Bundeswettbewerb Europäische Stadt

Via „Quartiersmanagement Berlin – Soziale Stadt“:

Noch bis zum 20. Juli 2018 bewerben: Das Bundesinnenministerium lobt aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres 2018 den Bundeswettbewerb „Europäische Stadt: Wandel und Werte – Erfolgreiche Entwicklung aus dem Bestand“ aus.

Ausschnitt vom Plakat des Wettbewerbs. Grafik: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Der Preis wird unter dem Dach der Bund-Länder-Städtebauförderung und der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gemeinsam mit den Ländern und Kommunalen Spitzenverbänden vergeben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 200.000 Euro.

Mit dem Wettbewerb sollen herausragende Konzepte und Projekte für einen zukunftsweisenden Umgang mit dem baukulturellen Erbe im städtebaulichen Kontext ausgezeichnet werden. Städte und Gemeinden sind aufgerufen, Wettbewerbsbeiträge aller Umsetzungsstufen – sei es ein Konzept oder ein realisiertes Projekt – einzureichen.

Stadtgebäude, Stadtraum, Stadtleben und Stadtbürger

Vier Wettbewerbskategorien bieten die Möglichkeit, kommunale Strategien, Konzepte und Potenziale für einen in die Zukunft gerichteten Umgang mit dem wandelnden Stadt- und Ortsbild sowie dem Zusammenleben in Städten und Gemeinden offensiv darzustellen. Das Preisgeld soll neue Projekte beziehungsweise bestehende oder neue Initiativen wirksam unterstützen.

Wettbewerbsbeiträge können in den vier Kategorien Stadtgebäude, Stadtraum, Stadtleben und Stadtbürger eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 20. Juli 2018.

Quelle

Berliner Senat investiert 42 Millionen Euro in die Integrationspolitik

Pressemitteilung des Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration:

Die Partizipation der Migrantinnen und Migranten ist ein Schwerpunkt der Berliner Senatspolitik. Partizipation heißt Teilhabe. Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte sollen überall gleiche Rechte und Chancen haben und in allen gesellschaftlichen Bereichen repräsentiert sein.

Aber was kostet Integration? Wie viel Geld gibt der Senat für jährlich für integrationspolitische Programme aus?

Nach einer Abfrage bei den einzelnen Senatsverwaltungen im Auftrag des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge lassen sich die verschiedenen Maßnahmen konkret beziffern. Die interne Auswertung ergab, dass der Senat jährlich 42 Millionen Euro für zusätzliche integrationspolitische Förderprogramme ausgibt. Weil alle Senatsverwaltungen innerhalb ihrer Kompetenz Integration und Partizipation fördern, können sehr vielfältige Zielgruppen erreicht werden. Dazu gehören nicht nur Geflüchtete. Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten, Zuwanderer aus der EU sind weitere Zielgruppen auch Migrantenorganisationen, ethnische Minderheiten und gezielt auch Familien, Kinder und Frauen.
Den Löwenanteil erhält dabei das erfolgreiche Berliner Landesrahmenprogramm Integrationslotsinnen und Integrationslotsen. Integrationslots/innen und Stadtteilmütter vermitteln dabei zwischen Migrantinnen und Migranten und Behörden oder Bildungs-, Gesundheits- und Jugendeinrichtungen (http://www.berlin.de/lb/intmig/themen/integrationslots-innen/). Diese aufsuchende Arbeit beansprucht fast 7 Millionen Euro. Den Berliner Bezirken stehen insgesamt 9,2 Millionen Euro im Rahmen des Integrationsfonds zur Verfügung.

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Tag der offenen Gesellschaft: „… dann bekommt man ein ganz anderes Bild von Deutschland“

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet:

Die deutsche Regierung droht an der Asylpolitik zu zerbrechen – und im ganzen Land treffen sich Menschen zum „Tag der offenen Gesellschaft“. Ein Besuch bei den vielleicht letzten Enthusiasten Deutschlands.

Am Ende dieser Woche wollen sie die Welt retten, wenigstens ein bisschen. Und weil das hier Deutschland ist, ist Kartoffelsalat das Mittel der Wahl. Er kommt um elf Uhr, in einer Tupperdose, steht dann auf einem Biertisch zwischen polnischen Süßigkeiten, Gebäck und Thermoskannen mit Kaffee. Drumherum sitzen Menschen und reden, in Marzahn, einem Plattenbauviertel im äußersten Osten Berlins.

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Ein buntes Stadtteilfest für alle auf dem Alice-Salomon-Platz – einfach vorbeikommen!

Am Samstag, dem 23. Juni 2018, von 13:00 bis 19:00 Uhr, feiern über 40 Vereine und Einrichtungen auf dem Alice-Salomon-Platz ein buntes Stadtteilfest mit Bühne, Ständen, Musik, Sport, Essen und Unterhaltung für Groß und Klein und alle sind herzlich eingeladen!

Karussell und Hüpfburg, Jugendverkehrsschule und Graffiti, Ehrenamtsbörse und Peter-Weiß-Bibliothek: alle Altersgruppen kommen auf ihre Kosten. Auf der Bühne gibt es Drachentanz und Cheerleader, Kinderballett und Musikschule, einen Beatboxer und zum Abschluss die “Cosmonautix”.

Um 16:00 Uhr findet der Flashmob “Hellersdorf tanzt!” statt. Die Choreographie wurde von einer Tanzgruppe aus dem “Kompass” entwickelt. Kurzentschlossene können auch noch mit den online-Übungsvideos einsteigen und dann mittanzen.

Das Fußballturnier findet mittlerweile in zwei Teilen statt: Teams ab 14 Jahren treten bereits am Freitag, dem 22. Juni 2018, ab 16:00 Uhr, in der Turnhalle der Caspar-David-Friedrich-Oberschule gegeneinander an, Teams bis 14 Jahre spielen am Samstag, dem 23. Juni 2018, ab 12:00 Uhr, in der Halle des Oberstufenzentrums/Rahel-Hirsch-Schule um den Pokal. Auf dem Alice-Salomon-Platz gibt es außerdem eine Fläche für Basketball und weitere sportliche Aktivitäten.

Ein buntes Stadtteilfest für alle – also nix, wie hin!

Anmeldungen für die Fußballturniere per E-Mail: Gabriele.Kokel@ba-mh.berlin.de. oder Tel.: (030) 902 93 24 22.

Weitere Informationen: www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/politik-und-verwaltung/aemter/jugendamt/aktuelles/artikel.712368.php

Jahresbericht 2017 zur Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf erschienen!

Polis* – die bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf – hat den aktuellen Jahresbericht für 2017 veröffentlicht!

Den Bericht könnt Ihr hier als pdf-Dokument herunterladen: POLIS_DeBe_2017_DOWNLOAD

Eine gedruckte Papierversion könnt Ihr direkt über Polis* beziehen:

Elisabeth Peters

POLIS* – Bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung

am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

Rathaus Marzahn-Hellersdorf

Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin

+49.0.30 99 27 50 96

+49.0.30-99 27 50 97 fax

polis@stiftung-spi.de

www.stiftung-spi.de/

Siehe auch: Jahresbericht Demokratieentwicklung 2017 in Marzahn-Hellersdorf von Polis*

 

 

 

„Zusammenhalt stärken in Marzahn-Hellersdorf“ – ASH lädt zur öffentlichen Podiumsdiskussion

Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf:

Am Samstag, dem 29. Juni 2018, um 19:30 Uhr, lädt die Alice Salomon Hochschule Berlin zur öffentlichen Podiumsdiskussion, über den Zusammenhalt in der Kommune Marzahn-Hellersdorf, über Demokratieentwicklung und politische Teilhabe im Zeitalter der Verunsicherung in das Freizeitforum Marzahn, Marzahner Promenade 51, in 12679 Berlin, ein. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle spricht das Grußwort, Petra Pau, Vizepräsidentin des Bundestags, nimmt an der Diskussion neben interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft teil.

Die Veranstaltung markiert den öffentlichen Auftakt des Forschungsprojektes “Demokratieferne Auffassungen in einer Kommune als Herausforderung für sozialräumliche Demokratieentwicklung”. Das Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, ergründet einerseits die Ursachen für die Entstehung demokratieferner Auffassungen und andererseits die notwendigen Voraussetzungen für Demokratienähe in einer Kommune am Beispiel des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf.
Die Ergebnisse wollen die Professorinnen und Professoren mit den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks diskutieren, um ihre Wünsche und Bedürfnisse zum Zusammenleben im Bezirk zu erfahren. Ziel ist es, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem der Bürgerwille stärker in der Kommunalpolitik verankert werden kann.

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Siehe auch:

Diskussion über Demokratie im Freizeitforum Marzahn

55 Berliner Träger für Demokratie gegen Rechtspopulsimus

Berlin Träger aus dem sozialen Bereich haben heute eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, bei dem auch unser Träger, die pad gGmbH, Mitinitiatorin ist. Die 55 Unterzeichner_innen treten für eine menschenrechtsorientierte Haltung in ihrer Arbeit ein, bei der die Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht(sidentität), sexueller Orientierung, Alter oder körperlicher Verfassung im Mittelpunkt stehen. Sie wenden sich gemeinsam gegen eine Kultur der Diffamierungen ihrer Arbeit durch die AfD auf Bunds- , Landes- und Bezirksebene. Mit dabei sind Träger der Stadtteil- und Jugendarbeit (u.a. Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH) genauso wie Beratungsprojekte (u.a. MBR Berlin) und Migrant_innenselbstorganisationen (u.a. TBB Berlin-Brandenburg). Explizit wenden sie sich gegen die Bemühungen der AfD, die mit einer Kultur der Behauptungen und Unterstellungen, Träger, Projekte und zivilgesellschaftliche Bündnisse zu diffamieren und mundtot zu machen versucht. Andreas Wächter, Geschäftsführer der pad gGmbH, betont: „Wir wollen die Deutungshoheit nicht der AfD überlassen. Wir wollen mit vielen Menschen zusammen für eine solidarische, inklusive Stadtgesellschaft einstehen.“ Die vollständige Pressemitteilung ist hier nachlesbar.

Siehe auch:

Vereine gegen die AfD: Sich nicht mürbe machen lassen

Zivilgesellschaft steht gegen die AfD auf

Debatte Ostdeutsche und Migranten: Nicht in die Fallen tappen

Anetta Kahane von der Amadeu-Antonio-Stiftung kommentiert die aktuelle Debatte in der „taz“:

Der Vergleich von Ostdeutschen und Migranten ist beliebt. Doch er beruht auf einem groben Denkfehler. Eine Replik auf Naika Foroutan.

In einem Interview mit der taz hat Naika Foroutan eine Studie angekündigt, in der die Lage der Ostdeutschen und der Migranten verglichen wird. Mit der Fragestellung, ob nicht beide Gruppen genauso diskriminiert werden und damit Erlebniswelten teilen, die geprägt sind von Demütigung, Abwertung und Benachteiligung. Täter in beiden Fällen: der Westen.

Nun, vergleichen kann man alles. In den ersten Jahren nach der Einheit, als im Osten ganze Landstriche von Rechtsextremen beherrscht und sichtbare Minderheiten aller Art gehetzt und getötet wurden, gab es kaum Ost und West vergleichende Forschung zu Rassismus oder Antisemitismus. Das war eine vertane Chance. Das zentrale deutsche Thema, der Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, war bis auf wenige Ausnahmen ausgeblendet.

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Weitere Debattenbeiträge:

Sind Ostdeutsche auch Migranten? (NDR am 11.6.2018)

Willkommen im Club (Zeit vom 20.5.2018)

Sind Ossis auch nur Migranten? (Spiegel vom 19.5.2018)

Schloss Biesdorf: Ausstellungen „mancherorts“ und „examining the edge – peripheries in the mind and the city“

Eröffnung beider Ausstellungen am Sonntag, 24.06.2018 um 18.00 Uhr

„mancherorts“ – Arbeiten von Kirsten Johannsen, Bärbel Schlüter und Birgit Szepanski

Im Obergeschoss des Schlosses zeigen Kirsten Johannsen, Bärbel Schlüter und Birgit Szepanski Installationen, Objekte und Fotografien zu urbanen Erkundungen. Die Ausstellung mancherorts lenkt die Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung von Stadt. Die Künstlerinnen greifen in der jeweiligen eigenen Arbeitsweise urbane Beobachtungen für ortsbezogene Arbeiten auf: ihre Atmosphären, ihre ästhetischen Erfahrungsräume und ihre Geschichte(n).

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„Examining the edge – peripheries in the mind and the city“ – Kooperation mit der der Fachklasse Experimenteller Film und Medienkunst der UdK Berlin unter Leitung von Prof. Nina Fischer und Dr. Marjan Sharifi

Im Erdgeschoss des Schlosses ist die Ausstellung „Examining the edge – peripheries in the mind and the city“ zum gleichnamigen Seminar der Fachklasse Experimenteller Film und Medienkunst der UdK Berlin unter Leitung von Prof. Nina Fischer und Dr. Marjan Sharifi zu sehen. Die Studierenden der UdK Berlin entwickeln künstlerische Positionen zum Leben in der räumlichen sowie mentalen Peripherie. In Kooperation mit Schloss Biesdorf, Künstlerische Leitung: Karin Scheel – Im Rahmen von Make City, Berlin Remixing / Stadt neu gemischt.

Zu den Ausstellungen gibt es ein umfassendes Begleitprogramm, zu finden auf www.labor-m.berlin

Quelle: http://schlossbiesdorf.de/de/ausstellungen/aktuell/

Soziale Stadt: Senat überprüft Quartiersmanagement-Kulisse

Via Quartiersmanagement Berlin:

Seit 1999 setzt Berlin in sozial benachteiligten Gebieten mit Erfolg das Instrument das Quartiersmanagement (QM) ein. Die QM-Verfahren sind dabei immer zeitlich befristet, der Umsetzungsstand wird in regelmäßigen Abständen überprüft. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat nun die Zielerreichung in 16 potenziellen Verstetigungsgebieten gutachterlich überprüfen lassen.

Im Ergebnis des Gutachtes werden die folgenden neun QM-Gebiete Ende 2020 aus der Sonderförderung entlassen:

• Mariannenplatz, Werner-Düttmann-Siedlung (Friedrichshain-Kreuzberg)
• Ackerstraße (Mitte)
• Körnerpark, Schillerpromenade, Lipschitzallee/ Gropiusstadt (Neukölln)
• Mehrower Allee, Marzahn-Nord (Marzahn-Hellersdorf)
• Bülowstraße/ Wohnen am Kleistpark (Tempelhof-Schöneberg).

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Flüchtlingsunterkunft Murtzaner Ring

In einem Brief an die Bürger hat Bürgermeisterin Dagmar Pohle über die geplante neue Unterkunft für Geflüchtete am Murtzaner Ring 68 in Marzahn informiert. Drei Häuser für 400 Bewohner sollen entstehen, Baubeginn: Anfang 2019…

Marzahn-Hellersdorf. Mit einem Brief, der Informationen zur geplanten Flüchtlingsunterkunft am Murtzaner Ring 68 enthält, hat sich Marzahn-Hellersdorfs Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) an die Bürger gewandt. Danach sollen dort drei Häuser mit jeweils sechs Geschossen entstehen. Die Anordnung der Gebäude erfolgt versetzt, d.h. dem gebogenen Straßenverlauf folgend. Die Module können sowohl innen als auch an den Außenfassaden farblich gestaltet werden. Es wird ausreichend Abstandsflächen zu den vorhandenen Wohngebäuden geben, sodass Nachbargrundstücke nicht belastet werden. Insgesamt werden nach Inbetriebnahme im Jahr 2020 rund 400 Menschen in der Unterkunft leben können. Nach dem Erstbezug werden die drei Gebäude für fünf Jahre als Gemeinschaftsunterkunft zur ausschließlichen Unterbringung von Geflüchteten und Asylsuchenden genutzt. Danach ist laut Pohle die parallele Nutzung sowohl als Gemeinschaftsunterkunft als auch als reines Wohnhaus für andere Menschen vorgesehen. Aufgrund der späteren Nutzungsabsicht werde darauf geachtet, dass von Anfang an alle notwendigen baulichen Vorkehrungen getroffen werden, die aufwändige nachträgliche Umbaumaßnahmen vermeiden helfen. Geplant ist der Baubeginn Anfang 2019. Die Auswahl des Standortes und den Bau der Einrichtung verantwortet der Senat. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf hat dafür keine Zuständigkeit. Nach den Sommerferien wird das Bezirksamt zusammen mit den zuständigen Senatsverwaltungen für Integration und Stadtentwicklung sowie dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten zu einer Informationsveranstaltung einladen. Sollte es in der Zwischenzeit weitere Informationen zu dem Projekt geben, werden diese online veröffentlicht. Unter dieser Adresse ist auch der Brief von Dagmar Pohle im Wortlaut zu finden.

Quelle

Aktuelle Information zur Unterkunft Murtzaner Ring

Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle wendet sich mit einem Brief an alle Anwohnerinnen und Anwohner der geplanten Unterkunft Murtzaner Ring 68.

Schreiben von Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle an alle Bürgerinnen und Bürger vom 7. Juni 2018

Präsentation zur geplanten Unterkunft Murtzaner Ring

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin, Abteilung V, stellt eine Präsentation zur geplanten Unterkunft Murtzaner Ring 68, in Marzahn-Hellersdorf zur Verfügung.

Präsentation der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin, Abteilung V

20 Jahre Monitoring Soziale Stadtentwicklung Berlin – Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Wohnen stellt aktuelle Ergebnisse vor

Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen:

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat die Ergebnisse des Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2017 veröffentlicht. Darin wird die aktuelle soziale Lage der Bewohnerinnen und Bewohner in den Quartieren Berlins und deren Veränderung beschrieben.

Das Monitoring Soziale Stadtentwicklung wird seit 1998 – d.h. nunmehr 20 Jahren – regelmäßig erstellt. Die Ergebnisse werden insbesondere zur Auswahl von neuen Fördergebieten des Programms Soziale Stadt („Quartiersmanagement-Gebiete“) herangezogen.

Grundlage des Monitoring Soziale Stadtentwicklung bilden vier Indikatoren:

  • Arbeitslosigkeit,
  • Langzeitarbeitslosigkeit,
  • Transferbezug der Nicht-Arbeitslosen
  • Kinderarmut

Diese werden sowohl als Status-Indikatoren (Stichtag 31.12.2016) als auch als Dynamik-Indikatoren (Veränderung des Status-Indikators 31.12.2014 – 31.12.2016) für 436 Planungsräume Berlins betrachtet. Mit Hilfe eines wissenschaftlichen Verfahrens wird für jeden der 436 Planungsräume ein „Gesamtindex Soziale Ungleichheit“ ermittelt. So erhält man für jeden der betrachteten Planungsräume eine Aussage über dessen aktuelle soziale Situation sowie dessen Entwicklung.

Senatorin Katrin Lompscher: „Nur wer die soziale Lage in den Kiezen kennt, kann Strategien und Konzepte entwickeln, die den Problemen vor Ort wirklich gerecht werden. Mit dem Monitoring Soziale Stadtentwicklung verfügt Berlin über ein wissensbasiertes und weithin anerkanntes Instrument der sozialen Raumbeobachtung. Berlin ist damit Vorbild und Vorreiter für andere Städte in Deutschland.“

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Siehe auch:

Neues Sozialmonitoring veröffentlicht Das sind die sozial abgehängten Kieze in Berlin

Studie: Soziale Probleme in Berlins Außenbezirken wachsen

Brennpunkte in Berlin: In der Thermometersiedlung sieht es besonders düster aus

Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ist entfristet

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ist entfristet und wird damit auch nach 2019 fortgeführt werden.

 Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey betonte am 25. Mai 2018 am Rande eines Besuchs im sächsischen Pirna:

„Menschen in ganz Deutschland engagieren sich jeden Tag gegen Extremismus und für eine vielfältige Demokratie. Gerade in Zeiten, in denen Populismus und Hetze um sich greifen, müssen wir diesen Menschen vor Ort den Rücken stärken. Wir kümmern uns um die Kümmerer! Das Programm ›Demokratie leben!‹ hat sich bewährt und die Arbeit ist eine Daueraufgabe. Es macht keinen Sinn, alle fünf Jahre völlig neu zu starten. Das Engagement braucht Planungssicherheit. Darum habe ich entschieden, das Programm zu entfristen.“

Mit der Entscheidung ist gesichert, dass das Programm auch über 2019 hinaus fortgeführt wird. Die Aktivitäten des Bundes werden sich künftig noch stärker konkret an den Problemen vor Ort orientieren.

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15.6.2018 Hellersdorf-Nord: Zuckerfest – Gemeinsam feiern verbindet!

Am 15.6.2018 ist es soweit! Die Gemeinschaftsunterkunft Zossener Straße, das Bunte Haus Hellersdorf, das Projekt Ponte, das Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade, die Arche, Kidz & Co, Lebensnähe, Über den Tellerand, Hella Mädchenklub, SOS Familienzentrum Willkommenskultur u.v.a. laden Euch herzlichst zu einem doppelten Zuckerfest in Hellersdorf-Nord inklusive Shuttleservice zwischen beiden Orten ein! Kommt zahlreich und lasst uns gemeinsam feiern!

Programm:

12.00 Uhr – Buntes Haus (Hellersdorfer Promenade 14):
Schnippeldisko mit „Über den Tellerrand“

14.00 Uhr – Buntes Haus:
Fest mit Essen, Schminken, verschiedene Aktivitäten für Kinder: Stockbrot, Fußball, Tischtennis, Airhockey, Kicker, Parcours, Tischlabyrinth

17.00 Uhr – Gemeinschaftsunterkunft Zossener Straße (Zossener Straße 138):
Festlicher Abschluss des Grafittiprojektes mit vielseitigem Spiel- und Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt! U.a. Kinderschminken, Seifenblasenakrobatik, Kindertheater der Pusteblume-Grundschule, Feuershow

Special: Mit Shuttlerservice zwischen den beiden Festen. Organisiert durch die Arche!

FB-Event

Runder Tisch „Alternativen zur öffentlichen Unterbringung geflüchteter Menschen“ startet

Via Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen:

Heute tagt der Runde Tisch „Alternativen zur öffentlichen Unterbringung geflüchteter Menschen“ zum ersten Mal.

Der vom Staatssekretär für Integration Daniel Tietze (Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales) und vom Staatssekretär für Wohnen Sebastian Scheel (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) einberufene Runde Tisch wird sich mit der Frage beschäftigen, welche strukturellen Maßnahmen geflüchteten Menschen den Übergang aus Unterkünften in Mietwohnungen erleichtern können.

In der ersten Sitzung wird Staatssekretärin Margit Gottstein die Position der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung zur Bedeutung einer diskriminierungsfreien Vermietungskultur vertreten. Außerdem sind Vertreterinnen und Vertreter der städtischen Wohnungsbaugesellschaften, der privaten Wohnungswirtschaft, von Hilfs- und Freiwilligenorganisationen, Nichtregierungsorganisationen und Verbänden sowie der zuständigen Stellen auf Senats- und Bezirksebene Teilnehmende des Runden Tisches.
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Freie Plätze in QvB-Kursen „Berufsbezogenes Deutsch“

Das vom Europäischen Sozialfond geförderte Projekt „Chance“ hat zur Verbesserung der sprachlichen und beruflichen Kompetenzen für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund noch freie Kursplätze welche auf eine Arbeitsaufnahme in bestimmten Berufen oder auf jeweilige Aus- bzw. Weiterbildung vorbereiten sollen. Nutzt die Chance und verbreitet diese Angebote!:

Wir haben in folgenden Kursen noch freie Plätze zu vergeben:

–          Integrationskurse/Deutschkurse BamF

–          Vorbereitung auf den Beruf des Erziehers / der Erzieherin mit berufsbezogenem Deutsch und telc-Sprachprüfung B2 02.07 – 21.12.2018 in der Allee der Kosmonauten 35a Berlin Marzahn

–          Änderungsschneiderei mit berufsbezogenem Deutsch und telc-Sprachprüfung B2 18.05. – 21.12.2018 (Gradestraße 36 Berlin Neukölln)

–          Microsoft Office Specialist mit berufsbezogenem Deutsch und telc-Sprachprüfung B2 03.09.2018 – 30.04.2019 (Gradestraße 36 Berlin Neukölln)

Bei diesen Kursen handelt sich um die vom Europäischen Sozialfond finanzierten Fördermittel „Qualifizierung vor Beschäftigung (QvB), die die Verbesserung der sprachlichen und beruflichen Kompetenzen für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zum Ziel haben und somit auf eine Arbeitsaufnahme in bestimmten Berufen oder auf die jeweilige Aus- bzw. Weiterbildung vorbereiten sollen. Neben der theoretischen Vermittlung von Fach- und Sprachkenntnissen liegt der Fokus auch auf der praktischen Erprobung in realen Betrieben. Außerdem führen wir mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen ein individuelles Bewerbungstraining/Coaching durch. Am Ende der Kurse findet die offizielle telc-Sprachprüfung B2 statt. Gegegebenenfalls kann hier auch ein anderes Level angestrebt werden. Keep reading →

BENN ist komplett – alle 20 Standorte des Integrationsmanagement sind erfolgreich gestartet

Via Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen:

Im Jahr 2017 hat das Förderprogramm „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen seine Arbeit aufgenommen. Wie in der Koalitionsvereinbarung festgelegt, sind nun in allen 12 Bezirken an insgesamt 20 Standorten in der Umgebung großer Flüchtlingsunterkünfte Vor-Ort Teams des Integrationsmanagements „BENN-Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ tätig.

Im Jahr 2017 hat das Förderprogramm „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen seine Arbeit aufgenommen. Wie in der Koalitionsvereinbarung festgelegt, sind nun in allen 12 Bezirken an insgesamt 20 Standorten in der Umgebung großer Flüchtlingsunterkünfte Vor-Ort Teams des Integrationsmanagements „BENN-Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ tätig.

Das Programm wird aus Mitteln des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt und des Investitionspaktes „Soziale Integration im Quartier“ umgesetzt. Das von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in enger Kooperation mit dem jeweiligen Bezirk durchgeführte Programm ist für einen Zeitraum bis Ende 2021 angelegt und knüpft dort wo es möglich ist, an bestehende Netzwerkstrukturen an.

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Arm und Reich, Jung und Alt: immer seltener Tür an Tür

WZB-Studie zeigt wachsende sozialräumliche Spaltung in deutschen Städten

Arme Menschen leben in deutschen Städten zunehmend konzentriert in bestimmten Wohnvierteln. Auch junge und alte Menschen sind immer seltener Nachbarn. Das zeigen Marcel Helbig und Stefanie Jähnen in einer neuen Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Darin untersuchen sie für 74 Städte die Entwicklung der sozialräumlichen Segregation von 2005 bis 2014. Sie ist die bislang umfangreichste Studie, die mit amtlichen Daten die ungleiche räumliche Verteilung sozialer Gruppen untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass in vielen deutschen Städten die Idee einer sozial gemischten Stadtgesellschaft nicht mehr der Wirklichkeit entspricht.

In gut 80 Prozent der untersuchten Städte hat seit 2005 die räumliche Ballung von Menschen, die Grundsicherung nach SGB II beziehen, zugenommen – am stärksten dort, wo viele Familien mit kleinen Kindern (unter 6 Jahren) und viele arme Menschen leben. Den höchsten Anstieg verzeichnen ostdeutsche Städte wie Rostock, Schwerin, Potsdam, Erfurt, Halle und Weimar. Zudem schreitet die sozialräumliche Spaltung in Städten schneller voran, wo eine bestimmte Schwelle der Armutssegregation bereits überschritten ist.

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Zur Studie:

Wie brüchig ist die soziale Architektur unserer Städte?

Siehe auch:

Amerikanische Zustände im Osten

Dekonstruktion des Dorftrottels

15.6.2018 Marzahn-Mitte: Zuckerfest im Quartier Mehrower Allee

Via BENN Mehrower Allee:

Wir laden alle NachbarInnen zum gemeinsamen Feiern und Kennenlernen ein. Zum Ende des Ramadan möchten wir mit neuen und alten NachbarInnen das Zuckerfest feiern. Viele Köstlichkeiten aus nah und fern sowie Spiel und Spaß für Groß und Klein! Sie sind alle herzlich eingeladen!

FB-Event

Integrationsdebatte: Neue Achse der politischen Unterschiede

Via „Deutschlandkultur“:

Marcus Pindur im Gespräch mit Naika Foroutan

Die Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Migrationsforschung. Sie fordert ein Einwanderungsgesetz und zeigt sich frustriert, dass die deutsche Debatte schon einmal weiter gewesen sei als heute.

Migrationsforschung ist der Themenschwerpunkt der Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan. Seit April 2014 ist sie stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung und leitet den Arbeitsbereich „Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik“. Im Juni 2015 wurde sie zur Professorin für „Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik“ durch die Humboldt-Universität zu Berlin berufen.

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Hellersdorf-Nord: Graffiti-Projekt „Zossener Straße“

Seit Anfang Mai 2018 läuft mit finanzieller Unterstützung des Projekts Ponte ein tolles Graffiti-Projekt auf dem Gelände der Gemeinschaftsunterkunft in der Zossener Straße. Der Abschluss dieses Projektes wird dann am 15.6.2018 mit einem großen Zuckerfest in der GU Zossener Straße gefeiert werden!:

Der Hintergrund

Als Antwort auf den Migrationssommer 2015, die bedürftige Versorgung der Notunterkünfte und den schrumpfenden freien Wohnraum in Berlin wurde das Containerdorf auf der Zossener Straße in Hellersdorf-Nord im Laufe eines Pilotprojektes von der BIM und dem LAF ins Leben gerufen. Die sogenannten „Tempohomes“ haben seitdem an Beliebtheit gewonnen., zum einen weil sie mehr als nur die Grundbedürfnisse ihrer Bewohner*innen abdecken, zum anderen weil sie relativ schnell und günstig auf- und abbaubar sind.

Andererseits tragen Containerdörfer auch immer einen Lager-Charakter mit sich. Wenig wohnlich, wenig heimatlich, auch wenn es unter diesen Umständen wie ein schwer realisierbares Ziel wirkt. Die Tempohomes stechen meist deutlich aus ihrer Umgebung hervor. Durch ihre oft grelle, weiße Fassade und ihren Aufbau, erinnern sie eher an Dörfer für Geflüchtete in Jordanien und Libanon, als an Gemeinschaftsunterkünfte im Herzen Deutschlands.

So auch das Containerdorf in Hellersdorf-Nord. Umgeben von bunten Fassaden der umliegenden Häuser, in einem der grünsten Bezirke Berlins, sind die weißen Container ein unübersehbares Dorn im Auge der Umgebung. Die Nachbar*innen beschwerten sich bereits mehrfach über die grellen, weißen Flächen. Eine solche unterschwellige Diskrepanz sollte wenn möglich vermieden werden, wenn man sich eine Integration der Bewohner*innen in den Sozialraum wünscht. Keep reading →

Breakdance Project Uganda in Marzahn-NordWest gestartet

Seit vergangener Woche ist ein Mitglied des Uganda Breakdance Projekt mit Unterstützung des Projekts Ponte und der Spielplatzinitiative e.V. für knapp vier Wochen in unserem Bezirk unterwegs, um auf den Abenteuerspielplätzen in Marzahn-Nord und -West sowie in den Geflüchtetenunterkünften im Stadtteil Tanzprojekte u.a. gemeinsam mit hier lebenden migrantischen, einheimischen und geflüchteten Jugendlichen durchzuführen! Tanzen und Musik verbindet und stärkt das soziale und friedliche Miteinander! Wir freuen uns sehr darüber, dass Fahadhi ein Visum bekommen hat, um ehrenamtlich mit unseren Kindern und Jugendlichen in unserem Kiez zu arbeiten. Mehr Infos und Videos zum Breakdance Project Uganda findet Ihr hier: https://www.facebook.com/breakdanceprojectuganda/

Gefangen in Hartz IV

Als alleinerziehende Mutter gefangen in der Hartz-IV-Spirale. Im Gespräch erkundigte sich das Inforadio in der Arche in Berlin-Hellersdorf nach den Problemen mit dem vorhandenen System:

Die deutsche Wirtschaft brummt, überall werden Arbeitskräfte gesucht – von der Aushilfe bis zur Fachkraft. Und trotzdem gibt es 800.000 Langzeitarbeitslose. Welche Probleme haben diejenigen, die erst einmal in der Hartz-IV-Spirale stecken? Für den zweiten Teil ihrer Reportage hat Inforadio-Reporterin Sylvia Tiegs in Berlin und Potsdam nach Antworten gesucht.

Mittagszeit in der „Arche“ in Berlin-Hellersdorf. Die Kantine des christlichen Kinder- und Jugendhilfswerks ist gut besucht, heute gibt’s Kürbissuppe. Wie immer kostenlos. Die „Arche“ versteht sich als Anlaufstelle für Familien, die wenig haben. Nicole zählt sich dazu. Die 31-Jährige zieht alleine fünf Kinder groß: „Der Jüngste ist anderthalb, die Älteste ist zehn.“

Ihre beiden Kleinsten hat Nicole zum Mittagessen in die „Arche“ mitgebracht; die Jungs sitzen fröhlich in ihren Hochstühlen und manschen in der Suppe rum. Aus eigener Kraft kann ihre Mutter sie nicht ernähren, Nicole und ihre Kinder leben komplett vom Staat: „Momentan von Hartz IV, Kindergeld und Unterhaltsvorschuss für die Kinder.“

Mit dem Vater der Kinder wohnt Nicole nicht zusammen, er kümmere sich aber – sagt sie. Als Lagerarbeiter verdiene er zu wenig, um sie finanziell zu unterstützen. Deshalb der Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt. Hartz IV bezieht die junge fünffach-Mutter, obwohl sie gerne arbeiten gehen würde. Aber sie kann nicht: „Mein Hauptproblem ist: Kita-Gutscheine habe ich für alle Kinder – und finde einfach keine Plätze.“

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Ein Raum nur für Flüchtlingsfrauen

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Die Flüchtlingsunterkunft an der Albert-Kuntz-Straße hat ein „Schlosszimmer“. Darin können weibliche Flüchtlinge Zuflucht finden und einmal unter sich sein.

Das „Schlosszimmer“ hat seinen Namen, weil es ähnlich wie in einem Schloss mit Stuck und Biedermeiermöbeln ausgestattet ist. An einem großen Tisch kann gemeinsam gegessen oder gebastelt werden. Ein plüschiges Sofa mit vielen extra dafür gefertigten Kissen vermittelt zusätzlich einen Eindruck von Gemütlichkeit.

Das rund 40 Quadratmeter große Zimmer wurde vom Kreativbüro Berlin „articipate“ ausgestaltet. Die Kissen fertigten die Künstler Mohammed und Tamara von der Universität der Künste (UdK). Sie betreuen weiterhin ein Nähprojekt im „Schlosszimmer“, bei dem Frauen Produkte in Handarbeit fertigen und selbst vermarkten können.

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Pressemitteilung: AWO lädt zum 5. Roma-Kulturtag am 18.5.2018 in Marzahn-NordWest ein

Seit 2014 führen wir jährlich einen Roma-Kulturtag durch. Im Jahr 2018 möchten wir diese Tradition weiterführen und den 5. Roma-Kulturtag als Nachbarschaftsfest mit interessierten Bewohner*innen und mit neu zugewanderten Einwohner*innen im Rahmen der Europa-Woche am 18. Mai 2018 um 15 Uhr auf dem Abenteuer Spielplatz Marzahn-Nordwest, Ahrensfelder Chaussee 26, 12689 Berlin
organisieren und veranstalten. Unterstützer*innen bzw. Mitorganisator*innen – neben der AWO – sind das Quartiersmanagement Marzahn-Nordwest, der Kieztreff West, Spielplatzinitiative Marzahn e.V., Vision e.V., und das Projekt Ponte.
Der 5. Roma-Kulturtag hat das Ziel, Vielfalt im Stadtteil als Bereicherung für alle Bewohner*innen aus verschiedenen Kulturkreisen erlebbar zu machen. Damit wird ein Beitrag für eine gute Nachbarschaft und die Integration/Akzeptanz von Neuankömmlingen im Stadtteil geleistet.
Wir wollen insbesondere die Teilnehmer*innen aus der Roma-Community und die russischsprachigen Teilnehmer*innen unserer Sprach- und Integrationsangebote in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit einbeziehen. Als bereits längere Zeit in Deutschland ansässige Mitbürger*innen werden sie gemeinsam mit den deutschen Einwohner*innen auch Gastgeber für die Neuankömmlinge/Geflüchtete sein. Wir wollen Einwohner*innen aus dem Stadtteil Marzahn-Nord/West, vor allem neuzugewanderte Einwohner*innen sowie Kinder mit Migrationshintergrund, die Grundschulen in Marzahn-Nordwest und Flüchtlinge, insbesondere aus nahegelegenen Flüchtlingsheimen, einladen.

Es soll ein interkulturelles Fest mit vielfältigen Angeboten für Kinder und Erwachsene (z.B. Musik und Tanz, Pony-Reiten, Malen, Schminken, Zaubern und kreative Beschäftigung) sein. Der Tag klingt mit einem gemütlichen Beisammensein am abendlichen Lagerfeuer mit Musik und anregenden Gesprächen aus. Das Fest wird dazu beigetragen, bestehende Vorurteile abzubauen, neue Kontakte zu knüpfen, Willkommenskultur zu praktizieren und den Gedankenaustausch zwischen den Kulturen zu fördern. Es leistet damit einen Beitrag zum besseren Verständnis der im Quartier lebenden Kulturen und ein besseres Miteinander. Wir wollen die Bewohner*innen, insbesondere die Roma-Familien, aktivieren und ihnen eine zusätzliche Aufgabe in unserem Kulturkreis anbieten. Durch professionelle Darstellung der Roma-Community sowie kulturelle Beiträge wird die Vielfalt der Kultur sowie der Lebensweise der Roma lebendig.

Sie haben die ersten bis vierten Roma-Kulturtage miterlebt und wollen auch den 5. nicht verpassen?
Sie waren noch nicht dabei und sind gespannt auf eine interessante sowie unterhaltsame Veranstaltung im Grünen?
Sie wollen bei der Vorbereitung oder Durchführung helfen?
Wir heißen Sie am 18. Mai ganz herzlich willkommen.

Freier-Eintritt.

Flyer/Plakat zum ausdrucken: 5. Romakulturtag Plakat neu

Pressemitteilung als pdf-Dokument: Pressemitteilung 5. Romakulturtag 2018

FB-Event

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Soziale Ungleichheit: „Solidarität war immer das Ergebnis von Kämpfen“

Sehr lesenswertes Interview in der „Süddeutschen Zeitung“:

Wie kann in Zeiten digitaler Filterblasen das Gefühl von Zusammengehörigkeit entstehen? Für Solidarität müssen die Menschen auf die Straße gehen, sagt Soziologe Oliver Nachtwey.

Interview von Thomas Jordan

Der Soziologe Oliver Nachtwey, 42, machte 2016 mit seinem Buch „Die Abstiegsgesellschaft“ Furore. Darin beschreibt er, dass es für weite Teile der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland sozial nicht mehr aufwärts geht, sondern im Vergleich zur Generation ihrer Eltern wieder bergab. Prekäre Arbeitsverhältnisse sind fest auf dem Arbeitsmarkt etabliert. Von der Politik wird als Ausgleich in einer „globalisierten, neoliberalen, turbodigitalne Welt“, wie es die neue SPD-Vorsitzende Andrea Nahles kürzlich formulierte, wieder verstärkt die Idee der Solidarität ins Spiel gebracht.

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Planbar: Die Ergebnisse der Diskussion von Initiativen und Zivilgesellschaft zum Gesamtkonzept

Via „Netzwerk Berlin hilft!“:

Vor einem Jahr haben sich in Berlin verschiedene flüchtlingspolitische Initiativen zusammengetan, um in einem offenen Brief an den neuen Senat aktuelle Missstände der Berliner Flüchtlingspolitik zu benennen und gemeinsam Forderungen zu stellen. Durch die enge  Zusammenarbeit ist eine Vernetzung der flüchtlingspolitischen Initiativen in Berlin entstanden, die als gemeinsames Projekt auch die „Planbar“ organisiert haben.

Nach den Richtlinien der neuen Regierungspolitik soll im Dialog mit der Stadtgesellschaft  ein neues „Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation“ geflüchteter Menschen erarbeitet werden, um den „Masterplan für Integration und Sicherheit“ abzulösen. Im neuen Gesamtkonzept sollen konkrete Ziele zur Verbesserung der Situation von Geflüchteten in Berlin definiert und in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Zudem werden die finanziellen Schwerpunkte für die nächsten Jahre festgelegt.

Hierzu tagten bis Februar 2018 zu verschiedenen Themen neun Facharbeitsgruppen (FAGs). Federführend waren die fachlich zuständigen Senatsverwaltungen. Aufgabe der Facharbeitsgruppen war eine Analyse der Lebensbedingungen Geflüchteter in Berlin und die Identifikation konkreter Ziele und Strategien zur Verbesserung der Situation. Dabei wurde der Anspruch formuliert, flüchtlingspolitische Teile der Zivilgesellschaft und NGOs sowie Geflüchtete selbst einzubeziehen.

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Dritte Ausgabe der „Dunkelziffer unbekannt – Rassismus & rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf“ erschienen!

Mittlerweile ist die dritte Ausgabe der „Dunkelziffer unbekannt – Rassismus & rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf“ erschienen! Herausgeber sind der AK Rechte Gewalt, AStA und Antirassistische Registerstelle der ASH Berlin. Ihr könnt Euch die Broschüre direkt an der ASH holen oder per Mail bestellen: arreg@ash-berlin.eu

Aufruf zum Aktionsfonds ViRaL: Vielfalt stärken, Rassismus bekämpfen, Lokal engagieren!

„Ihr wollt

– die Anerkennung von Vielfalt gewährleisten,
– Rassismus, Populismus und Ausgrenzung vor Ort entgegentreten,
– den Zusammenhalt verschiedener lokaler Gruppen voranbringen und Dialog schaffen
– die Wertschätzung in Eurer Umgebung für eine plurale und offene Gesellschaft etablieren und verteidigen.

Die Herausforderungen und Probleme vor Ort sind vielfältig. Deshalb braucht es eine Vielfalt von Menschen mit Ihren kreativen Projektideen und -zielen, Methoden und Erfahrungen.

Ihr seid eine Gruppe und wollt lokal etwas bewirken? Ihr wisst was es vor Ort jetzt braucht und welche Wirkung Ihr mit Eurer Idee entfalten wollt? Ihr seid schon aktiv, Euch fehlt jedoch noch Finanzierung oder Ihr habt eine Idee, wisst aber nicht so recht wo und wie Ihr konkret anfangen sollt?

Dann bewerbt euch beim Aktionsfonds ViRaL mit Eurer Projektidee für eine Finanzierung und Unterstützung

Bewerbungszeitraum: 21.April – 21.Juni 2018

Für Eure Projektidee könnt Ihr bis zu 5.000€ beantragen.

Neben einer finanziellen Förderung bietet Euch der Aktionsfonds eine Begleitung und Unterstützung bei der Projektkonzeption, Dokumentation und öffentlichen Verbreitung Eurer Projektergebnisse. Eure Projekte müssen bis Ende September 2019 durgeführt sein.

Der Aktionsfonds unterstützt Projekte in Deutschland, die in der vielfältigen, lokalen Bevölkerung verankert sind und durch Ihre öffentliche Sichtbarkeit eine Willkommen- und Anerkennungskultur voranbringen.

Die Förderung könnt Ihr als informelle Gruppe, gemeinnützige Organisation oder lokales Bündnis beantragen. Bewerbungen von denjenigen, die zum ersten Mal eine Förderung beantragen, sowie Projekte im ländlichen Raum und außerhalb der Großstädte sind dabei besonders willkommen.

Eine Rechtsform (z.B. Verein) musst Ihr nicht haben.“

Mehr Infos unter: http://aktionsfonds-viral.de

Mobile Musikarbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen

Ein weiteres interessantes Angebot für Refugees – dieses Mal im Musikbereich – auch für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf:

Sehr geehrte Heimleitungen und Sozial-Teams,
liebe Kolleg*innen,

ich möchte Sie auf die Möglichkeit aufmerksam machen, dass Berliner Rock- oder Hip Hop Mobil zu sich in die Unterkunft, in die Willkommensklasse, die Jugendfreizeiteinrichtung, etc. einzuladen.

Die wetek Berlin gGmbH bietet Workshops für geflüchtete Kinder und Jugendliche an. Die Finanzierung ist bereits durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gedeckt. D.h. die Workshops sind für Sie kostenfrei. Unter: www.musikstadt-berlin.de können Sie sich weitergehend informieren. Ansprechpartner für die mobile Musikarbeit mit Geflüchteten ist: Francis Cinna, cinna@wetek.de, 030 / 28 52 92 35.

Mit freundlichen Grüßen,

Claudine Urban
Koordination Integration im
Jugendamt Tempelhof-Schöneberg“

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Anmeldeformulare für Schöner Leben ohne Nazis und die Bunte Tour Hellersdorf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch in diesem Jahr wollen wir zeigen, wie bunt Hellersdorf ist. Wir setzen ein Zeichen Toleranz und Vielfalt. Die Tour findet wie in den vergangenen Jahren im Rahmen des Bezirksfestes „Schöner leben ohne Nazis“ (SLON) und dem Auftakt der Interkulturellen Tage statt. Dabei sein könnt Ihr mit allem, was Ihr zur Verfügung habt (Bollerwagen, Kinderwagen, Roller und Anderes). Es darf auch ordentlich Krach gemacht werden. Wer Musikinstrumente hat, kann diese gern mitbringen. Auf dem Theaterplatz kann ab 10.00 Uhr gebastelt werden. Mit bunten Hüten, Bändern, Luftballons und hübsch geschminkt geht es dann gegen 12.30 los.

Die Tour wird in diesem Jahr vom Theaterplatz/Louis-Lewin-Straße über die Albert Kunz Straße, Lichtenhainer Straße, Kastanienboulevard zum Alice Salomon Platz führen. Das ist nur eine grobe Richtung, wir werden an verschiedenen Einrichtungen halten und kleine Programmpunkte aufführen.

Wer macht mit? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Füllt den Anmeldebogen aus und schickt ihn bis zum 27.07.2018 an mich zurück. Noch ein Hinweis auf, wer ein Angebot bei dem Bezirksfest SLON am 01.09.2018 auf dem Alice Salomon Platz machen will, kann sich auch noch anmelden.

Wir freuen uns auf rege Beteiligung. Für weitere Informationen stehe ich gern zur Verfügung.

Viele Grüße

Gabriele Kokel

Koordinatorin Förderung und Gestaltung

Formulare zum herunterladen:

anmeldeformular bunte tour

Standanmeldung 18

 

Nachfolge für Flüchtlingsamt gesucht

Via „Tagesspiegel“:

Die Sozialsenatorin Elke Breitenbach will das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten umstrukturieren. Dafür sucht sie nun eine passende Leitung.

Gesucht wird eine Nachfolge für die Leitung des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF). Die Stelle soll nach Tagesspiegel-Informationen ohne Ausschreibung zeitnah besetzt werden. Eine elegante Lösung könnte ein Staatssekretär im Ruhestand sein, der reaktiviert wird. Im Gespräch ist unter anderem Alexander Straßmeir.

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„Arbeiten in Berlin: Wir haben es geschafft!“: Erzählsalon geht am 9. Mai ins Finale

Via „Willkommenszentrum Berlin“:

Am 9. Mai geht die Veranstaltungsreihe „Arbeiten in Berlin: Wir haben es geschafft“ ins Finale! Im fünften und vorerst letzten Erzählsalon von und für zugewanderte Frauen geht es um das Berufsfeld Pflege und Medizin – eine Branche, in der die Hürden für Zugewanderte besonders hoch sind und gleichzeitig der Fachkräftebedarf enorm. Clorinda de Maio aus Italien, selbstständige Krankenschwester, Shima Byagowi aus dem Iran, Laborassistentin, und Carolina Nájera-Chávez aus Mexiko, Ärztin, werden iber ihren Weg in den deutschen Arbeitsmarkt berichten. Mit dabei: Frau Senatorin Breitenbach, der Integrationsbeauftragte Herr Germershausen, die Moderatorin Ferda Ataman − und hoffentlich auch Sie! Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet in den Räumlichkeiten des Integrationsbeauftragten in der Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin statt. Sie können sich bis zum 7. Mai 2018 unter: willkommenszentrum@intmig.berlin.de anmelden. Es stehen Dolmetscherinnen für verschiedene Sprachen zur Verfügung − bitte geben Sie an, ob und wenn ja in welcher Sprache Sie eine Übersetzung benötigen.

Quelle

Chefin der Berliner Flüchtlingsbehörde muss gehen

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Berlins Integrationssenatorin Elke Breitenbach und LAF-Chefin Claudia Langeheine haben unterschiedliche Vorstellungen über die Behörde. Das hat jetzt Konsequenzen.

Die Pressemitteilung aus der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales kam am Montagvormittag überraschend. Darin hieß es: „Im gegenseitigen Einvernehmen haben heute Senatorin Elke Breitenbach und die Präsidentin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten Claudia Langeheine entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden.“  Es muss unüberwindbare Differenzen zwischen Langeheine und Breitenbach gegeben haben. Denn als Grund für die Trennung werden deutlich „unterschiedliche Vorstellungen über die Weiterentwicklung des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF)“ genannt.

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Siehe auch:

Landesamt für Flüchtlinge braucht eine neue Leitung (Berliner Morgenpost)

3. Ausbildungsmesse für Geflüchtete: Refugees – Willkommen in der Ausbildung

Kommt vorbei! Am 3. und 4. Mai 2018 bieten vielzählige Berliner Unternehmen über 300 Ausbildungsplätze für Geflüchtete an. Im Gespräch könnt ihr die Betriebe kennenlernen und unsere Informationsveranstaltung zum Thema „Duale Berufsausbildung“ besuchen.

Ort: BiZ der Bundesagentur für Arbeit Berlin Mitte (Friedrichstraße 39)

On 3 and 4 May 2018, more than 300 training places will be presented by a large number of companies. Get in touch with your new job! #refugeeswelcome #fair4refugees

https://www.kausa-servicestelle-berlin.de/ausbildungsmesse/

FB-Event

Siehe auch: Ausbildungsmesse für Geflüchtete (Artikel aus dem Migazin)

Ponte-Broschüre zu interkulturellen Engagement in Marzahn-Hellersdorf ist erschienen!

Unsere Ponte-Broschüre zu interkulturellen Engagement in Marzahn-Hellersdorf ist soeben druckfrisch erschienen und kann ab sofort über uns bezogen werden! Natürlich wird die Broschüre auch in der kommenden Zeit an verschiedene Einrichtungen in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord verteilt! Wir freuen uns über Eure Reaktionen & bedanken uns nochmal ausdrücklich bei allen Beteiligten!

Die vielen Stimmen des Engagements im Bezirk

Seit dem Projektstart konnte eine Reihe von Projektideen verwirklicht werden und viele Projektpartner*innen bei der Realisierung von Projektvorhaben unterstützt werden. Exemplarisch genannt seien etwa das interkulturelle Grillfest mit der Elterninitiative „Blockhaus Sunshine“ und Geflüchteten
aus Marzahn, die Bürger/innen-Dialoge, gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade und dem Familienzentrum des SOS-Kinderdorf e.V., ein Foto-Projekt mit Kindern der Bücherwurm-
Grundschule, ein Theaterprojekt mit der Heinrich-von-Kleist-Bibliothek oder die Unterstützung des Roma-Kulturtages mit dem Roma-Kulturprojekt der AWO, Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V., und der Spielplatzinitiative Marzahn.

Auch neue Vernetzungsinitiativen wurden aufgegriffen und arbeiten nun kontinuierlich zu den verschiedenen Integrationsthemen. Beispielhaft hierfür ist das Netzwerk „Marzahn NordWest integriert“, das im April 2017 seine Arbeit aufnahm.

Die Liste der Kooperationspartner ist inzwischen lang und die Liste der gemeinsamen Vorhaben in Planung ebenso. Das Projekt „Ponte“ hat seinen Platz gefunden und kann im Reigen der bestehenden Angebote seine Funktion als Impulsgeber und Unterstützer des Engagements für interkulturelle Themen
im Bezirk ausfüllen.

Ein zentrales Anliegen von „Ponte“ schließlich ist auch die öffentliche Würdigung großen Engagements für interkulturelle Themen. Mit dieser Broschüre möchten wir einige wichtige „Player“ im Feld interkultureller
Nachbarschaftsvermittlung und Demokratiearbeit in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord exemplarisch durch Portraits und Reflexionen aus der Praxis vorstellen. Auch wenn im Rahmen dieser Broschüre nur ein kleiner Teil der Aktiven portraitiert werden kann: Unser großer Dank gilt allen engagierten
Menschen in den Stadtteilen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und auf weiterhin viel Bewegung im Bezirk!

Ihr Moritz Marc, Projektleiter „Ponte“

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Marzahn-NordWest: Tag der Städtebauförderung mit Pflanzentauschbörse am 5.5.2018

Einladung des Quartiersmanagements Marzahn-NordWest zum Tag der Städtebauförderung mit Pflanzentauschbörse am 5.5. 2018 ab 11 Uhr im Marcana-Garten an der Quartiersschule Marcana-Schule:

Der bundesweite Aktionstag findet 2018 bereits zum vierten Mal statt, um den Menschen im Kiez die Wirkung von Projekten der Städtebauförderung, unter anderem des Programms „Soziale Stadt“ nahe zu bringen und zum Mitmachen anzuregen.
In unserem Stadtteil gestalten wir den Tag gemeinsam mit den Kindern, Eltern und Mitarbeiter*innen der Schule, dem Netzwerk Marcana-Garten und nur Dank einer breiten Beteiligung unserer Partner im Kiez.

Der Marcana-Garten ist ein an die Marcana Schule angedockter Gemeinschaftsgarten, welcher über Mittel der Sozialen Stadt und des Stadtumbaus entstanden ist. Der Garten grenzt unmittelbar an die 2016 fertig gestellten Bewegungsinseln des Seelgrabenparks an.

Es erwartet Sie ein buntes Programm mit Mitmach-Ständen, angeleiteten Sportaktionen für alle Zielgruppen, Musik von „Achilles“ aus der Gemeinschaftsunterkunft Wittenberger Str. und natürlich der traditionellen Pflanzentauschbörse. Bitte beachten Sie den Flyer im Anhang und verbreiten ihn gern weiter. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit den besten Grüßen

Victoria Loprieno
QuartiersBüro Marzahn NordWest
Havemannstr. 17a
12689 Berlin

Programm zum ausdrucken: 18-05-05_Tag der Städtebauförderung

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26.4.2018 Mark Twain Bibliothek: „Selam Opera!“ In zwei Heimaten zuhause: Der Operndolmus

Die Komische Oper Berlin kommt mit ihrem Operndolmuş in die Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“ und lädt zu einem Opernprogramm in Kleinbus-Besetzung ein. Das Programm “In zwei Heimaten zuhause” präsentiert Arien und Duette aus 500 Jahren Operngeschichte. Sie erzählen davon, was es heißt, das Glück in der Ferne zu suchen, dafür das Vertraute zu verlassen und schließlich ein Zuhause in der Welt zu finden. Nicht nur an einem, sondern an mehreren Orten. Dabei verknüpft sich das Opern- und Operettenrepertoire auf deutsch, italienisch und französisch
nahtlos mit Volksliedern aus der Türkei, Kroatien und Polen.

Um Anmeldung wird gebeten unter 030 54704-142 oder auf unserer Webseite https://imperia.berlinonline.de/bibliotheken-mh/aktuelles/veranstaltungen/artikel.682921.php

Eintritt frei, Austritt: eine Spende an den Förderverein Stadtbibliothek MarzahnHellersdorf e.V. zur Mitfinanzierung der Veranstaltung.

Zum FB-Event hier.

16.5. – 30.6.2018: L’Chaim – Auf das Leben! in der VHS Marzahn-Hellersdorf

Die Vielfalt jüdischen Lebens in Berlin entdecken
Die ab dem 16.5.2018 in der VHS Marzahn-Hellersdorf zu sehende Ausstellung „L’Chaim – Auf das Leben“ porträtiert den Alltag von Jüdinnen und Juden, die Berlin heute als ihre Heimat bezeichnen und das Leben der Stadt mitgestalten. Die Porträts gewähren einen Einblick in die Vielfalt jüdischen Lebens sowie in die Gedanken- und Gefühlswelten von Jüdinnen und Juden in Berlin.
 
Mehr dazu hier: https://lchaim.berlin/

Aufruf Aktionsfonds Partnerschaft für Demokratie – Projekte zur Förderung der Demokratie und Toleranz in Marzahn

Pressemitteilung der Partnerschaften für Demokratie Marzahn bzw. der Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf:

Im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Marzahn wird im Jahr 2018 erneut der Aktionsfonds „Partnerschaft für Demokratie Marzahn“ aufgelegt. Alle Bürger*innen jeden Alters, Initiativen oder freie Träger sind aufgerufen, sich mit kreativen Projektideen für Toleranz, Solidarität und Demokratie einzusetzen. Damit soll ein deutliches Zeichen gegen Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Ausgrenzung gesetzt werden.

Der Fonds hat einen Gesamtumfang von 7.000 €, wobei Projekte mit einem Volumen von bis zu 600 € gefördert werden. Gefördert werden können Projekte, die in der Großregion Marzahn (inklusive Biesdorf) umgesetzt werden.

Zur Unterstützung von Bürger*innen und Initiativen bei der Entwicklung ihrer Projektidee und dem Erstellen des Projektantrages bietet die FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf zwei Workshops „Von der Idee zum Antrag – Aktionsfonds PfD Marzahn“ an (14.05.2018 und 13.08.2018, jeweils 18 bis 20:30 Uhr).
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3.5.2018: Orte interessanter bzw. gelingender Integrations- und Inklusionsarbeit in Hellersdorf-Nord

Wir laden Sie/Euch herzlich ein zum nächsten Spazierblick am Donnerstag, den 03. Mai 2018, 15:00 Uhr (Start: ASH- Haupteingang)

Orte interessanter bzw. gelingender Integrations- und Inklusionsarbeit in  Hellersdorf-Nord

Mit: Moritz Marc (pad – präventive, altersübergreifende Dienste im sozialen Bereich – gGmbH, Projekt „Ponte“) und voraussichtlich Irina Warkentin (Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade)

Voraussichtliche Stationen des Spazierblicks sind u.a. das Haus Babylon/Babel e.V., das QM Hellersdorfer Promenade das SOS Familienzentrum, die Gemeinschaftsunterkunft in der Zossener Straße und mehr. Vor Ort werden u.a. das Projekt Ponte bzw. Menschen aus den jeweiligen Einrichtungen etwas zu ihren interkulturellen Aktivitäten erzählen. Wir freuen uns über Eure Teilnahme!

Plakatmotiv zum ausdrucken und aufhängen: Poster_Spazierblicke_Mai_2018_Web

Bezirke haben Vorbehalte gegen neue Flüchtlingsunterkünfte

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:
Der Senat räumt ein: Die Bezirke äußern Kritik an allen 25 geplanten Standorten. Aber nicht alle machen Vorschläge für Alternativen.
Bei der Auswahl der Grundstücke für weitere 25 Flüchtlingsunterkünfte gibt es zwischen Senat und Bezirken offenbar größere Auseinandersetzungen als bisher bekannt. In einer Antwort der Senatssozialverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Abgeordneten Cornelia Seibeld heißt es: „Alle Bezirke haben zu allen Standorten präzisierende, ablehnende oder ergänzende Vorbehalte formuliert.“ Bislang galten zwar mehrere Standorte als umstritten aber nicht alle. Die beantwortete Anfrage ist noch nicht veröffentlicht, sie liegt der Berliner Morgenpost vor.
 

8.-9.6.2018 Marzahn-Mitte: Respekt und Neugier Festival

Via „Roter Baum e.V.“:

Der Roter Baum e.V. feiert seinen fünfundzwanzigsten Geburtstag. Aus diesem Anlass haben wir das Festival organisiert. Es sollte zu uns passen, unsere Ziele repräsentieren. Aber vor allem soll es einladen aktiv zu werden, gern auch bei uns, und auch ein Zeichen setzen.

Freitag „Shake your brass“
Frohe Zukunft
Knattertones
Kumpania Algazarra
Music for Human Rights

Samstag „Klänge aus 25 Jahren“
Graf Fidi
Freddy Einz
PHASE X
Berlin Boom Orchestra
Tomas Tulpe
Mutabor
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Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade: Quartiersrats-Wahl 2018

Via QM Hellersdorfer Promenade:

In 2018 wird der Quartiersrat neu gewählt! Hierfür werden interessierte Bewohner*innen gesucht, die Lust haben, sich für ihren Kiez einzusetzen. Die Quartiersrats-Wahlkampagne hat begonnen. Achten Sie auf die Informationen in Ihrem Briefkasten und auf Aushänge im Quartier!

Im April 2018 wird das QM-Team unterwegs sein und über die Arbeit des Quartiersmanagements und insbesondere des Quartiersrates informieren. Wann und wo das QM-Team zu finden sein wird, lesen Sie hier

Am 15. Mai 2018 um 17 Uhr haben interessierte Bewohner*innen die Möglichkeit, die Arbeit des Quartiersrates direkt zu erleben. Im Bürgergarten „Helle Oase“ findet nämlich an diesem Tag der „Schnupper-Quartiersrat“ statt. Kommen Sie einfach vorbei!

Bis zum 18. Mai 2018 kann man sich als Kandidat*in für den Quartiersrat aufstellen lassen. Haben Sie Lust ? Dann lassen Sie sich vom QM-Team als Kandidat*in aufstellen!

Mindestens genau so wichtig ist aber auch die Wahl des Quartiersrates. Hierzu werden Ende Mai einige Wahllokale in den Einrichtungen des Quartiers eingerichtet. Dort können Sie die Wahlzettel bis zum 22. Juni 2018 abgeben.

Am 23. Juni 2018 beim Stadtteilfest besteht die letzte Möglichkeit zu wählen. Danach erfolgt die öffentliche Auszählung der Stimmen durch das QM-Team.

Machen Sie mit: Lassen Sie sich wählen oder wählen Sie selbst. Jede Stimme ist wichtig!

Alle Infos zur Quartiersrat-Wahl 2018

Quelle

Marzahn-NordWest: „Bye Bye Soziale Stadt“

Laut eines Berichtes des Quartiersmanagements Marzahn-NordWest steht die Verstetigung nun definitiv fest:

Lieber Bürger*innen,

am Montag, den 16.04.2018, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen gegenüber den Quartiersratssprecher*innen und dem Quartiersmanagement mündlich die endgültige Entscheidung über den Fortbestand des Gebietes Marzahn NordWest verkündet. Marzahn NordWest wird als Gebiet verstetigt. Die offizielle schriftliche Mitteilung an den Träger steht noch aus, ist allerdings Formsache. Was bedeutet das für den Stadtteil? Zunächst einmal werden nicht viele Veränderungen sichtbar sein. Projekte, die derzeit laufen, werden noch bis zu ihrem avisierten Ende fortbestehen, dass Quartiersmanagement Team wird weiterhin für Belange der Bürger*innen ansprechbar sein und auch der Quartiersrat wird fortbestehen, wenngleich nun die Aufgaben und das Mandat neu gefunden werden müssen. Mit einer Ausnahme wird es allerdings keine größeren Neuprojekte mehr geben und auch die Finanzierung für andere Vorhaben wird nicht mehr verfügbar sein. Sicher ist, dass aber zumindest bis Ende 2020 der Aktionsfonds (Bürgerfonds) weiterhin bestand haben wird.

Mit Einleitung der Verstetigung beginnt ein neuer Abschnitt, eine Übergangsphase, die wir gemeinsam mit Ihnen gestalten wollen und die zum 31.12.2020 endet. Wie dieser Prozess gestaltet werden kann, möchten wir auch von Ihnen wissen und werden neben einer Befragung im Sommer auch eine Stadtteilversammlung am 25.08.2018 auf dem Gelände der Marcana Schule organisieren, bei der sie die Möglichkeit haben Ihre Vorstellungen einzubringen und – viel wichtiger – zu schauen wie sie sich persönlich mit Ihren Interessen einbringen können.

Ihr QM-Team

Quelle

Flüchtlingsunterbringung in Berlin: Klasse statt Masse

Die „taz“ berichtet:

Die Bezirke wollen lieber kleinere Flüchtlingsunterkünfte. Die Berliner Sozialsenatorin zeigt sich gesprächsbereit.

Im Streit über die neuen Standorte für „Modulare Flüchtlingsunterkünfte“ (MUF) geht der Senat auf die Bezirke zu. Die bisherige Liste aktuell geplanter Standorte sei „nicht in Stein gemeißelt“, sagte Integrationssenatorin Elke Breitenbach (Linke) der taz. Da sei sie sich mit Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) einig. „Wir brauchen pro Bezirk rund 1.000 Plätze, aber ob die auf zwei oder sieben Grundstücken stehen, ist uns schnuppe“, so die Senatorin. Eine Einschränkung gebe es aber: Es müsse „schnell und wirtschaftlich“ gebaut werden.

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Hellersdorf tanzt 2018!

Hellersdorf tanzt!
Auch dieses Jahr, beim Stadtteilfest am 23.6. zu „Good Time Good Life” von Erin Bowman. Und schon jetzt könnt ihr üben:

Montags, 17 Uhr, SOS-Familienzentrum Berlin, Alte Hellersdorfer Str. 77 (Sportraum)

Dienstags, 16:30 Uhr, „Lubbi“, Lubminer Str. 38

Dienstags, 18:30 Uhr, Kompass, Kummerower Ring 42 (Sportraum)

Freitags, 17 Uhr, SOS-Familienzentrum Berlin, Alte Hellersdorfer Str. 77 (Dachgeschoss)

Samstags, 15 Uhr, Eastend Berlin, Tangermünder Str. 127 (Saal)

Diese Termine sind offen für alle, kommt gerne vorbei!

Mittwochs, 18 Uhr im Kompass, Kummerower Ring 42

(Sportraum): Wer den Tanz schon kann, kann ihn hier in Gesellschaft wiederholen!

Wenn ihr eigene Probetermine anbieten wollt, meldet euch bei uns, dann stellen wir die hier gerne ein. Oder … ihr lernt es einfach selbst, mit den Lernvideos von Betsy und ihrer Gruppe:
Teil 1: https://youtu.be/rryTqZdVAlc
Teil 2 : https://youtu.be/Sd8GsQuXUbQ
Wir bestellen jetzt Tücher für alle. Meldet euch bei uns, wenn ihr welche braucht!

Viel Spaß! Wir freuen uns auf das Stadtteilfest! Auf eine „good time“ und ein „good life“ JJJ

Plakatmotiv zum ausdrucken: Flashmob 18 mit Trainingszeiten

Aufruf zur Beteiligung an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf 2018“

Hier der Aufruf unseres bezirklichen Integrationsbeauftragten zur Beteiligung an den interkulturellen Tagen 2018. Falls Ihr Veranstaltungen, Aktionen oder Projekte in diesem Zeitraum (oder auch davor bzw. danach) in Hellersdorf-Nord oder Marzahn-Nord durchführen möchtet, kann das Projekt Ponte noch jeweils bis zu 1.000 Euro als finanziellen Zuschuss geben. Bei Interesse wendet Euch an das Projekt Ponte:

Aufruf zur Beteiligung an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf 2018“

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit gebe ich Ihnen bekannt, dass die Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf“ in diesem Jahr vom 1. bis 21. September 2018 stattfinden wird (vgl. Aufruf: IKT 2018 (Aufruf)).

Ich rufe Sie herzlich dazu auf, sich auch in diesem Jahr wieder mit Aktivitäten an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf“ zu beteiligen und in Ihre Veranstaltungsplanung für Herbst eine oder mehrere Veranstaltung(en) mit aufzunehmen.

Auch in diesem Jahr möge es uns wieder gelingen, eine attraktive Veranstaltungsreihe mit einer guten Mischung aus politischer Bildung, Unterhaltung und Spaß, Sport und Kultur für Jung und Alt gemeinsam auf die Beine zu stellen. Unser Ziel ist es, ein kompaktes Angebot für Verständigung und friedvolles Zusammenleben über alle Herkunftsgrenzen hinweg zu realisieren und durch die Bündelung der Ressourcen noch wirkungsvoller zu machen. Die Themen der „Interkulturellen Tage“ sollen ebenso die brisanten politischen und gesellschaftlichen Probleme mit in den Blick nehmen, die nach wie vor das friedliche und gleichberechtigte Zusammenleben bedrohen.

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Schöner leben ohne Nazis am 1.9.2018 – Aufruf zur Standanmeldung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nun ist es bald wieder soweit. Das Fest „Schöner leben ohne Nazis“ findet wieder, bereits zum zehnten Mal, auf dem Alice Salomon Platz statt. Wir freuen uns auf rege Beteiligung und spannende Beiträge.

In diesem Jahr übernimmt der Rote Baum wieder die Koordination der Anmeldungen.

Das Fest findet am 1.09.2018 von 14 bis 19 Uhr statt. Wie immer freuen wir uns über eine rege Beteiligung, insbesondere mit Angeboten, die die Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen einladen.

Ein weiterer Höhepunkt sind die Bunten Touren Hellersdorf und Marzahn. Zu den Touren gibt es noch eine gesonderte Einladung zum Mitmachen.

Damit es ein buntes bezirksübergreifendes Fest wird, bitte ich Euch/Sie, die Mail an potentielle Teilnehmer/innen weiter zu leiten.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kleinfelder

Roter Baum Berlin

Stendaler Straße 43, 12627 Berlin

Fon: +49 30 99281840 Fax: +49 30 99281842

www.roter-baum-berlin.de

info@roter-baum-berlin.de

Anmeldeformular zum ausdrucken: Formular zur Standanmeldung

27.4.2018: Kirschblütenfest in Hellersdorf-Nord

Am 27. April 2018 feiert die „Helle Oase“ zusammen mit dem Projekt „Lebendige Nachbarschaft“ ein großes Frühlingsfest. Familien und Freunde feiern gemeinsam in der Hellersdorfer Promenade eine große Party mit Kulinarischem, tollen Spielen, kreativen Frühlingsbasteleien und Musik!

Die Angebote sind wie immer kostenfrei. Mit dabei sind dieses Jahr unter anderem das Freilandlabor Marzahn, die Naturschutzstation Schleipfuhl, das Quartiersmanagement, das Netzwerk Ehrenamt und die Jugendfreizeiteinrichtungen Eastend, Senfte10 und Joker. Kommt zwischen 15 und 18 Uhr vorbei und genießt die tolle Atmosphäre!

Datum: 27.04.18
Uhrzeit: 15:00-18:00 Uhr
Ort: Hellersdorfer Promenade, 12627 Berlin

3. Ausbildungsmesse für Geflüchtete: Refugees – Willkommen in der Ausbildung

Kommt vorbei! Am 3. und 4. Mai 2018 bieten vielzählige Berliner Unternehmen über 300 Ausbildungsplätze für Geflüchtete an. Im Gespräch könnt ihr die Betriebe kennenlernen und unsere Informationsveranstaltung zum Thema „Duale Berufsausbildung“ besuchen.

Ort: BiZ der Bundesagentur für Arbeit Berlin Mitte (Friedrichstraße 39)

On 3 and 4 May 2018, more than 300 training places will be presented by a large number of companies. Get in touch with your new job! #refugeeswelcome #fair4refugees

https://www.kausa-servicestelle-berlin.de/ausbildungsmesse/

3.5.2018 GU Wittenberger Straße: Einladung zum Nachbarschaftsfest

Berkay Akseghlioglu, Einrichtungsleiter der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge, lädt herzlich ein zum:

Nachbarschaftsfest am 3. Mai 2018 um 15.00 Uhr in die Wittenberger Straße 16 – 18, 12689 Berlin.

Seit fast einem Jahr betreibt die Hero Norge AS die Gemeinschaftsunterkünfte in der Wittenberger Straße 16 – 18 und in der Dingolfinger Straße 3 – 5. Mit viel Freude, Fleiß und Spaß sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich dabei, die nicht immer einfachen Aufgaben zu bewältigen. Aus diesem Grund soll das einjährige Bestehen gemeinsam mit den Bewohnern, Nachbarn, Kooperationspartnern und allen anderen, die Lust haben, die Gemeinschaftsunterkunft in der Wittenberger Straße 16 – 18 zu besuchen, gefeiert werden. Für musikalische Highlights, Spaß für die Kinder und für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Einrichtungsleitung freut sich – zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Dingolfinger Straße – über zahlreichen Besuch.

Quelle

„Sprüche, Parolen und Vorurteile“ – Elternarbeit zwischen Wertschätzung und Positionierung

Fachkräfte in Kindertagesstätten und in der Jugendhilfe nehmen in ihrem beruflichen Alltag Eltern wahr, die sich abwertend und diskriminierend über bestimmte Gruppen von Menschen äußern. Aktuell richten sich Ressentiments vor allem gegen Geflüchtete. Einige Eltern fallen durch rechtsextreme Symbolik/Kleidung auf. Es ist anzunehmen, dass auch Kinder die Vorurteile der Erwachsenen übernehmen und in die Einrichtung tragen.  Wie kann eine Kooperation mit Eltern gelingen, die Fachkräfte gleichzeitig mit nicht tolerierbaren Äußerungen konfrontieren? Was bedeutet im unmittelbaren Kontakt mit Eltern? Was tun, wenn Kinder Kinder diskriminieren?

Themen:

  • Reflexion der eigenen Haltung
  • Charakterisierung und Einschätzung der Eltern
  • Kinderrechte und Elternrechte – im Konflikt?

Handlungs- und Argumentationsstrategien:

  • Was tun bei diskriminierenden Äußerungen von Kindern?
  • Präventive Ansätze in der Arbeit mit Eltern

Das Projekt ElternStärken bietet in Kooperation mit „Ponte –  Interkulturelle Orientierungs- und Nachbarschaftsvermittlung“ zu diesen Fragen Fortbildungen, Fachgespräche und Beratungen für Fachkräfte an, die mit Eltern arbeiten. Das Angebot ist kostenlos und kann auch innerhalb des Trägers für die Mitarbeitenden und Teams durchgeführt werden.

Flyer zum ausdrucken als pdf-Dokument gibt es hier: Flyer Angebot Ponte und Eltern Stärken

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11.4.2018 Integration im Dialog in Marzahn-Hellersdorf

Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant, laden Sie herzlich ein zu „Integration im Dialog“ zum Thema

„Integration in den Arbeitsmarkt“

Der Senat bereitet in diesem Jahr ein Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter vor. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Integration in den Arbeitsmarkt. Ein Arbeitsplatz ist für geflüchtete Menschen wesentlich für eine gelingende Integration, gleichzeitig stehen Berlin und der Bezirk Marzahn-Hellersdorf bei diesem Thema vor großen Herausforderungen. In Marzahn-Hellersdorf wollen wir uns daher damit beschäftigen, wie die Vermittlung Geflüchteter in den Arbeitsmarkt verbessert werden kann. An vier Thementischen können Sie gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden behördliche Verfahren, Möglichkeiten am Arbeitsmarkt oder kreative Ideen zur Schaffung von Arbeitsplätzen diskutieren. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Gesprächsrunde an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

WIR LADEN SIE HERZLICH EIN, IN MARZAHN-HELLERSDORF DABEI ZU SEIN.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Wir freuen uns sehr über Ihr Kommen!

Aktionsfonds der Partnerschaften für Demokratie in Hellersdorf 2018

Liebe Leute, alle Bürgerinnen und Bürger Hellersdorfs können bis zum 15. Mai Projektideen beim Aktionsfonds Hellersdorf einreichen! Mit bis zu 600 Euro kann DEIN Projekt für Toleranz, Solidarität und Demokratie gefördert werden. Der Fonds wird von der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert. Übrigens: Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann auch ab und an der Webseite der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf einen Besuch abstatten.

Ihre Stimme zählt! Aufruf zur Beteiligung am Planungsverfahren rund um die Neubebauung des Stadtguts Hellersdorf

Hellersdorf-Nord: Hier findet Ihr die aktuellen Infos und Möglichkeiten zur Beteiligung am Planungsverfahren der Gesobau zur Neubebauung des Stadtguts Hellersdorf (im Rahmen der Workshops und Veranstaltungen können sicherlich auch Fragen zum geplanten Neubau der MUF in der Zossener Straße gestellt werden):

Stadtgut Hellersdorf
Das Gut Hellersdorf bildet die historische Mitte des mittelalterlichen „Dorf Hellersdorf“, das gleichzeitig Namensgeber des Bezirks ist. Während das Dorf aus dem 14. Jahrhundert nur wenige Jahre bewohnt wurde, befanden sich die Wohn- und Wirtschaftsgebäude auf dem Gut Hellersdorf regelmäßig in Benutzung. Noch heute sind einzelne Gewerbetreibende auf dem Stadtgut aktiv, an das sich ein Wohngebiet aus den 1950er- und 60er Jahren anschließt. Seit 1993 ist das Gut Hellersdorf Bestandteil der Berliner Denkmalliste.
Es tut sich was um’s Gut
Im Rahmen einer Gesamtentwicklungsmaßnahme werden das Land Berlin, der Bezirk Marzahn-Hellersdorf und die GESOBAU das Stadtgut Hellersdorf und die umliegenden Flächen in den kommenden Jahren behutsam und nachhaltig weiterentwickeln. Wohnen, Gewerbe, Kultur- und Bildungsangebote sowie Gastronomie sollen dabei in harmonischer Wechselwirkung zueinander stehen.
 

14.4.2018: Planbar! Berliner Initiativen diskutieren zum Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter

Ein Veranstaltungstipp des Projekts Ponte:
„Der Berliner Senat berät derzeit über ein neues Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter. Dieser Plan soll den derzeitigen gültigen Masterplan für Integration und Sicherheit ablösen, der seit 2016 in Kraft ist. Hierzu tagten bis Ende Februar 2018 insgesamt 9 Facharbeitsgruppen zu unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten unter Führung der jeweils zuständigen Senatsverwaltungen.

Mit dem neuen Gesamtkonzept wird der grundsätzliche Umgang mit Geflüchteten in Berlin definiert – auch die finanziellen Schwerpunkte des Landes werden für die nächsten Jahre darin festgelegt. Es ist wichtig, dass Initiativen, Zivilgesellschaft und die Geflüchteten selbst sich an der Gestaltung des Planes beteiligen. Einige konnten in den Facharbeitsgruppen mitwirken. Dem Großteil war dies jedoch nicht möglich.

Deshalb laden wir – ein Team aus verschiedenen Willkommensinitiativen Berlins – Euch zu einem Arbeits- und Diskussionstag ein: Lasst uns einen Tag Zeit nehmen, um darüber zu diskutieren, was für Geflüchtete und die Stadt Berlin in den nächsten Jahren notwendig ist, um Integration und Partizipation zu ermöglichen!

Wir wollen die bis zu unserem Termin vorliegenden Ergebnisse der Facharbeitsgruppen des Senats vorstellen, mit Euch inhaltlich diskutieren und um unsere Vorstellungen erweitern.“
FB-Event

Senat entscheidet über MUF-Standorte

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Die Senatsfinanzverwaltung hat die Standorte für die beiden neuen Modularen Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF)  im Bezirk festgelegt. Das Bezirksamt beschwert sich nach wie vor über die schlechte Abstimmung seitens des Senats und verlangt weitere Nachbesserungen.

Zumindest bei einem der beiden Standorte hat das Bezirksamt den Senat umstimmen können. Die neue MUF in Hellersdorf wird nicht auf dem Gelände des Gutes Hellersdorf gebaut, sondern auf dem Grundstück Zossener Straße 156. Es befindet sich an der Zossener Straße/Ecke Kastanienallee. Den vom Senat im Februar vorgeschlagenen Bau auf dem Gelände des Gutes Hellersdorf hatte das Bezirksamt abgelehnt. Es will die Flächen als Gewerbestandort erhalten und die Gesobau rund um das Gut Wohnungen bauen. Gemeinsam schlugen sie dem Senat die Brache an der Zossener Straße/Ecke Kastanienallee vor. Bereits im Oktober 2016 wurde kaum 500 Meter weiter entfernt eine Containersiedlung für Flüchtlinge, ein sogenanntes Tempohome, in Betrieb genommen.

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6.4.2018 DRK-Nachbarschaftszentrum (Marzahn-Mitte): Osterspaß für Alle

Einige Tage nach den Osterfeiertagen im Kreis der Familie dreht der Osterhase nochmal eine Runde durch den Garten des DRK-Nachbarschaftszentrums, um gemeinsam mit neuen und alten Nachbarn nochmal Ostern zu feiern.

Alle Kinder und Eltern sowie Nachbarinnen und Nachbarn aus dem Quartier sind herzlich eingeladen, mit dem DRK-Nachbarschaftszentrum, dem BENN Mehrower Allee und dem Quartiersmanagement auf Ostereiersuche zu gehen.

Dazu möchten wir Sie am Freitag, dem 6. April, ab 16 Uhr im Familiencafé des DRK-Nachbarschaftszentrums in der Sella-Hasse-Straße 19/21 begrüßen. Bei Kaffee, Kuchen und einem bunten Programm für Jung und Alt möchten wir mit Ihnen einen schönen Nachmittag verbringen.

Quelle

Hier gibt es die Plakate für die Osterfeier auf Deutsch, Arabisch und Farsi zum ausdrucken und aufhängen:

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Deutsch_END

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Arabisch_END

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Farsi_END

Frauenzentrum Marie (Marzahn-Nord): Integrations- und Unterstützungsangebote für Frauen mit Flucht- und Zuwanderungserfahrung

Das Frauenzentrum Marie in Marzahn-NordWest bietet kostenlose Integrations- und Unterstützungsangebote für Frauen mit Flucht- und Zuwanderungserfahrung an. Konkret geht es um „Beratung, Unterstützung, Hilfe zur Selbsthilfe, Begleitung; Förderung der Integration (Spracherwerb, Wohnungssuche, Arbeit und Ausbildung), Aufbau von Patenschaften und Unterstützung bei Familien- und Gesundheitsthemen:
Wir beraten Frauen aller Alters- und Qualifikationsstufen, aller Berufs- und Erwerbskontexte, aus allen Bezirken Berlins. Ausdrücklich sprechen wir Frauen mit Migrationshintergrund an. Wir können uns in der deutschen, russischen und englischen Sprache verständigen.
Für Frauen mit Fluchthintergrund steht eine mobile Bildungsberaterin bereit, die darüber hinaus arabisch undfranzösisch spricht. Bei freien Kapazitäten beraten wir auch Männer. Zur Bildungsprämienberatung haben sieuneingeschränkten Zugang.
Alle Beratungen sind unentgeltlich.

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Hellersdorf-Nord: Projekt „Wohnung finden und mehr“

Das Projekt Ponte unterstützt ab sofort finanziell das Angebot des wichtigen Projektes „Wohnung finden und mehr“ welches im „Bunten Haus“ in Hellersdorf-Nord angeboten wird! Wir bedanken uns an dieser Stelle schon bei der Leiterin des „Bunten Hauses“ Frau Katrin Rother für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit!

Wir freuen uns als Projekt Ponte auch weiterhin über Veranstaltungen, Workshops, Feste und andere Ideen mit interkulturellem Bezug in den Stadtteilen Hellersdorf-Nord und Marzahn-NordWest, welche noch finanzielle oder/und organisatorische Unterstützung benötigen! Wir haben für 2018 noch genügend Mittel zur Verfügung stehen, um Eure Ideen mit bis zu 1.000 Euro zu unterstützen. Meldet Euch einfach telefonisch (0152/31771383), via Mail (ponte@pad-berlin.de) oder über Facebook (www.facebook.com/ProjektPonte)!

Hier findet Ihr Informationen zum Projekt „Wohnung finden und mehr“:

Unser Projekt findet im Mehrgenerationenhaus „Buntes Haus“, einer gemeinnützigen und öffentlich geförderten Einrichtung in der Hellersdorfer Promenade 14 in Hellersdorf statt. Der Offene Treff für alle Generationen ist unser zentrales Angebot. Hinzu kommen niedrigschwellige Bildungs- und Freizeitangebote, wie z.B. Kochen/Backen, Spielen, Sport, Kartenspiele für Seniorinnen, Kreativangebote, Cafe, Hausaufgabenhilfe, Sprach- und Leseförderung, Kleiderstube, Ausflüge und eben auch die Begleitung und Unterstützung von Menschen mit und ohne Migrations- oder Fluchthintergrund in allen Lebenslagen.

Unsere Besucher*innen/Nutzer*innen und ehrenamtlich Aktive sind zu 95% Menschen, die in Armut leben und auf Transferleistungen (ALG II, Sozialgeld, Asylbewerberleistungen) angewiesen sind und überwiegend aus dem direkten Umfeld des Hauses stammen. Alle Angebote sind KOSTENLOS.

Ein seit letztes Jahr neues Angebot ist die Nachfrage von Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund bezüglich der Unterstützung und Begleitung in allen Lebenslagen als Teil der Beratungs- und Unterstützungsangebote für alle Menschen extrem angestiegen.

Für die Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung sind insbesondere unsere Kleiderstube, der Spielraum, die Sprachförderung und die Beratung und Begleitung zu allen Themen ihres neuen Lebens die wichtigsten Angebote, die sie wahrnehmen.

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Fit für die Zukunft – Berufsorientierung im Quartier – Innovative und individuelle Berufsorientierung für Jugendliche in Hellersdorf

Ein weiteres tolles Projekt in Hellersdorf, welches durch das Programm Soziale Stadt finanziert wird – das Berufsorientierungsangebot richtet sich gleichermaßen an einheimische und geflüchtete Jugendliche sowie Migrant*innen:
 
Innovative und individuelle Berufsorientierung für Jugendliche in Hellersdorf
„Fit für die Zukunft – Berufsorientierung im Quartier“ ist ein aus dem Programm Soziale Stadt gefördertes Projekt mit dem Ziel der beruflichen Orientierung Jugendlicher und junger Erwachsener in den Quartieren Hellersdorfer Promenade und Boulevard Kastanienallee. In Kooperation mit dem Quartiersmanagement beider „Kieze“ wird das Projekt von SchulePLUS realisiert. Durch innovative und individuelle Angebote der Berufsorientierung wird die Zielgruppe an Möglichkeiten der Ausbildung und infrage kommende Arbeitsstellen herangeführt. Die Maßnahmen des Projektes zielen auf den Auf- und Ausbau der Berufswahlkompetenz ab, wobei die individuellen Stärken, Interessen und Neigungen der Teilnehmenden als Grundlage dienen. Bei Interesse an der Teilnahme am Projekt, kann man sich gerne an Mareike Weiss (mareike.weiss@schule-plus.de oder (030) 789546006) wenden. Wir freuen uns, von euch zu hören!
Quelle: https://www.schule-plus.de/berufsorientierung/

Das sind die 25 neuen MUF-Standorte

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Der Berliner Senat hat am Dienstag bekanntgegeben, wo weitere Flüchtlingsunterkünfte entstehen sollen. Aus den ersten Bezirken kommt gleich deutliche Kritik.

Berlin bekommt 25 neue Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF). Am Dienstagmittag hat der Senat die weitgehend endgültige Liste der Standorte vorgelegt. In jedem Bezirk sind zwei geplant, nur in Neukölln wird es drei zusätzliche Unterkünfte geben. Mitte Februar hatte die Landesregierung bereits eine Vorschlagsliste veröffentlicht. Die Bezirke hatten danach einen Monat Zeit, Einwände vorzutragen und andere Flächen vorzuschlagen. Am Verfahren und an Grundstücken gab es einige Kritik.

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Siehe auch: Standorte für neue Flüchtlingsunterkünfte stehen fest – mehr nicht

Berliner Senat beschließt 25 Standorte für neue MUFs

Neue Unterkünfte für Geflüchtete: Das gibt noch Ärger

Platz für 12.000 Menschen

Bezirke kündigen Widerstand an

Senat beschließt Standorte für modulare Flüchtlingsunterkünfte MUF 2.0 (Offizielle PM des Senats mit Liste der geplanten Unterkünfte)

Senat legt Standorte modularer Unterkünfte für Geflüchtete fest: Die Bezirke sind irritiert (Bericht von Lichtenberg-Marzahn+)

MUF 2.0, die Zweite (Netzwerk „Berlin hilft!“)

Zwei Flüchtlingsheime pro Bezirk (Berliner Morgenpost)

Senat legt zwei Standorte für Errichtung Modularer Unterkünfte im Bezirk fest (Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf)

Bezirke protestieren gegen neue Standorte für Flüchtlingsunterkünfte (Tagesspiegel vom 28.3.2018)

Wohnraum für Geflüchtete: Bezirke wollen es eine Nummer kleiner (taz vom 28.3.2018)

Unterkünfte für Flüchtlinge: Senat betreibt Stadtentwicklung von oben (Tagesspiegel vom 29.3.2018)

Studie „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch. Bedingungen für die nachhaltige Projektarbeit mit Geflüchteten. Eine Bilanz“

Studie „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch. Bedingungen für die nachhaltige Projektarbeit mit Geflüchteten. Eine Bilanz“ von Prof. Werner Schiffauer (u.a.) im Nachgang der Studie „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch. 90 wegweisende Projekte mit Geflüchteten“ (open source, Download hier). Dazu eine  Pressemitteilung des Rats für Migration, mehr Informationen und Bestellung beim transkript Verlag.

Chancengleichheit in Großsiedlungen

Das „Quartiersmanagement Berlin“ berichtet:

Wie lässt sich Bildungserfolg in sozial benachteiligten Großsiedlungen fördern? Auf dem Kongress „StadtBildung“ berichteten Expertinnen und Experten aus Berlin und zahlreichen Großstädten in Deutschland am 15. März 2018 von erfolgreichen Lösungsansätzen. Thema war auch der Campus Efeuweg in Neukölln.

Die Neuköllner Bildungsstadträtin Karin Korte eröffnete den Kongress „StadtBildung“ mit einer klaren Aussage: „Gerade in schwierigen Kiezen brauchen wir die besten Bildungsangebote“, wenn die Chancen für alle Bevölkerungsgruppen gleich sein sollen.

Der Kongress StadtBildung

Auf der Veranstaltung kamen Expertinnen und Experten von Bildung, Jugend und Stadtentwicklung aus Praxis, Wissenschaft, Politik und Verwaltung zusammen. Thema waren sowohl neue pädagogische als auch städtebauliche Perspektiven sowie Gelingensbedingungen für erfolgreiche Campusentwicklungen in deutschen Großstädten.

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Siehe auch: Kongress StadtBildung – Kooperation für mehr Chancengleichheit in der Großsiedlung

Wo sich Änderungen bei MUF-Standorten abzeichnen

An diesem Dienstag stellt der Senat die 25 neuen Standorte für Flüchtlingsunterkünfte in Berlin vor. In diesen Bezirken zeichnen sich Änderungen ab. #MUF

Am Dienstag will der Senat die 25 neuen Standorte für die „MUFs 2.0“ vorstellen. Nicht alle Bezirke waren mit den ersten Vorschlägen einverstanden.

Am Montag wurde noch verhandelt: Nicht alle Bezirke waren mit den vom Senat vorgeschlagenen Standorten für die „MUF 2.0“, die zweite Generation der modularen Flüchtlingsunterkünfte, einverstanden. An diesem Dienstag sollen alle neuen 25 Standorte endgültig vorgestellt werden. Nach Tagesspiegel-Informationen wird das Land von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BiMA) ein Gelände in der Ratiborstraße kaufen, wo eine Flüchtlingsunterkunft gebaut werden soll. Ein zweiter Standort in Friedrichshain-Kreuzberg ist in der Alten Jakobstraße geplant.

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Senat will 25 neue Modul-Asylheime bauen

„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Am 11.4.2018 findet die Dialogreihe des Berliner Integrationsbeauftragten nun auch im Bezirk Marzahn-Hellersdorf statt – wir dokumentieren die Einladung:

Am Mittwoch, den 11. April 2018, ab 18:30 Uhr, ist der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, ist mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf im Bezirklichen Informationszentrum (BIZ). „Integration in den Arbeitsmarkt“ ist das Thema der Veranstaltung. Wie können Geflüchtete in Arbeit gebracht werden? Wie finden sie Zugang zum Arbeitsmarkt?

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wird an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Diskussionsrunde direkt an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

Gesprächsteilnehmer sind die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant. Sie werden mit Initiativen, Vereinen, Geflüchteten, Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksämter, Migrantinnen- und Migrantenorganisationen und den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

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Bürgerinitiative will MUF am Murtzaner Ring verhindern

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Im Bezirk sollen zwei neue Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) gebaut werden. Beide vom Senat verkündeten Standorte sind umstritten, allerdings aus unterschiedlichen Gründen.Ein geplanter Standort ist das Gut Hellersdorf, den das Bezirksamt ablehnt. Es will das Gut unbedingt als Gewerbestandort erhalten. Zusammen mit der Gesobau sucht das Bezirksamt nach einer Alternative an der Zossener Straße.
Aber auch der zweite Standort am Murtzaner Ring 68 ist umstritten. Widerstand kommt hier aus der Bevölkerung. Das Grundstück liegt nur wenige Hundert Meter von den MUFs an der Paul-Schwenk-Straße. Die Unterkunft für rund 450 Flüchtlinge wurde erst Mitte 2017 fertiggestellt.

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10.4.2018 Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf: Informationsveranstaltung für alle, die sich ehrenamtlich für geflüchtete Menschen engagieren

Informationsveranstaltung für alle, die sich ehrenamtlich für geflüchtete Menschen engagieren
 
Flüchtlinge aus Krisengebieten sind aufgrund ihrer Erfahrungen häufig traumatisiert. Manchmal berichten Flüchtlinge auch von ihren existentiellen Ängsten und ihren Erfahrungen. Dies kann auch bei ehrenamtlichen Begleitern zu Belastung, Sorgen und Betroffenheit führen. Der Referent Erhard Schnalke möchte Anregungen zur Begleitung von traumatisierten Flüchtlingen geben.
 
Thema: Arbeit mit traumatisierten geflüchteten Menschen
Datum, Zeit: 10.04.2018, 18 – 20 Uhr
Ort: FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf, Helene-Weigel-Platz 6, 12681 Berlin
 
Inhalte des Vortrages:
• Was ist ein Trauma?
• Welche Traumata gibt es bei geflüchtete Menschen?
• Welche Auswirkungen hat eine Traumatisierung?
• Was sollte man bei der Arbeit mit traumatisierten Menschen beachten?
• Wie kann man traumatisierte Flüchtlinge unterstützen?
 
Referent: Erhard Schnalke, Traumapädagoge i.A.
 
Bitte leiten Sie die Einladung an Interessierte weiter!
 
Wir bitten aufgrund der beschränkten Platzmöglichkeiten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 06.04.2018 unter Telefon 030/76236500 oder per Email info@aller-ehren-wert.de

Wanderndes Bürgerfest „Marzahner Osterweg“ am zweiten Osterfeiertag 2018

Am Montag, den 2. April 2018, ab 9:30 Uhr,sind alle Marzahnerinnen und Marzahner zum wandernden Bürgerfest “Marzahner Osterweg” eingeladen.

Das Motto “Ehrfurcht vor dem Leben – solidarisch unterwegs – für Respekt vor der Würde des Menschen” bringt die Friedenshoffnung und Lebensfreude für alle Menschen zum Ausdruck. Frühlings – und Friedenslieder, Musik, kurze Ansprachen und Gespräche bestimmen den Osterweg. Der Marzahner Pogo-Chor und das Ostereiersuchen schließen das Bürgerfest ab.

Die Stationen sind:

Station 1: Stadtteilzentrum Marzahn, Marzahner Promenade 38, 12679 Berlin, mit Dr. Manuela Schmidt, Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses Berlin

Station 2: Katholische Kirche “Von der Verklärung des Herrn”

Station 3: Evangelische Kirche im Dorf Marzahn

Station 4: Mühlenberg, Ostereiersuchen für kleine und große Kinder

Die Veranstalter: Das Bündnis für Demokratie und Toleranz, Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte, Ökumenisches Forum Berlin Marzahn e.V., die Evangelische Kirchengemeinde Marzahn und die Katholische Kirche “Von der Verklärung des Herrn”.

Quelle

Hella-Mädchenklub (Hellersdorf-Nord): Interkulturelles Begegnungsprojekt „Spot on girls!“

Ein tolles interkulturelles Begegnungsprojekt findet seit Januar 2018 immer Donnerstags ab 16.30 Uhr mit Patu & Marie im Hella-Mädchenklub in Hellersdorf-Nord statt. Unter dem Titel „Spot on girls!“ treffen sich Mädchen aus dem Stadtteil sowie auch aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Zossener Straße wöchentlich zu einem Comic-Workshop:

Les Oubliés – Die politisch Verlassenen

Viele Menschen in strukturschwachen Regionen mit hohem Anteil rechtspopulistischer Wähler fühlen sich von der Politik verlassen. Das befindet die erste Studie ihrer Art zu den letzten Wahlen in Deutschland und Frankreich: 500 Haustürgespräche zeigen auf, welche Herausforderungen die Befragten in ihrem Alltag haben und warum oftmals die sozialpolitischen Bedingungen – und nicht etwa Fremdenfeindlichkeit – Grund ihres Unmuts und ihrer Zukunftsängste sind. Basierend auf den authentischen Schilderungen der Menschen entschlüsselt die Studie „Rückkehr zu den politisch Verlassenen“ deren Deutungsmuster und macht sie zugänglich für Handlungsempfehlungen, die darauf abzielen, das Vertrauen dieser Bevölkerungsgruppen zurückzugewinnen.
 
— Der Kurzfilm „Les Oubliés – Die politisch Verlassenen“ entstand im Zuge der Studienerstellung. Er wurde von der Snice-Filmproduktion erstellt und von der Alfred Herrhausen Gesellschaft gefördert.

„Kaum Angst vor Überfremdung“

Die „Zeit“ u.a. Medien berichten über die neue Studie „Rückkehr zu den politisch Verlassenen“:

Einfach mal an 5.000 Türen klingeln, wo viele AfD wählen und wenig verdienen: Johannes Hillje weiß, was passiert, wenn man mit den Menschen redet – statt über sie.

Duisburg-Neumühl, Eisenhüttenstadt, Marzahn-Hellersdorf: Das Forscherteam um Johannes Hillje hat an 5.000 Türen in sozial schwachen Regionen geklingelt, in denen die AfD besonders große Wahlerfolge erzielt hatte. 500 haben aufgemacht und mit ihm über das Gefühl gesprochen, abgehängt zu sein, über Vertrauen in die Politik und die Ablehnung von Flüchtlingen. Die gute Nachricht: Die Menschen zeigten sich kaum rassistisch, auch waren die meisten proeuropäisch. Sie wollen keine Grenzschließungen, sondern besseren Nahverkehr und mehr Läden um die Ecke. Aber: Das Politiksystem müsste sich grundlegend wandeln, um das Vertrauen dieser Menschen zurückzugewinnen.

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Siehe auch:

In Hochburgen von Rechtspopulisten grassieren Abstiegsängste

Menschen in AfD-Hochburgen fühlen sich von der Politik alleingelassen

AfD-Hochburgen: „Es herrscht ein Gefühl des Verlassenseins“

Zur Studie:

In rechtspopulistischen Hochburgen herrscht ein Gefühl des Verlassenseins

Expert*innen-Talk-Veranstaltung am 21.03.2018 in Berlin mit Geflüchteten

Einladung der Koordinierungsgruppe Flüchtlingsmanagement der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales  zur Expert*innen-Talk-Veranstaltung am 21.03.2018:Einladungen als Download in verschiedenen Sprachen:

18-03-21_Aushang Expert_innen Talk groß_final

18-03-21_Einladung Expert_innen-Talk März 2018

18-03-21_Einladung Expert_innen-Talk März 2018_ arabisch

18-03-21_Einladung Expert_innen-Talk März 2018_ farsi

 

Rechte instrumentalisieren Gewalt: Ein Mord reicht ihnen nicht mehr

Die „taz“ schreibt:

Ein 15-Jähriger ersticht eine 14-Jährige. AfD und „Bild“ hofften auf einen Täter mit Migrationshintergrund – die Berliner Polizei rügt sie dafür.

Wenige Tage nach der Tötung an einer 14-Jährigen, die in ihrer elterlichen Wohnung in Alt-Hohenschönhausen erstochen wurde, scheint der Fall aufgeklärt. Ein 15-jähriger Teenager, den die Polizei am Sonntag festgenommen hatte, habe die Tat gestanden, wie Polizeisprecher Winfrid Wenzel der taz bestätigte. Nun laufen die Ermittlungen der Mordkommission, um das „Beziehungsgeflecht“ zwischen Täter und Opfer aufzuklären.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem geständigen Schüler um einen Deutschen aus dem Bekanntenkreis des Mädchens. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, sagte der taz, die beiden kannten sich aus der Schule und seien am Tag der Tat verabredet gewesen. Es sei Haftbefehl wegen Totschlags beantragt worden.

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Siehe auch:

Fake News im Fall Keira – Polizei ermittelt gegen Bachmann

Tod einer 14-Jährigen: Wie Lutz Bachmann völlig willkürlich einen Jungen als Mörder darstellt

So erfindet die AfD Messer-Attacken durch Ausländer

Immanuel Beratungszentrum Marzahn – Migrationsberatung

Mal wieder ein Hinweis zu einem weiteren Beratungsangebot für Migrant*innen im Bezirk durch das Immanuel Beratungszentrum Marzahn:

Wir beraten erwachsene Zuwanderer sowie Spätaussiedler, die auf Dauer in Deutschland bleiben möchten, damit sie sich willkommen fühlen und erfolgreich in ihrer neuen Heimat ankommen können.

  • rund um die Themen Aufenthalt und Integration
  • bei der Lebens- und Alltagsgestaltung in Deutschland
  • bei Ausbildungs- und Arbeitssuche sowie beruflicher Orientierung
  • allgemeinen Fragen zu Kinderbetreuung und Schule
  • Fragen rund um das Thema Wohnen
  • Klärung und Beantragung von sozialen Leistungen

Wir beraten Sie unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, Alter oder sexueller Identität.

Die individuelle Beratung ist kostenfrei. Wir unterliegen der Schweigepflicht.
Die Migrationsberatung kann auf Russisch und nach Bedarf auch auf Englisch angeboten werden.

Quelle

Pressemitteilung zu den Angriffen in Berlin 2017

Pressemitteilung von Reach Out (13.3.2018):

Die Zahlen extrem rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin sind gesunken. Dennoch kein Grund zur Entwarnung.

Rassismus ist das häufigste Motiv.

ReachOut, die Berliner Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, verzeichnet 267 Angriffe für das Jahr 2017. Das ist ein erfreulicher Rückgang um fast 30% der Gewalttaten und massiven Bedrohungen im Vergleich zu 2016. Rassismus steht als Tatmotiv im Vordergrund. Trotz des Rückgangs insgesamt, finden im Wohnumfeld von Betroffenen genauso viele Angriffe wie 2016 statt. Mindestens 374 Menschen werden verletzt und bedroht.

Berlin, 13. März 2018

Insgesamt erfasst ReachOut 267 Angriffe für das Jahr 2017 (2016: 380). Mindestens 374 (2016: 553) Menschen werden verletzt, gejagt und massiv bedroht. Darunter sind 22 Kinder. Rassismus bleibt mit 140 Taten das häufigste Motiv in Berlin (2016: 233). Die LGBTI-feindlichen Angriffe sind konstant hoch mit 67 Taten (2016: 70). Die Attacken und Bedrohungen gegen politischen Gegner*innen sind gestiegen. Gegen sie richteten sich 40 Angriffe (2016: 32). Zudem sind die antisemitisch motivierten Gewalttaten von 31 auf 13 gesunken.

In den Jahren 2015 und 2016 mussten wir mit 320 und 380 Taten die höchsten Angriffszahlen seit Bestehen von ReachOut registrieren. Für das zurückliegende Jahr verzeichnen wir erstmals keinen weiteren Anstieg der Gewalttaten und der massiven Bedrohungen.

Weiterlesen

Siehe auch:

Auswertung der Vorfälle der Berliner Register für das Jahr 2017

Rechte Gewalt in Berlin und Brandenburg: Die Rassisten sind unter uns

Bilanz rechter Gewalt vorgestellt: Auch im Wohnumfeld schlagen sie zu

Rassismus und Antisemitismus: Weniger rechte Gewalt in Berlin

Haus Bolle (Marzahn): Integrationsprojekt für geflüchtete Kinder

An dieser Stelle verweisen wir auf ein tolles Integrationsprojekt des Haus Bolle in Marzahn – es geht um die Unterstützung von Kindern, Teenies und Jugendlichen aus geflüchteten Familien beim Ankommen im Sozialraum Marzahn durch
 
a) enge Zusammenarbeit mit den Offenen Bereichen des Kinder- und Jugendhauses Bolle (Ansprechpartner bei Bolle, Begleitung, integrative Aktionen und Projekte etc.)
 
b) Kontakt mit verschiedenen Unterkünften für Geflüchtete im Bezirk (Austausch, Aktionen vor Ort, Abholdienste, Elternkontakte etc.)
 
c) regelmäßige Projekte mit Willkommensklassen
 
Mehr Infos dazu bekommt Ihr hier:

13.3.2018 Alice Salomon Hochschule: Vortrag zum Thema ALG II

Via MaMis en Movimiento e.V:

Sehr geehrte Damen/Herren:

wir möchten Sie gern zu unserer Veranstaltung am 13.März um 15.00 Uhr zum Thema ALG II einladen.

Referentin: Frau Bettmann (Ansprechpartnerin Asyl und Flüchtlinge / Migrationsbeauftragte des Jobcenters)

Zielgruppe: Migranten.

Sprache: Deutsch

Der Teilnahme ist kostenlos.

Eine Kooperation zwischen LmDR e.V, MaMis en Movimiento e.V. und Jobcenter Marzahn-Hellersdorf.
Wo? Alice Salomon Hochschule, Alice-Salomon-Platz 5, Raum 115,12627 Berlin.

Inhalt:
– Was ist ALG II? Wer hat Anspruch auf ALGII?
– Was sind Transferleistungen?
– An wen wendet man sich, um einen Antrag zu stellen?
– Welche Dokumente benötigt man , um einen Antrag zu stellen?
– Wie lange hat man Anspruch auf ALGII
– Nebenjobs bei ALGII, ja oder nein?
– Wie funktioniert das JobCafe
– Rechten und Pflichten der ALGII Empfänger

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Aktionstag gegen Rassismus und Diskriminierung am 21. März 2018 – Film- und Diskussionsabend im Kiez-Treff West in Marzahn

Liebe Freund*innen,

das Projekt Interkulturelle Familienbildung und das Projekt Ponte laden ab 17.00 Uhr zum Film- und Diskussionsabend im Kiez-Treff West in Marzahn ein!

Hintergrund des Aktionstages:

Zum Gedenken an das Massaker von Sharpville, als 1960 die Apartheidpolizei Südafrikas eine friedliche Demonstration blutig niederschlug, riefen die Vereinten Nationen im Jahre 1966 den 21. März als Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung aus.

26 Jahre nach dem Massaker, im Jahr 1996, verkündete Nelson Mandela der erste frei gewählte Präsident, in Sharpville die neue demokratische Verfassung Südafrikas.

Der 21. März wird seither in Südafrika als South African Human Rights Day, als Südafrikanischer Tag der Menschenrechte begangen.

Seit 50 Jahren gibt es den Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung, wie der 21 März als Gedenktag der Vereinten Nationen offiziell heißt.

Dieser Tag prangert Rassismus und Diskriminierung alljährlich als ein weltweit existierendes Problem an.

Trotzdem sind Diskriminierungen für Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland im privaten und öffentlichen Leben eine fast alltägliche Erfahrung. Häufig werden sie auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt benachteiligt, sie haben geringere Bildungschancen, aus dem sozialen Leben werden sie ausgegrenzt.

Die Ursachen für Rassismus sind vielfältig. Häufig sind es tiefe Ängste und Vorurteile gegenüber Menschen, die als „Fremde“ oder „Konkurrenten“ betrachtet werden. Ihre Wahrnehmung als eine Bedrohung für die eigene Kultur oder den eigenen sozialen Wohlstand bringt weltweit Menschen dazu, andere Menschen zu diskriminieren, zu hassen, zu verfolgen oder im Extremfall gar zu töten.

Auch in Deutschland erleben Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge den alltäglichen und strukturellen Rassismus auf unterschiedliche Art und Weise, an verschiedenen Orten, meist auf Grund ihrer Herkunft, aber auch Religion, Sprache oder anderer Merkmale. Keep reading →

Das neue Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost

BENN Boulevard Kastanienallee berichtet von der Neueröffnung des Stadtteilzentrums Hellersdorf-Ost in unmittelbarer Umgebung der neuen GU/MUF Albert-Kuntz-Straße:
Mit einer kleinen Feierstunde öffnete das Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost von MITTENDRIN leben e. V. am 1. März 2018 an seinem neuen Standort an der Albert-Kuntz-Straße 42. Es musste aus seinem alten Domizil ausziehen, weil dort Wohnungen gebaut werden sollen.

Die Vereinschefin Ursula Gobes betonte, dass fast alle Angebote erhalten bleiben, obwohl die neuen Räumlichkeiten etwas kleiner sind. Es gibt also weiter die Sprach- und Computerkurse, den Handarbeitstreff, den Spielenachmittag, die Singe- und die Theatergruppe, die Kreativangebote, Gymnastik und Lachyoga. Die Mietergemeinschaft führt auch künftig ihre Beratungen durch. Die Kaffeerunde und das Abendbrot am Donnerstag finden natürlich auch statt. Die nächsten Veranstaltungen können schon mal vorgemerkt werden: Am 6. März geht es auf zu einem Spaziergang entlang am Müggelsee. Geschichten rund um den Samowar werden am 7. März ab 15 Uhr erzählt und am 14. März gibt es ab 14.30 Uhr einen Seniorennachmittag mit Kultur.

In alle Aktivitäten eingebunden sind auch die Bewohner_Innen der gegenüberliegenden MUF für Geflüchtete und der Gemeinschaftsunterkunft an der Maxie-Wander-Straße. Für sie werden u.a. Deutschkurse angeboten.

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Kontaktdaten BENN Boulevard Kastanienallee findet Ihr hier.

 

20.3.2018 Hellersdorf-Nord: Quartiers-Infoabend „Wohnungsneubau im Quartier“

Nutzt den Quartiers-Infoabend „Wohnungsneubau im Quartier“ um euch ein Bild über die geplanten Neubauaktivitäten der Gesobau rund um das Gut Hellersdorf zu machen. Aktive Bürger*innenbeteiligung aus dem Stadtteil Hellersdorf-Nord ist hier in den kommenden Monaten gefragt! Es geht am Rande sicherlich auch um den möglichen Neubau einer MUF 2.0 an der Zossener Straße Ecke Kastanienallee:

Vielen ist es bestimmt schon aufgefallen:
An vielen Stellen wird gebuddelt und gebaut im Quartier: in der Tangermünder Straße (neben Aldi), in der Stendaler Straße (ehemalige Kaufhalle) und bald auch auf dem Stadtgut Hellersdorf. Am Dienstag, dem 20. März 2018, von 17 – 19.30 Uhr, lädt das Quartiersmanagement deshalb zum Quartiers-Info-Abend: hier berichtet die landeseigene Wohnungsgesellschaft GESOBAU AG über die drei Bauvorhaben. Sie baut dort neue Wohnungen im Quartier.
Sei dabei und höre, was sich demnächst im Quartier tut!
Quelle: QM Hellersdorfer Promenade

Hebamme hilft Flüchtlingsfrauen

Via „LAF“: Die Autorin Marina Mai hat eine der Hebammen begleitet, die im Auftrag des LAF in Berliner Unterkünften werdende und junge Mütter betreuen. Wir freuen uns sehr, dass die engagierten Expertinnen schon nach kurzer Zeit einen guten Draht zu den Frauen gefunden haben und wollen den Service noch bekannter machen.

Das „Neue Deutschland“ berichtet:

Unterwegs mit Katharina Falk, die jungen Müttern in Asylunterkünften zur Seite steht

Die Eritreerin klopft schüchtern an die Tür. Die Frau aus einem Flüchtlingsheim im Ortsteil Buckow ist im neunten Monat schwanger und möchte sich von der Hebamme Katharina Falk untersuchen lassen. Die hat sie schon erwartet. »Komm rein, Helen.« Katharina Falk ist mit den schwangeren Frauen per Du. Jede Woche kommt die Mittdreißigerin für mehrere Stunden in das Neuköllner »Tempohome«, wie die Containersiedlung mit gut 500 Plätzen für Flüchtlinge am Stadtrand genannt wird. Hier untersucht sie schwangere Frauen, Wöchnerinnen und Babys. Helen legt sich in dem zur Krankenstation umfunktionierten Wohncontainer auf die Liege.

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Aktuell bestehende Sprach(kurs)angebote für Menschen mit Migrationserfahrung in Marzahn

Da wir heute mal wieder von einer Sozialarbeiterin bezüglich Sprachangeboten für geflüchtete Menschen bzw. Menschen mit Migrationserfahrung in Marzahn angesprochen wurde, hier ein paar uns aktuell bekannte Möglichkeiten. Wer noch mehr Angebote hat, kann uns diese gerne schicken!:

Das DRK Nordost hier aktuell verschiedene Angebote, welche Ihr hier finden könnt: http://drk-berlin-nordost.de/gefluechtete.html

Weltgewandt e.V. bietet in Marzahn-Nord ein regelmässiges Sprachcafé an: http://weltgewandt-ev.de/termine/

Und das Refugee Café „Women´s Space“ in Marzahn-Mitte bietet auch Deutschkurse an: https://stimmemag.oplatz.net/eroffnung-des-frauen-internet…/

Ebenso die Migrant*innen-Organisation der vietnamesischen Community „Reistrommel e.V.“: http://www.reistrommel-ev.de/integrationskurse

Und auch das Roma-Projekt in Marzahn-NordWest bietet u.a. dienstags und donnerstags Sprachtrainings an: http://www.awo-spree-wuhle.de/elterntreff/

Jugendliche für Integrationsprojekt „Berlin und wir!“ (ZDF/KiKA) gesucht!

Zur Kenntnis leiten wir folgende Anfrage/Einladung weiter. Vielleicht sind ein paar Interessentinnen bzw. Interessenten in Ihren Projekten bzw. Einrichtungen zu finden (am Ende des Aufrufs befinden sich die Projektbeschreibung und der Castingaufruf in arabischer, deutscher und englischer Sprache sowie auf farsi):

Bereits im dritten Jahr in Folge produzieren wir für das ZDF Kinder- und Jugendfernsehen eine Doku-Serie über die Integration von geflüchteten Jugendlichen in Deutschland. Für die neue Staffel suchen wir nun wieder nach interessierten und aufgeweckten Jugendlichen (sowohl Deutsche als auch Geflüchtete) im Alter zwischen 14 und 15 Jahren, die sich an unserem Projekt beteiligen möchten.

In der dritten Staffel von „Berlin und wir!“ werden wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Chancen und (berufliche) Möglichkeiten ein Leben in Deutschland für deutsche und geflüchtete Jugendliche bieten kann. Die Aufgabe: Die Jugendlichen werden zu Gastgebern und sollen ein Jugend-Hostel betreiben. Damit sie dafür gut gewappnet sind, sammeln sie vorher Erfahrungen in den besten Hotels der Stadt.

Ich würde mich freuen, wenn Sie uns in diesem Jahr bei der Suche nach Protagonisten unterstützen würden. Eine ausführliche Projektbeschreibung sowie einen Flyer mit allen Infos zum Aushängen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi) finden Sie im Anhang und dürfen Sie gerne weiterreichen.

WICHTIG:
Für die Teilnahme werden die Schüler nicht aus dem Unterricht genommen, da die Dreharbeiten am Wochenende und in der Freizeit an einzelnen und vorher vereinbarten Tagen stattfinden. Weiterhin wird auch nicht in der Schule gedreht, sollten dahingehend Bedenken bestehen. Bewerbungsschluss: 15.03.2018
Bei Rückfragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Last but not least: Alle 16 Episoden aus Staffel 1 und 2 sowie weitere Informationen unter https://www.zdf.de/kinder/berlin-und-wir

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Dokumentation des 7. Fachtags Vietnamesisches Berlin zum Thema Angekommen?

Chancen und Herausforderungen für Integration und Partizipation der Zugewanderten aus Vietnam und ihrer Familien von VIA Berlin/Brandenburg zum Download hier.
Aus dem Vorwort:
Der Fachtag „Vietnamesisches Berlin“ ging in diesem Jahr neue Wege. Er verließ das erste Mal die traditionellen Standorte Bezirke Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf und fand an einer Hochschule, der Humboldt-

Universität in Berlin-Mitte mit rund 100 Teilnehmenden statt. Der Standort wurde gewählt, um junge vietnamstämmige und -interessierte Menschen zu einem Generationsdialog einzuladen. Vor allem mit der so genannten 1,5. Generation (diejenigen, die im Rahmen der Familienzusammenführung zu den Eltern in Deutschland nachzogen) sollten Fragen, wie die folgenden diskutiert werden: wie sie ihre Rolle in der Gesellschaft und in Bezug auf diepolitische Teilhabe sehen? Welchen Beitrag (wollen) sie für die Integration ihrer Landsleute leisten? Welche Ressourcen haben sie von ihren Eltern/von der 1. Generation „geerbt“ und welche Bedeutung besitzen Migrant*innenorganisationen für sie? Der fragende Titel „Angekommen?“ des diesjährigen Fachtages steht symbolisch für diese Generation, die sich trotz ihrer Sozialisation hierzulande weitgehend noch nicht angekommen fühlt. Zugleich impliziert er die Aufforderung an die Heranwachsenden, sich im politischen und gesellschaftlichen Kontext sichtbar zu machen und Stellung zu beziehen.

 

ASH: Demokratieferne Auffassungen in einer Kommune als Herausforderung für sozialräumliche Demokratieentwicklung

Ein weiteres spannendes Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé und Prof. Dr. Michael Brodowski über demokratieferne Auffassungen in unserem Bezirk läuft bis Ende 2020 an der Alice Salomon Hochschule in Hellersdorf:

Das Projekt ergründet die Ursachen für die Entstehung demokratieferner Auffassungen in einer Kommune am Beispiel des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf. In vertiefenden qualitativen Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Typen von Demokratieeinstellungen (zufriedene Demokraten, kritisch-unpolitische Demokraten, kritisch-politische Demokraten, Distanzierte) werden subjektive Theorien erhoben, um herauszufinden mit welchen Haltungen und Handlungsstrategien unterschiedliche  Gruppen der Bevölkerung auf soziale Fragestellungen und Verwerfungen reagieren.

Außerdem wird vermutet, dass es einen Widerspruch zwischen formalem Lernen (Demokratiebildung in Kita und Schule) und informellem Lernen gibt (es wird in Bildungseinrichtungen überwiegend theoretisches Wissen vermittelt, Demokratie jedoch unzureichend erfahren). Zu diesem Themengebiet sind Gruppendiskussionen mit Erzieher_innen bzw. Lehrer_innen zum Demokratieerleben und -lernen in den Bildungseinrichtungen vorgesehen.

Auf der Grundlage der Erkenntnisse von Engagementforschung und der Analyse von Verfahren der Demokratieentwicklung in anderen Städten und Ländern wird ein Prozess der sozialräumlichen Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf ausprobiert und etabliert. Ziel ist die Ergänzung der Prozesse formaler Demokratie um partizipative Beteiligung der Bürger_innen. Zudem ist beabsichtigt, die Partizipation in Schulen und Kitas auszubauen und Demokratielernen stärker zu etablieren.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt werden evaluiert und für die Beratung von weiteren Städten und Kommunen aufbereitet. Zudem ist beabsichtigt, das Verfahren der sozialräumlichen Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf möglichst dauerhaft einzurichten.

Mehr Infos zum Forschungsprojekt gibt es hier.

Ähnlich gelagerte Vorläuferforschungsprojekte:

Sozialräumliche Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf

Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune. Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf

Der große Streit um Berlins neue Flüchtlingsunterkünfte

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:
25 neue Unterkünfte sollen in den kommenden Jahren in Berlin entstehen. In den Bezirken gibt es Widerstand gegen die Standorte.
Berlin will bis zum Jahr 2021 an 25 Standorten weitere Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) bauen lassen. Die wichtigsten Bauherren sind die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sowie die sechs städtische Wohnungsgesellschaften. Gegen die Pläne regt sich zum Teil massiver Widerstand. Kritik gibt es vor allem an der Kommunikation mit dem Senat.
Sozialsenatorin Elke Breitenbach und Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (beide Linke) hatten Mitte Februar mit Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) die Liste mit den geplanten Standorten vorgestellt. Nach angeblicher Abstimmung mit den zwölf Bezirken. Das weisen die Bezirksbürgermeister zurück. Die Frist, in der sie ihre Vorschläge einbringen können, wurde nun bis zu diesem Wochenende verlängert. Am 27. März soll die Standortliste vom Senat verabschiedet werden.
 

Alice-Salomon-Hochschule (Hellersdorf-Nord): Seminarreihe ,,Mehrsprachigkeit als Chance“ – MaMis en Movimiento e.V.

MaMis en Movimiento e.V. bietet an der Alice-Salomon-Hochschule eine neue Seminarreihe ,,Mehrsprachigkeit als Chance“ an. Hier die Einladung zur Teilnahme und Weiterverbreitung:
 
Sehr geehrte/r Damen/Herren,
Unsere Gesellschaft wird immer internationaler. Mehrsprachigkeit ist daher eine wichtige Ressource – für den Einzelnen, aber auch für die gesamte Gesellschaft.
Mit dieser Seminarreihe ,,Mehrsprachigkeit als Chance“ wollen MaMis en Movimiento e.V. die Personen bzw. Einrichtungen unterstützen, welche mit Kindern, die einen Migrationshintergrund haben, und ihren Familien zusammenarbeiten.
In der geplanten Seminarreihe sollen unter anderem unterschiedliche Strategien vermittelt werden, um die Partizipation in der frühkindlichen Erziehung in Kitas zu fördern. Diese Erfahrungen sollen verallgemeinert werden. Außerdem soll erreicht werden, dass es zu einem Austausch zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor kommt. Bei den Methoden der Entwicklung und Vertiefung beruflicher Schlüsselkompetenzen setzen wir auf erfahrungsorientierte Lernmethoden. Die Gruppe bzw. der Einzelne in der Gruppe bekommt die Möglichkeit sich selbst in Interaktion zu erfahren. Dabei wird agiert, kommuniziert, nachgedacht, erlebt und gefühlt.

Auftakt BENN im Quartiersmanagement Mehrower Allee

Auch das an das Quartiersmanagement Mehrower Allee angegliederte BENN-Projekt hat zu Beginn des Jahres seine Arbeit aufgenommen. Zuständig ist die Kollegin dort u.a. für die Entwicklung neuer Nachbarschaften im Umfeld der Gemeinschaftsunterkünfte in der Bitterfelder Straße 11 und 13. In den Startlöchern steht aktuell auch ein weiteres – aus vier Kolleg*innen bestehndes – BENN-Team rund um die Gemeinschaftsunterkünfte am Blumberger Damm und in der Rudolf-Leonhard-Straße. Wir sind auf die vielfältigen zukünftigen Aktionen, Veranstaltungen und Projekte in den Nachbarschaften der beiden Sozialräume gespannt!
Via Quartiersmanagement Mehrower Allee:
 
BENN steht für „Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“. 2017 hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen diese Initiative gestartet, um in Stadtgebieten, in denen aktuell viele Geflüchtete leben, das Zusammenwachsen und das Zusammenleben zwischen den bisherigen und den neuen Nachbarn zu fördern. Seit Januar 2018 beschäftigen auch wir uns im Quartiersmanagementgebiet Mehrower Allee verstärkt genau mit diesen Fragen. Das Team im Vor-Ort-Büro wurde dafür um eine Stelle aufgestockt.

Ideenaufruf 2018 für das Programm BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften in Marzahn Nordwest

Via BENN Marzahn-NordWest:

Ziel des Programmes BENN ist es, die Integration von Geflüchteten zu fördern und stabile Nachbarschaften im Umfeld von großen Flüchtlingsunterkünften zu schaffen. Im Fokus steht die Aktivierung und Beteiligung von Geflüchteten sowie die Unterstützung von ehrenamtlichem Engagement und gemeinsamen Aktivitäten von Geflüchteten und Nachbarn.

Durch BENN wird der Dialog neuer und alter Nachbar*innen gefördert, um den nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die aktive Beteiligung Geflüchteter soll dazu beitragen, dass sie die eigenen Lebenswege und Lebensräume selbstbestimmt  mitgestalten und sich für die weitere Entwicklung des Stadtteils engagieren.

Für den Stadtteil Marzahn NordWest stehen im Rahmen des Programmes BENN in 2018 Fördermittel in Höhe von insgesamt 20.000 Euro zur Verfügung.

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ARD-Doku zu Aussiedler*innen: Deutschland – Heimat – Fremdes Land

Via ARD:

„Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs kamen Millionen Menschen aus den einstigen Sowjetrepubliken nach Deutschland. Lange Zeit blieben die „Spätaussiedler“ unauffällig – man wollte deutsch sein, nicht als Außenseiter wahrgenommen werden. Und wählte traditionell CDU, die Partei Helmut Kohls – des „Kanzlers der Einheit“.

Russe oder Deutscher?

Doch spätestens mit der Flüchtlingskrise hat sich das Bild gewandelt: Eine neue, hier geborene Generation definiert sich selbstbewusst über ihre russischen Wurzeln, bleibt beim Feiern und im Bekanntenkreis unter sich – während viele Ältere sich an nationalen Gruppen, insbesondere an der AfD, orientieren: Sie eint die scharfe Ablehnung von Neu-Zuwanderern, liberaler Lebensentwürfe – sowie das Bekenntnis zu Familie, Glaube und Heimat.

Über Monate haben die Filmemacher Menschen begleitet, die mit der neuen, alten Heimat Deutschland hadern: Die Dokumentation ergründet, welche Rolle fundamentalchristliche Bewegungen und rechte Bewegungen einerseits, aber auch Nachwirkungen des Stalin-Terrors für das Selbstbild und die politischen Einstellungen der russlanddeutschen Community spielen.“

Zum Film geht es hier.

Kritischer Beitrag der taz zur ARD-Doku: ARD-Doku über Russlanddeutsche: Altbekannte Klischees

 

Modulare Unterkünfte: Mehrere Bezirke legen Widerspruch ein

Der „rbb“ berichtet:

Bis zu diesem Dienstag wollte der Senat die Standorte für 25 neue Flüchtlingsunterkünfte festklopfen. Doch mehrere Bezirke wehren sich: Einige der vorgeschlagenen Standorte seien ungeeignet oder schon verplant. Und mit Alternativen sieht es schwierig aus.

Vor rund zwei Wochen kündigte der Berliner Senat an, dass in Berlin an 25 weiteren Standorten sogenannte modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) entstehen sollen. Pro Bezirk benannte der Senat zwei Standorte, die mit den Bezirken „abgestimmt seien“. Wenn die Bezirksbürgermeister damit unzufrieden seien, könnten Sie bis zum Dienstag (28.02.) Alternativ-Standorte benennen.

Eine Umfrage des rbb bei den Bezirken zeigt nun: Mehrere Bezirke lehnen Standorte entweder als ungeeignet ab oder geben an, es gebe für die Areale bereits andere Pläne. Nicht immer gibt es Alternativen.

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Flüchtlinge: Bezirk bestätigt Plan

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet:

Marzahn-Hellersdorf. Der Bau der beiden geplanten modularen Flüchtlingsunterkünfte (MUF) – stellt den Bezirk vor Herausforderungen. Darauf wies Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Die Linke) in der Februar-Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am Donnerstag, den 23. Februar, hin. Sie sehe vor allem bei der Versorgung mit ausreichenden Kita- und Schulplätzen Probleme, sagte Pohle. Gleichwohl erhofft sie sich bessere Bedingungen für Geflüchtete als dies bislang beispielsweise in den sogenannten „Tempohomes“ an der Zossener sowie Dingolfinger Straße der Fall ist.

Zunächst gab es um die Standorte für die modularen Flüchtlingsunterkünfte Verwirrung: Ohne noch einmal mit den Bezirken ins Details zu gehen, hatte der Senat einige Tage vor der BVV eine entsprechende Liste mit den berlinweit 24 Standorten veröffentlicht (wir berichteten). Während Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle die Immobilie Murtzaner Ring 68 bestätigte, wird es für die zweite Adresse in Hellersdorf Änderungen geben: Dort werden nun statt in der Straße Alt-Hellersdorf entlang der Zossener Straße Wohnungen für Geflüchtete vorgeschlagen. Beide Standorte gehören der Gesobau, die dort ohnehin Wohnungen bauen wollte. Wie berichtet, soll damit langfristig der Bedarf an Wohnraum gedeckt werden. Derzeit leben an elf Orten im Bezirk geflüchtete Menschen. Von den rund 4.500 Wohnplätzen sind derzeit 3.700 belegt. Der AfD-Fraktionsvorsitzende Rolf Keßler fragte, ob eigentlich noch weitere MUFs benötigt würden: „Wir brauchen nicht irgendwelche Massenunterkünfte, sondern vernünftige Wohnungen, auch für anerkannte Asylbewerber.“

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Integration im Dialog in Lichtenberg

Einen Bericht zur Integration im Dialog-Veranstaltungsreihe in Lichtenberg findet Ihr hier: http://www.berlin.de/…/in…/ergebnisse/lichtenberg-673346.php

Die Ergebnisse der Veranstaltung in Lichteberg können auch durchaus nützlich für die weiteren Integrationsbemühungen für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf sein. Zudem wird demnächst auch eine ähnliche Veranstaltung in unserem Bezirk stattfinden!

Bei der Veranstaltung „Integration im Dialog“ in Lichtenberg am 24. Januar hat ein Team von AMAL Berlin gedreht.

Der Staatssekretär für Integration Daniel Tietze und andere erklären einen nicht ganz einfachen Begriff: https://www.youtube.com/watch?v=cdViXMCFTQI&feature=youtu.be

27.2.2018 Berlin: Fortbildung: Unterstützung bei der Wohnungssuche für Geflüchtete in Berlin

Via „Flüchtlingsrat Berlin“:
Ein Veranstaltungstipp zu einem wichtigen Thema auch in unserem Bezirk – es wäre sicher schön, wenn auch aus den Unterkünften aus unserem Bezirk Teilnehmer*innen mit dabei sind:
 
27.02.18, 10.30 – 13.30 Uhr: Fortbildung: Unterstützung bei der Wohnungssuche für Geflüchtete in Berlin mit Dr. Karin Windt, Mitgründerin von Place4refugees e.V., beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin, Brandenburgische Straße 80, 10713 Berlin. Näheres in der Einladung des Flüchtlingsrates Berlin.
 

Faktencheck: Nein – Berlin baut keine Luxuswohnungen für Flüchtlinge

„Correct!v“ berichtet:
Weil der Wohnraum in Berlin knapp ist, baut der Senat Unterkünfte, die zunächst Flüchtlinge nutzen sollen, später aber auch andere. Es sind jedoch keine Luxuswohnungen.

„Berlin baut Luxuswohnungen für Flüchtlinge“ steht im Titel eines Beitrags auf der Webseite „Anonymous News“.

Die Pläne des Berliner Senats sehen vor, an mehr als 25 Standorten Wohnkomplexe in Modulbauweise zu errichten, sogenannte Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge, kurz MUF.

Luxuswohnungen?

Die Wohnungen sind weit weg vom Zentrum, zum Beispiel in Buch im Norden Berlins, die nächste S-Bahn-Station liegt einen Kilometer entfernt. Die Bäder in den Häusern haben keine Fenster, auf insgesamt 6.600 m² sollen 450 Menschen leben, das sind weniger als 15 m² pro Person. Ein Sprecher des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten schreibt auf Anfrage, dass sich bis zu 15 Bewohner die Küche und Sanitärbereiche teilen, jeweils einen für Männer und einen für Frauen.

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Warum es Ärger um neue Flüchtlingsunterkünfte gibt

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Der Senat hat eine Liste von 24 neuen Standorten für Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge, kurz: MUF, vorgelegt. Jeder Bezirk soll zwei bekommen. In Marzahn-Hellersdorf hat das Land die Grundstücke Alt-Hellersdorf 17 und Murtzaner Ring 68 ins Auge gefasst. Trotzdem wird es bei elf Einrichtungen im Bezirk bleiben. Denn die beiden neuen sollen die Containerbauten („Tempohomes“) in der Zossener und der Dingolfinger Straße ablösen. Allerdings dürfte die Zahl der Plätze zunehmen. Die neuen Bauten sind jeweils für bis zu 450 Bewohnerinnen und Bewohner ausgelegt, während die alten nicht mehr als 250 aufnehmen konnten. Das ist zumindest die theoretische Größenordnung. Der Flüchtlingszuzug hat bekanntlich stark nachgelassen. Von rund 4500 Plätzen im Bezirk sind aktuell 3600 belegt. Der Plan des Senats ist es, die solideren MUFs später umzubauen und dem regulären Wohnungsmarkt zur Verfügung zu stellen, wenn sie nicht mehr für Flüchtlinge gebraucht werden. Zwei Wochen haben die Bezirke Zeit, zu der Liste Stellung zu nehmen.

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Wie weiter mit dem Hellersdorfer Gut und dem Gutsgarten?

Via Quartiersmanagement Boulevard Kastanienallee:
Noch bis 22. Februar ist in der station urbaner kulturen am Auerbacher Ring 41 (neben Lebenshilfe e.V.) eine Ausstellung zur Zukunft des Hellersdorfer Guts und des Gutsgartens zu sehen.
Das Areal Gut Hellersdorf gehört seit 2018 dem kommunalen Wohnungsbauunternehmen GESOBAU. Im Frühjahr 2018 sollen erste Pläne für 1.240 Neubauwohnungen auf und um dem Areal entstehen, in Abstimmungen mit dem Bezirksamt, Anwohnenden und weiteren Beteiligten. Im Dezember 2017 gab es dazu erste Diskussionsrunden in der station urbaner kulturen. Es wurde sowohl über die Ängste vor Veränderung und Verdrängung gesprochen, aber auch über die Vorfreude auf einen Neustart samt Neuentdeckung der Schönheit des historischen Bestands und Aufwertung der lokalen Lebensqualität. Der Gutsgarten wird seit 2016 von PrinzessinnengartenBau konzipiert, aufgebaut und betreut.

Rechtspopulismus und Rechtsextremismus: über deutsch-russische Missverständnisse

Ein Thema, das uns auch in Marzahn-Hellersdorf beschäftigt – die „Beltower News“ berichten über eine Fachtagung in Zusammenarbeit des Vereins „Deutsch-Russischer Austausch e.V.“ (DRA) und der „Amadeu Antonio Stiftung“:

Die russischsprachige Community in Deutschland besteht aus drei bis sechs Millionen Menschen, dazu gehören Spätaussiedler, jüdische Kontingentflüchtlinge und Arbeitsmigrant_innen. Gerade den Spätaussiedlern, den sogenannten Russlanddeutschen, wird eine besondere Nähe zur AfD nachgesagt. Zusammen mit dem Deutsch-Russischen Austausch e.V. (DRA) hat die Amadeu Antonio Stiftung einen Fachaustauch in Berlin organisiert. Journalist_innen und Vertreter_innen verschiedenster Organisationen kamen zusammen und diskutierten über Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in einer Community, über die man immer noch viel zu wenig weiß.

Drei bis sechs Millionen Menschen leben in Deutschland in der „russischsprachigen Community“. Allein dieser Satz macht schon stutzig, denn genauere Zahlen gibt es nicht. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages stellt immerhin fest, dass 4.517.052 Spätaussiedler in den Jahren zwischen 1950 und 2014 nach Deutschland gekommen sind. Etwa 220.000 jüdische Kontingentflüchtlinge kamen zwischen 1991 und 2004 nach Deutschland. Einige davon sind schließlich nach Israel ausgewandert.

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Mehrsprachiger Wegweiser für Mahrzahn-Hellersdorf

Der aktuelle Wegweiser für Marzahn-Hellersdorf ist jetzt auch in Arabisch, Farsi, Russisch, Vietnamesisch und Englisch erhältlich! Beziehen könnt Ihr ihn u.a. direkt über das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf.

Sie werden in der ersten Zeit viele Fragen haben:

  • Wo kann ich einen Deutschkurs besuchen?
  • Wer hilft mir bei der Suche nach einer Wohnung?
  • Wer hilft mir bei der Suche nach einem Arbeitsplatz?
  • Welche Freizeitangebote gibt es?
  • An wen wende ich mich bei Fragen zur Gesundheit?

Dieser Wegweiser gibt Ihnen Antworten auf diese Fragen. Sie erhalten einen Überblick über alle Angebote in Marzahn-Hellersdorf. Es gibt viel zu entdecken. Dabei stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamtes mit Rat und Tat zur Verfügung.

Unser Bezirk ist ein Ort der Vielfalt, an dem sich die Menschen wohlfühlen. Ich darf Sie herzlich einladen, unsere Möglichkeiten zu nutzen. Helfen Sie mit, diese Vielfalt zu erhalten und zu bereichern. Ich wünsche mir, dass Sie sich gut und schnell bei uns einleben.

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Hellersdorf-Nord: Gut leben am Stadtgut

Das war heute eine sehr interessante Veranstaltung mit Vertreter*innen der GESOBAU auf der Vernetzungsrunde Hellersdorf-Nord zur geplanten Neubauoffensive in Hellersdorf und insbesondere den in Planung befindlichen 1.240 Wohnungen am historischen Stadtgut. Im April sind verschiedene weitere Workshops mit Bürgerbeteiligung geplant, um auch die Ideen, Bedenken und Wünsche der Anwohner*innen in den weiteren Planungsprozess aktiv miteinzubeziehen. Es wurden heute bereits viele Punkte angesprochen wie u.a. Gestaltung der Grünflächen, mögliche Gastronomie, soziokulturelle Ausstattung, Höhe der geplanten Mieten, ausreichend neue Kitaplätze, mögliche Erweiterung bestehender Jugendfreizeiteinrichtungen, Integration der Geflüchteten u.v.m. Es wird ein spannender Prozess, zu welchem die GESOBAU alle interessierten Bürger*innen und Akteur*innen im Stadtteil Hellersdorf-Nord in den kommenden Monaten zur aktiven Beteiligung eingeladen hat! In der aktuellen Ausgabe des GESOBAU-Kundenmagazins befindet sich hierzu auch bereits ein ausführlicher Artikel: http://www.hallonachbar.berlin/gut-leben-am-stadtgut/

Streit um MUF für Geflüchtete

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet:

Marzahn-Hellersdorf. Der Senat hat am Dienstag, 13. Februar, den Bau von weiteren Modularen Unterkünften für Geflüchtete (MUF) beschlossen. Damit soll die Unterbringung in Notunterkünften beendet werden. Laut einer Pressemitteilung hat der Senat dafür in Abstimmung mit allen Bezirken Vorschläge für neue Standorte entwickelt. Marzahn-Hellersdorfs Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) dazu: „Die Aussage, dass die Festlegung von zwei Standorten mit dem Bezirk abgestimmt ist, kann ich nicht teilen. Telefonische Mitteilungen, welche Standorte im Bezirk als geeignet erachtet werden, sind weder eine Abstimmung mit dem Bezirk und schon gar keine Abstimmung mit dem Bezirksamt. Ich erwarte, dass es zu einer Verständigung mit dem Bezirksamt kommt, wann und wie die neuen Unterkünfte geschaffen werden sollen und dass das zur Schließung der unsäglichen „Tempohomes“, in denen sich die Wohnbedingungen schwierig gestalten, führt. Dazu gehört für mich auch, dass endlich zügig vorhandene bauliche Mängel beseitigt und bei den im letzten Jahr an den Start gegangenen MUF die noch offenen Bauarbeiten abgeschlossen werden, zum Beispiel die versprochene Lärmschutzwand an der MUF in der Paul-Schwenk-Straße und die Spielflächen in den „Tempohomes“  an der Zossener und der Dingolfinger Straße.

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Siehe auch:

Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle zum Beschluss des Senats zum Bau weiterer Unterkünfte für Geflüchtete

Berlin plant weitere modulare Flüchtlingsheime an 24 Orten

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Künftig soll es in Berlin 53 Flüchtlingsheime in Modularbauweise geben. Zusammen bieten sie rund 10.000 Menschen Platz.

Berlin. In Berlin sollen weitere Flüchtlingsheime gebaut werden. Nach Abstimmung mit den Bezirken plant der Senat an 24 neuen Standorten sogenannte modulare Unterkünfte (MUF). Sie seien zusätzlich zu den fertigen oder bereits geplanten Neubauten notwendig, um den Bedarf langfristig zu decken, teilte Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) am Dienstag mit.

Bisher sind 10 MUFs fertig und weitere 19 in Planung oder Bau, zusammen bieten sie rund 10.000 Menschen Platz. Die nun ins Auge gefassten 24 kommen hinzu, so dass es in Berlin in Zukunft 53 dieser Flüchlingsheime in Modulbauweise geben wird. Perspektivisch sollen sie auch Wohnraum etwa für Studenten bieten.

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Siehe auch:

Senat beschließt 24 neue Flüchtlings-Siedlungen

Neukölln erhält drei neue Flüchtlingsunterkünfte

15.2.2018 Diskussionsveranstaltung: Islam und muslimisches Leben in Deutschland

Die Veranstaltung findet im DRK-Nachbarschaftszentrum statt!

Durch den verstärkten Zuzug von Geflüchteten seit 2015 sind auch viele Musliminnen und Muslime nach Deutschland gekommen. Was bedeutet das für das Zusammenleben in einer säkular geprägten Gesellschaft? Welche Rolle spielt der Islam hierzulande? Welche Glaubensrichtungen und Strömungen gibt es im Islam? Wie wirkt sich der islamische Glaube auf das alltägliche Leben von Muslimen aus? Gemeinsam mit der Islamwissenschaftlerin Sarah Albrecht (FU Berlin) wollen wir über diese und andere Fragen diskutieren.

Donnerstag, den 15. Februar 2018   18:00-19:30 Uhr

Im Familienzentrum

Um Anmeldung wird gebeten.

Mehr Infos hier: http://www.drk-berlin-nordost.de/nachbarschaftszentrum.html

Familien mit geringem Einkommen: Leben am Rande der Armut

Der „Deutschlandfunk“ berichtet:

Familien in Deutschland sind ärmer als bislang angenommen – das ist das Ergebnis einer Bertelsmann-Studie. Ein Grund: Viele Leistungen kommen gar nicht bei sozialhilfeabhängigen Familien an. Aber wie sieht der Alltag von armen Familien aus? Eine Spurensuche in Berlin Hellersdorf.

Der Bezirk Marzahn Hellersdorf hat mit 37 Prozent den weitaus höchsten Anteil an Alleinerziehenden aller Berliner Bezirke. Vierzig Prozent aller Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren wachsen dort in Familien auf, die Hartz IV beziehen.

Nach Berechnungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung leben in Deutschland mittlerweile 18 Prozent der Minderjährigen in Ein-Eltern-Familien – in Berlin sogar jedes dritte Kind.

„Nudeln Bolognese, Paprika, Gurke, Melone. Wir packen immer 100 Teller raus, und ich denke mal, so 80 dürften das schon gewesen sein.“

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Das Projekt Ponte ist wieder da!

Das Projekt Ponte ist seit Montag den 12.2.2018 zurück aus der Elternzeit und ist ab sofort wieder zu erreichen! Zudem haben wir nun neues Merchandise am Start: u.a. bedruckte Klatschpappen für kommende zivilgesellschaftliche Proteste im Bezirk, Schreibblocks und Jutebeutel als kostenlose Giveaways!

Für das laufende Jahr sind wieder verschiedene Projekte, Veranstaltungen und Unternehmungen in den beiden Sozialräumen in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord geplant! Wer Lust hat mit uns gemeinsam eigene Projektideen zu entwickeln bzw. umzusetzen und dazu noch etwas finanzielle Unterstützung benötigt, kann sich auch dieses Jahr wieder gerne an uns wenden!

Kontakt über:

Moritz Marc (Projektleitung)
0152 31 77 13 83
ponte@pad-berlin.de

 

Sozial & Engagiert – Sozialtage 2018 im EASTGATE Berlin

Von Donnerstag, den 15. Februar bis Samstag, den 17. Februar 2018, finden unter dem Motto SOZIAL & Engagiert” nunmehr zum 13. Mal die Sozialtage des Bezirks Marzahn-Hellersdorf im EASTGATE Berlin statt.
Das beliebte Einkaufszentrum wird wieder der Gastgeber für die Leistungsschau der Sozialprojekte und Vereine sein. In der Zeit vom 15. bis 17. Februar 2018 besteht für die Bürgerinnen und Bürger, während der Öffnungszeiten des EASTGATE Berlin in der Marzahner Promenade 1A, die Möglichkeit, sich über die Vielzahl von Angeboten der sozialen Stadtteilzentren und Nachbarschaftstreffpunkte, der sozial engagierten Vereine und Verbände, der Migrantenorganisationen, der Polizei und des Bezirksamtes sowie über die Aufgaben der Seniorenvertretung zu informieren.

Am 15. Februar 2018 um 13:00 Uhr eröffnen Sozialstadträtin Juliane Witt und Centermanager Marius Lorbach wieder gemeinsam die Sozialtage, dann begleitet das Duo PIANO POWER STATION die Eröffnung auf der großen Bühne im Erdgeschoss. Um die Bühne herum werden die Besucherinnen und Besucher wieder viele bekannte und neue Angebote vorfinden, die ihnen, ihren Familie und Nachbarn Hilfe und Unterstützung bieten. Es gibt Informations- und Beratungsangebote zu Patientenrechten, zu Mietrechtsproblemen sowie zu Sicherheitsfragen im Alltag. Über die Tage hinweg finden Interessierte an den Ständen fachlich kompetente Ansprechpartner und Partnerinnen für ihre Anliegen, können Fragen stellen und auch vertraulich ins Gespräch kommen.

Übersicht Aussteller Sozialtage 2018

Eröffnung des Frauen-Internet­-Cafés »Women’s Space« in Berlin-Marzahn

Ein weiterer schöner und von Refugees selbstorganisierte Ort zur interkulturellen Begegnung in Marzahn:

Obwohl wir alle in einer Stadt leben und die Globalisierung uns viele Türen öffnet und unsere Neugier über andere Kontinente stillen kann, sehen wir sogar in Berlin täglich die soziale Trennung zwischen Einheimischen und Geflüchteten. Liegt es an der Intoleranz beider Seiten, sich der anderen Kultur gegenüber zu öffnen, oder spielen mehr Faktoren hier eine Rolle.

Geflüchtete haben es in Deutschland schwer, sich zu integrieren, da sie oft abgeschottet von der deutschen Gesellschaft in Lagern leben, ohne die nötige Information und Bildung zur Verfügung zu haben, die den Integrationsprozess erleichtern würden. Daher gründete der Refugee Emancipation e.V. ein Cyber-Café namens Women’s Space, das Geflüchteten, speziell Frauen*, helfen soll, diese Barrieren zu überwinden. Am 23. 5. wurde es eröffnet.

Ich erwische Ima Tchenkoue im Gespräch mit ihren Mit­arbeiterinnen im Café Women’s Space und sie gibt mir einen Moment ihrer wertvollen Zeit, um mir ein paar Fragen zu beantworten. Heute ist die Eröffnung des Cafés, die Stimmung ist heiter aber b­e s ­ timmt, denn alle sind neugierig, zu erfahren, was für Türen sich mit diesem Café öffnen. Sie erzählt mir, dass das nun das elfte Café dieser Art ist, das sie in Deutschland eröffnen, das dritte in Berlin, aber das erste, das auf Frauen* spezialisiert ist.

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