul.

Anmeldungen bitte unter post@licht-blicke.org oder 030-99 270 555

Weitere Informationen >>>

Buch-Projekt „Ankommen – so geht Deutschland“ startet in Berlin-Marzahn

Marzahn-Nord:
IT-Dienstleister EITCO übergibt Willkommensbroschüren an Schulstadtrat Lemm
Am 25. September 2017 startete das Buch-Projekt „Ankommen – so geht Deutschland“ erstmalig in Berlin. Kevin Rhinow von der European IT Consultancy EITCO GmbH übergab bei einem Treffen in der Selma-Lagerlöf-Grundschule im Bezirk Marzahn-Hellersdorf die ersten Bücher an Gordon Lemm, Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie. Das liebevoll illustrierte Buch „Ankommen – so geht Deutschland“ ist in deutscher und arabischer Sprache verfasst und erklärt Kindern, wie das Leben in ihrer neuen Heimat funktioniert

6.-29.10.2017 Spreecenter Hellersdorf: Fotoausstellung „Blickwechsel Hellersdorf (un)erwartet“!

Vom 06.10. bis 29.10.2017 findet in der Ladenstraße des Centers die Fotoausstellung „Blickwechsel Hellersdorf (un)erwartet“ mit einer Vernissage am 06.10.2017 in der Zeit von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt.

Diese Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Nachbarschaftszentrum KLUB 74 HELLERSDORF e.V. organisiert.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Quelle

So stimmten Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf zur Bundestagswahl: Die Linke gewinnt – und verliert

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf/Lichtenberg. Der Osten bleibt auch bei der Bundestagswahl weiterhin fest in linker Hand: Sowohl in Marzahn-Hellersdorf als auch Lichtenberg konnte Die Linke die Direktmandate erringen – allerdings musste sie auch die größten Stimmenverluste verbuchen. Wie auch auf Bundesebene verloren zudem SPD und CDU, während die AfD zweistellige Ergebnisse zu verzeichnen hat.

Weiterlesen

Hier finden Sie die Wahlergebnisse im Detail:
Lichtenberg
Marzahn-Hellersdorf

Interaktive Berlinwahlkarte mit allen Ergebnissen

Weitere Analysen, Einschätzungen und Artikel zur Bundestagswahl 2017:

Die AfD ist unter ostdeutschen Männern die stärkste Partei – wie konnte das passieren?

AfD-Hochburgen Die AfD boomt im Osten

AfD gewinnt im Berliner Osten dazu – die Linke verliert

Die AfD-Hochburgen in Berlin sind Kieze der Gegensätze

Wir haben AfD-Wähler unmittelbar nach ihrer Stimmabgabe gefragt: Warum?

Poor, White, German

Die sich vernachlässigt fühlen

26.9.2017 STZ Nachbarschaftshaus Kiek in (Marzahn-Nord): Traum-Job? Weltcafé über Lust und Last von Arbeit

Putzfrau oder Pilot, Altenpflegerin oder Akrobat, Call-Center-Mitarbeiter oder Chemielaborantin – ist das mein Traum-Job? Was ist möglich – in Marzahn, in Berlin? Und was sind die Chancen moderner Arbeitslosigkeit? Wir tauschen uns darüber aus im Weltcafé. Seien Sie dabei, reden Sie mit!

Informationen über Beruf, Qualifizierung und Beratung geben

Petra Hildebrandt, Pflegewerk Senioren Centrum Haus Pappelhof gGmbH,
Jürgen Geißler, Kiek in – Soziale Dienste gGmbH,
Mareile Grulke, Refugee-Office der Alice Salomon-Hochschule,
N.N., BSB-Saugbagger und Zweiwegetechnik GmbH

Wann: Dienstag, 26.09.2017, 16 Uhr

Wo: STZ Nachbarschaftshaus Kiek in, Rosenbecker Str. 25/27, 12689 Berlin (S-Bhf. Ahrensfelde, Bus 197, 390, Tram 16, M8)

Ein Imbiss und Getränke werden gereicht.

Die Veranstaltung wird durch den Aktionsfonds Partnerschaften für Demokratie „Kennenlernen und verstehen“ gefördert.

Quelle

23.9.2017 JFE Betonia (Marzahn-Nord): Zelebrieren Sie mit uns 30 Jahre vietnamesisches Zusammenleben!

Mit aktiver Unterstützung des Projekts Ponte:

Zelebrieren Sie mit uns:

30 JAHRE VIETNAMESISCHES ZUSAMMENLEBEN IN MARZAHN-HELLLERSDORF (und im Stadtteil Marzahn-NordWest)

Es erwartet Sie:

  • Podiumsdiskussion
  • Film- und Fotovorführung
  • Erzählcafé
  • Essen und Getränke (gegen eine kl. Spende)

Als Abschluss findet ein gemeinsames Grillen mit buntem Kulturprogramm am Blockhouse Sunshine (Wörlitzer Strasse 24a, 12689 Berlin) statt.

Wir freuen uns auf einen spannenden Nachmittag einschließlich kleiner Zeitreise mit Ihnen!

Wann: Samstag, 23.09.2017, ab 15 Uhr

Wo: Jugendzentrum Betonia, Wittenberger Str. 78, 12689 Berlin

Hellersdorf-Nord: Breakdance/Hip Hop/Streetdance-Projekt gestartet!

Die Willkommenskultur-Organisatorin Frau Ganz vom SOS Familienzentrum in Hellersdorf-Nord bietet seit diesen Sonntag einen HipHop Breakdance Kurs für junge Menschen aus Marzahn-Hellersdorf mit und ohne Migrationserfahrung an. Es ist ein tolles Projekt! Es werden noch Teilnehmer*innen gesucht!

Die Trainingszeiten sind Dienstag 17:00 – 18:30 Uhr und Sonntag 16:00 – 17:30 Uhr / Trainingsort: Power Factory, Tangermünderstr. 129

Bei Interesse wendet Euch bitte an:

SOS-Kinderdorf e.V.
SOS-Familienzentrum Berlin
Patrizia Ganz
Alte Hellersdorfer Straße 77
12629 Berlin
Telefon 030 568910-0/-50
Telefax 030 568910-10
Patrizia.Ganz@sos-kinderdorf.de

Projektskizze als pdf-Dokument: Breakdance-Projekt SOS Familienzentrum 2017_2

Interkulturelle Woche Berlin vom 14. September bis 3. Oktober 2017 „Vielfalt verbindet“

Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der christlichen Kirchen. Sie wird von Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Migrantenorganisationen und Integrationsbeauftragten unterstützt und mitgetragen. Mit Festen, Podiumsdiskussionen, Gottesdiensten, kulturellen Ereignissen und interessanten Events setzen sich die Veranstalterinnen und Veranstalter der Interkulturellen Woche für ein friedliches und gerechtes Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen in unserer Gesellschaft und fïür einen Dialog auf Augenhöhe ein. Sie wollen auf die Situation von Migrantinnen/Migranten und Flüchtlingen aufmerksam machen, sensibilisieren und informieren.

Interkulturelle Woche 2017 in Berlin:

Das Motto der 43. Interkulturellen Woche lautet
„Vielfalt verbindet“

In Berlin findet die Interkulturelle Woche in diesem Jahr
vom 14. September bis zum 3. Oktober 2017 statt.

Das berlinweite Programmheft:
Programmheft 2017 mit Hinweisen auf Veranstaltungen in Brandenburg als pdf-Datei

Das Programm der interkulturellen Wochen für Marzahn-Hellersdorf als pdf-Datei:  interkulturelle-tage-programm_2017

Auf die folgenden Termine möchten wir Sie besonders hinweisen:
14. September 2017, um 18 Uhr Interreligiöses Gebet um Frieden und Podiumsdiskussion zur Eröffnung der 43. Interkulturellen Woche in der Genezareth-Kirche, Herrfurthplatz 14, 12049 Berlin (Neukölln)

18. September 2017, um 17 Uhr Veranstaltung „Weißt du, was ich glaube? Quiz der Religionen“ in der Katholischen Schule Salvator, Fürst-Bismarck-Str. 8-10, 13469 Berlin (Reinickendorf)

22. Oktober 2017, 14 Uhr 21. „Kunstauktion zugunsten von Projekten für Migranten und Flüchtlinge“, und 21. Oktober, 12 bis 18 Uhr, Galerieverkauf und Vorbesichtigung in der Kirche Zum Heiligen Kreuz, Zossener Straße 65, 10961 Berlin-Kreuzberg.

Online-Fotogalerie „Interkulturelle Woche vor Ort“
Der bundesweite Ökumenische Vorbereitungsausschuss bietet an, Fotos von Veranstaltungen zur Interkulturellen Woche auf http://www.interkulturellewoche.de/galerien/ikw_vor_ort zu veröffentlichen, um Eindrücke von den verschiedenen lokalen Interkulturellen Wochen an einem zentralen Ort zu präsentieren. Wenn Sie Ihre Fotos dafür zur Verfügung stellen wollen, senden Sie sie bitte an info@interkulturellewoche.de. Ansprechpartnerin ist Bianca Brohmer.

18.9.2017 Poelchaustraße (Marzahn-Mitte): Einladung zur Übergabe der Poelchau-Erinnerungsstele

Würdigung des Gefängnis- und Sozialpfarrers Harald Poelchau (1903–1972) und seiner Frau Dorothee (1902-1977)

Öffentliche Veranstaltung zur Übergabe der Poelchau-Erinnerungsstele am Montag, 18. September 2017

Programm:

ab 14.00 Uhr im Victor-Klemperer-Kolleg (Martha-Arendsee-Straße 15) mit Gesprächen,
Getränken und Imbiss, dann
ab 14.45 Uhr thematischer Teil,
etwa ab 16.30 Uhr Übergabeakt am Ort der Erinnerungsstele (Poelchaustraße, Ecke Märkische
Allee).

Beiträge des Victor-Klemperer-Kollegs, der Poelchau-Schule (Sportschule im Olympiapark) und des Wilhelm-von-Siemens-Gymnasiums (Biesdorf),
Referate und Grußworte u. a. von Dagmar Pohle (Bezirksbürgermeisterin), Harald S. Poelchau (in den USA lebender Sohn) und Dr. Christian Stäblein (Propst der Evangelischen Kirche).

Orte: Victor – Klemperer – Kolleg und Erinnerungstele

weitere Informationen und Programm

Veranstalter

Telefon: 030 / 4261228
E-Mail: huelsemann-beratung@t-online.de
Website: Ökumenische Forum Berlin-Marzahn

10.10.2017 Kiez-Treff West (Marzahn-NordWest): Gewürzcafé

„Gewürze gehören in jede Küche. Als Heilmittel, Statussymbol oder Währungseinheit waren sie früher so wertvoll wie heute das Erdöl. Welche Gewürze sind besonders gesund? Wo kommen sie her? Was ‘erzählen’ sie über andere (Ess-)Kulturen? Wie gelangten sie nach Europa? Seien Sie dabei beim Gewürzcafé! Bitte etwas zu essen und ein Gewürz mitbringen.

Wann: 10.10.2017, 16 Uhr
Wo: Kiez-Treff West, Ahrensfelder Chaussee 148, 12689 Berlin, direkt am S-Bhf. Ahrensfelde (Westausgang)

Eine Veranstaltung von weltgewandt.e.V. in Kooperation mit Kiek in – Soziale Dienste gGmbH, gefördert von BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“

16.9.2017 Alice-Salomon-Platz/Hellersdorf-Nord: Schöner leben ohne Nazis

Mit aktiver Unterstützung des Projekts Ponte:

Auf dem Fest „Schöner leben ohne Nazis“ feiern die Bürger/innen Marzahn-Hellersdorfs seit vielem Jahren Vielfalt, Demokratie und Toleranz. Die Zivilgesellschaft und viele Anwohner/innen setzen hier ein sichtbares Zeichen gegen neonazistische und menschenfeindliche Strömungen und Strukturen. Und das machen wir mit handgemachter und elektronischer Musik, einem politischen und kulturellen Rahmenprogramm und leckeren internationalen Speisen! Wir erwarten euch am 16. September auf dem Alice-Salomon-Platz am U-Bahnhof Hellersdorf!

Siehe auch:

Auf „Bunten Touren“ durch den Bezirk

Vor der Bundestagswahl: Umgeschaut in Marzahn und Hohenschönhausen Rot oder Blau?

LichtenbergMarzahn+ berichtet u.a. aus Marzahn-NordWest:

Lichtenberg/Marzahn-Hellersdorf. „Die große Aufregung ist eigentlich vorbei“, befindet ein älteres Ehepaar, das gerade seinen West Highland Terrier zum Nachmittagsspaziergang ausführt. In der Wittenberger Straße in Marzahn-Nord befindet ein im Januar 2017 bezogenes Flüchtlingsheim. Es liegt direkt gegenüber dem Wohnblock der Rentner. Rund 400 Menschen leben in der Gemeinschaftsunterkunft. Nein, die Befürchtungen, die im vergangenen Jahr deshalb herumgeisterten, hätten sich nicht bewahrheitet, sagt der Mann. Es gebe keine erhöhte Kriminalität, die Geflüchteten seien ziemlich unauffällig. Aber ihre Kinder seien laut, die spielten im Sommer bis 23 Uhr auf dem Hof. „Das stört.“ Und noch etwas habe die Bewohner des Viertels aufgebracht: „Vor dem Flüchtlingsheim haben sie teuren Rollrasen gelegt statt einfach Gras zu säen.“ Und der Spielplatz sei vom Feinsten, sogar mit Sonnensegel. „Für unsere Kinder gibt es so etwas nicht.“ Die Frau sagt: „Für die Flüchtlinge ist immer Geld da ist, vieles andere aber klappt nicht.“ Wie die schon lange versprochene Sanierung der Marcana-Grundschule. Auch der Zustand des Einkaufszentrums „Zu den Eichen“ sei beklagenswert: „Da gibt es viel Leerstand. Geblieben sind bloß Billigläden.“ Und verdichtet werde nun auch noch – jetzt baut die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge auf einer Freifläche an der Flämingstraße. Grün verschwindet. Beide betonen, dass sie weder von der AfD etwas halten würden, noch von den Linken. Und von den Grünen erst recht nichts. „Wir sind noch unentschlossen, wen wir wählen“, sagt die Frau. Marzahn-Nordwest ist der Stadtteil, in dem bei den Berlin-Wahlen 2016 prozentual am meisten Stimmen an die AfD gingen.

Weiterlesen

12.10.2017 Marzahn-Nord: Familien-Seminar zum Thema „Kommunikation mit Eltern: Erfahrungen, Visionen und Strategien“

Mit aktiver Unterstützung des Projekts Ponte präsentiert das Romaprojekt von Dr. Sufian Weise (AWO):

Familien-Seminar am 12.10.2017 zum Thema:

„Kommunikation mit Eltern: Erfahrungen, Visionen und Strategien“.

Ort:   Nachbarschafts- und Familienzentrum, Rosenbecker Str. 25/27, 12689 Berlin

Zeit:  09:30 Uhr bis 15.30 Uhr

Das Seminar soll Raum und Gelegenheit für eine gemeinsame Reflexion und

Diskussion von Praktiker*innen über die Möglichkeiten, Grenzen und

Bedingungen der Elternarbeit im schulischen und außerschulischen

Bereich geben. Das Programm entnehmen Sie bitte der Information im Anhang.

Wir würden uns freuen, Dich begrüßen zu können und mit Ihnen ins

Gespräch zu kommen.

Beste Grüße

Dr. Sufian Weise

Projektleiter

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V.

Interkulturelle Familienbildung für neu zugewanderte Kinder und Eltern

in den Stadtteilen Marzahn-Nordwest und Marzahn-Mitte

Schwarzwurzelstraße 48, 12689 Berlin

Tel.: 030 93 02 98 63

Fax: 030 99 28 21 08

E-Mail: s.weise@awo-spree-wuhle.de

Internet: www.awo-spree-wuhle.de

Internet: www.awo-spree-wuhle.de/roma-projekt/

Flyer und Programm als pdf zum herunterladen: Flyer_Familienseminar_2017

Pressemitteilung: Pressemitteilung

 

 

Ausschreibungen für die Jugendfonds der Partnerschaft für Demokratie Marzahn und Hellersdorf

Ab sofort haben Sie die Möglichkeit Projektideen im Rahmen des Jugendfonds der Partnerschaft für Demokratie Marzahn und Hellersdorf einzureichen. Die Formulare zum Einzureichen von Projektideen findet Ihr hier und hier.

Björn Höcke in Berlin: Beim Griechen in Suburbia

Die „taz“ berichtet:

AfD-Rechtsaußen Björn Höcke wollte in Berlin sprechen, schaffte es aber nur knapp. Auf der Bühne am Stadtrand leistete er sich auch einen Fauxpas.

Der thüringische AfD-Fraktionsvorsitzende Björn Höcke war am Samstagnachmittag zu Gast in Berlin – jedenfalls fast: Rund 50 Meter hinter der Stadtgrenze liegt das „deutsch-griechisch-bulgarische“ Restaurant, in der die von der Jungen Alternative und dem AfD-Verband Marzahn-Hellersdorf organisierte Veranstaltung stattfand. Räume in Marzahn-Hellersdorf selbst hätte ihre Partei nicht bekommen, sagte die Marzahner AfD-Politikerin Jeanette Auricht gleich zu Beginn – aus ihrer Sicht ein Beweis für „den grauenhaften Zustand der deutschen Demokratie“.

Auricht hat Chancen, als einzige direkt gewählte AfD-Kandidatin aus Berlin in den Bundestag einzuziehen: Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus im letzten Jahr bekam die AfD hier in Marzahn-Hellersdorf 23,6 Prozent der Zweitstimmen und wurde so mit einem hauchdünnen Vorsprung vor der Linkspartei stärkste Kraft in dem von Plattenbauten, aber auch Einfamiliensiedlungen geprägten Bezirk. Für den Wahlkampfendspurt hatte sie sich nun also prominente Unterstützung geholt, und das kam gut an: Die knapp 200 Stühle im Saal waren voll.

Weiterlesen

Am 09.09.2017 lud der AfD-Bezirksverband Marzahn-Hellersdorf zu einem sogenannten „Wahlkampftag“ in das Restaurant „Mittelpunkt der Erde“ in Hönow (Brandenburg) ein. Als ReferentInnen traten Björn „Bernd“ Höcke (AfD), Jeannette Auricht (AfD) und Thorsten Weiß (Junge Alternative) auf.
Neben Andreas Wild (AfD, fraktionslos im AGH) und Gunnar Lindemann (AfD), die sich als Veranstaltende durch das Begrüßen der Gäste hervortaten, waren Lars Niendorf (NPD-Aktivist), Peter Feist (Compact-Magazin), Siegfried Daebritz (PEGIDA-Organisator), Manfred Rouhs (Pro Deutschland), Heidemarie Piachnow (Pro Deutschland), Johannes Sondermann (AfD) und zahlreiche weitere Anhänger*innen der völkischen Ideologie Höckes anwesend.

Quelle und Bilder: https://www.flickr.com/photos/144260666@N08/sets/72157685796303441

Siehe auch: Höcke warnt vor „kultureller Kernschmelze“ durch Zuwanderung

Höcke will Gerechtigkeit – für Deutsche

„Entsorgen“: AfD-Chef Meuthen legt noch einen drauf

AfD-Höcke: „Wir verlieren gerade unsere Heimat“

26.9.2017 Haus Kompass (Hellersdorf): Vernissage der Kunstausstellung ,,Creativas 2017″

Via MaMis en Movimiento:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir freuen uns, Sie zur Vernissage der Kunstausstellung ,,Creativas 2017″ einladen zu dürfen.
Diese Kunstausstellung von MaMis en Movimiento e.V. findet in ihrem 5.Jahr wieder im Rahmen der Interkulturellen Tage in Marzahn-Hellersdorf statt. Dieses Mal nehmen an der Ausstellung sieben Künstlerinnen: Alma Corona, Agatha Koch, Barbara Konieczna, Bianca Monroy, Bisera Redzepovic, Estrella Betancor und Silvia Noblecilla teil.
Musik für die Vernissage kommt von der Musikgruppe ,,Ambares“.
Wo?: KOMPASS-Haus im Stadtteil, Kummerower Ring 42, 12619 Berlin
Wann?: Vernissage am 26. September um 17.00 Uhr.
Eintritt frei
Informationen & Anmeldung: hellersdorf@mamisenmovimiento.de

Die Ausstellung findet bis zum 31.Oktober statt. Keep reading →

21.9.2017 Alte Börse Marzahn: Meet up: Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen Німецько-Українські зустрічі

Wir laden Euch und Sie herzlich zu unserer Abendveranstaltung #MEETUP2017 am 21.09.2017 in der Alten Börse Marzahn Berlin ein.

Anmeldung und Programm: https://www.meetup2017.de/de/anmeldung/event/

Freuen Sie sich auf einen inspirierenden und lebendigen Abend mit klugen Gesprächen, Ausstellungen #YellowBlue und „Berühmte Ukrainer“ von Illustratoren der ukrainischen Künstlergruppe Pictoric, ukrainischem Ethno-Jazz mit Leleka, der Theatergruppe WHEELS und kulinarischen Leckerbissen. Schirmherr des Programms ist der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller.
#meetup_evz #CivilSocietyCooperation #ukrainiansinberlin #MemorialDeutschland #UkraineCalling #DeutscheAssoziationderUkrainisten #nost
Наш #MEETUP2017 Івент відбудеться 21.09.2017 у Берліні.
Реєстрація та програма: https://www.meetup2017.de/uk/anmeldung/event/
Радійте надихаючому і веселому вечору із розумними розмовами, виставками #YellowBlue та «Відомі українці» ілюстраторів української мистецької групи Pictoric українському етно-джазу з Lelèka та кулінарним смаколикам. Під патронатом мера м. Берлін Міхаеля Мюллера.

„Kinder im Blick – Ein Kurs für Eltern in Trennung“

Liebe KollegInnen,
meine Kollegin Frau Laske und ich werden am Mittwoch, den 4. Oktober wieder den Kurs „Kinder im Blick – Ein Kurs für Eltern in Trennung“ anbieten. Der Kurs umfasst insgesamt 6 Sitzungen à 3 Stunden, die jeweils mittwochs zwischen 15.30 und 18.30 Uhr stattfinden werden (mit Ausnahme der Herbstferien). Die Eltern sollten (möglichst beide) getrennt an verschiedenen Kursen teilnehmen. Der Kurs behandelt drei grundlegende Fragen:
– Wie kann ich die Beziehung zu meinem Kind positiv gestalten und seine Entwicklung fördern?
– Was kann ich tun, um Stress zu vermeiden und abzubauen?
– Wie kann ich den Kontakt zum anderen Elternteil im Sinne meines Kindes gestalten?
Das betroffene Kind sollte mindestens drei Jahre alt sein und die Eltern sollten Kontakt zum Kind haben.
Die teilnehmenden Eltern erhalten eine Arbeitsmappe, in der sie die Kursthemen für sich nachlesen und -arbeiten können. Für diese Mappen und andere organisatorische Dinge wird eine Kostenbeteiligung von 15,-€ erhoben.

Keep reading →

„Wir sind Marzahn“: Filmvorführungen zu den „Interkulturellen Tagen“

Es ist geschafft – die jungen Filmemacher*innen von #WirsindMarzahn #WirsindMarzahnHellersdorf haben insgesamt sechs Filmbeiträge produziert.

Im Rahmen der Filmvorführungen zu den „Interkulturellen Tagen“ freuen wir uns sehr darauf, gemeinsam mit Euch zu den Themen Flucht und Migration ins Gespräch kommen.

SAVE THE DATE:
18.09.2017, 17 – 20 Uhr, Stadtteilzentrum Kiek In, Rosenbecker Str. 25-27, 12689 Berlin
19.09.2017, 17 – 20 Uhr, Stadtteilzentrum im Kompass (Kummerower Ring 42, 12619 Berlin)
20.09.2017, 18 – 20 Uhr, Jugendkulturzentrum die Klinke (Bruno-Baum-Straße 56, 12685 Berlin)
21.09.2017, 17 – 20 Uhr, Stadtteilzentrum Mosaik (Altlandsberger Platz 2, 12685 Berlin, Eingang über Pritzhagener Weg)
26.09.2107, 17 – 20 Uhr, SOS-Familienzentrum (Alte Hellersdorfer Str. 77, 12629 Berlin)
28.09.2017, 15.30 – 17.30 Uhr, Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost (Albert-Kuntz-Straße 58, 12627 Berlin)

Infos auch unter: www.facebook.com/WirSindMarzahn/

Berlin kommt zum Gespräch über Integration zusammen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Andreas Germershausen, Integrationsbeauftragter des Senats, sucht bei Gesprächsreihe „Integration im Dialog“ Kontakt zu den Bezirken.

Der Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration, Andreas Germershausen, hat am Dienstagabend seine Gesprächsreihe „Integration im Dialog“ in Reinickendorf gestartet. An sechs Tischen sprach er im Hermann-Ehlers-Haus mit rund 120 Reinickendorfern darüber, wie die Integration und Partizipation Geflüchteter besser gelingen kann. Unterstützt wurde er von Sozialstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) und Bezirks-Integrationsbeauftragten Oliver Rabitsch.

Weiterlesen

Die nächste Gesprächsrunde findet am 14.9.2017 in Spandau statt: Gesprächsrunde zur Integration

Allgemeine Infos für alle Bezirke zur neuen Gesprächsreihe „Integration im Dialog“ und Möglichkeit einen Newsletter zu bestellen gibt es hier: http://www.berlin.de/lb/intmig/integration-im-dialog/

14.10.2017 Sporthalle/Satre Gymnasium (Hellersdorf-Nord): Babylonischer Wanderpokal

Babel e.V. organisiert am 14.10.2017 den Babylonischen Wanderpokal unter dem Motto „Fußball gegen Rassismus, Sexismus & Homophobie“.

Beginn: 9.30 Uhr

Ort: Kyritzer Straße 90 in der Sporthalle des Satre Gymnasiums

5 Euro Gebühr pro Team

Anmeldung unter: panuhbabylon@gmx.de

Infos auch via www.facebook.com/hausbabylon/

http://www.haus-babylon.de

 

18.9.2017 Alice Salomon Hochschule (Hellersdorf-Nord): „Förderung der Interkulturellen Kompetenz: Zusammenarbeit im Team“

Via MaMis en Movimiento e.V.:
 
Sehr geehrte/r Damen/Herren,
Unsere Gesellschaft wird immer internationaler. Mehrsprachigkeit ist daher eine wichtige Ressource – für den Einzelnen, aber auch für die gesamte Gesellschaft.
Mit dieser Seminar „Förderung der Interkulturellen Kompetenz: Zusammenarbeit im Team“ möchte MaMis en Movimiento e.V. die Personen bzw. Einrichtungen unterstützen, welche mit Personen die einen Migrationshintergrund haben zusammenarbeiten.
Es sollen unter anderem unterschiedliche Strategien vermittelt werden, um die Partizipation zu fördern. Diese Erfahrungen sollen verallgemeinert werden. Außerdem soll erreicht werden, dass es zu einem Austausch zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor kommt. Bei den Methoden der Entwicklung und Vertiefung beruflicher Schlüsselkompetenzen setzen wir auf erfahrungsorientierte Lernmethoden. Die Gruppe bzw. der Einzelne in der Gruppe bekommt die Möglichkeit sich selbst in Interaktion zu erfahren. Dabei wird agiert, kommuniziert, nachgedacht, erlebt und gefühlt.
Anbei schicke ich den Flyer für das Seminar:
Seminare für die Institutionen und Bezirksverwaltung: Richtet sich an Vertreter und Mitarbeiter von öffentlichen Einrichtungen und Verwaltung des Bezirkes als Werkzeug bei ihrer Arbeit mit dem betroffenen Personenkreis.
– „Förderung der Interkulturellen Kompetenz: Zusammenarbeit im Team“, mit Frau Dr. Claudia Zuleta, am Montag den 18.Sep.2017, von 10 bis 14 Uhr.
Allgemeine Information:
• Organisiert von MaMis en Movimiento e.V.
• Alle Seminare werden in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin stattfinden.
• Gefördert durch das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
• Sprache: Deutsch
• Der Teilnahme ist kostenlos.
• Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt.
• Teilnahmebescheinigung
• Anmeldung: hellersdorf@mamisenmovimiento.de

Berlin will neues Konzept für Geflüchtete entwickeln

Das „Neue Deutschland“ berichtet:

Integrationsbeauftragte Germershausen: Kernpunkte sind eine akzeptable Wohnsituation, der Spracherwerb oder der Zugang zum Arbeitsmarkt

Berlin. Das Land Berlin will gemeinsam mit der Stadtgesellschaft ein neues Maßnahmenpaket für die Integration erarbeiten. »Wir entwickeln gerade ein neues Konzept für die Integration und Partizipation von Geflüchteten«, erklärte Berlins Integrationsbeauftragter, Andreas Germershausen, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Dienstagausgabe). Ziel der Integration soll es sein, so Germershausen, die »Menschen, die geflohen sind und damit ihren Lebenskontext aufgeben mussten, dabei zu unterstützen, das eigene Leben möglichst schnell wieder selbst bestimmen und gestalten zu können«.

Weiterlesen

Siehe auch:

Integration von Geflüchteten „Der Großteil der Menschen wird bleiben“

„Autonome Nationalisten Berlin“ geben auf

Der „Blick nach Rechts“ berichtet erfreuliches für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf:

Neonazi-Splittergruppe in der Hauptstadt erklärt ihre Auflösung. Ein für Samstag geplante Aufmarsch fiel ins Wasser.

 

Das Ostberliner Grüppchen „Autonomen Nationalisten Berlin“ (AN-Berlin) gibt seine Auflösung bekannt. Seit Mittwoch heißt es auf der Homepage der neonazistischen Kleinstgruppe: „Nach mehreren und längeren Gesprächen haben wir beschlossen nicht weiter als ‚Autonome Nationalisten Berlin’ aufzutreten oder unter diesem Namen weiter zu machen“. Der Zusammenschluss löst sich damit nach nicht einmal zweijährigem Bestehen schon wieder auf. Die wenig aufschlussreiche Erklärung: „Wir hatten unsere Höhen und Tiefen doch irgendwann ist auch mal Schluss. Ab jetzt geht jeder wieder seinen eigenen Weg“, so die Neonazi-Clique.

Selbst zu Höchstzeiten zählten sie keine zehn Personen. Der braunen Minigruppe waren die ehemaligen NPD-Kandidaten Kai Schuster und Lukas Lippitz sowie der Nachwuchs-Neonazi Marcel R. zuzurechnen. Sie war der Hauptstadt-Ableger des 2016 gebildeten bundesweiten Neonazi-Netzwerks „Antikapitalistisches Kollektiv“ (AKK) und hatte ihren Tätigkeitsschwerpunkt im Ostberliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf, wo sie besonders durch Aufkleber und Graffitischmierereien auffiel. Mit dem gleichnamigen Label „Autonome Nationalisten Berlin“, das von der „KS-Tor“ und anderen Kameradschaften Mitte der 2000er Jahre zeitweilig genutzt wurden, hatte der Zusammenschluss aber nichts zu tun.

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7.10.2017 Garten der Begegnung: Einladung zum Mond- und Drachenfest 2017

ACHTUNG Terminverschiebung!

Aufgrund der schlechten Wetteraussichten wird das Mond- und Drachenfest nicht wie geplant am Samstag (02.09.) im Garten der Begegnung stattfinden, sondern erst am 07.10.2017!

TẾT TRUNG THU 2017

Einen Einblick in die vietnamesiche, traditonelle Kultur können Besucher des Gartens der Begegung am 07.10.2017 um 15:00 Uhr erleben: Das Mond- und Drachenfest.

Das Mondfest oder Mittherbstfest wird in Vietnam am 15. Tag des 8. Monats nach dem traditionellen chinesischen Mondkalender begangen. Um das Mondfest ranken sich viele Legenden, ursprünglich war das Fest ein Entefest. Gefeiert wird an diesem Termin die Schönheit des Mondes, der für die Fülle des Lebens und Wohlstand steht.

Die Kinder erhalten dann kleine Geschenke, es werden die traditionellen „Mondkuchen“ gereicht und Löwen- und Drachentänze in farbenprächtigen Kostümen dargeboten.

Das Mond- und Drachenfest findet seit einigen Jahren im Quartier Mehrower Allee statt und erfeut sich jedes Jahr großer Beliebtheit. Schauen Sie doch auch gerne vorbei!

Quelle

 

Bericht vom Bürger*innen-Gespräch zu zivilgesellschaftlichen Engagement im Stadtteil im SOS Familienzentrum in Hellersdorf-Nord

Das Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade, das Projekt Ponte und die Willkommenskultur des SOS Familienzentrums Berlin  hatten interessierte Einwohner*innen des Stadtteils Hellersdorf-Nord am 24.8.2017 zu einer offenen Diskussionsrunde über zivilgesellschaftliches bzw. demokratieförderndes Engagement eingeladen.  Zudem sollte auch über gelungene bzw. gelingende Formen der Integration der neuen Nachbarschaft gesprochen werden.

Eingeladene Gäste zu dieser Veranstaltung waren Rami Syriani für den Integrationsbeirat, Beatrice Morgenthaler als Sprecherin des Bündnisses für Demokratie & Toleranz in Marzahn-Hellersdorf, Elisabeth Peters von  Polis* und Michael Trube von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus. Mit Ihnen wollten wir über die aktuelle Entwicklung im Stadtteil sprechen und auch darüber inwiefern Rechtsextremismus bzw. allgemein menschenfeindliche Positionen im Sozialraum bzw. Alltag ein Problem darstellen? Und was jeder einzelne gegebenenfalls dagegen unternehmen könnte? Keep reading →

JFE UNO & Projekt Ponte: Workshops und Ausflüge zu den U18-Wahlen

Das Projekt Ponte unterstützt die JFE UNO in Marzahn-Nord finanziell bei der Durchführung von verschiedenen Angeboten an Jugendliche aus dem Stadtteil mit Blick auf die bevorstehenden U18-Wahlen in Marzahn-Hellersdorf:

Geplant ist eine Umfrage zu erstellen, mit der wir den Wissenstand und die Interessen unserer Besucher zum Thema Wahlen, Demokratie und Politik abfragen möchten. Auf der Grundlage der Auswertung werden Workshops und Ausflüge geplant und durchgeführt, die die Kinder und Jugendlichen ansprechen, ihren Interessen gerecht werden und sie in ihrem Wissenstand dort abholen, wo sie grade stehen.  Alle Angebote sollen auch interkulturelle Inhalte enthalten und unsere neuen Besucher aus der Unterkunft in der Wittenberger Straße mit ansprechen und einbeziehen, sodass auch eine neue Gruppendynamik aus „alten“ und „neuen“ Besuchern entsteht.

40 Jahre Marzahn: Die fünf Gesichter des Bezirks

40 Jahre Platte: #Marzahn ist wieder gefragt:

Vor ein paar Tagen bin ich losgezogen, um die Wahrheit über Marzahn zu finden. Ein Leser hatte mich auf die Idee gebracht. Er regte sich darüber auf, dass ich eine Frau mit dem Satz zitiert hatte, sie ziehe niemals nach Marzahn. Warum ich das einfach so übernehme, fragte der Leser, warum ich nicht nachfrage. Ein anderer warf mir Marzahn-Bashing vor.

Es war ein interessanter Vorwurf, denn als Kind hätte ich alles gegeben, um nach Marzahn zu ziehen. Wir wohnten am Nöldnerplatz, das Haus befand sich auf einem Hof mit Kohlenhaufen, morgens wurde ich vom Schippen der Heizer wach, wenn meine Mutter die Fensterbretter abwischte, waren sie schwarz vom Ruß.

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15.9.2017 Cottbusser Platz (Hellersdorf-Nord): Café auf Rädern lädt ein zum Geburtstagskaffeetrinken

Am Freitag, den 15. September 2017, ab 14:00 Uhr lädt das Café auf Rädern zum Geburtstagskaffeetrinken ein. Am U-Bahnhof Cottbusser Platz wird der Tisch mit Kaffee, Tee und Kuchen gedeckt und alle Nachbarn des Schleipfuhlviertels sind eingeladen, daran Platz zu nehmen. Damit wird das dreijährige Jubiläum des mobilen Straßencafés gefeiert.
Seit September 2014 ist Barbara Jungnickel mit dem Café auf Rädern im Viertel rund um den Kastanienboulevard unterwegs und kommt mit vielen Nachbarn über das, was die Menschen im Alltag bewegt, ins Gespräch. An dem kleinen Klapptisch nehmen sowohl Stammgäste Platz als auch Menschen, die das Projekt vorher noch nicht kannten. Das Café auf Rädern ist in diesen drei Jahren zu einer Institution im Viertel geworden.
Das Café auf Rädern ist ein Kooperationsprojekt der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Hellersdorf und der Volkssolidarität. Finanziert wird es bis Ende des Jahres aus Mitteln der Deutschen Klassenlotterie und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
E-Mail: cafe-auf-raedern@gmx.de
 

Wahlenthaltung: Nichtwähler – die unbekannte Spezies

Via „Deutschlandfunk“:
Warum entscheidet sich jemand, von seinem Wahlrecht keinen Gebrauch zu machen? Die Gründe sind unterschiedlich. Immerhin: Es wird wieder mehr gewählt. Das könnte an der Flüchtlingspolitik liegen, meinen Experten – und warten gespannt auf die Zahlen zur Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl.
„Guten Tag. Entschuldigen Sie bitte, darf ich Ihnen das mitgeben?“ – „Ja, danke.“ – „Bitte.“ Es ist ein sonniger Nachmittag im Ost-Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Der Bezirksverband der Linkspartei hat einen kleinen Klapptisch aufgestellt. Ein leuchtend roter Sonnenschirm spendet der kleinen Gruppe Schatten. „Möchten Sie vielleicht etwas mitnehmen von der Linkspartei? Das ist das Kurzwahlprogramm. Vielleicht auch noch die Wahlzeitung dazu?“